Hamas-naher Aktivist
Nicht nur Vanessa Emde: Linken-internes Netzwerk um Ibrahim Ibrahim offenbar größer als bekannt
Die Zusammenarbeit zwischen dem Hamas-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim und der Linkspartei soll umfangreicher sein als bisher bekannt. Eine parteiinterne Gruppe berichtet von umfassenden Verbindungen zu mehreren Parteistrukturen und Jugendorganisationen.
Die Verbindungen der Linkspartei zum Hamas-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim könnten deutlich umfangreicher sein als bislang bekannt. In einem Instagram-Kommentar erklärte die parteiinterne Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität (LAG Palisoli), dass neben der umstrittenen Berliner Abgeordneten Vanessa Emde auch die Linksjugend, der SDS sowie die Linke in Neukölln und Wedding mit Ibrahim zusammenarbeiteten. Bislang stand vor allem Emde im Fokus, die wegen ihrer Palästina-Positionen und ihrer Nähe zu Ibrahim stark in der Kritik steht.
Die LAG reagierte mit ihrem Kommentar auf ein Instagram-Reel der Linken-Bundestagsabgeordneten Katalin Gennburg, in dem sie ihre Kritik an Emde erläuterte. In einem Interview mit der Taz hatte Gennburg zuvor Emde unter anderem wegen ihrer Verbindungen zu Ibrahim dazu aufgefordert, ihr Abgeordnetenmandat niederzulegen (Apollo News berichtete).
„Schade! Wie du weißt, arbeitet nicht nur Vedi (Vanessa Emde, Anm. d. Red.) mit Ibrahim, sondern auch die Linksjugend, der SDS, die Linke Neukölln, die Linke Wedding und wir. Sollen wir jetzt alle rausgeschmissen werden?“, fragte die LAG unter Gennburgs Video. Stattdessen sprach sie sich für einen runden Tisch aus, an dem die Beteiligten Kompromisse finden sollten. Dies sei sinnvoller „als solche Interviews in der Taz“.
Die laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Linken, Grünen und SPD in Berlin stehen derzeit unter Beobachtung, weil sich die Linkspartei nur halbherzig von antisemitischen Kräften distanziert. Dabei steht vor allem Ibrahim Ibrahim im Fokus, der als Unterstützer der Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) gilt (mehr zu Ibrahim hier). Aus internen Anmerkungen der Linksfraktionschefin Elif Eralp, über die der Spiegel berichtete, geht hervor, dass sie sich vor Ibrahim fürchtet.
Die LAG verbreitete ihre Antwort auf Gennburgs Kritik anschließend auch über ihre Instagram-Story. Ob die Zusammenarbeit zwischen Ibrahim und den genannten Parteistrukturen tatsächlich so umfangreich ist, wie es das parteiinterne Bündnis behauptet, ist bislang unklar. Eine entsprechende Anfrage von Apollo News an den Berliner Landesverband und den Bundesverband der Linken blieb bis zum Ablauf der gesetzten Antwortfrist unbeantwortet.
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Ist ja nicht so das die bösen Rechten seit Jahrzehnten warnten das der politische radikale Islam sich irgendwann in Deutschland festsetzt und in den Parlamenten aktiv wird. Aber nun gut, die suizidal veranlagte Deutsche Gesellschaft will das ja so.
Um der Wahrheit auch nur halbwegs nahe zu kommen, sollte man bei Linken das Schlimmstmögliche annehmen.
Das wenigstens sollte man im Laufe des letzen Jahrhunderts endlich gelernt haben.