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Schaffner gestorben

Professor von Polizeiakademie macht im NDR Bahnmitarbeiter für Gewalt verantwortlich

In einer NDR-Dokumentation hat Polizeiausbilder und Rechtsextremismusforscher Joachim Häfele ÖPNV-Mitarbeiter für Gewalt in der Bahn verantwortlich gemacht. Just am Abend der Zweitausstrahlung wurde ein Schaffner zu Tode geprügelt.

Joachim Häfele in der NDR-Reportage. (Screenshot via ARD)

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Nach dem brutalen Überfall auf einen Zugbegleiter mit tödlichem Ausgang in Rheinland-Pfalz macht ein Ausschnitt aus einer NDR-Reportage im Internet die Runde. In der NDR Story aus dem letzten Jahr wird Professor Joachim Häfele von der Polizeiakademie Oldenburg als Experte befragt. Er macht das Verhalten der Schaffner als einen Grund für Gewalt aus.

„Doch dazu gehören zwei Seiten“, leitet der Sprechertext die Passage der 45-minütigen Dokumentation ein. Zuvor ist ein Braunschweiger Busfahrer zu sehen, der die Hoffnung äußert, dass man infolge einer Werbekampagne seiner BSVG „respektvoller miteinander umgeht“. Trotz Sprachbarriere müsse es einen „rücksichtsvollen Umgang“ geben. Laut der Doku seien auch „die Verkehrsunternehmen gefordert“.

Die Angestellten müssten „mit einer Vielfalt von Menschen klarkommen, ihnen gerecht werden“, sagt die Sprecherin. Daraufhin kommt Professor Häfele zu Wort. Er beklagt eine mangelnde Vorbereitung und Schulung des Personals. Wenn es an „interkultureller Kompetenz“, „sozialen Kompetenzen“, „Empathie“ oder „Kommunikationsfähigkeiten“ fehle, sei die Wahrscheinlichkeit „gewalthafter Eskalationen“ hoch.

„Auch eine bestimmte Körperhaltung“ kann laut dem Soziologen bei der Ticketkontrolle „Auslöser“ sein. „Wenn ich als Kontrolleurin oder Kontrolleur vielleicht relativ aggressiv/autoritär auftrete, dann kann das von meinem Gegenüber eben auch als eine Diskriminierung wahrgenommen werden“, erläutert der Polizeiausbilder.

„Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Konflikten kommt – und vielleicht auch zu Gewalt“, so Häfele. Dagegen helfen laut NDR Deeskalationstrainings, die die Bahnmitarbeiter besuchen sollen. Es gebe allerdings keine Gesellschaft ohne Gewalt. „Statistisch“ sei sie „ein normaler Bestandteil einer Gesellschaft“, erläutert Häfele, der auch empirische Polizeiforschung betreibt.

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Es bestehe keine übermäßige Bedrohung durch Gewalt in der Gesellschaft oder im öffentlichen Verkehr. „Wirklich schwere Gewaltfälle“ seien „sehr, sehr selten. Sie werden aber unverhältnismäßig oft thematisiert“, behauptet der Experte. „Gerade auch Kriminalitätsängste“ ließen sich „sehr gut kapitalisieren“. Das werde in Wahlerfolgen und Auflagenzahlen genauso sichtbar wie in einer „extrem expandierenden Sicherheitsindustrie“.

Daher wäre es gut, mit der „Thematisierung von schweren Gewalttaten“ zurückhaltender zu werden – „da sind sicher auch die Medien gefragt“, so Häfele. Auch Statistiken zu dem Thema seien nicht unproblematisch, da „Tatverdächtigenzahlen eigentlich noch nichts aussagen über die Kriminalitätswirklichkeit“, schließt der Wissenschaftler.

Joachim Häfele ist Professor an der Polizeiakademie in Oldenburg – und damit nicht geläufigeren Universitätsprofessoren gleichgestellt. Er studierte Soziologie, Psychologie, Rechtswissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Wuppertal und Hamburg, wo er 2011 promovierte.

