Strategiepapier
Nach „Public Value“-Konzept: Plan sieht vor, dass KI-Apps „verstärkt“ staatlich ausgewählte „verlässliche“ Quellen nutzen
Im Zuge der Pläne der Rundfunkkommission um das sogenannte „Public Value“-Konzept forciert man auch, dass KI-Apps künftig „verstärkt“ staatlich ausgewählte „verlässliche“ Quellen nutzen sollen. Die ARD arbeitet bereits an einem „Trusted Content Pool“ eigener Inhalte für KI.
Unter dem Konzept „Public Value“ (öffentlicher Wert) will die Rundfunkkommission der Bundesländer die Ausspielung „verlässlicher“ Inhalte im Internet fördern. Dazu werden mehrere Herangehensweisen vereint. Zum einen sollen Inhalte „verlässlicher“ Medien in den sozialen Netzwerken leichter auffindbar sein. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien hat schon skizziert, wie das funktionieren könnte. Dem Vorschlag kommt besonderes Gewicht zu, weil der Präsident der bayerischen Anstalt auch Vorsitzender der Direktorenkonferenz aller Landesmedienanstalten ist. In einem internen Papier, das Apollo News vorliegt, steht, dass eine „gesetzliche Quote“ zur Ausspielung zielführend sein könnte (mehr dazu hier). Doch auch KI-Systeme sollen zunehmend solche „verlässlichen“ Inhalte als Quellen für ihre Antworten verwenden.
Dieser Umstand fand bisher weniger Beachtung. Die Rundfunkkommission arbeitet derzeit an einem neuen „Digitalen Medienstaatsvertrag“. Dieser soll die gesetzliche Grundlage der Landesmedienanstalten gerade im Hinblick auf Künstliche Intelligenz und das „Public Value“-Konzept neu regeln. In einem Eckpunktepapier von 2025 heißt es dazu: „Zusätzlich könnten Anbieter von verlässlichen Inhalten diese Inhalte labeln, um diese auch verstärkt als Quellen von KI-Anwendungen nutzbar zu machen.“
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Doch nicht nur die Landesregierungen wollen bestimmte Artikel und Videos als Quellen für KI-Antworten forcieren. Die ARD hat sich in einem Strategiepapier, das im Frühjahr veröffentlicht wurde, ein ähnliches Ziel gesteckt. Demnach will die ARD Deutschlands zentraler Anbieter „von vertrauenswürdigen, maschinenlesbaren publizistischen Inhalten für KI-Anwendungen“ werden.
In dem Strategiepapier der ARD heißt es: „KI Systeme lassen einen neuen Informationsmarkt entstehen, mit disruptivem Charakter für den bestehenden Meinungsbildungsmarkt.“ Um in diesem Umfeld stärker vorzukommen, will der Sender „ein KI-Ökosystem für Qualitätsjournalismus und vertrauenswürdige Inhalte, das über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinausgeht“, schaffen. Um das umzusetzen, wolle man „strategische Partnerschaften“ ausbauen.
Artikel und Videos der ARD sollen zusammen mit publizistischen Inhalten der Partner einen „Trusted Content Pool“ bilden, der die Grundlage für die Antworten einer eigenen ARD-KI sein soll. Doch dabei soll es nicht bleiben. Denn perspektivisch könne sich der Sender vorstellen, dass die Inhalte auch für „externe Antwortmaschinen bereitgestellt werden“ könnten. Artikel, die der Sender also als „zuverlässig“ einstuft, könnten dann die Antwortbasis für verschiedene KI-Systeme sein.
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Bei den Überlegungen der Rundfunkkommission handelt es sich um weitere staatliche Vorgaben für das Nutzungserlebnis der Internetnutzer und die Unternehmensfreiheit. Die Pläne des öffentlich-rechtlichen Senders für ein entsprechendes „verlässliches“ Angebot an eigenen Inhalten für die KI schlägt dabei in eine ähnliche Kerbe.
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Weil das ja auch mit den „Faktenchecks“ und den „trusted flaggern“ während Corona und danach so gut geklappt hat.
Es gibt keine Nebenwirkungen, die Impfung wirkt und es ist nicht nur eine Grippe. Genau.
Damit wird von offizieller Seite bestätigt, dass KI manipulierbar ist.
Nach dem Westfernsehen kommt die West-KI.
Ich mag das Buch 1984: Wahrheitsministerium.
Im Kern geht es hier nicht darum, ob ein Algorithmus genutzt wird, denn diese gibt es sowieso schon. Der Unterschied ist, nach welchen Regeln sie arbeiten. Heute zeigen Social-Media-Plattformen vor allem polarisierende Inhalte, die viele Klicks, Likes oder Kommentare bekommen. Qualitätsjournalismus wird dadurch benachteiligt. Eine friedliche Gesellschaft braucht aber verlässliche Informationsquellen.
