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Nach Pressestatement

Offener Kampf um Russland-Reise: Weidel kritisiert Putin-nahe AfD-Abgeordnete

AfD-Co-Bundeschefin Alice Weidel hat die Russland-Reise mehrerer AfD-Politiker scharf kritisiert. Sie könne nicht verstehen, „was man da eigentlich soll“ – sie droht wegen eines möglichen Umstands gar mit Parteiausschluss. Andere AfD-Politiker greifen deshalb nun wiederum Weidel an.

Alice Weidel hat Putin-freundliche AfD-Abgeordnete scharf kritisiert (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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In der AfD ist mittlerweile ein offener Streit um die Russland-Reise mehrerer AfD-Abgeordneter entstanden – Co-Bundesparteichefin Alice Weidel hatte die Reise bei einer Pressekonferenz am Rande einer Fraktionssitzung am Dienstag scharf kritisiert. Nun wird Weidel von Russland-nahen Politikern in der Partei attackiert.

Bereits vergangene Woche wurde bekannt, dass die zwei AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré und Rainer Rothfuß, der sächsische Landeschef Jörg Urban und der Europaabgeordnete Hans Neuhoff eine Reise nach Russland planen. Vom 13. bis 16. November beziehungsweise 17. November wollen die beiden Politiker nach Sotschi zum „Internationalen Symposium im Format BRICS-Europa“ – einer Veranstaltung der anti-westlichen BRICS-Allianz – reisen. Das Symposium wird unter anderem durch die Kremlpartei Geeintes Russland organisiert. Mittlerweile hat immerhin Rothfuß seine Reisepläne zurückgezogen.

Weidel zeigte am Dienstag dennoch Unverständnis über die Reise: „Ich kann nicht verstehen, was man da eigentlich soll, um es hier ganz deutlich zu sagen. Ich hätte das so nicht gemacht“, sagte Weidel zu Journalisten. Sie habe sich die Sache „sehr genau angesehen“ – dass die Reise durch den „AK Außen“ der Partei einstimmig genehmigt wurde, nannte sie unterdessen „recht unglücklich“. Dadurch habe man als Fraktionsführung nicht mehr zurückrudern können.

Die Parteichefin droht wegen eines bestimmten möglichen Umstands sogar mit Parteiausschluss: Ein Treffen mit dem Putin-Vertrauten und Ex-Präsidenten Dmitri Medwedew hat sie ausdrücklich untersagt. „Derjenige, der sich nicht daran hält, der wird die Konsequenzen tragen müssen. Und das wird hochgehen bis zum Parteiausschluss“, sagt sie nun zu diesem Verbot.

Darüber hinaus kündigt sie an, dass solche Reisen für AfD-Abgeordnete in Zukunft nicht mehr möglich sein sollen: „Wie wir unsere Reisen zukünftig reglementieren, das ist auf jeden Fall Thema für die nächste Fraktionsvorstandsklausur und auch für die Fraktionsklausur, die im Februar stattfindet“, sagte sie. „Denn so sollten wir nicht weitermachen. Das können wir uns nicht leisten, wollen wir auch nicht.“

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Weidels scharfe Worte stoßen nun auf deutliche Kritik. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Moosdorf zeigte sich etwa irritiert auf X: „Alice Weidel verärgert: ‚Ich weiß nicht, was man in Rußland soll.‘ Schade! Ich weiß es. Politik ist keine Phrase. Sie ist die Tat!“ Auch Moosdorf war bereits im Juni nach Russland gereist – er gilt als äußerst Putin-freundlich, nahm bereits nach Beginn des Ukraine-Kriegs eine Honorarprofessur in Moskau an. Auch andere Putin-freundliche Politiker innerhalb der AfD stimmten in die Kritik mit ein, etwa der stellvertretende Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider.

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427 Kommentare

  • Nicht gut, wenn ihr Euch selbst zerreisst.

    Konzentration auf Deutschland.

    …. und es muss hierbei nicht nachteilig sein, Gespraechskanaele mit Russland offen zu halten.

    139
    • Volle Zustimmung. Den Rekord an Besuchen in Russland und Treffen mit Putin hält immer noch deutlich die SPD. Innige Umarmungen und Brüderküsse wie die SPD, muss die AFD ja nicht unbedingt mitmachen.

    • Ganz genau.
      Sie bringen es kurz und bündig auf den Punkt:

      Konzentration auf Deutschland.

      Gesprächskanäle nach Russland offenhalten.

      Einen größeren, öffentlich ausgefochtenen Streit sollte sich die AfD jetzt bitte nicht leisten.

      Denken wir nur an die wichtigen Wahlen im kommenden Jahr.

      Es wäre bitter, wenn die AfD sich selbst zerlegte.

      • Weidel soll sich nicht durch den Druck vor sich hertreiben lassen. Es ist wie damals, alle sollen sich von allen distanzieren um die Partei zu zermürben.
        Das muss Weidel aushalten, denn die Menschen sehen allmählich, dass Putin zum Antichrist hochstilisiert wird, weil der Klimawandel als Angstmacher nicht mehr zieht.

      • „Es wäre bitter, wenn die AfD sich selbst zerlegte.“

        Die AfD ist eine *Partei*. Warum sollte sie also nicht mit denselben Problemen belastet sein wie jede andere Partei auch?

    • Gesprächskanäle offen halten und das Regime aufwerten sind zwei verschiedene Dinge.

