Leihmutterschafts-Affäre
Nachfolger von Spahn: Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden
Kanzleramtschef Thorsten Frei soll der Nachfolger von Jens Spahn im Amt des Unionsfraktionschefs sein. Darauf sollen sich Friedrich Merz und Markus Söder geeinigt haben.
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Mehrere Tage lang wurde über die Nachfolge von Ex-Unionsfraktionschef Jens Spahn spekuliert – mehrere Kandidaten, darunter Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, waren im Gespräch. Nun haben sich, wie die Bild berichtet, Bundeskanzler Friedrich Merz und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, die als Parteichefs von CDU und CSU entscheiden dürfen, auf Kanzleramtschef Thorsten Frei als Nachfolger geeinigt.
Gleichzeitig soll noch offen sein, wer Thorsten Frei im Kanzleramt nachfolgt. Möglich wäre etwa, dass ein anderes Kabinettsmitglied ihn ersetzt, wodurch eine größere Personalrochade im Kabinett Merz nötig werden würde. Frei soll gegen Mittag als Vorschlag von Merz und Söder für den Fraktionsvorsitz vorgestellt werden – um 15 Uhr soll in einer Schalte des Fraktionsvorstands über das weitere Vorgehen beraten werden.
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Spahn war seit Beginn der Schwarz-Roten Bundesregierung Fraktionschef als Nachfolger von Ex-Oppositionsführer Friedrich Merz. Nach Tagen massiver Kritik an seiner Entscheidung ein Kind über eine Leihmutterschaft in den USA zu erhalten, trat er am vergangenen Samstag vom Posten des Fraktionschefs zurück. Nahezu die gesamte Union hatte sich geschlossen gegen seinen Vorsitz gewandt: Die Union ist maßgeblich für die Aufrechterhaltung des strikten Verbots der Leihmutterschaft in Deutschland verantwortlich und zählt ihre Gegnerschaft zu der Praxis zu ihren Kernwerten – Spahn hatte das Verbot in Deutschland in den USA umgangen.
Frei ist seit 2013 Bundestagsmitglied und gilt als enger Vertrauter von Friedrich Merz. Einerseits soll er auch einen guten Draht zur SPD besitzen und in der Unionsfraktion (auch als ehemaliger Erster Parlamentarischer Geschäftsführer von dieser) sehr geschätzt sein. Gleichzeitig stand er in seiner Rolle als Kanzleramtschef zuletzt laut Medienberichten in der Kritik – unter anderem soll er laut Kritikern bei entscheidenden Ereignissen, etwa bei Koalitionsausschüssen, immer wieder schlecht vorbereitet gewesen sein.
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Aha, und was ändert sich dadurch an der Politik der CDU ?
Nichts- das ist wohl das Ziel.
Es soll sich ja gar nichts ändern. Sonst könnte es am Ende noch gefährlich werden für Unseredemokratie.
Hat doch längst bewiesen, dass er es ebenfalls nicht kann (und will). Einfach ein weiterer opportunististischer Politmakler und Parteisoldat von der Resterampe einer selbsternannten, intellektuell und charakterlich erodierten Politelite, der ein konsequentes Weiter-so im Sinne des Niedergangs ermöglicht.
Er sieht aber besser aus als Spahn. Das ist schon viel wert!
Nichts!
Passt doch.
Der lügt auch wenn er den Mund aufmacht.
Oh !! Weiß man ob die SPD dem schon zugestimmt hat und wann Frei seinen Geschlechtseintrag auf Weiblich ändert oder schon geändert hat !
Und wie nennt er sich jetzt ? Torty Frei ? Chantal Frei ? 🙂
Die SPD hatte ja eine Frau gefordert und Merz wird sich diesem kleinen Wunsch seines Koalitionspartners doch wohl nicht Wiedersetzen .