Als Forschungsschwerpunkte gibt er unter anderem „Kriminalitätsfurcht“, „Intoleranzen im urbanen Kontext“, „Hasskriminalität und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, „Rechtsextremismusforschung“ sowie „Rechtszynismus“ an. Eines seiner aktuellen Projekte befasst sich mit „transdisziplinären Perspektiven auf gruppenbezogene Aggression und Intoleranz“. Als Ziel-„Gruppe“ der Gewalt scheint er jedoch nicht die Bahnmitarbeiter, sondern die Migranten identifiziert zu haben.

Die NDR Story „Bus und Bahn: Die Angst fährt mit“ wurde erstmals am 17. Mai 2025 in der ARD Mediathek veröffentlicht und am Montag darauf im NDR ausgestrahlt. Am 2. Februar 2026 wurde sie erstmals und am selben Sendeplatz wie bei der Erstausstrahlung wiederholt – nur wenige Stunden nach der letztlich tödlichen Prügelattacke auf Serkan C. In den nächsten drei Wochen sind sechs weitere Sendetermine auf phoenix und tagesschau24 geplant.

Der Zugbegleiter Serkan C. war am Montag in seinem Regionalzug von einem Griechen brutal zusammengeschlagen worden und am Mittwoch im Krankenhaus seinen Kopfverletzungen erlegen (Apollo News berichtete). Sein Vater erlitt laut Bild, nachdem er die Nachricht von der Attacke gehört hatte, einen Herzinfarkt, konnte jedoch durch einen Bypass gerettet werden. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

Der WDR brachte die Tat bereits mit Donald Trump in Verbindung (mehr dazu hier). Gewalt gegen Bahnmitarbeiter ist zum Alltag in Deutschland geworden. Über 3.000 Fälle wurden 2025 erfasst, einschließlich verbaler Attacken. Am Dienstag etwa musste ein Bahner nach einer Prügelattacke in Hamburg ins Krankenhaus. Der Täter wurde zunächst nicht in Untersuchungshaft genommen (Apollo News berichtete).

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289 Kommentare

  • Ich habe meinen Beruf als Lokführerin nach 18 Jahren aufgegeben. Wenn ich so etwas lese, fühle ich mich bestätigt.

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    • bahnmitarbeiter und lehrer sollten einfach mal in einen wochenlangen streik deshalb treten bis endlich was passiert in berlin.
      ich setze mich seit zwei jahren nur noch in sichtweite der notbremse in den zug. und ich bin nur passagier, kein schaffner, der sein leben bei einer fahrkartenkontrolle riskieren muss. im zug nuernberg – saalfeld sind fast keine deutschen passagiere mehr. alles auslaender aus dritte welt laendern. – und der zug ist voll. in erlangen steigen dann meist noch ein paar gruene biodeutsche von der universitaet zu. bei dubios aussehenden maennern kontrollieren manche schaffner die fahrkarten schon garnicht mehr. diese maenner wissen das auch inzwischen ganz genau. kann man genau beobachten. schrecklich. – viele deutsche haben doch gar keine ahnung, was in den zuegen los ist, weil sie immer auto fahren.

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      • Ruhrgebiet und Rheinland exakt so. Das geht schon Jahre so.
        Ich mache den Schaffnern keine Vorwurf. Es ist Organisationsverschulden.

        202
        • ich war dreimal im ruhrgebiet auf industrie-kultur exkursion. super museen, einmalig. aber wenn man zwischen den staedten hin- und herreist in der bahn – es faelllt schon auf – nie ein schaffner. duisburg, oberhausen, essen, gelsenkirchen, sogar wuppertal und bonn (!). – keine schaffner mehr. und vom bahnhofsvorplatz und wie es da aussieht wollen wir mal garnicht erst sprechen. in bonn pruegeln sich „junge maenner“ jeden abend am bahnhof und alle sehen zu.