      Die AfD sollte alles vermeiden, was den Diffamierungskampagnen der Kartellparteien in die Hände spielt (z.B. die Kampagne „Anfragen für Russland“, die darauf abzielt, der AfD das Recht auf schriftliche Fragen oder kleine Anfragen zu beschneiden)

      • VdL würde ich heute lieber als morgen hinter Schloß und Riegel sehen (Korruption usw.). Das Gleiche gilt für Starmer, der eine Mitschuld an den Massenvergewaltigungen junger britischer Mädchen trägt (unterlassene Ermittlungen). Auch Obama wird wird Dreck am Stecken haben.

        Aber diese drei Figuren mit dem Massenmörder Putin (Tschetschenien, Ukraine, Giftmorde, etc.) zu vergleichen, ist infam.

      • Obama und Biden und Starmer und VdL sind keine Kriegsverbrecher ?

    • Konzentration auf Deutschland – genau(!), aber dazu gehört es auch, dass man Maulwürfe rausschmeißt.

    • „Gesprächskanäle mit Russland“🤣Mit zwei Hinterbänklern aus Deutschland? Da wird Putin aber beeindruckt sein. Die Reise ist dumm, dümmer, am dümmsten und schadet der AfD. Und das ist nicht gut.

      • Die Russen betrachten ihre ergebenen Handlanger aus dem Westen als das was sie sind. Ihr Fussvolk.

      • Gesprächskanäle werden fast immer von der „Garnitur im Hintergrund“ offen gehalten.
        Das war schon immer so, auch unter Brand, Schmidt, Kohl.

    • Ja wie kann man nur Unverständnis dafür haben,das sie ihre geliebten Massenmörder und Kriegsverbrecher besuchen möchten,wir lieben doch alle Menschen.

    • Bedauerlicherweise wird das wohl irgendwann passieren: Spätestens, wenn Koalitionsverhandlungen / Regierungsbeteiligung auf Bundesebene im Raum stehen, droht die Spaltung in etwa gleich große Flügel der Transatlantiker und Eurasier.

      US-Vasallen sind nunmal keine Gesprächskanäle mit Russland erlaubt. Da waren wir vor 50 Jahren schon weiter…

      • Falsch. Es ist eine Spaltung zwischen patriotischen Deutschen und Putin-treuen Vaterlandsverrätern. Letztere sind eine kleine, sektenhafte Minderheit in Deutschland. Vaterlandsverräter sind immer gesellschaftlicher Bodensatz.

    • Gegen Putin-treue und proislamistische Vaterlandsverräter kann man gar nicht hart genug vorgehen. Diese kriminellen Antideutschen gehören ausgebürgert und abgeschoben.

    • „Gesprächskanäle“: So sehe ich das prinzipiell auch. Es wird halt so sein, dass die Parteiführung befürchtet, dass eine – wie immer hysterische – Diskussion darüber, angezettelt vom Kartell, am Ende Prozentpunkte kosten könnte.
      Bekanntlich können die meisten Almans Propaganda von realen Fakten nicht mehr unterscheiden, wobei sie auch nur noch die wenigstens der Letztgenannten tatsächlich kennen, eben wegen der hochaggressiven Dauerpropaganda gegen den „bösen Putin“.

      Aber auch in der AfD gibt es leider mehr als genug Putinhasser, die nicht ganz koscher sind im Oberstübchen, was die Sache nicht einfacher macht. Ein Ritt auf der Rasierklinge sozusagen.

  • man sollte immer im gespräch bleiben. besser als kriegstreiberei. vielleicht ist diese veranstaltung nicht der geeignete anlass. dennoch finde ich die absicht immer miteinander zu reden absolut in ordnung.

    • Diese proislamistischen Putin-treuen Vaterlandsverräter unterstützen Putins imperialistische Eroberungskriege, die täglichen Massenmorde der russischen Invasionstruppen an Zivilisten und Kriegsgefangenen, die mit Putin verbündeten islamischen Terrororganisationen wie Hisbollah und Hamas sowie die staatsterroristische islamische Mullah-Diktatur im Iran und islamische Atombomben in den Händen islamischer Terroristen.

      • Wenn im Westen ein syrischer Staatsman hofiert wird, der sich in seinen besten Zeiten mit abgeschlagenen Köpfen seiner Gegner ablichten liess, dann sollten auch gegenüber anderen Repräsentanten ehrenwerter Gesellschaften keine Berührungsängste bestehen. Wie praktische Politik betrieben werden kann, zeigte u.a. Altkanzler W. Brandt. Als er seinerzeit den amerikanischen Lakai Südvietnams empfing, sagte er der Presse.: Es gibt Staatsgäste, die man lieber von hinten als von vorne sieht. Das waren noch Zeiten, in denen nicht auf jedes politische Butterbrot der moralisierende Senf selbsternannter Edeldemokraten geschmiert wurde. Schliesslich sprach ja auch ein F.J. Strauss mit Honeckervertrauten. Alles für Deutschland bedeutet auch, mit allen zu reden, aber nicht, mit allen alles zu machen.

    • Leider sind hier schon wieder realitätsverweigernde Figuren unterwegs die sich in ihrer Kriegs-und Verleumdungsrethorik gefallen die da wären “ Waldschrat“ oder „Putin ist ein Kriegsverbrecher““ Neues aus Absurdistan“.
      Die Welt wäre ohne solche Figuren um einiges besser!

      • „Die Welt wäre ohne solche Figuren um einiges besser!“

        Mäßigen Sie sich gefälligst. Ich habe nur darauf hingewiesen, wer den Krieg begonnen hat und ihn unablässig weiterführt. Kleiner Tipp: ich bin dafür nicht verantwortlich.

