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Berlin

„M*rz, leck Eierstöcke“: Polizei soll Rollstuhlfahrerin auf Demo festgenommen haben

Bei einer Demonstration in Berlin soll am Wochenende eine Rollstuhlfahrerin festgenommen worden sein, weil sie ein Plakat mit der Aufschrift „M*rz, leck Eierstöcke“ hochgehalten hat. Die Polizei wollte sich auf mehrfache Anfrage nicht zu dem Vorfall äußern.

Demonstration in Augsburg zum Internationalen Frauentag: Teilnehmerin hält ein Plakat mit der Aufschrift „Pinocchio leck eier“ hoch. (IMAGO/Bihlmayerfotografie)

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Im Rahmen einer Kundgebung anlässlich des Internationalen Frauentags soll die Berliner Polizei am Sonntag eine Demonstrantin vorläufig festgenommen und angezeigt haben. Die Frau, die als Rollstuhlfahrerin an der Veranstaltung teilnahm, soll ein Pappschild mit der Aufschrift „M*rz, leck Eierstöcke“ hochgehalten haben. Das berichtet der britische Journalist James Jackson auf X. Ein Pressesprecher der Berliner Polizei sagte Apollo News, ihm sei der Vorgang bekannt. Fragen dazu könnten aber frühestens am Donnerstag beantwortet werden.

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Laut Jackson soll die Frau von der Polizei bis in eine Seitenstraße verfolgt und dort in Gewahrsam genommen worden sein. Mit ihrem auf der Demo gezeigten Pappschild spielte die Rollstuhlfahrerin dabei auf das Plakat eines 18-jährigen Schülers an, dem am vergangenen Donnerstag dasselbe Schicksal ereilte, als er beim Berliner „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ ein Schild mit dem Slogan „Merz leck Eier“ hochhielt (Apollo News berichtete).

Die verantwortlichen Polizeibeamten werteten die gegen Bundeskanzler Friedrich Merz gerichtete polemische Aussage auf dem Plakat des Schülers als gegen Personen des politischen Lebens gerichtete üble Nachrede und Verleumdung und leiteten ein entsprechendes Strafverfahren gemäß Paragraf 188 Absatz 2 des Strafgesetzbuches ein.

Zu dem Vorfall vom Wochenende und der Frage, ob gegen die Rollstuhlfahrerin nun ebenfalls ermittelt wird, wollte die Berliner Polizei auch auf mehrfache Nachfrage von Apollo News nichts sagen. Die Informationen seien nur in der zuständigen Fachabteilung zugänglich, und von dort erhalte man frühestens am Donnerstag eine Rückmeldung, erklärte ein Pressesprecher der Polizei am Dienstag.

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Die größte Demonstration zum Internationalen Frauentag fand am Sonntag am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg statt und zog von dort bis zum Roten Rathaus. Dazu hatten der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Verdi und andere linke Gruppen unter dem Motto „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich – für eine feministische und antifaschistische Zukunft“ aufgerufen. Laut Angaben der Berliner Polizei haben rund 27.000 Menschen an der Kundgebung teilgenommen. Die Veranstalter sprachen von 30.000 Teilnehmern, die für mehr Gleichstellung auf die Straße gegangen seien. Eine Polizeisprecherin erklärte nach dem Ende der Kundgebung zudem, dass es zu keinen Zwischenfällen gekommen sei.

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44 Kommentare

  • Bei Islamisten hat die Polizei Angst.
    Bei einer Rollstuhlfahrerin können Sie den großen Max spielen. Behinderte wehren sich ja nicht so wie Vergewaltiger oder Messerstecher…..gruselig.

    • Es gibt einen Begriff dafür…der da heißt: Feiglinge!

  • Abgesehen davon, dass ich diese Aussage schon grenzwertig finde, nicht im strafrechtlichen Sinne, aber sie ist schon sehr vulgär, frage ich mich hat die Polizei nichts wichtigeres zu tun?

    • „Strafverfahren gemäß Paragraf 188 Absatz 2 des Strafgesetzbuches“, ja wie soll ich es sagen? Ein Blick in das Gesetz hätte nicht geschadet, liebe Berliner Polizei! Den § 188 könnt ihr vergessen! Abs 1: „… und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren ,…“ Abs 2: „Unter den gleichen Voraussetzungen“ Wollt ihr behaupten, dass unser Bundeskanzler so ein Leichtgewicht ist und, diese Pöbelei von auf der Schattenseite des Lebens Stehenden, geeignet ist, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren? Soll das ist eine Beleidigung unseres Bundeskanzlers sein?