Laut unbestätigten Infos nennt Er sich jetzt Thorstine… er rasiert sich täglich auch die Beine damit sich die Halterlosen Nylons besser in den High Heels von Roberta Ganserer tragen lassen…
Ich glaube auch das die Fraktionsvorsitzende der Union ganz neue Maßstäbe der Weiblichkeit im BT setzen wird ! 🙂
Pest oder Cholera????
bei den Gärigen in NRW tippe ich auf Corona
… mit dieser chronischen Schleimbeutelentzündung ist er die absolut perfekte Wahl…
Ich finde Frei eine sehr gute Entscheidung.
Danke liebe CDU jetzt geht Ihr Untergang konsequent weiter. Beste Wahlempfehlung für Die AFD.
Aber übersetzt heißt es doch, es bleibt alles so wie es ist
Ich muß den Spruch los werden. Er passt so gut: Aus Raider wird Twix, es ändert sich nix!
genialer deitscher Dichter
… und in China kippt ein Sack Reis …
Na, ist doch total wichtig, daß es bleibt wie es ist und Spahn sein Geld weiter bekommt. Hups, das zweite steht da gar nicht! Oh wie ärgerlich, das wäre für mich doch viel interessanter gewesen.
Ist doch völlig egal wer den Posten übernimmt. Wird alles so weiter gehen wie bisher.
und das ist auch gut so, Die blau Gegärten wäre die gaaaanz schlechte Alternative
Nach Boooomer hast ein neues Wort gelernt.
Respekt.
Meinetwegen den Nikolaus.
Geschmeidige Anpassungsbereitschaft ohne Brutus-Gefahr à la Spahn
Ich begrüße diese mögliche Entscheidung der CDU: Einer der letzten Sargnägel.
Nomen est Omen. Kein Fraktionszwang und Beichtvater mehr. Alle Unions-Abgeordneten sind „Frei“ in Abstimmungen und Entscheidungen;-)
ja, und mit „Frei“ dreht Merz dann völlig frei, schmeisst hin und macht den Weg für Neuwahlen frei. Darauf ein Frei-Bier. Prost!
Er wurde demokratisch gewählt, wie es sich für eine Partei gehört. Oh upps nee, er wurde von den oberen 5 installiert. Klingt nach Bundespolitik.
Eigentlich ein guter Mann. Aber inzwischen ist es egal, wer die Union überflüssig macht.
Ganz alter Wein in noch älteren Schläuchen.
ja, sehr geschmackvoll, sehr wertvoll
Ich schlage den Wackel-Dackel vor, der hat wenigestens keine Leichen im Keller! Und das Sommer-Interview wird ganz entspannt, da kann man dann Hayali nehmen und die kann reden was sie will. Inhaltlich bleibt alles wie es ist. Problem gelöst, oder?
Thorsten Frei ist in den gleichgeschalteten BRD-Talkshows wohlgelitten und wird dafür sorgen, dass die Merkelei der Bundesregierung weiterläuft wie bisher.
„Wir sind erst am Anfang dieser sehr guten und sehr wichtigen Debatte“,
sagt Verfassungsrechtlerin Prof. Frauke Brosius-Gersdorf.
Sie bezeichnet das Verbot der Leihmutterschaft als „Grundrechtseingriff“.
Debatte: „Selbstbestimmt, autonom, freiwillig“
https://www.zdfheute.de/video/zdf-morgenmagazin/frauke-brosius-gersdorf-leihmutterschaft-debatte-100.html 6 Min. MOMA
Die Bundesregierung sieht bei der Vaterschaft des Drogenbeauftragten Hendrik Streeck (CDU) durch eine Leihmutterschaft eine andere Situation als im Fall des zurückgetretenen Unions-Fraktionschefs Jens Spahn (CDU).
Streeck habe seines Wissens keine Forderungen vertreten, „die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin.