        Was Sie hier dagegen tun: eine moralische Verurteilung über eine abweichende Meinung aussprechen.

        Damit sind Sie in dieser Repiblik nicht allein. Klingelt es vielleicht bei Ihnen …?

      • Die Welt wäre ohne Putin besser.

      • „Ist die Welt dadurch BESSER geworden??“

        Wie sähe sie denn ohne aus ?
        Erzähl mal !
        Meinste vielleicht, dass sich der Kommunismus/Sozialismus und der Islam brav mit sich selbst begnügt hätte ?
        Reichlich naiv !

      • Rolando 12.11.2025 um 11:49 Uhr
        [.. Die Welt wäre ohne Putin besser..]

        Wieder der typische Quatsch von nem Unbedarften.
        einige Beispiele, da hatte Putin noch nicht im Kreml das sagen, war nur ein kleiner Offizier von Jelzins Gnaden
        Man darf erinnern ; milit. Intervention der USA weltweit:
        Korea, Ägypten, Libanon, Kuba, Laos, Vietnam, Kambodscha, Dom. Republik, Jordanien, Angola, El Salvator, Nicaragua, Grenada, Lybien, Iran, Panama….

        Ist die Welt dadurch BESSER geworden??

      • Die antideutschen Putin-Unterstützer lieben natürlich die zahlreichen Massenmorde ihres Idols. Sie ergötzen sich an ihnen. Sie warten nur darauf, ihre völlige Verkommenheit in aller Öffentlichkeit zu demonstrieren.

      • Die Welt wäre ohne Rolando besser.

      • Karl Sand und Mika F nicht vergessen.

    • „man sollte immer im gespräch bleiben. besser als kriegstreiberei.“

      Sie richten Ihren Appell doch bestimmt an Herrn Putin, den stets gesprächsbereiten Friedensengel, oder etwa nicht?

      -27
      • Es hilft doch alles nichts.

        Man muss miteinander sprechen.

        Und man wird es ohnehin tun.

        Es sei denn wir wollen mit Begeisterung in den nächsten Krieg ziehen.

      • @Lindblom:
        1. Wo sehen sie eine Gesprächsbereitschaft – die Voraussetzung für ein Gespräch ist – auf russischer Seite ?
        Spätestens seit den Bemühungen von Trump, der Putin sprichwörtlich den roten Teppich ausgerollt hat, sollte es nun wirklich jedem klar sein, dass Putin kein Gespräch sucht, sondern auf Zeit spielt, um sein Kriegsziel, die Vernichtung der Ukraine, zu erreichen.

        2. Was erhoffen Sie sich von dem Besuch einiger AfD-Hinterbänkler ( die AfD ist nirgends Regierungspartei ! ), was Trump nicht erreichen konnte ?

        3. Kanäle die man offen hält, sind diskrete Kanäle.

      • Werter @Lindblom, das ist doch alles banal und im Grunde wollte das doch keiner bestreiten.

        Aber der Punkt ist doch: was die meisten hier posten, ist eine nur scheinbare Friedensrhetorik, die die Realität verdreht.

        Es ist doch andauernd versucht worden, mit Putin zu reden, und es ist nicht der Westen, der hier angeblich den Krieg treibt.

        Putin will nicht aufhören, im Gegenteil; und die meisten Pseudo-Pazifisten hier schieben Verantwortung dafür der Nato und der EU zu.

        Ich kaufe den Leuten hier nicht ab, sie könnten Angriff von Verteidigung nicht unterscheiden.

      • Ach herrje. Ich rate mal: mit islamistischen Massenmördern reden ist aber kein Problem?
        Wenn ich richtig informiert bin, war Herr S. auch persönlich an der Klinge aktiv.
        Man fragt sich allerdings schon, was da los ist, wenn man das nicht innerparteilich klären kann.
        Warum man so doof ist, jetzt diese Angriffsfläche zu bieten.
        Zu gewinnen gibt’s da nichts.
        Das macht Trump oder keiner.

      • @Waldschrat

        Putin will Frieden 😂😂😁😁

  • Ich denke, dass es Frau Weidel nicht prinzipiell um die Russlandreisen als solche geht, sondern um das wie. Ich finde auch es sollte nicht jeder, der eine Position in der AfD inne hat nach Russland reisen, das hat etwas von Anbiederung und wird vielleicht auch den ein oder anderen Russland-Politiker verstören. Solche reisen sollten kanalisiert stattfinden mit Rücksprache und Kenntnis mit der Parteiführung, sowie mit Themen, die behandelt werden sollen. Das hat m. E. etwas mit geordnet zu tun, alles andere könnte nach Hühnerhaufen aussehen und diesen Eindruck sollte man nicht erwecken. Frau Weidel sagt ja, dass sie das so nicht machen würde.

    • Es gab einen Beschluss, WER fahren darf und daran wollten sich einige nicht halten. Die haben in der Partei nix verloren. Schade, dass AN das nicht so kommuniziert.

      • Danke für diese wichtige Info.

      • Bei Apollo ist einfach zu oft „Masse statt Klasse“ die Devise und Licht und Schatten wechseln sich beständig ab. Das betrifft auch die Verwendung der deutschen Sprache.
        Auch das hier einfach immer wieder bereits veröffentliche Beiträge ohne Benachrichtigung verschwinden oder trotz moderater Wortwahl nicht freigegeben werden sorgt für Skepsis.
        Daher kann ich das bis hierhin leider nicht mit Geld unterstützen.