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        • Es liegt daran, das heute Politiker, Polizei und Justiz nur noch nach Ausreden suchen, um die Täter nicht bestrafen zu müssen.
          Das Beste sind immer dann die Ferndiagnosen, welche eigentlich Psychiater überflüssig machen. Denn Politiker und Justiz faseln gern dann von „Psychischen Störungen“!

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        • Im Prinzip läuft das doch schon so wie bei den Krankenkassenbeiträgen. Die Bahn wird wirtschaftlich nur noch von Biodeutschen getragen. Macht’s doch endlich offiziell! Migranten fahren dann halt gratis. Wen stört’s denn noch? Die Fassaden sind eh längst gefallen. Jeder weiss doch, was hier gespielt wird.

          30
        • Wieder mal die Wahrheit zensiert.

          -1
        • Selbst im einst sicheren München ist es in U-Bahn, S-Bahn und Tram schlimm geworden. So viele aggressive und unflätige Asylanten!

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      • „…..viele deutsche haben doch gar keine ahnung, was in den zuegen los ist, weil sie immer auto fahren….“

        Na warum wohl fahren die „vielen Deutschen“ Auto?

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        • Ich habe Angst im Zug und auf den Bahnhöfen.
          Es ist überall unheimlich und fremd.
          Das ist nicht das Deutschland, indem ich aufgewachsen bin.
          Deshalb nehme ich das Auto.

          247
        • Die Polizei hat zwei Tatverdächtige nach einem mutmaßlichen Sexualdelikt in einem Schienenersatzverkehr vorläufig festgenommen.
          Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag auf der Strecke zwischen Hamburg und Harburg, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.
          Betroffen war ein Ersatzbus der S-Bahn-Linien S3 und S5. Über die genauen Umstände der Tat machte die Behörde zunächst keine Angaben.

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        • @Johanna – Schon vor über 40 Jahren konnte man im wiesbadener Westend erleben, dass einem auch beim Aussteigen aus dem abgeparkten Auto gesagt wurde: Das ist Parkplatz für Türken.

          2
        • Johanna B. Genau aus diesem Grund meide auch ich inzwischen alle öffentlichen Verkehrsmittel. Traurig aber wahr . Schuld an diesen Umständen sind die Wähler der Altparteien .

          22
        • Weil es ein Status Symbol ist.

          -139
        • Ich setze mich doch nicht mit den Asyltouris in eine Regionalbahn ohne Not! Warum Asylbewerber auf Staatskosten quer durch Deutschland touren dürfen, habe ich ohnehin noch nie verstanden! Früher gab es zu den noch normalen Zeiten eine Residenzpflicht am Wohnort. Heute produziert der Staat willentliche Unsicherheit und fragt noch, wie man solche Gewalttaten in den Öffis verhindern kann. Intelligentes Handeln scheint es nicht mehr zu geben, weil Links nicht vorbei ist.

          65
      • Sie bestätigen mich! Ich steige schon lange weder in Strassenbahn, U-Bahn oder Zug mehr ein.

      • in Deutschland haben wir Umlaute (ä,ö,ü)

        -14
        • Nicht in Thueringen offenbar. Und die Bande der Analphabeten ist mit den Daumen auch schon wieder unterwegs. Sie wissen nur nicht, dass sie welche sind, weil sie das Wort weder lesen noch verstehen können.

          0
        • Bemitleidenswert…. 🫣

          -2
      • Kenne die Strecke aus Vor-Corona-Zeiten, ätzend. Nürnberg sowieso, vollkommen runtergekommen.
        Nach mehreren Vorfällen, ohne Polizeipräsenz, fahre ich nur noch mit dem Auto.

      • Das ist auch besser so,wer will schon mit so einen Viehtransporter fahren.

      • „Auch eine bestimmte Körperhaltung“ Er meint gesichert diese Körperhaltungen , konkret so einen Riesenbückling die z.B. ein gewisser Habeck oder auch der Friederich bei den Saudis gezeigt haben ,als die Beiden dort um Gas bettelten. Die Reise hätten die sich auch sparen können ,,auch wegen des CO2 Fussabdrucks. Besser hätten die mit einem Lastenrad dorthin fahren sollen ,schon um die Saudis zu erheitern….

