Niedersachsen: Grüner OB von Hannover wiedergewählt – AfD verliert in drei Stichwahlen
Belit Onay, der Grüne OB von Hannover, ist mit 61,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Die Region Hannover wird derweil weiterhin von einem Sozialdemokraten geführt. In Klingbeils Heimatstadt Munster regiert nun eine Jamaika-Kandidatin. Dort und in zwei weiteren Gemeinden hat die AfD verloren.
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Zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang finden in Niedersachsen am Sonntag 123 Stichwahlen statt. In drei Fällen war die AfD noch im Rennen, bei vier Wahlen durften sich ihre Kandidaten hingegen von vornherein nicht zur Wahl stellen.
27.09.2026 – 20:39 Uhr
OB von Hannover wiedergewählt
Belit Onay, der Grüne OB von Hannover, ist mit 61,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Sein Herausforderer von der SPD konnte sich nicht durchsetzen, obwohl mindestens 5.000 Onay-Wähler aus der ersten Runde nicht mehr zur Wahl gingen.
Die Region Hannover wird derweil weiterhin von einem Sozialdemokraten geführt. Die SPD-Politikerin Eva Bender erhielt mit 69 Prozent mehr als doppelt so viele Stimmen wie ihr CDU-Gegenkandidat. Ihr Vorgänger Steffen Krach war schon Monate vor der Wahl beurlaubt worden, um sich dem Wahlkampf in Berlin zu widmen, wo er für die SPD Regierender Bürgermeister werden wollte.
27.09.2026 – 20:34 Uhr
CDU hält Osnabrück gegen die Grünen
Die CDU-Politikerin Katharina Pötter bleibt Oberbürgermeisterin in Osnabrück. Sie setzte sich mit 57 Prozent gegen Volker Bajus von den Grünen durch. Sie konnte fast alle ihre Wähler aus dem ersten Wahlgang mobilisieren – ihrem Gegenkandidaten gelang dies mit den Wählern aller anderen Parteien nicht. Im Stadtrat sind die Grünen mit 12 Sitzen künftig gleich stark wie die CDU.
27.09.2026 – 20:24 Uhr
In Klingbeils Heimatstadt regiert nun eine Jamaika-Kandidatin
Munster ist als Bundeswehrstandort bekannt und die Heimat von Lars Klingbeil. Während bei der Stadtratswahl die AfD zur stärksten Kraft wurde (Apollo News berichtete), regiert als Oberbürgermeisterin künftig Anna Adamczak, die von einem Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP sowie der Munster Union unterstützt wurde. Letztere ist eine Abspaltung der örtlichen CDU.
Der AfD-Kandidat Christoph Weynand erzielte weniger als 20 Prozent. Im aktuellen Zwischenergebnis fehlt noch ein Teil der Briefwahlstimmen. Damit hat er Hunderte Stimmen gegenüber dem ersten Wahlgang verloren und sogar einen geringeren Stimmenanteil als vor zwei Wochen erzielt – damals traten insgesamt vier Kandidaten an.
27.09.2026 – 20:03 Uhr
Parteiloser gewinnt Bürgermeisteramt in Bockenem
In der Gemeinde Bockenem waren im ersten Wahlgang die Kandidaten von CDU, SPD und Grünen ausgeschieden. Stattdessen traten ein Parteiloser und ein AfD-Politiker in der Stichwahl an. Durchgesetzt hat sich nun der ohne Parteiunterstützung angetretene Jens Lüer, der auf überzeugende 70 Prozent Zustimmung kam.
Für Andreas Mull von der AfD entschieden sich nur 30 Prozent. Damit baute er seinen Stimmenanteil aus dem ersten Wahlgang geringfügig aus, erhielt aufgrund der deutlich gesunkenen Wahlbeteiligung aber 54 Stimmen weniger als vor zwei Wochen. Ein Großteil der vormaligen Unionswähler scheint damit zu Lüer gewechselt zu sein.