      • die wichtigste Info,vielen Dank.
        AN Berichterstattung nicht zuverlässig.

      • @Neuer Bademantel
        Ihre Kritik an AN ist durchaus angebracht, aber hinsichtlich der deutschen Sprache ist man doch deutlich besser als z.B. NIUS, wo ich regelmäßig in Rage gerate. Auch habe ich Schnitzer wie eine ‚Stadt Nepal‘, die dort gleich zweimal in einem Video-Clip genannt wurde, bei AN noch nicht bemerkt.

    • Was soll denn eigentlich besprochen werden ? – mal so gefragt.
      Was in aller Welt gibt es dort zu besprechen ?
      Sollten das nicht Leute tun, die in der Verantwortung dafür stehen ?
      Alle maßgeblichen Regierungen tun es. Aber bitte, was haben dort AfD-Vertreter zu bequatschen, wozu nicht mal z.B. eine Meloni autorisiert wäre ?
      Um was geht es da ?
      Um Luftschlösser, nach dem Motto „was wäre wenn“ oder was ?
      Bevor dieser Krieg nicht endet, haben einzelne Abgeordnete diverser Nichtregierungsparteien dort nichts zu suchen.
      Gysi der treue Parteisoldat pilgert ja auch nicht nach Russland – niemand tut das.

      • Die Putin-treuen Vaterlandsverrätern sprechen mit ihren Führungsoffizieren über das weitere Vorgehen. Sie bekommen neue Anweisungen, neue Sprachvorgaben, unterstützen den Propaganda- und Desinformationsapparat der neo-sowjetischen Diktatur und bekunden ihre treue Ergebenheit. Sie sind Handlanger.

  • Auf die deutsche Innenpolitik sollte der Fokus der AfD jetzt ganz klar liegen! Die Altparteien warten doch nur auf Zoff, Landesverrat etc. Weidels offene Kritik und die Androhung von Konsequenzen ist richtig. Nur mit einer starken und klaren Parteiführung wird es weitere Prozente geben.

    • Ich meine nicht, dass die AFD sich nur auf das Inland konzentrieren soll. Schließlich muss sie sich, im Falle einer Regierungsbeteiligung schon aussenpolitisch positionieren. Natürlich wäre es besser, Fr. Weidel würde das Verhalten einiger Abgeordneter nicht öffentlich kritisieren.

      • Da die allermeisten Deutschen den Diktator und Massenmörder Putin und dessen Handlanger ablehnen, ist es überaus vernünftig, in aller Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass die AfD nicht nur aus Putin-treuen Vaterlandsverrätern besteht.

  • Die Probleme sollten durch Verhandlungen gelöst werden.
    Oder hat jemand eine bessere Idee?

    • Die Ukraine sollte nach Lukoil jetzt auch Rosneft auf die Bretter schicken.

      Das wäre schon mal eine gute Position für Verhandlungen.

      • Die Ukraine besteht ja wohl offensichtlich, siehe neuste Nachrichten, aus lauter korrupten Ministern. Wen oder was sollen die auf die Bretter schicken?
        Am besten sich selbst, denn die bereichern sich an UNSEREN Geldern.

    • Trump hat endlos lange verhandelt und Putin mordet lieber weiter.

    • Was verhandelt die AfD in wessen Namen?

    • Putin hat immer wieder deutlich gemacht, dass er lieber weitermordet und lieber die ganze Ukraine unter teils direkter und teils indirekter Kontrolle haben möchte.

    • Klar haben die rassistischen Anti-Russland-Trolle hier eine „bessere Idee“, Raketen auf Moskau!

  • Alice Weidel ist eine Powerfrau, welche auch den Konflikt mit der eigenen Partei nicht scheut. Das befördert den kontinuierlichen Reinigungsprozess, welche jede demokratische Partei mit einem klaren Programm und Grundsätzen am Laufen haben sollte.

    Die „Unsere-Demokratie“-Parteien könnten davon etwas lernen … werden sie nur leider nicht! Andernfalls müsste man sich von Extremisten und Lügner trennen …

    • Ich kann die Sorgen von Frau Weidel durchaus nachvollziehen, denn dieser Vorfall wird wieder instrumentalisiert werden.
      Betrachten wir es aber mal aus einem anderem Blickwinkel. Es ist eine Veranstaltung der BRICS Staaten. Egal wer nun der Organisator ist. Die BRICS Staaten sind nicht nur ein gigantischer Markt, sondern verfügen auch über für uns notwendige Rohstoffe und Energie. Selbst die Franzosen haben schon mal vor einigen Jahren über einen Beitritt nachgedacht. Mit unserer Blockade- und Sanktionspolitik schaden wir uns doch nur selber und manövrieren uns wieder ins Mittelalter zurück.
      Zweifelslos sollten solche Besuche aber mit der Parteiführung abgestimmt werden

      • Stimme zu. Vielleicht hätte sie es innerparteilich lösen sollen.

    • Man sollte nicht vergessen, das die Russen die einzigen waren, welche hier 1990 abgezogen sind. Amis, Engländer und Franzosen saugen und rauben und erpressen uns heute immer noch! Und das werden sie so lange machen, wie es hier Kohle zu holen gibt!

      • Man sollte nicht vergessen, dass die USA die einzigen waren, die vorbehaltlos die deutsche Wiedervereinigung unterstützt haben. Die US-Stützpunkte sind auf ausdrücklichen Wunsch Deutschland geblieben und sind klar in Deutschlands Interesse. Jeder hat über den Abzug der russischen Besatzungstruppen gejubelt. Mehr als zwei Millionen deutsche Mädchen und Frauen wurden von russischen Besatzungstruppen vergewaltigt. Nicht wenige zu Tode.