      • Gerade Lehrerinnen bilden das Vorfeld dieser kranken Entwicklung. Die werden sich eher das Bein abreißen als zuzugeben, dass die illegale Migration das Problem ist!

      • Morralisch schuldig ist nicht wer prügelt sondern wer den anderen soweit treibt dass er außer prügeln keinen Ausweg mehr sieht

        -14
    • Lokführer sitzen sicher im Führerstand, oder?

      • Depends. Es gibt ja auch Triebwagen, wo die „Lok“ Teil des Passagieraufkommens ist. Da sagt man dann Triebfahrzeugführer. Tut man bei ’ner echten Lok aber auch.
        Auf Nebenstrecken gibt es tlw. (d.h. meist bis immer) weder Schaffner, noch Zugführer. Da pfeift die Lokführerin sich die Abfahrt selbst zu.

    • Im Cockpit sind Sie doch unerreichbar? Also weswegen die Kündigung nach 18 Dienstjahren?

      -41
      • es wurden auch schon lokfuehrer auf dem bahnsteig angegriffen. war sogar in den medien.

    • Dieser Mann scheint ein weiterer der ÜBERFLÜSSIGEN „Experten“ zu sein, gut bezahlt auf sicherem Posten – „Experten“ und Bagatellisierer OHNE praktische Erfahrung in dem Berufsfeld, über das er spricht – wir brauchen diese Schwätzer nicht.

    • Ich habe damit gar nicht erst angefangen hahaha

      -25
  • Ich bin D-Ticketbenutzer der ersten Stunde, und wirklich viel mit der Bahn unterwegs und habe noch nie, nie, nie einen unfreundlichen Schaffner, oder, wie man heute sagt, Zugbegleiter, erlebt.

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    • zu Covid 19 Zeiten waren sehr viele Schaffner sehr unfreundlich , wollten wissen , ob die Fahrgäste zwangsgeimpft sind . Ungeimpfte durften offiziell nicht mit der Bahn fahren , nur mit einem Corona 24 Stunden gültigen Nasenschnelltest …

      • Die haben nur Befehle ausgeführt.

        • Das haben die vielen kleinen Mitläuferlein in der Zeit des Nationalsozialismus auch gemacht. „Wir haben nur unsere Pflicht getan.“

          84
        • „Die haben nur Befehle ausgeführt.“
          Darauf lässt sich nicht mehr berufen.

          1
        • Also Mitschuldige!

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      • In der Corona-Zeit waren alle unhöflich und kannte nur Ellenbögen!

    • Nicht ärgern!
      Wenn ich schon „Rechtsextremismusforscher“ lese.

      Das sind die Leute, die grundsätzlich jede Aussage oder gar Beteuerung von NS-Typen, die Nationalsozialisten seien SOZIALISTEN – in Abrede stellen.

      • Psyhologie eben, kann weg.

        • Sollte Psychologie heissen.

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      • Die Nazis waren Linke.

      • Ich denke auch, bei der Berufsbezeichnung „Rechtsextremismusforscher“ ( das sind auch die Leute, die Mitte- und Autoritarismus-Studien machen und böse Ansichten in der Mitte der Gesellschaft finden) sollte man generell skeptisch sein. Arbeitsschwerpunkte von Häfele: Hasskriminalität und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismusforschung, Rechtszynismus. Was ist das denn? „Rechtszynismus bezeichnet die Tendenz einer Person, geltende Gesetze nicht anzuerkennen oder für sich als nicht bindend zu empfinden.“ Ein neuer stylischer Begriff dafür, dass man Regeln und Gesetze nicht anerkennt. Ob damit auch Linksradikale gemeint sind?

    • Ich habe eine Zugbegleiterin erlebt, die meine Fahrkarte sehen wollte, aber eine Gruppe junger Migrantenmänner gemieden hat.