27.09.2026 – 19:57 Uhr
Dienstältester OB erneut wiedergewählt
In Salzgitter ist Oberbürgermeister Frank Klingebiel von der CDU erneut wiedergewählt worden. Mit 75 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen Patricia Mair von der AfD durch, die 25 Prozent erhielt. Er amtiert bereits seit 2006. Die Wahlbeteiligung lag bei 46 Prozent.
Damit hat die AfD-Kandidatin in etwa ihren Stimmenanteil aus dem ersten Wahlgang gehalten. In absoluten Stimmen verlor sie jedoch über 2.000 Wähler. Die Wahlbeteiligung lag nur noch bei 46 Prozent nach 57 Prozent in der ersten Runde. Vor zwei Wochen fand neben der OB-Wahl auch die Wahl des Stadtrats und der Ortsräte statt.
Im Stadtrat von Salzgitter stellt die AfD künftig die meisten Sitze. Mit 13 von 46 Mitgliedern liegt sie vor der SPD (12 Sitze) und der CDU (11 Sitze). Grüne und Linke kommen auf jeweils drei Sitze.
27.09.2026 – 17:56 Uhr
Drei AfD-Kandidaten gehen in die Stichwahl
Bei der heutigen Stichwahl zwei Wochen nach den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat die AfD in drei Fällen noch Bewerber im Rennen. In Salzgitter und Lars Klingbeils Heimatstadt Munster gewann die Partei jeweils die Stadtratswahl und erreichte den zweiten Platz bei der Bürgermeisterwahl (Apollo News berichtete).
Dabei gelang es der AfD-Kandidatin Patricia Mair in Salzgitter, den dienstältesten Oberbürgermeister Niedersachsens, Frank Klingebiel, in die Stichwahl zu zwingen. In beiden Fällen ist die AfD Außenseiter: Die anderen Kandidaten haben jeweils schon im ersten Wahlgang fast 50 Prozent erreicht – dieses Ergebnis ist jetzt allerdings nicht mehr relevant.
Besser sind die AfD-Chancen in Bockenem, wo Andreas Mull im ersten Wahlgang die Kandidaten von CDU, SPD und Grünen hinter sich lassen konnte. Er tritt nun an gegen den parteilosen Sieger der ersten Runde, Jens Lüer. Dieser scheint sich dem linken Lager zuzuordnen – er hofft laut Hildesheimer Allgemeine vor allem auf Wechsler von SPD und Grünen, nicht von der stärkeren CDU.
Vier Kandidaten der AfD wurden hingegen bereits vor dem ersten Wahlgang ausgeschlossen. Martin Sichert hat als erster von ihnen bereits Einspruch gegen die Wahl eingelegt – der Landrat von Friesland erhielt dank des AfD-Ausschlusses bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen, eine Stichwahl wurde nicht nötig. Stephan Bothe hat angekündigt, seinen Einspruch am Montag nach Ablauf der Stichwahl einreichen zu wollen (mehr dazu hier).
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Nach dem Vorbild Putins: politischen Gegner verbieten oder ausschließen.
Dann ist der Sieg der Demokratiefeinde gesichert…
Bravo Niedersachsen!
fritz schmerz, was erwarten Sie von der Antifa?
Am 14. Oktober 2024 veröffentlichte der Verfassungsschutz Niedersachsen auf X den Kommentar: „Auch wir sind Antifa. Selbstverständlich.“
Nicht antifaschistisch, nein Antifa, die selbst teilweise vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird, nach Maaßen aber wohl nicht mehr mit Aufwand.
„Nach dem Vorbild Putins: politischen Gegner verbieten oder ausschließen.“ Noch sicherer ist aber ,die Selenski Methode ,da kann das gesamte Walgedöns eingespart werden…
AFD wird niemals irgendwo regieren. Ob man nun Verschwörungen wittert, oder einfach nur die Realität anerkennt – Alles andere sind Träumereien!
@ Trolle
Na? Habt ihr wieder Nachtschicht?
Afghane fällt auf Oktoberfest über Frau her: https://www.tz.de/muenchen/wiesn/wiesn-in-muenchen-mann-bedraengt-frau-vor-festzelt-und-wird-von-fahndern-festgenommen-94512325.html
Bei Euch im Westen vielleicht. Im Osten besteht noch Hoffnung.