      • Ja klar, und die DDR war ein Musterbeispiel für russische Investitionen, gell?
        Blühende Landschaften soweit das Auge reicht.
        Ohne die Amerikaner hätten wir gar nichts neu aufgebaut. Die haben nämlich investiert. Wovon heute auch Ostdeutschland profitiert.
        Aber bitte, die Tür ins russ. Paradies steht jedem offen. Was hält Euch noch?

      • Die Russen haben uns aber günstiges Gas verkauft und mit dazu beigetragen, daß sich die deutsche Wirtschaft auf dem Weltmarkt behaupten konnte. DAS war ein ganz fürchterbares Verbrechen. Fragen Sie mich nicht warum, das sagten die so im Deutschen Fernsehen.

        Und jetzt muß ich los, ein paar Aldi-Filialen bombardieren. Die wollen mich mit ihrer billigen Milch in eine wirtschaftliche Abhängigkeit treiben, das geht ja mal gar nicht!

        • „Wartet auf Freigabe“…

          Ich lach mich weg.

          -2
  • Nichts könnte vor den anstehenden wichtigen Wahlen im kommenden Jahr schlechter sein, als ein größerer, offener Streit in der AfD.

    Da gibt es dann in der Partei nur Verlierer.

    So etwas kann und sollte sich die AfD jetzt nicht leisten.

    • Die Schadensursache ist nicht „Streit“, sondern die Verlogenheit und pure Dämlichkeit der „Putin-“ und „Medwedew-Fans“…

      • Für diese Putin-Unterstützer zählen nur die Interessen ihres Herren und Meisters in Moskau. Auf alles andere spucken sie.

    • Ich verstehe die Sorge von Alice schon,ein bisschen
      Sie sollte sich aber,wegen dieser Medialen Manipulation,nicht allzu große Sorgen machen.Alles haltlos.
      Keep cool,Alice!
      Lasst Euch nicht von den „Guten“ vorschreiben,was Falsch oder Richtig ist!
      Diese Manipulation,muß man komplett ignorieren!
      Fahrt Ihr halt nicht nach Moskau,erstmal.
      Fahrt Ihr halt nach Washington,Peking und Neu-Dehli.Tokyo.
      Oder besser noch,monatlich nach Kopenhagen. Da kann man Viel lernen!
      In Argentinien auch!
      Ich würde überhall hinfliegen,wo die „Guten“ sich richtig blamiert haben!

  • Weidel sollte sich nicht dem Druck der anderen Parteien und der Medien beugen. Es ist wichtig, Gesprächskanäle nach Russland offen zu halten. Wie sonst soll sich die Lage jemals wieder entspannen? Eine Diskussion, wie man sich aktuell in dieser Sache verhält, sollte intern erfolgen. Bisher hat sich die Partei bei diesem Thema klug verhalten. Hoffen wir, dass es so bleibt. Man sollte sich auch hier an den Ungarn orientieren, die aufgrund ihrer Vergangenheit sicher keine Russenfreunde sind, aber trotzdem nicht beim Kriegskurs der EU mitmachen.

    • Ach ja ?
      Orban will aus der NATO austreten ?
      Wusste ich noch gar nicht.

    • Vollste Zustimmung.

    • Die proislamistischen und Putin-treuen Vaterlandsverräter in der AfD können mit ihren russischen Führungsoffizieren auch in Deutschland in der russischen Botschaft sprechen und müssen dafür nicht zu ihren Herren ins Ausland reisen.

      • Dass sich Putin-treue Vaterlandsverräter bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen Deutschland stellen, die Deutschen und die westlich-abendländische Zivilisation beschimpfen und diffamieren, ist kein Zufall. Genau wie das linke Establishment (und Putin) lehnen sie unser Land und unsere westliche Zivilisation ab. Genau wie das linke Establishment (und Putin) unterstützen sie islamische Terrorgruppen wie Hisbollah und Hamas. Genau wie das linke Establishment (und Putin) stellen sie sich gegen eine marktwirtschaftliche Ordnung. Die Putin-treuen Vaterlandsverräter sind keine Rechten. Es sind antideutsche und proislamistische Bolschewisten.

      • Wenn man „Putin“ mit „Stalin“ ersetzt, könnten Ihre Worte unverändert dem „Völkischen Beobachter“ entnommen sein. Oder einer Rede des klumpfüßigen Propaganda-Ministers.

        Ein weiterer Hinweis darauf, daß sich an der Mentalität der Deutschen nicht viel geändert hat. Ein anderes Mäntelchen, neues Make-Up, aber unten drunter derselbe alte Ungeist.

      • Holst du dir deine Kentnisse in der BILD?
        Oder gar bei ZDF/ARD?
        Oder bist du gar ein Grünlinker ?

  • Nichts könnte vor den anstehenden wichtigen Wahlen im kommenden Jahr schlechter sein, als ein größerer, offener Streit in der AfD.

    Da verliert dann die Gesamtpartei – egal welche Strömung.

    So etwas kann und sollte sich die AfD jetzt nicht leisten.