  • KGE hat doch gerade gepostet, man solle doch bitte nett zueinander sein….warum hört denn keiner auf Sie? 🙂 🙂 🙂

    • Das Problem ist doch, dass man auch versucht, seine Schaffner auf die schwierige Klientel abzustimmen und dass dadurch Menschen wie Serkan vielleicht in eine Rolle gedrängt werden, die sie gar nicht erfüllen können und wollen.

    • Ich wünsche der eine Begegnung mit netten Schutzsuchenden.

    • Vater einer, in einem Zug der Bundesbahn ermorderten Tochter im Interview.
         Die 17-jährige Ann-Marie Kyrath und ihr 19-jähriger Freund Danny wurden in einem Zug bei Brokstedt von einem illegalen Migranten erstochen! !  
      ( ganz genau ein: “ staatenloser“ Palästinenser …)

      Tochter ermordet schützt unsere Kinder

      https://www.youtube.com/watch?v=W23HOB4GVxM

                            
                      

  • Selbstverständlich gibt es nicht nur unverschämte Kunden, sondern auch unverschämtes Personal, ob nun im Zug oder an der Supermarktkasse. Haben wir alle schon erlebt. Zivilisation zeigt sich jedoch darin, daß jeder sich so unter Kontrolle hat, daß er nicht gewalttätig auf den anderen einprügelt.

    • Klar gibts das. Immer.
      Dennoch hatte ich nie wirklich einen Impuls einer unverschämten Verkäuferin oder dem Gegenüber den Schädel einzuschlagen.

  • „Ein kommunistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“ (A. Solschenizyn)

  • Ich bin Seitenschlöfer und habe keine Nackenschmerzen.

    • Ich bin Siebenschläfer und lasse beim Aufwachen einen los.

      -50
      • Morgens um zehn …

  • Hier war weit und breit kein Bahnmitarbeiter:
    Am Sonntagnachmittag ist es in der Schweiz, im Kanton Solothurn, am Bahnhof Grenchen Nord zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen. Ein bislang unbekannter Mann stieß einen Rentner ins Gleisbett, als ein Zug in den Bahnhof einfuhr. Der Zug erfasste den Mann, dieser erlitt schwere Beinverletzungen. Der Angreifer flüchtete nach der Tat.

  • Wenn die Kluft zwischen der geleugneten Realität und der tatsächlichen Welt zu groß wird, helfen meist nur noch professionelle Ansätze. Unbehandelt könnte es im Zweifelsfall chronisch werden.

    113
    • Wenn heute ein Kontrolleur einen Migranten nach dem Fahrschein fragt, ist er für manche Kreise schon des Rechtsextremismus verdächtig.

      175
      • es gibt schaffner, die fragen migrantisch aussehende passagiere garnicht mehr nach dem fahrschein. habe ich selbst gesehen. kann ich voll verstehen, nach dem, was ich ueber die gewalt gegen schaffner gelesen habe.

    • Deshalb pfeife ich auf die Waffenverbotszonen.
      Ich schütze mich selber

  • Es gibt da ein Sprichwort: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“
    Wenn der Schaffner einen anspricht und die Fahrkarte kontrollieren möchte, dann deshalb, weil es sein Job ist. Deshalb einfach kurz abgeben. Wenn man dann aber den Lauten macht und auch sonst irgendwie ausfallend wird, weil man keine Karte hat, darf man sich nicht wundern, wenn auch der Schaffner etwas robuster wird oder schlimmstenfalls einen aus dem Zug schmeißt.

    • „wenn auch der Schaffner etwas robuster wird oder schlimmstenfalls einen aus dem Zug schmeißt.“ So etwas darf der aber ausschliesslich mit Biodeutschen machen , andernfalls wäre das rassistisch und könnte seinen Rauswurf oder auch sein Todesurteil ein…

  • Es sollte hierbei auch erwähnt werden das der werte Herr Mitglied der Grünen ist.