Warten wir es einfach ab.
Vielleicht zerlegen sich die Altparteien selber – wissen sie doch, dass sie nur mit Tricksereien gewonnen haben.
Manuela Behrens ist DAS Gesicht UnsererDemokraten. Zum Glück geht ihre Zeit zu Ende.
NEBENBEI
Caren Miosga: Robert Habeck über das Vertrauen in die Politik
Die Ausgabe von „Caren Miosga“ läuft am 27. September um 23.15 Uhr im Ersten. Die Sendung entsteht als Gemeinschaftsproduktion der ARD und wird von
MIO media im Auftrag des NDR produziert.
In seinem Podcast „Machtwechsel“ plaudert Journalist Robin Alexander aus dem Nähkästchen – und wirft in den Raum, dass die politische Geschichte von Robert Habeck noch nicht auserzählt sein könnte.
Vor allem ein Szenario könnte – sollte es sich denn bewahrheiten – den Sargnagel für die CDU als Volkspartei bedeuten.
@.AA.
„Sargnägel“ für die Grünen wären mir in dem Fall lieber. Die haben Deutschlands Absturz zu verantworten, federführend dabei war, meiner Meinung nach, Herr Habeck.
Wer vergeudet denn seinen Schönheitsschlaf für Miosga und Habeck?
Vorsicht, der Sargnagel für den Siegmund wird die Sarah
Und dreimal werden unsere Kandidaten verlieren, der Briefwahl sei Dank.
Ich vermute die Briefwahl-Unterlagen gibt es doppelt. Der erste Satz wird verschickt der zweite Satz ist schon liegt schon ausgefüllt im Archiv. Wenn die Unterlagen zurückkommen werden diese mit den gleichen Unterlagen ausgetauscht und die verschickten werden verbrannt!
Deswegen auch der Fehler in Sachsen-Anhalt wo Wahlunterlagen leider zweimal rausgeschickt wurden. Ups!
Ah ja …
Also:
– Bestechung von Beamten, die für die Briefwahl zustöndig sind (das sind an denselben Orten an verschiedenen Tage übrigens durchaus verschiedene; also unterschiedliche Crews).
– Doppelte Papierbeschaffung … woher? Die Originalunterlagen werden in speziellen Formaten als Sonderaufträge an Druckereien gegeben. Darüber gibt es entsprechende Belege, wie viele Bögen gedruckt werden. Die müssen schließlich auch bezahlt werden.
– Dasselbe gilt natürlich auch für die Umschläge und die Wahlscheine.
– die gesamte Prozedur landesweit … in allem Kommunen.
– unbestechliche Beamte, die davon auch nur das Geringste mitbekommen, müssten Sie wahrscheinlich eliminieren. Wie kommen Sie an „sichere“ Kandidaten?
– ungefähres Abschätzen eines noch halbwegs plausiblen Wahlergebnisses, knifflig.
– Inkaufnahme von bis zu 5 Jahren Gefängnisstrafe.
Werfen Sie Ihre Handgranate bloß rechtzeitig! Immer daran denken:
„Die Vier scheidet völlig aus.“
Und melden Sie sich als Wahlhelfer!
Komplizen zu finden dürfte nicht so schwer fallen. Teile des Staatsapparats sind so indoktriniert das sie ohne Gelder mitmachen würden.
Stichwort: Nie wieder ist jetzt! Auch das mit den Unterlagen wäre sicherlich mit Planung noch lösbar.
Andere Argumente in Deinem Post sind definitiv nicht von der Hand zu weisen.
Danke für den Monty Python Schmunzler ☺️👍
Mal ehrlich, hier ständig von Wahlfälschung zu Schwurbeln ist doch auch etwas albern.
Sagen wir in ersten Wahlgang hat der AfD Kandidat so um die 25-33% erhalten. Damit hat er sein Wählerpotenzial ausgeschöpft.