  • Ich habe die Aussage von Frau Weidel während der Pressekonferenz so verstanden das sie sich explizit auf diese geplante Veranstaltung bezog. Ferner hat sie den Zeitpunkt als unglücklich bezeichnet was in Anbetracht der Spekulationen von „unsereDemokratie“ durchaus nachvollziehbar ist. Als Wähler begrüße ich es ausdrücklich wenn in einer Partei eine gesunde Debattenkultur gelebt wird, und ja, auch streiten ist erlaubt. Jedoch gerne intern!

  • Frau Weidel hat mit ihrer Kritik absolut Recht. Wollen denn die erwähnten AfD-Politiker
    nicht endlich regieren? Dann müssen sie nur so weitermachen.

  • Ich bin nicht tief in diesem Thema eingelesen, aber die Teilnahme an diesem BRICS Symposium scheint mir mehr dazu zu dienen, die eigene Position (nicht Parteiposition) zu präsentieren für einen eventuellen (persönlichen) Vorteil.
    Es dürfte allen Beteiligten , auch den Antrag zustimmenden, von Anfang an klar gewesen sein, das durch diese Teilnahme weder Parteiinteressen, noch Wählerintetessen zu vertreten waren.
    Hier wurden klar persönliche Interessen, vor Parteiinteressen gestellt.
    Das ist meine Meinung.

  • Warum soll es keine Russlandreisen von AfD-Abgeordneten geben dürfen? Natürlich sollten diese Reisen abgestimmt sein. Es kann natürlich nicht jeder sein eigenes Süppchen kochen. Das Verhältnis zu Russland ist so kompliziert, dass man hier
    sehr behutsam vorgehen muss. Weidel hat schon Recht, dass bei solchen Reisen die Parteispitze einbezogen werden muss. Allerdings sollte man diese Fragen innerparteilich klären und nicht auf dem freien Markt austragen. Eines steht jedenfalls fest, der Dialog mit Russland muss auch in der AfD weitergehen.

    • Die FPÖ ist da deutlich klüger. „Seit Beginn des Angriffskriegs(!) gegen die Ukraine reist kein einziger FPÖ-Abgeordneter mehr nach Russland.“ (FPÖ-Außenpolitikerin Susanne Fürst bestätigte das vor kurzem noch einmal ausdrücklich).
      Und was soll das für ein „Dialog“ (lol) mit dem Kriegstreiber und Kriegsverbrecher Medwedew dann sein???

      • @sibirischer Nordgeist
        Raff es endlich: Putins Lügen-Narrative fruchten hier nicht.

      • Genauso wie es völlig amoralische Perverse gibt, die einer gruppenvergewaltigten Frau die Schuld zuschieben wollen, so gibt es auch völlig amoralische Perverse, die die in der Ukraine hunderttausendfach mordenden Russen für die eigentlichen Opfer halten. Der vermeintlich böse Westen hat den armen Diktator Putin immer und immer wieder dazu gezwungen, mit seinem Militär in seine Nachbarstaaten einzufallen und dort massenhaft Kriegsgefangene und Zivilisten zu ermorden. Wenn russische FPV-Drohnenpilot gezielt Kinder ermorden und die Videos davon stolz veröffentlichen, ist natürlich auch der Westen dafür verantwortlich. Diese antiwestlichen Vaterlandsverräter haben bei uns im Westen keinen Platz. Diese Verbrecher gehören ausgebürgert und abgeschoben.

      • Kriegstreiber ist , war und bleibt die vom Westen gesteuerte Ukraine.

    • Stimme vollumfänglich zu.
      Der Dialog mit Russland muss aufrechterhalten werden.

      • Dafür muss man nicht demonstrativ nach Russland reisen.
        Trump tut das auch nicht.
        Das ist eine höhnische Provokation und sie schadet vor allem der AfD.

      • Das jahrzehntelange endlose Palaver mit der massenmörderischen Putin-Diktatur hat diese zu einem imperialistischen Eroberungskrieg nach dem anderen motiviert. Appeasementpolitik hat in der Menschheitsgeschichte stets stark eskalatorisch gewirkt.

    • Die proislamistischen und Putin-treuen Vaterlandsverräter demonstrieren mit ihren Reisen ihre Ergebenheit gegenüber der neo-sowjetischen Diktatur und ihre Unterstützung für den imperialistischen Eroberungskrieg gegen die Ukraine und damit auch ihre Unterstützung der Massenmorde der russischen Invasionstruppen an ukrainischen Zivilisten und Kriegsgefangenen. Sie pflegen ihre Kontakte zu ihren Führungsoffizieren vom SVR und hetzen gegen unsere westlich-abendländische Zivilisation.

  • Der eigentlich nicht zuständige Bernd Höcke tut sich auch mit Russland-verständigem Gerede hervor. Putin-Parteien sind für mich grundsätzlich unwählbar.

    • Das ist nachvollziehbar. Kein Patriot hat Putin-treue Vaterlandsverräter unterstützen. Aber in der AfD gibt es durchaus auch Patrioten und nicht nur widerliche Putin-Handlanger.

    • Wie die Umfragen zeigen, sind ca. 75-80% der Deutschen Ihrer Ansicht.

      Schön für Sie, wenn auch nicht unbedingt förderlich für die Wirtschaft. Oder glauben sie ernsthaft, Sie könnten in hehren Feldzügen erobern, wqas sie nicht kaufen möchten?

      • Sich gegen die gewaltsame Verschiebung von Staatsgrenzen in Europa durch imperialistische Eroberungskriege und gegen die laufenden Kriegs- und Atomwaffen-Drohungen Moskaus zu stellen, ist durchaus im Interesse der deutschen Wirtschaft.