  • Das Bearbeitungstempo der Fachabteilung und der Informationsfluss mit der Pressestelle ist phänomenal.
    Ich glaube die haben kein Telefon und kein Fax. Vielleicht stille Post?

  • Beleidigungen sind nicht okay, egal wer betroffen ist. Aber als es nur die „Richtigen“ traf, da haben die KP geschwiegen. Jetzt trifft es deren Personal. War nur eine Frage der Zeit. Wehret den Anfängen, das ist nicht geschehen.

  • Und dann erwartet die Polizei, dass man ihnen noch Respekt entgegen bringt. Mein Respekt beschränkt sich nur noch auf die Knarre an deren Halfter. Mehr aber auch nicht.

    • Die besagte Knarre wird sicher auch nur dann ohne Zögern genutzt, wenn es sich bei der Zielperson um eine vermutlich rechtsextreme ebensolche handelt. Dann gibt es Lob von Politik und Vorgesetzten. Und eine Beförderung. Bei allen anderen droht Ärger. Und den kann man nicht gebrauchen.

    • Sorry, bei generellem Polizeihass bin ich raus. Nun stellen Sie sich mal vor, wenn es den Polizeischutz bei linksextremen Gewaltdemos (Gießen, Schwarzenberg, Essen usw.) nicht geben würde. Desweiteren wären Streams von Weichreite, Utopia TV und anderen nicht mehr möglich und somit gäbe es keine Livebilder und Beweise der linksextremen Gewalt bei Demos mehr. Bei aller, oft auch berechtigter Kritik, bin ich doch unserer deutschen Polizei dankbar.

    • Das Problem ist das entsprechende Gesetz, nicht der Beamte der gesetzlich dazu gezwungen ist jede Straftat anzuzeigen.

      Als Angestellter können Sie auch nicht gegen interne Regeln verstoßen, nur weil Ihnen diese nicht passen, dann werden Sie gefeuert. Gleiches gilt für Beamte, dort sind Gesetz die Firmenregeln die diese zu befolgen haben.

      Kanalisieren Sie Ihre berechtigte Kritik auf den richtigen Adressaten und zwar den Gesetzgeber.

      • Gibt es denn schon Gesetze, die besagen, dass man bei einer Palidemo oder bei Kalifatsgeschrei möglichst nur ruhig zuschauen sollte, aber bei den sogenannten Querdenkern darf man mal richtig hinlangen?

        • Erstens ist die Polizei natürlich weisungsgebunden, so wie jedes Exekutivorgan. Zweitens sind diese Dinge leider nicht explizit verboten, also müssen die Beamten zuschauen. Mit der richtigen Regierung würde es vielleicht Gesetze geben die das fordern von Sharia und Co als verfassungswidrig verbietet, allerdings hab ich langsam die Hoffnung verloren so eine Regierung mal erleben zu dürfen.

          Das die Polizei blinde Augen bei einigen politischen Themen hat und bei rechts wie mit der Lupe alles detailgenau sieht ist politisch gewollt, gerade Beamte kritisieren das permanent.

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      • So ähnlich haben die linken Nazis auch versucht, sich rein zu waschen und raus zu reden. Wir haben ja nur gehorcht und Befehle befolgt. Nein!!!!! Widerspruch. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und jeder kann jederzeit sagen, da mache ich nicht mit!

        • Theoretisch ist das moralisch korrekt, praktisch geht das aber nicht, denn dann können sie jede Organisation pauschal vergessen.

          Wir haben doch aktuell das perfekte Beispiel, nach Ihrer Logik dürfte kein Mensch mit konservativen Werten und Moralvorstellungen auch nur einen Finger krum machen im öffentlichen Dienst, aber die Menschen machen dennoch weiter, weil sie dem Volk dienen und nicht der Regierung. Ein echter Beamter verrichtet seine Arbeit regierungsunabhängig und protestiert bei politischen Weisungen, solange aber die Weisung keine Gesetze verletzt muss er sie ausführen. Verpflichtet sind Beamte der Verfassung und nicht der Regierung, Ausnahme sind sogenannte „politische Beamte“ und genau auf die sollte sich ihr Zorn kanalisieren, den die hocken ganz oben und diktieren die Weisungen nach unten an die armen Schweine die trotz ihrer Abscheu sie ausführen müssen, solange sie legal sind.