Daher sei „bei Streeck kein Vorwurf der Doppelmoral zu erkennen“
Genau so ist es. „Es bleibt alles so wie es ist“ (einer der oberen Kommentare) trifft nicht einmal zu – es wird schlimmer: 1. Frei ist bei den Medien beliebter als Spahn -> „Merkelei“ hoch zwanzig in-coming; 2. nachdem sich Lauterbach sowieso wieder mehr als ungestört ausbreiten darf, in den social und anderen Medien und Söder anscheinend schon den Gott-Status der Unfehlbarkeit inne hat, wird das letzte repräsentative Gesicht des Corona-Unrechts aus der Schußlinie genommen -> jegliche Diskussion in Richtung Aufarbeitung wird beerdigt, dabei hatte es erst wieder ein bißchen Anlauf genommen; 3. Leihmutterschaft wird salonfähig -> eine weitere letzte Bastion der klassischen Vernunft geht über den Jordan.
Nun, da Frei bisher jede Kanzler-Lüge deckte, sollten sich die belogenen und betrogenen CDU-Reflex-Wähler keine allzu großen Hoffnungen machen.
Aus meiner Sicht tragen Personen, die die Lügen anderer decken, die gleiche Verantwortung.
Unfähigkeit durch Müdigkeit ersetzt. Ergebnis letztendlich das gleiche…
Vom Regen in die Jauche.
ja, die Gärigen riechen auch immer ganz muffig
„Eilmeldung“?
Die Nominierung von Thorsten Frei ist ein politischer Offenbarungseid und ein mutloser Kniefall vor der eigenen Angst. Merz und Söder besetzen das mächtigste Amt im Parlament nicht nach Leistung oder Charisma, sondern nach dem Prinzip der absoluten Harmlosigkeit.
Nach dem Spahn-Absturz hätte die Union einen rhetorischen Leitwolf wie Carsten Linnemann gebraucht, der Kante zeigt. Doch starke Köpfe sind Merz im eigenen Vorgarten offenbar zu gefährlich für die eigene Machtarchitektur. Stattdessen wird Thorsten Frei durchgedrückt – die personifizierte Graumaus, der schon im Kanzleramt glücklos agierte.
Mit Frei zieht das reine Funktionärstum ein. Er soll nicht begeistern, sondern als loyaler Kettenhund die Abgeordneten verwalten. Dieses feige Postenschach zeigt: Persönliche Loyalität wiegt schwerer als Format, lähmende Sicherheit siegt über echte Ausstrahlung – damit nimmt sich die Union im Parlament freiwillig die dringend benötigte politische Schärfe!
Wenn Linnemann Kante und besser noch: Verstand besässe, hätte er der Union schon längst den Rücken gekehrt.
bei uns wird immer samstags gekehrt
Das ist doch keine Eilmeldung. Zudem war es vielen schon vorgestern klar, dass es Frei machen wird. Der ist wahrscheinlich heilfroh, aus dem Kanzleramt rauszukommen. So ein Büttel-Dasein ist ja kein Zuckerschlecken.
„Welch schöne Kleider eure Majestät umgarnen…“ – nicht für Geld und gute Worte, – keine fünf Minuten!!
Wir gratulieren herzlich – der SPD. Torsten Frei ist der richtige Mann für Klingbein, Bas, Merz, Linnemann & Co, damit SPD-Politik geräuschlos über die Bühne geht. Daher, liebes Apollo-Team, genau und laut bleiben.
Ich erlaube mir ein Leserbrief von „AN, warum die Zensur von Zitaten?“ von gestern zu zitieren. Der passt wie eine Faust auf das Auge:
Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der gleiche. Es sind nur die Schweine, die wechseln.
© Albert Buntenbroich (*1958)
Das Zitat von Albert Buntenbroich passt tatsächlich zu 100 % zur jetzigen Regierung.
@Gilman jöööööööh ja du, du, du ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?
Er IST die Laus!
„Darfst“? Sonst was, Bubele?
Stimmt es, dass es seit kurzen vor dem Sitzungssaal der Union jetzt einen Baby to go Automat gibt? Der soll Bargeld und Karte akzeptieren.
Toll, da kann sich der kleine Philipp was zum Spielen kaufen.
Tja, haben einfach keine Leute mit Profil.