    • Zum Glück haben Sie ja die Auswahl unter den für Sie wählbaren Deutschland-Parteien. Auf AN bringt Ihnen Ihr Kommentar allerdings nicht viel, Sie müssen das Steinmeier und Merz schreiben, die sind ganz scharf auf solche Statements.

  • Ja, das war absehbar, hat halt nur ein bisschen gedauert.

  • Es wäre vollkommen ausreichend wenn regelmäßig ein Politiker von der AFD nach Russland fliegt um dort Kontakte zuknüpfen und/oder zu festigen. Die diplomatische Aufgabe liegt zur Zeit in den Händen der Bundesregierung und nicht bei der Opposition.

    • Die Putin-treuen AfDler können ihre russischen Führungsoffiziere auch in der Russischen Botschaft in Deutschland treffen. Dafür müssen sie nicht ins Land ihres Herren und Meisters.

      • Die Begeisterung einiger Putin-treuer Antideutscher für die blutrünstige Putin-Diktatur ist beeindruckend. Es ist sehr zu hoffen, dass aus Worten auch bald Taten folgen und ein Umzug nach Russland unmittelbar bevorsteht. Putin-treue und pro-islamistische Antideutschen können wir in Deutschland nicht gebrauchen.

      • Da geht es aber nun mal sehr viel demokratischer zu als im Land der rassistischen Anti-Putin-Trolle und ewigen Kriegsverlierer!

  • Das BRICS-Symposium ist ein internationales Treffen, daß diesmal Russland stattfindet. Es hätte auch in Asien, Afrika oder Südamerika stattfinden können. Die Reise der AfDler hat also nichts mit „Russlandnähe“ zu tun.

    • Und das Geheimtreffen von Rothfuß mit dem Hetzer und Kriegstreiber Medwedew??? Hat „nix mit Russlandnähe zu tun“??? …lol…

      • So ist es! Die vaterlandsverräterischen Putin-Unterstützer in der AfD wollen ihren fremdländischen Herren gefallen, ihnen ihre Ergebenheit demonstrieren und deren widerliche Propagandashow unterstützen.

      • N
        Mein Gott, was für ein dümmlicher Kommentar.
        Nachts mit dem nackten Hintern durch die Prärie reiten und morgens La Paloma pfeifen.
        Du glaubst wohl alles, was hier von den zensieren Medien kommt.

  • Die Gesprächskanäle mit Russland müssen genutzt werden!!

    • Auch du kapierst es nicht, worum es in diesem Fall geht, wah? Es ist einfach unfassbar, mit was für Schwachköpfen man es zu tun hat…

  • Frau Weidel sollte besser nicht die zweite Marie Le Pen werden.

    • Frau Weidel sollte ihre Partei und ihr Land nicht zugunsten einer fremdländischen und feindlichen Diktatur verraten und verkaufen.

      • Ja, das ist schlimm.
        Ich finde, sie hat viel zu lange geschwiegen.
        Ist wohl nicht so einfach als Frau sich in der AfD durchzusetzen.

      • Ich schätze, bei Weidel sind Putinliebhaber als Berater zu gange. Die wird von denen Gehirngewaschen ala „ohne die Putinisten in Ostdeutschland“ geht es nicht. Also genau die Nummer, die sie auch hier im Blog abziehen.
        Das ist natürlich total gelogen, denn diese Gruppe ist viel kleiner als sie scheint. Im Osten gibt es erstens sehr viele Menschen, die Putin mehr als kritisch gegenüberstehen, und zweitens wäre der Zuwachs im Westen enorm.

  • Unabhängig davon, wie man zu Russland steht, ist deutlich zu beobachten, dass sich die AfD in letzter Zeit stark verändert. Sie wirkt zunehmend gemäßigter und weicher – bald kaum noch von den etablierten Parteien zu unterscheiden. Wahrscheinlich bereitet sie sich so auf eine mögliche Koalition vor. Leider werden viele ihrer Wähler das erst sehr spät bemerken. Eine Demokratie kann jedoch nicht funktionieren, wenn die eine Hälfte der Wähler ein Erinnerungsvermögen von weniger als vier Jahren hat und die andere Hälfte eine Reaktionszeit von wahrscheinlich über vier Jahren.

    -11
    • Ich stimme Ihnen wirklich nur sehr selten zu – aber damit sprechen Sie auch eine kleine Sorge in mir an.

      Ich denke, ich werde meine nagelneu eingerichteten „Chrupallometer“ beobachten. Wenn der Mann in seiner Partei intern abgesägt wird, weil er sich nicht verbiegt – oder schlimmer: wenn er sich verbiegt – dann bin auch ich weg.

  • Auch Hr. Chrupalla hat sich bei Lanz blamiert mit seinen peinlichen Ansichten zu dem Thema.

    • Stimme zu! Chrupallas Auftritt bei Lanz war eine Katastrophe. Jedes Mal wenn der sich zur Außenpolitik äußert, bin ich schon auf halben Weg ins Lager der Nichtwähler.

      • Jedenfalls muss er weg vom Spitzenamt.
        Curio hat mir immer gut gefallen.

    • Er hätte nicht Kiesewetter mit Medwedew gleichsetzen sollen. Die politischen Morde an Russen in Deutschland mit den unterstellten Taten der Opfer zu relativieren war unklug. Hybride Angriffe quasi „abzubügeln“ mit der Merkelgeschichte und einfach insgesamt etwas zu weit für Russland aus dem Fenster gelehnt.
      Faktisch hat er ja recht, aber gerade jetzt wo diese Vorwürfe im Raum stehen finde ich solche provokanten Überspitzungen und die „Rechtfertigung“ man wäre selbst in Deutschland Opfer politischer Verfolgung schwach und unklug als Rechtfertigung für Russlandreisen. Bei mir hat er sich nicht „blamiert“, aber ich denke er hat eher Minuspunkte gesammelt und wurde erfolgreich so hingestellt wie Lanz das wollte.
      Im Minusbereich.

