Werbung:

Werbung:

„Demokratie leben“

Omas gegen Rechts erhalten Demokratiepreis „Silberner Schuh“ – finanziert mit Geldern aus dem Familienministerium

Die Stadt Solingen hat die „Omas gegen Rechts“ mit dem Demokratiepreis „Silberner Schuh“ ausgezeichnet – finanziert unter anderem über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des CDU-geführten Familienministeriums. Eine bemerkenswerte Konstellation, denn die Initiative zählt zu den lautesten Kritikern der Union.

Von

Die Omas gegen Rechts erhalten eine staatlich mitfinanzierte Auszeichnung. (IMAGO/epd)

Werbung

Die Initiative „Omas gegen Rechts Solingen“ ist in diesem Jahr mit dem Engagementpreis „Silberner Schuh“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Montag, 8. Dezember, statt. Der „Silberne Schuh“ wird seit 2004 vom Bündnis für Toleranz und Zivilcourage vergeben. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen oder Institutionen in Solingen, die nach der Beschreibung des Verleihers „das Grundgesetz im Alltag auf kreative und engagierte Weise mit Leben füllen und für das friedliche und respektvolle Miteinander aller in Solingen lebenden Menschen eintreten“.

Weiter heißt es in der offiziellen Beschreibung des Preises, vorgeschlagen werden könnten Institutionen oder Einzelpersonen, „die Demokratie und Vielfalt mit ihren Aktivitäten leben und fördern“. Dazu zählten unter anderem der „mutige Einsatz für Menschen in Not, Bedrängnis oder Ausgrenzung“, das „Engagement für die Vermittlung, Verbreitung oder Realisierung jeglicher Formen demokratischer Beteiligung“ sowie die „Förderung von Teilhabe und Engagement gegen alle Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Demokratiefeindlichkeit und politischen oder religiös begründeten Extremismus“.

Genannt wird zudem der Einsatz für Menschen, die von Stigmatisierung oder Diskriminierung betroffen seien. Nach Darstellung des WDR erklärte die Jury, die Initiative der „Omas gegen Rechts“ zeige, dass der Einsatz gegen rechtsradikale Polarisierung altersunabhängig ist und Zivilcourage nicht mit dem Ruhestand endet.

Finanziert wird der Preis aus öffentlicher Hand: Hauptträger ist die Stadt Solingen, die das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage organisatorisch und finanziell unterstützt. Ergänzt wird die Finanzierung durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des CDU-geführten Bundesfamilienministeriums sowie aus dem NRW-Landesprogramm „NRWeltoffen“. Solingen nimmt im Rahmen einer sogenannten „Partnerschaft für Demokratie“ an „Demokratie leben!“ teil – für das Jahr 2025 sind rund 160.000 Euro an Bundesmitteln eingeplant. Ein Teil davon wird für Veranstaltungen wie die Demokratiekonferenz und die Verleihung des „Silbernen Schuhs“ verwendet.

Das Landesprogramm „NRWeltoffen“ dient – laut offizieller Beschreibung – der „Unterstützung von Kreisen und kreisfreien Städten bei der nachhaltigen Entwicklung und Umsetzung präventiver Handlungskonzepte“ gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Im Solinger Haushalt sind hierfür 73.500 Euro Landesmittel eingeplant.

Lesen Sie auch:

Bemerkenswert: Die Omas gegen Rechts treten seit Jahren als scharfe Kritikerinnen der Union auf – etwa in der Stadtbild-Debatte, wegen gemeinsamer Abstimmungen der CDU mit der AfD im Bundestag oder nach Aussagen von Parteichef Friedrich Merz über „linke Spinner“. Immer wieder werfen sie der Union vor, rassistische Narrative zu bedienen und die Brandmauer zur extremen Rechten einzureißen. Die CDU wird dabei von der Initiative teils als politisches Feindbild inszeniert – umso bemerkenswerter ist es, dass ihre Auszeichnung nun ausgerechnet durch ein Projekt mitfinanziert wird, das über Fördertöpfe im Zuständigkeitsbereich der CDU-geführten Bundesregierung und Landesregierung in NRW läuft.

