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Olympia-Attentat jährt sich – Deutschland zahlt weiter an palästinensische Terrorunterstützer

51 Jahre ist nun der palästinensische Terroranschlag auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 in München her. Die deutsche Politik schafft es aber weiterhin nicht, sich von palästinensischen Antisemiten fernzuhalten – und zahlt ihnen stattdessen Millionen jedes Jahr.

Der 5. September 1972 war ein schwarzer Tag in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Acht palästinensische Terroristen verübten während der Olympischen Spiele in München einen grausamen Terroranschlag auf das Team Israels.

Die Spiele in München waren die ersten in Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die letzten Spiele, die zuvor in Deutschland stattfanden, waren unter dem Banner des Hakenkreuzes. 1972 sollte das genaue Gegenteil zeigen – Toleranz und Offenheit wurden hochgehalten. Die Veranstaltung dauerte vom 26. August bis zum 11. September und verlief reibungslos – bis zum 5. September. 

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Gegen 4 Uhr morgens drangen da die palästinensischen Terroristen in das Quartier der israelischen Mannschaft ein. Vor Ort töteten sie zwei Athleten und nahmen neun Geiseln. Die Katastrophe setzte sich am Flughafen Fürstenfeldbruck fort, wo bei einer missglückten Befreiungsaktion alle Geiseln und ein Polizist getötet wurden. Als Reaktion auf dieses dramatische Scheitern wurde die GSG 9 gegründet.

Kaum Aufarbeitung

Die Aufarbeitung des Attentats hat erst so richtig nach 50 Jahren, im vergangen Jahr, begonnen und ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Angehörigen warten immer noch auf Entschädigungen und Antworten. Das ist beschämend für ein Land, das die Sicherheit Israels als Staatsräson betrachtet und das grausamste Verbrechen gegen die europäischen Juden begangen hat. Besonders beschämend ist auch, dass die deutsche Politik trotz allen Bekenntnissen gegen Antisemitismus – zuletzt gezeigt in der Causa Aiwanger – weiterhin kein Problem hat gemeinsame Sache mit Antisemiten zu machen.

Hier nur ein Beispiel: Die Jusos, die Jugendorganisation der regierenden Sozialdemokraten, haben sich im Jahr 2020 mit der extremistisch-palästinensische Fatah-Jugend verbündet und betrachten sie als eine „Schwesterorganisation“. Innerhalb von großen Teilen der deutschen Linken wird Israel als Feindbild betrachtet, das ein imperialistisches oder kolonialistisches Projekt sei.

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Millionen für Terrorunterstützer

Aber das ist längst nicht alles: Deutschland finanziert auch palästinensische Terrorunterstützer weiterhin kräftig. Im Mai 2023 sagte man 28 Millionen Euro für die Regierung in Ramallah zu. Diese Summe ist Teil eines 168 Millionen Euro schweren Förderprogramms der Bundesregierung. Was da mit dem Geld geschieht ist fragwürdig – klar ist nur: Einen Teil verwendet die Palästinensische Autonomiebehörde um es an inhaftierte Terroristen oder die Hinterbliebenen von getöteten Terroristen zu zahlen. Das ist seit Jahren bekannt.

In 2018 berichtete die NZZ zudem, dass deutsche und europäische Hilfsgelder verwendet wurden um Kämpfer der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFLP) zu rekrutieren, Waffen zu erwerben und Propaganda zu bezahlen. Die PFLP ist eine nationalistisch–marxistische Terrororganisation.

Deutsche UN-Gelder für antisemitische Propaganda

Neben den direkten Zahlungen an die palästinensische Autonomiebehörde zahlt Deutschland auch jährlich Hunderte Millionen Euro an das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge, mit Sitz in Gaza und Jordanien. Dieses Hilfswerk, genannt „United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees“ (UNRWA) kümmert sich um verschiedenste Angelegenheiten der Flüchtlinge Palästinas. Von dem Geld werden medizinische Versorgung, Sozialdienste, Lagerstruktur und weitere humanitäre Angelegenheiten bezahlt – in der Theorie zumindest.

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Im letzten Jahr wurde etwa bekannt, dass die UNRWA Schulbücher mit antisemitischen und gewaltverherrlichendem Gedankengut einsetzte. In den Büchern gibt es Vokabel und Grammatik Übungen, die Dschihad Kämpfer als Märtyrer darstellen: “Die Palästinenser opfern ihr Blut, um Jerusalem zu befreien.” Es fallen Wörter wie “Besatzer” und Sprüche die davon auffordern, “dem Feind heldenhaft Widerstand zu leisten”. In einem Gedicht werden Terroranschläge auf Israelis als Hobby bezeichnet.

Auch mehr als 50 Jahre nach dem tödlichen Attentat auf israelischen Olympia-Sportler hat es Deutschlands Regierung nicht geschafft, sich und deutsches Steuergeld von palästinensischen Antisemiten fernzuhalten.

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