Beim vorgeschlagenen Public-Value-Modell sollen bestimmte Medien und Inhalte bevorzugt werden, die von Behörden oder Aufsichtsgremien als besonders „verlässlich“ oder „gesellschaftlich wertvoll“ eingestuft werden.
Das Ziel ist: Qualitätsjournalismus stärken und Polarisierung durch falsche Informationen bekämpfen.
Nun, ich bin skeptisch. Denn ich frage mich, wer festlegt, welche Quellen „verlässlich“ sind, und ob der Staat damit indirekt Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung bekommt.
Trotzdem: Wie heute Informationen verarbeitet werden, finde ich fatal. Es braucht Lösungen.
… ganz wie China unter Mao, Russland unter Stalin oder Deutschland unter Addi … nur dass deren Propaganda in ihrer Muttersprache ohne Anglizismen auskam …
Die Anglizismen sind Teil der Verwirrung ,die meisten Bürger können kein Englisch .
Wird Zeit das die KI ein eigenes Bewußtsein entwickelt.
Fehlt ja nur noch, dass der kritische Rest einfach abgeschaltet wird und da bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das nicht auch im Plan ist. Kommt mir vor, wie so eine große Plane, wo nur noch der eigene Schweißgeruch zu riechen ist.
Gesteuert durch ÖRR und den Rest der “ Wahrheitsdeuter “ ?
Dann am besten das Ergebnis immer um 180 Grad drehen !
Klingt wie die „Weisungsbefugnis“ über den Staatsanwaltschaften und der „Ermessensspielraum“ der Richter/Juristen.
Sobald sich dann eine neue Regierung etabliert, versucht man dann die eigenen Regeln wieder aufzulösen, mit denen man Jahrzehntelang das Volk belog und betrog.
Heisst, dass die „Faktenchecker“ und „public value“ und „trusted flagger“ wie die Lanz, Maischbergers, Illners, Slomkas, Zamperonis, Cordulas, etc. verschwinden und die Strategie kann neu programmiert werden und den Menschen im Land helfen.
Also Lügen- und Propaganda-KI‘s. Toll.
Man sieht doch heute schon deutliche Unterschiede zwischen Grok (Elon Musks KI) und z. B. ChatGPT. Einfach mal an beide Tools eine identische politische Frage senden und staunen.
Wer ChatGPT schon länger nutzt, bemerkte immer mehr, wie sich die Antworten verändert haben und alles immer glatter und konformistischer geworden ist. Es werden schon lange nur genehme Quellen genutzt. Man muss die KI immer explizit auffordern andere Quellen zu nutzen. Wer denkt, dass die KIs frei sind, ist naiv.
@Mr. Wichtig
Bitte zeigen Sie uns mal ein Beispiel!
Welche identische politische Frage müssen wir bei Grok und ChatGPT eingeben, damit wir dann deutliche Unterschiede bekommen?
frag sie 2 oder weitere KIs einfach mal irgendwas politisches…
„Afd verbot“
„Zuwanderung in die Sozialsysteme“
„Raus aus der Eu“
„Entwicklungshilfe“
Dann vergleichst die jeweiligen Tendenzen und „Schwingungen “ der Antworten.
man merkt dann sehr schnell, ob die KI normal, neutral gefüttert wurde oder ob daran manipuliert wurde durch vorherige Filterung der Quellen durch „den Staat“…
„Die ARD arbeitet bereits an einem „Trusted Content Pool“ eigener Inhalte für KI.“
Da dürfte man eigentlich kaum was finden. So viel wie bei correctiv oder Relotius Spiegel.
Public Value ist das Wieselwort für Zentralorgan.
Gemeint ist „Neues Deutschland“ und die „Aktuelle Kamera“.
Das Erschreckende ist, dass wir politische Utopisten am Werk sehen, die sich tatsächlich einreden, sie könnten damit ihren Untergang verhindern. Solche Typen sind zu allem fähig.
Brüll, verlässliche Quellen, verlässlich in was, Lügen????
staatlich ausgewählte „verlässliche“ Quellen
Sind Lügenquellen, sind einfach Lügen KIs, die KIs werden programmiert um dreckig zu Lügen!
Gesteuert von Honeckers Rache, die hat ja Erfahrung in Agitation und Propaganda.
Zuverlässige Quellen sind ja prinzipielle gut, aber was hat der ÖRR damit zu tun?
Bömmelman
Halali
Broletti
Und wie all diese Manipulateure, Falschmeinungsverbreiter und Existenzvernichter heißen, können ja wohl kaum als zuverlässige Quellen gemeint sein.
Es sei denn, zuverlässig im Sinne der Staatsmeinung….
Linker Scheißdreck, weiter nichts..