In den vergangenen Jahren ist die Initiative „Omas gegen Rechts“ bereits mehrfach mit bundesweiten Preisen ausgezeichnet worden – darunter 2025 als „Botschafterin für Demokratie und Toleranz“ durch die Bundeszentrale für politische Bildung sowie 2020 mit dem Paul-Spiegel-Preis des Zentralrats der Juden. Auch Landesregierungen ehrten die Initiative wiederholt

cm

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

145 Kommentare

  • Silberner Schuh? vom Manitu der Stadt Solingen. Warum nicht ein goldener Rollator oder silberne Prothese?

    148
    • Man braucht schon ein gewisses Maß an Demenz, um nicht mehr mitzubekommen, das man die eigenen Enkel um ihre sichere Zukunft bringt.

      187
      • Schätze, der Club der klapprigen ist kinderlos und schlecht aufgestellt.

        • Alt-68-er-innen und -außen.

          63
      • Diese ollen Schachteln haben wohl weder Kinder noch Enkelkinder.

      • Die halten sich für „Gutmenschen“. Ich bin selber 62 Jahre alt und würde mich niemals von dieser idiotischen Politik dermaßen instrumentalisieren lassen!

    • Ich wüsste ernsthaft gern, was der Silberne Schuh symbolisieren soll. Na ja, laut Medien firmiert Solingen eigentlich als „Klingenstadt“, aber ein Silbernes Messer als Preis wäre natürlich nicht gegangen.

      • Das Silberne Messer wird nur an besonders fleißige Straßenchirurgen verliehen.

        • das goldene Messer gibt es für besonders gut integrierte Fachkräfte im Umgang mit Messern. Dazu gibt es vom Stein-Uhu noch ein Bundeskreuz

          0
      • Soviel ich weiß zeigen Muslime einem Menschen gegenüber dadurch die größte Verachtung, indem man ihn mit Schuhen bewirft.

    • Wo sind die Omas mit Verstand?

      • In der AFD.

    • Die DDR lebt weiter!
      In der Zeit zwischen 1949 und 1990 existierten in der DDR mehr als 10.000 Auszeichnungen, welche durch die Staatsführung oder gesellschaftliche Organisationen gestiftet und in Form von Orden, Preisen, Ehrentiteln sowie Medaillen verliehen wurde.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_staatlichen_und_nichtstaatlichen_Auszeichnungen_der_DDR

      Für Kinder & Jugendliche:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsabzeichen_fr_Kinder_und_Jugendliche_in_der_DDR

      Preisfrage: Welche Omas gegen Rechts wurden schon in der guten alten DDR mit Verdienstmedaillen ausgezeichnet?

    • Wirklich erschreckend, mir graut vor solchen Omas.

    • Es hätte doch auch ein kupfernes Tampon mit Silikondichtung getan ? 😉

    • jaaaaaa Freigabe Wartezeit 🤢🤢

    • den goldenen Löschschwamm bekommt die Zensur von Apollo.
      ihr verschenkt und verzockt massiv Vertrauen damit!!!!!

    • Ganz gleich wie viele Preise sie den fußkranken Kukident-Löwinnen noch umhängen: An der Tatsache, dass die beim Denken etwas benachteiligt sind, ändert sich nix.

  • Humor ist wenn man trotzdem lacht. Orthopädischer Schuh in Silber ?

    • Nur ein Schuh? Da werden sie doch noch zusätzlich beim gehen behindert. Hinken ist doch ungesund.

    • Man kann das alles nicht mehr ertragen. Die Moslemversteher werden mit Preisen ausgezeichnet, weil sie gegen normaldenkende Menschen austeilen und das auf ganz bösartige Weise. In Märchen nennt man solche Gestalten „böse Hexen“.