Jetzt haben alle anderen den verbleibenden anderen Kandidaten gewählt um den AfD Kandidaten zu verhindern.
„In Salzgitter ist Oberbürgermeister Frank Klingebiel von der CDU erneut wiedergewählt worden. Mit 75 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen Patricia Mair von der AfD durch, die 25 Prozent erhielt. Er amtiert bereits seit 2006. Die Wahlbeteiligung lag bei 46 Prozent.“
https://www.der-postillon.com/2026/09/joghurt-abteilungsleiter.html
Schlechtere Ergebnisse als in der ersten Runde obwohl nur noch ein Gegenkandidat. Harte Realität im tiefen Westen für die AfD…
Ich drücke den Drei von der AfD die Daumen……ganz fest.
So gehen unsere Städte vor die Hunde, gleichzeitig landesweit auch Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung und Bürgerrechte.
Da haben die vielen Hitzetoten gewählt.
Na, dann kann ja Merz vor Kraft kaum noch gehen…
AfD verliert Stichwahl? Ach was?
Es ist doch klar, dass „Unseredemokratie“ jetzt zusammen gehalten hat. Egal, welchen Kandidaten man im ersten Wahlgang gewählt hat.Jetzt ging es nur noch darum, so zu wählen, dass der AfD Kandidat verhindert wird.
Man sollte sich also im Niedersachsen nicht über Berlin lustig machen.
So ist es. Und in NRW, Bremen und Hamburg auch nicht.
Welch ein Wunder, wenn von vornherein nur AfD Kandidaten zugelassen sind, die den Altpartei-Kandidaten nicht gefährlich werden können. Ausnahme ist der parteilose Jens Lüer.
Der Deutsche hat die Gabe, sich die widrigsten Umstände schönreden zu können. Und dort, wo es garnicht anders geht, erledigt den Rest die entsprechende Zählweise.
Andreas Mull hat die Bürgermeister Stichwahl in Bockenem (LK Hildesheim) gegen Jens Lüer mit 30:70% verloren, vor zwei Wochen lag er bei 28%.
Zu Hannover kann ich nicht gratulieren. Der macht den Autofahrern, den freiwilligen und unfreiwilligen Autofahrern, Stau Stau Stau, das Leben schwer. Desolate Verkehrsführung. Grüne Welle kennt man nicht. Und es wird immer schlimmer! Ein Bürgermeister ist nicht nur für die Radfahrer da.
Niedersachsen geht es eindeutig noch zu gut! Dann weiter die Klippe hinunter…
Wenigstens fällt in Deutschland noch kein Kandidat der AFD zufällig aus einem Fenster im 6.Stock wie in Russland die Opposition. Hoffentlich bleibt uns wenigstens das erspart.
Keine sorge „unsere Demokratie“ arbeitet schon daran
AFD wirkt.
…wirkt wie Flasche leer…
Die Ostfriesen sind eh links, wie schon 1932: stramm NSDAP.
Sichert hätte da keine Chance gehabt. Aber ihn auszubooten geht gar nicht.
Der Afd Kandidat heißt Felix Mull 😉 Andreas Mull ist sein Vater und hat nichts mit der Politik zu tun 😉 Bitte für die Korrektur;-)
Wie sagen die Anti-Demokraten? „Unsere Demokratie“ wird das schon zu verhindern wissen.
Da bin ich mal gespannt ob die AFD-Kandidaten gewählt werden.
https://journalistenwatch.com/2026/09/27/abschiebeskandal-in-niedersachsen-11-jahre-nach-merkels-grenzoeffnung-herrscht-in-deutschland-eine-staatliche-migrationsmafia/
https://nius.de/politik/abschiebe-beamte-sind-anti-abschiebe-aktivisten
Hannover und nun auch das linksgrün-versiffte Göttingen gehen an die Grünenden.
Niedersachsen im Niedergang
Ja, leider.
Grün als OB weiter. Heißt, auch der Verkehrs- und Wirtschaftskollaps geht weiter.
Eine Kulturdezernentin als Chefin der Region… wir sind dem Untergang geweiht.