  • Ist nicht auch Ex- Kanzler Schröder ein Putin- Freund? „Ein lupenreiner Demokrat“, so Schröder über Putin. Aber auch Abgeordnete anderer Parteien waren in der Vergangenheit Gast bei Putin. Im Netz nachschaubar. Putin war Gastredner im Bundestag. Alle jubelten nach seiner Rede. Da gab es die AfD noch nicht.

    • Das waren auch noch andere Zeiten.
      Putins Ukraine-Überfall ist keine Bagatelle.

    • Hören Sie mir mit Schröder auf. Dessen Reisen/Beziehungen zu Putin hat nichts damit zu tun ob es die AFD gab oder nicht.

    • Weil es auch in anderen Parteien Putin-treue Vaterlandsverräter gibt, sollen die in der AfD weniger schlimm sein?

      • Was sind das denn für Vergleiche?
        Abgesehen davon, die AFD ist keine Partei die „Vaterlandsveräter“ sind. Ebensowenig wie sie der NSDAP zugerechnet werden kann. Die Konkurrenz und die beauftragten NGO’S posaunen das natürlich täglich aus.

  • Merkt die AfD-Führung nicht, dass sie genau das tut, was die anderen wollen?
    Nämlich, dass man sich durch Streitigkeiten von innen selbst zerstört?

    Im Übrigen frage ich mich, warum es „Putinnähe“ sein soll, wenn man nach Russland reist.
    Bisher herrschte in der Partei weitgehender Konsens, dass die Gesprächskanäle mit Russland offen gehalten werden müssen, um dialogfähig zu sein. Man tut damit nur das, was die gegenwärtige und ihre Vorgängerregierung verweigern.

    Wer nicht mit seinem politischen Gegner redet, kann auch seine eigenen Interessen nicht formulieren. Und darum geht es letztlich: um die Interessen unseres Landes.

    Selbst Merkel, deren Freund man nun wirklich nicht sein muss, hat auf diese Notwendigkeit geachtet – und zwar bis zum letzten Moment ihrer Kanzlerschaft.

    • Wir haben in der AfD eine Menge Leute, von denen ich hier nicht sagen will, wie ich sie nennen würde, sonst würde mein Kommentar auf Veröffentlichung warten.
      Es ist schwierig, bis unmöglich, so zu „sieben“, dass zum Schluss nur lauter „Mutter Theresas“ übrigbleiben.

    • Weil nur Putin-treue Vaterlandsverräter derzeit aus Deutschland nach Russland reisen, um die dortige Diktatur in ihrem Kampf gegen den Westen (und damit auch Deutschland) zu unterstützen,

    • „Im Übrigen frage ich mich, warum es „Putinnähe“ sein soll, wenn man nach Russland reist.“ Ja, liebe Effi Ost, weil es z.B. auch „Trumpnähe“ ist, wenn Rotgrüne nach den USA reisen.

      • Da die Putin-Diktatur seit langem einen Kalten krieg gegen Deutschland führt und dafür u.a. Hacker und Migranten verwendet und einen imperialistischen Eroberungskrieg samt Massenmorden nach dem anderen beginnt und gewaltsam nach einer hegemonialen Stellung in Europa strebt, ist ein Propagandabesuch dort etwas anderes, als diplomatische Beziehungen zu anderen westlichen Staaten. Dass Putin-treue Vaterlandsverräter noch immer nicht mitbekommen haben, dass das linke deutsche Establishment vehement antiamerikanisch ist, zeiht deren Blindheit sehr anschaulich.

      • Aber wenn AfD-Mitglieder in die USA reisen, dann ist es keine „Trumpnähe“?

        Vielleicht wäre der Sache eher geholfen, wenn man völlig schwachsinnige Termini a la ‚Trumpnähe“ oder „Putinversteher“ endlich mal entsorgen würde. Oder war man etwas auch ein „Sadam-Hussein-Versteher“, wenn man den Irakkrieg nicht gerechtfertigt fand?

        Vielleicht sollte man auch mal nachdenken, wem daran gelegen ist, jegliche Annäherung von Deutschland und Rußland zu sabotieren und zu vberhindern. Und warum.

  • Die AfD und ihren Lauf hält AfD nur selber auf.

  • Die erste Frage die sich mir stellt ist- können, oder konnten bisher, AfD Funktionäre auf Kosten der Parteikasse ohne Abstimmung mit dem Präsidium durch die Welt reisen? Dass sich die geistige Verfassung Deutschlands derzeit im Ausnahmezustand befindet, was seine Beziehung zu Russland angeht, kann man doch nicht einfach vom Tisch wischen. Dazu kommt, dass die AfD vor der ernst zu nehmenden Bedrohung eines Parteiverbotes steht und diese Bedrohung wird möglicher Weise nicht nur von äusseren Faktoren genährt. Daher ist die Reaktion Weidels in meinen Augen nicht nur verständlich, sondern im Lichte obiger Lage sogar sehr spät. Daher sind die Reisepläne der erwähnten Personen sofort auf Eis zu legen, und nicht erst „zukünftig“ mit der Parteiführung abzustimmen.

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