  • Was bedeutet der Schuh?
    Entdecke die Möglichkeiten:

    Jemandem etwas in die Schuhe schieben

    Ursprung: Im Mittelalter nächtigten wandernde Handwerksgesellen häufig in unterschiedlichen Herbergen. Hierbei wurde häufig gestohlen und vor allem Goldmünzen von anderen entwendet. Bestand solch ein Verdacht, wurden der Raum und die Handwerksgesellen genauestens überprüft. In diesem Fall musste die entwendete Goldmünze schnell verschwinden und wurde in die Schuhe des Bettnachbars gesteckt.

    Bedeutung: Die Schuld auf einen anderen schieben
    https://www.sioux.de/cms/magazin/test-fuer-echte-schuhprofis-deutsche-redewendungen-und-ihre-herkunft/

    • Schöne Geschichte – sie hat nur einen Makel: Gold war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit noch gar nicht Währungsmetall. Es kann sich also nur um Kupfermünzen und – im schwereren Fall – um Silbermünzen gehandelt haben.

    • ist ja interessant – wusste ich nicht….

      • Ich bezweifle das auch.

  • „NRWeltoffen“ geht freudig in die Pleite.
    Der Film „das Leben des Brian“ war dagegen eine ernste Geschichte.

    • „Der Sinn des Lebens“
      „Erik der Wikinger“
      „Magere Zeiten“

      Die scheinen das alles schon gewußt zu haben.

  • Oh, da gibt es noch viele Möglichkeiten. Den golden Krückstock bzw. die goldene Gehhilfe, wie es wohl heißt. Oder für besondere Verdienste das diamantene Hörgerät am Bande. Tja, das letzte Aufgebot der Demokratie.😄

    • Kukidentehrennadel.

      • Hahahahaha. Der ist gut, ehrlich.

  • Hoffentlich ist der Schuh auf für Einlagen (Schuheinlagen, nicht für Tena 🤣) geeignet und die Schuhweite großzügig bemessen, dass auch orthopädische Stützstrümpfe bequem passen..🥿👡👞…

  • Nun, bei all den Preisen wird oft übersehen, daß (nahezu) jeder „seinen“ Preis hat …

    Und schon der große Kardinal Richelieu schrieb in seinem politischen Testament für den damals noch vierjährigen späteren Ludwig XIV.: Es gibt nur zwei Arten von Menschen: Solche, die man kaufen muß, und solche, die man erpressen kann, weil sie etwas zu verlieren haben. Die Kunst des Regenten besteht darin, diese zu erkennen und zu unterscheiden.

    • Und die grauen Eminenzen sind auch nicht mehr, was sie mal waren.

      • Nun, in der Tat, es gab nur einen Père Joseph …

  • Wo uns der Schuh drückt. (Eine 1948 von Ernst Reuter begründete wöchentliche Hörfunkreihe, die zunächst im NWDR Berlin und ab 1951 im RIAS Berlin ausgestrahlt wurde, in der Bürgermeister direkt mit den Bürgern über ihre Nöte sprachen, um zu verstehen, wo der Schuh drückt, also wo Handlungsbedarf besteht.) Die Sendung und den RIAS gibt es nicht mehr, aber Handlungsbedarf besteht um so mehr. Der „silberne Schuh“ drückt gewaltig!

  • Mein Glückwunsch und eine Spende geht an die Omas!

    • Dann aber auch durchziehen und nicht nur große Reden schwingen, die tolle Reaktionen bringen!

      • Eine Alt-68er Vereinigung sind die „Omas gegen Rechts“.
        Völlig aus der Zeit gefallen, und somit nicht zustimmungsfähig.

  • es müsste eigentlich heißen: „für, nicht gegen Ausgrenzung“

  • Satire ist überall!

  • Die Spikeproteine in ihrem Lauf
    hält kein Immunsystem mehr auf.

  • Derartige Auszeichnungen bis hin zum Friedensnobelpreis sind fürchterlich inflationiert worden . Man braucht sich bloß die Leute anzusehen, die sich über so einen Preis freuen.