    • Sicherheitskongress der Grünen Hamburg mit Häfele und einschlägigen Referenten am 10.02: „Fühlen Sie sich in Hamburg sicher? Wie können wir allen Menschen ein sicheres Leben frei von Gefahren ermöglichen? Welche Bedrohung geht von rechtsextremen Netzwerken aus? Und wie schaffen wir mehr Sicherheit im Netz? Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Verwaltung und aus der Zivilgesellschaft wollen wir Wege und Strategien diskutieren sowie gemeinsame Lösungen finden, wie Hamburg langfristig sicher bleibt – und zugleich die Freiheit aller Menschen in unserer Stadt geschützt wird.“ Nach „linksextremen Netzwerken“ wird offenkundig nicht gefragt. Panels: Respect your cops – Do they respect you? Feministischer Blick auf öffentlichen Raum. Rechtsextreme Netzwerke als Gefahr für Vertrauen in Sicherhbeitsbehörden(!). usw.

      • Die brauchen keine Kongress veranstalten. Ganz einfach REMIGRATION und alles ist gut. Machen und nicht schwatzen.

  • Ich glaube der Herr Professor sollte einfach mal ein 2 wöchiges Praktikum bei der Bahn machen, in einem Ballungsraum. Danach sprechen wir uns wieder.

    • Ein „Grüner“ ist lernresistent.

    • „der Herr Professor sollte einfach mal ein 2 wöchiges Praktikum bei der Bahn machen,“ Ein Praktikum als Bahnschaffner natürlich,

  • Ich muss hiermit klarstellen, dass die in dem „Apollo News“-Beitrag zitierte Aussage aus einem Interview mit mir weder in einem zeitlichen noch in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der in diesem Beitrag thematisierten schweren Gewalttat steht. Sie sollte und kann solche Taten in keiner Weise relativieren. Gewaltangriffe dieser Art sind immer entsetzlich und durch nichts zu relativieren.
    Die in diesem „Apollo-News“-Beitrag aufgegriffene Aussage stammt aus einem Interview, das vor rund einem Jahr – also in keinem Zusammenhang mit den jüngsten schweren und schwersten Gewalttaten im ÖPNV – geführt wurde, und wird hier völlig aus dem Kontext gerissen wiedergegeben.

    • Wenn das stimmt, was Sie sagen, finde ich das von AN nicht in Ordnung und entschuldige ich mich für meinen verärgerten Kommentarbeitrag zu diesem Artikel.

    • Meine Aussage damals war Teil einer allgemein gehaltenen, kriminologisch fundierten Einordnung zum Thema Gewalt im öffentlichen Personennahverkehr. In dem damaligen Beitrag ging es ausdrücklich um Prävention: um die Frage, welche Faktoren gewalthafte Eskalationen begünstigen können und wie ihnen möglichst frühzeitig und effektiv entgegengewirkt werden kann.
      In diesem Zusammenhang habe ich unter anderem und in Anlehnung an entsprechende Studien auf bekannte Risikofaktoren auf Seiten von potenziellen Täter:innen wie auch von Betroffenen hingewiesen, die Eskalationsdynamiken beeinflussen können. Dies bedeutete ausdrücklich keine Schuldzuweisung an Betroffene. Ebenso klar ist: Es gibt zahlreiche Fälle, in denen angegriffene Menschen keinerlei Möglichkeit hatten, eine Gewalttat zu verhindern, wie vermutlich auch in dem in diesem „Apollo-News“-Beitrag thematisierten besonders entsetzlichen Fall.

      • In diesem Beitrag werden bewusst und aufreißerisch Informationen falsch kontextualisiert und dadurch falsche Tatsachen vorgetäuscht. Die Macher:innen dieses Beitrags sollten sich darüber im Klaren sein, welche weiteren schädlichen Folgen derartige vorgetäuschte falschen Tatsachen insbesondere für die Opfer und Angehörigen i.S. eine sekundären Viktimisierung sowie für alle weiteren Personen haben kann, die in diesem Zusammenhang instrumentalisiert werden.

  • Wie will dieser Professor seinen Studenten beibringen, dass das Gewaltmonopol beim Staat liegt?