          0
    • Das stimmt doch nicht. Die normalen Beamten befolgen nur die Befehle die ihnen von den links-grünen Vorgesetzten gegeben werden. Die Beamten die ich kenne wählen ausnahmslos blau.

    • Der Respekt ist bei mir endgültig flöten gegangen nachdem die Polizei auf der Corona Demo eine ältere Demonstrantin zusammen geschlagen haben die dann später im Krankenhaus verstorben ist… Die hat nur ihr Demonstrationsrecht wahrgenommen… Und wurde von der Polizei brutal niedergeknüppelt… Es gab soweit ich weiß auch keine Anklage gegen die Polizei… Und nicht vergessen die Polizei ist der Staat…

  • Dazu zwei Punkte:
    1. „GleichSTELLUNG“ ist hochgradig diskriminierend und anti-demokratsich. GleichBERECHTIGUNG ist für was Demokraten stehen, den unabhängig von was und wer man ist, was man hat oder wen man kennt, haben alle die gleichen Voraussetzungen, danach zählen nur die Taten.
    2. So mancher wird hier die Polizei verteufeln, diese möchte ich daran erinnern, daß Beamte, vorallem Polizisten, gesetzlich verpflichtet sind jede Straftat die Ihnen während der Ausübung ihrer hoheitlichen Tätigkeit bekannt wird anzuzeigen. Das Problem ist also nicht der Polizist, der vorbildlich seinem Job macht, sonder das Gesetz, was ihn zwingt Anzeige zu erstatten.

    • Völlig richtig!

    • Seid der Gesangsgruppe auf Sylt und den Übergriffen von Polizisten auf Gleichgesinnte Sangesfreude im ganze Bundesgebiet , obwohl da schon mehrfach richterlich als unbedenklich eingestuft ,möchte ich ihnen doch Widersprechen !
      Auch die Polizei ist wie die Justiz von vorauseilendem gehorsamen Beamten mit ausgeprägten Karriereambitionen aber unterdurchschnittlicher Moral und Ethik durchsetzt .

      • Natürlich wird es diese von Ihnen beschriebenen Personen auch in der Polizei geben, aber das ist kein flächendeckendes Phänomen. Wie gesagt der Beamte ist hier eindeutig gesetzlich verpflichtet Anzeige zu erstatten, der Straßenpolizist hat auch garnicht die strafrechtliche Kompetenz das einzuschätzen. Problematisch wird es wenn die Anzeige tatsächlich bearbeitet wird, den jeder Sachbearbeiter und spätestens der Staatsanwalt sollte genau den von Ihnen eingeworfen Punkt kennen, das es sich hier eindeutig NICHT um eine strafrechtlich bedenkliche Aussage handelt. Der Sylt Fall ist übrigens hiermit nicht vergleichbar, nehmen Sie dann eher Fälle wie der Pinocchio oder Schwarzkopf-Skandal.

  • Und wo ist das Problem jetzt genau? In Zukunft wird keiner mehr verurteilt oder festgenommen weil er im Rollstuhl sitzt?

  • Tja, so fühlt sich das halt an.
    „Fxck AfD“, „Nazischlampe“ usw. war/ist auch nicht schöner. Aber das hat man dem politischen Gegner ja gerne gegönnt, nicht wahr.

  • Heimücke, Gesetz und hartes Durchgreifen! Jeder Untertan muss bis zur nächsten Wahl klar wissen und erinnern, warum jemand vor den Richter in Unseredemokratie geführt wird.

  • Ja und?

    Wenn eine Rollstuhlfahrerin unflätig wird, ist sie nicht vor dem Gesetz geschützt.

  • Für eine Antifaschistische Zukunft… Das heißt die Feministinnen hätte eigentlich gegen sich selbst demonstrieren müssen…. Aber das kapieren die glaube ich nicht….

  • Da ist die deutsche Polizei in ihrem Element, a b e r
    vor Messerstechern ect. lassen sie sich freiwillig entwaffnen
    oder laufen schnell weg. Ach ja und blitzen können Sie auch

  • Ob die Bezeichnung „Teilnehmerin“ im ersten Bild nicht etwas weit hergeholt scheint …?

    • Der Schreck auf der Seniorenstation.