    • ich hatte hier in den letzten tagen oefter ein video verlinkt, das die strukturen und ziele der machtpyramide gut erklaert.

      von den obersten internatiopnalen fadenziehern im hintergrund bis zur maechtigen front aus unterschiedlichsten gruppen am ende der pyramide, die den direkten kontakt zum volk haben.

      die omas gegen rechts sind teil der untersten stufe, der *narrativen helfer* .finanzierte und instrumentalisierte aktivisten, die mit protesten oder moralischem appell die neuen (von den fadenziehern gewuenschte) werte dem volk nahebringen.

      diese fake-auszeichnungen sollen den wert dieser gruppe in den augen der bevoelkerung steigern, auf dass ihre appelle als um so wichtiger und akzeptabler gelten.
      das gilt auch fuer narrative helfer wie zb. drosten und co, die mit derartigen preisen behaengt werden.

    • Die gottgleiche Sonnenkönigin ist doch auch überschwenglich mit Preisen und Orden behangen worden. Das beste Beispiel, was Diese überhaupt wert sind. Ach ja, da fällt mir noch der Friedenspreisträger ein, der für mindestens sieben Kriege verantwortlich ist.

  • Nur so kommt man ungestört zu Kaffee und Kuchen.

  • Ein verbreiteter Schreibfehler, es muss „SCHMU“ heißen.
    Nebenbei: wer hat denn den Goldenen gewonnen?

  • Wenn es nicht so traurig wäre, wegen unserer Steuergelder, könnte man über alle offiziellen Stellen nur noch lachen!

  • Nächstes Jahr können sie ja dann das Goldene Gebiss mit Lorbeerkranz bekommen. Dafür müssen sie sich aber noch ordentlich anstrengen!

  • Jetzt können die Omas sich ärztlich untersuchen lassen. Win, win sozusagen.

  • Jede dieser Meldungen ist ein Schuss mehr für die AfD.
    ABER: jedes Prozent mehr der AfD bewirkt größere Spaltung der Gesellschaft.

  • Es wird immer lächerlicher in diesem Staat.
    6

  • Ich wäre eher für die „goldene Backpeife“😝

  • Naja, irgendwie verständlich. Danksagung für die guten Verkaufszahlen für „Solinger Qualitätsstahl“? ….

  • Klingbeil „alle müssen Verzicht üben“… So sieht das dann wohl aus.

  • und eine dreizehnte Rentenzahlung plus Boni
    Weihnachtsgeld sowieso

    • Da fallen mir spontan die Österreicher ein, die haben sowas in der Form. Nur hört und sieht man hier bei uns nichts darüber.

  • Ich habe zu diesen Omas meine ganz eigene Wahrnehmung.

    Wenn sie wirklich gute Großmütter wären, die sich um das Wohl und die Zukunft ihrer Enkel sorgten, dann würden sie nicht diesen ideologischen Aktionismus betreiben, der die Gesellschaft immer mehr spaltet, sondern für Dinge auf die Straße gehen, die den künftigen Generationen wirklich nützen: Frieden, existenzsichernde Lebensverhältnisse, innere Sicherheit, gute Bildung, eine Familienpolitik, die den Namen verdient, Dialog und Verständigung mit Andersdenkenden.

    Ach, was rege ich mich auf!
    Sinnlos!

    • Wäre ich Enkel einer solchen Oma, würde ich den Kontakt abbrechen.

    • Diese Omis haben weder Kinder, noch Enkel.
      Familie wahrscheinlich auch nicht mehr.
      Weil es im Altenheim zu langweilig ist, gehen sie auf die Strasse und grölen kommunistische Parolen.
      Gott, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie da tun.

      • Gut möglich, dass Sie recht haben. Wer wirklich Enkel hat, hat gar nicht soviel Zeit, um auf den Straßen herum zu turnen und kreuz und quer durch die Republik zu reisen, um gegen jede noch so kleine Veranstaltung politischer Gegner zu demonstrieren. Der muss sich nämlich um seine Enkel kümmern, um den multipel gestressten Kindseltern den Rücken frei zu halten.

      • Und falls sie Enkel haben, wählen die rechts. Davon wissen sie auch nichts.

Werbung