    119
  • Probieren geht über Studieren. Daher sollte er eine Weile seine eigene Haut zu Markte tragen. Den Realitätsflash kann man sich vorstellen.

  • Den Zugbegleitern ein Mitverantwortung zuzuschieben ist die heute übliche Täter Opfer Umkehr, die dazu dient Täter auch bei schweren Taten davon kommen zu lassen. Harte Strafen würden sicher die Lage verbessern.

    • im nuernberg hbf reisezentrum hat man jetzt eine rezeption und dort wird man dann an einen mitarbeiter zum fahrkartenkauf weitergeleitet nachdem man sein anliegen kurz geschildert hat. sehr elegant und freundlich. aber ich vermute mal, dass es eine elegante loesung ist um aggressive passagiere gleich am eingang zum reisezentrum abzuweisen. gute idee.

    • Wenn doch nur die Gefängnisse nicht schon so voll wären…

  • Ja, nee, is klar.
    Weiß ich doch.
    Und Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Stärke. Find‘ ich doppelplusgut!

  • Bitte einen Monat Dienst als Zugbegleiter übernehmen & dann dieses Statement überdenken…

  • Die Sache ist ganz einfach: Wer betrügen, sprich Schwarzfahren will und erwischt wird, zahlt! Aber nicht mit den Fäusten. Wer diese einsetzt, ist wirklich kriminell und nicht Opfer.

    • Nur so eine Idee: Sollte Bahnfahren nicht für alle kostenlos sein, ist doch sowieso unser Steuergeld. Siehe Stuttgart21 usw.usw.

  • Demnach müsste der arme Serkan wohl die falsche Körperhaltung eingenommen haben. Ich fasse es nicht!

  • Es ist unglaublich, was heutzutage alles eine Lehrberechtigung hat.

  • Wenn ich mir Manuel Ostermann anhöre könnte der Eindruck entstehen, dass die Professoren an dieser Akademie irgendwie am Leben vorbeilaufen. Theorie und Praxis halt. Das muss sicher auch der Grund sein, warum die Polizei über eine immer weiter schwindende Hemmschwelle zur Gewalt berichtet. Weil sie alle die falsche Körpersprache und kulturelle Verständnisprobleme haben. Man könnte fast meinen, dass die Polizisten auf solchen Akademien nicht mal ansatzweise auf den realen Berufsalltag vorbereitet werden.

    • „dass Polizisten auf solchen Akademien nicht mal ansatzweise auf den realen Berufsalltag vorbereitet werden.“ Täglich 1 Stunde Bücklinge üben ,könnte die Situation entschärfen…..

  • Dies ist doch kein Bahnproblem alleine, diese Probleme treten doch den ganzen Tag in Deutschland irgendwo auf. Und keiner kümmert sich um die Lösung des Problems, es wird immer nur geredet, wenn überhaupt.

  • „Er beklagt eine mangelnde Vorbereitung und Schulung des Personals.“
    Am besten 5 Fremdsprachen und ein Grundkurs „Schnittwerkzeuge“,
    oder gleich den „Doppelwumms“?

    • „Er beklagt eine mangelnde Vorbereitung und Schulung des Personals.“ Ist so etwas nicht auch die Aufgabe des“Professors „? Ein Dummschwätzer wäre ein besserer Titel

  • Ueber diese schweren Gewalttaten wird viel zu wenig und viel zu kurz berichtet!

  • Ganz so Unrecht hat er nicht. War vor kurzem in einer Polizeikontrolle von 2 Beamtinen. Beide mit einer Hand an der Waffe. Da wird einem schon mulmig.

    -14
    • Auch da spielen mit Sicherheit Erfahrungswerte mit und es wird ja auch entsprechend
      ausgebildet. Ich sehe da überhaupt kein Problem!

    • Die Beamten haben richtig gehandelt. Ich bin vor etwa 40 Jahren in Belgien mit meinem PKW in eine Verkehrskontrolle geraten. Neben dem kontrollierenden Polizisten stand ein weiterer Beamter, seine MP auf mich gerichtet. So muss es ablaufen.

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