  • Ich frage mich schon länger, wie das dt. Volk derartige Politiker verdient hat, die sich zwar hinter StGB § 188 verstecken können und mit der Polizei anscheinend (noch) willfährige Helfer gefunden haben, aber ohne zu zögern als 2nd Hand Kanzler mit dem alten Bundestag äusserst gravierende Beschlüsse (Schuldenbremse umgehen, Sondervermögen Bundeswehr) durchdrückten ohne Konsequenzen.
    Diese Lasten auf den Schultern der Deutschen zu produzieren scheint ok zu sein, aber ein Pappschild in die Höhe zu halten mit einem Spruch über den dt. Pinocchio geht nicht. Alles klar!!!!
    Die Schändlichkeiten der anderen Kanzler vor Pinocchio sind auch extrem lang und ich kann teilweise das Gefühl nicht ausblenden, dass diese Leute bewusst und gezielt gegen ihr eigenes Land und das dt. Volk handeln oder handelten.

  • Es gibt keinen – wirklich gar keinen – Grund einen durchgeknallten Antisemiten wie James Jackson zu zitieren.

    • Und es ist auch völlig unerheblich ob man im Rollstuhl sitzt oder nicht, wenn man wegen dieses Schildes von der Polizei verfolgt wird.

  • „Leckt Eier“? Also ich esse sie lieber.
    „Leckt Eierstöcke“? Kann ich mir nicht vorstellen wie das gehen soll.
    Sind wir vielleicht „Weicheier“?

  • Das Gesetz zeigt doch eindeutig, dass es genau so linke Chaoten belangen kann. Wenn man nicht angezeigt werden will, dann benimmt man sich eben nicht wie so ein frecher Prolet.

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    • Ich finde auch, dass die Leute wieder etwas netter zueinander sein sollten. Das würde uns allen gut tun.

      Allerdings ist Merz kein normaler Bürger, sondern unser Regierungschef, der auch beißende Kritik ertragen MUSS. Das sieht im Übrigen auch das Verfassungsgericht so. Merz ist Teil der Regierung und damit stehen kritische Äußerungen von Bürgern ihm gegenüber unter dem besonderen Schutz des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung.

      Ob solche eher vulgären Formulierungen unbedingt sein müssen, kann man drüber streiten. Es ist dennoch Ausdruck von Kritik. Muss ihnen nicht gefallen, gefällt mir auch nicht – sind persönliche Befindlichkeiten – ist aber in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat hinzunehmen.

  • Das beste DE das es je gab wird noch besser als ichs jemals zu träumen gewagt hätte!! Da zahle ich doch gern die 2.-höchsten Steuern der Welt, wenn nicht nur Messerstecher, Säbelschwinger, Bahnhofsschubser und Gruppenvergewaltiger sondern auch Rollator-Revoluzzer und sogar Rollstuhl-Demonstranten von der Straße geholt werden!! Höchste Zeit dass sich Frank der Spalter der über allem thront selbst noch einen „Verdienst“-Orden umhängt!!

  • Wenn ich mir die Person auf dem Bild anschaue….kein Wunder geht D unter.😵‍💫🤢🤮🤦‍♀️

    • Das muss auch so’n Suchtding sein.
      Wenn dann alles vollgenadelt ist, was machen die dann?
      Hauttransplantation und auf ein neues?

  • Hat der so ne lange Zunge ? Oder soll die Frau erst aufgemacht werden ?
    Die normale Entfernung zwischen Eingang und Eierstöcken würde ich so auf 35 bis 45 Zentimeter schätzen, mitten durch das Eingemachte hindurch. Das schafft nicht jeder.

  • Merz ist und bleibt ein verkommener Lügenbold…

  • Jetzt wird endlich mal gegen den „linksgrünen“ Mob durchgegriffen, gegen die „Omas gegen Rechts“, gegen die linksradikale Gosse, das antisoziale Proletariat, aber der „rechte“ faselt was von „muh Freiheit“,

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    • warum nicht Denkmal ?

  • Jetzt wird endlich mal gegen den „linksgrünen“ Mob durchgegriffen, gegen die „Omas gegen Rechts“, gegen die linksradikale Gosse, das antisoziale Proletariat, aber der „rechte“ faselt was von „muh Freiheit“, weil er eben nicht rechts ist, sondern sich mit genanntem Milieus identifiziert. Typisch BRD.

    -14
    • im Alter hat man wohl Frust und lange Weile, sonst
      kann man sich solche Kommentare nicht erklären

    • Weil es leute gibt die nicht links rechts beschränkt sind. Aber das ist für manche jenseits des Horizonts….

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