Werbung:

Investitionsgipfel

Merz wirbt bei Gipfel um Milliardeninvestitionen – Nvidia-Chef sieht Deutschland „weit abgehängt“

Beim zweitägigen Investitionsgipfel in Berlin will die Bundesregierung internationale Unternehmen für Deutschland begeistern. Der zum Gipfel geladene Nvidia-Chef zeigte sich im Vorfeld jedoch betroffen über den technologischen Rückstand des Landes.

Von

Treffen beim Investitionsgipfel in Berlin erneut aufeinander: Nvidia-Chef Jensen Huang und Bundeskanzler Friedrich Merz (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Werbung

Bundeskanzler Friedrich Merz will mit einem groß angelegten Investitionsgipfel in Berlin neues Kapital für den Wirtschaftsstandort Deutschland mobilisieren. Unter dem Motto „Invest in Germany“ empfängt die Bundesregierung am Montag und Dienstag rund 200 Vorstandschefs, internationale Investoren und Vertreter großer Finanzunternehmen. Zu den prominentesten Gästen gehört Nvidia-Chef Jensen Huang, der zum Auftakt gemeinsam mit Merz auf der Bühne auftreten soll. Kurz vor der Veranstaltung sorgte Huang allerdings mit deutlicher Kritik an Deutschlands technologischem Rückstand für Aufsehen.

„Nichts schmerzt mich mehr, als zu sehen, dass eines der technologisch fortschrittlichsten Länder so weit abgehängt wird“, sagte der 63-Jährige am Mittwochabend vor Journalisten in London. Gemeint war Deutschland, dessen wirtschaftliche und technologische Entwicklung Huang mit Sorge betrachtet (Apollo News berichtete).

„Vielleicht liegt es an der europäischen Art, alles zu sehr zu überdenken“, sagte der Chef des US-Chipherstellers mit Blick auf den deutschen Entwicklungsrückstand. An die deutsche Wirtschaft richtete er einen eindringlichen Appell: „Deutschland hat so viel, so viel Talent – macht euch einfach an die Arbeit.“

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X (öffnet in neuem Tab).

Huang soll am Montagabend zu den Hauptattraktionen der Auftaktveranstaltung des Investitionsgipfels der Bundesregierung gehören. Diese findet in einem ehemaligen Heizkraftwerk in Berlin-Mitte statt und steht unter dem Motto „Red Carpet for Investments“. Mit einem ausgewählten Kulturprogramm und einem exklusiven Empfang will die Bundesregierung internationale Investoren für Deutschland gewinnen.

Nach Informationen des Handelsblatts wollen Merz und Huang bei der Veranstaltung eine neue Partnerschaft im Bereich künstlicher Intelligenz vorstellen. Der Bund soll demnach einen dreistelligen Millionenbetrag investieren, während Nvidia Ingenieure und Hochleistungschips bereitstellen soll. Auch etwa ein Dutzend deutsche Unternehmen, darunter Siemens und Audi, sollen sich beteiligen.

Lesen Sie auch:

Die Zusammenarbeit soll insbesondere die industrielle Anwendung künstlicher Intelligenz voranbringen. Deutschland verfügt mit seiner Automobilindustrie, dem Maschinenbau und zahlreichen mittelständischen Industriebetrieben über eine große Menge an Produktionsdaten, die für den Einsatz von KI genutzt werden könnten.

Huang hatte bereits am Freitag bei einem Auftritt in Berlin die Bedeutung des deutschen Marktes für sein Unternehmen hervorgehoben. „Deutschland ist unser größter europäischer Standort“, sagte er bei der Vorstellung neuer KI-Laptops am Alexanderplatz. Zugleich betonte der Nvidia-Chef die Bedeutung digitaler Souveränität. Entscheidend sei, dass Deutschland eigene digitale Dienste betreiben könne. Nvidia liefere dafür die Chips, während die Anwendungen vor Ort entwickelt und betrieben werden sollten.

Der eigentliche Konferenztag findet am Dienstag an der privaten Wirtschaftshochschule ESMT am Berliner Schlossplatz im ehemaligen DDR-Staatsratsgebäude statt. Neben Merz und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) werden zahlreiche Bundesminister erwartet. Zu den Gastgebern gehören außerdem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing, den Merz zu seinem persönlichen Beauftragten für Investitionen ernannt hat.

Die Bundesregierung setzt dabei auf direkte Gespräche zwischen Politik und Wirtschaft. In besonderen Gesprächsrunden sollen Investoren mit Ministern über konkrete Projekte, Standortbedingungen und mögliche Kooperationen beraten können. Zu den angekündigten Wirtschaftsvertretern und „Co-Hosts“ des Gipfels gehören unter anderem Siemens-Chef Roland Busch, Blackrock-Chef Larry Fink, Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp und Amundi-Chefin Valérie Baudson.

Thematisch konzentriert sich der Gipfel auf Zukunftstechnologien und strategisch wichtige Wirtschaftsbereiche. Dazu zählen Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Rechenzentren, Energieversorgung, Verkehrs- und Digitalinfrastruktur sowie Verteidigung und Raumfahrt. Auch der Ausbau der Stromnetze und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur sollen für private Investoren attraktiver werden. Die Bundesregierung erwägt dafür neue Finanzierungsmöglichkeiten, unter anderem durch eine stärkere Kreditaufnahme der bundeseigenen Autobahngesellschaft.

Mit der Konferenz will die Regierung nach eigenen Angaben ein „starkes Willkommens-Signal“ an internationale Investoren senden. Der Gipfel soll zugleich den Auftakt einer längerfristigen Initiative bilden, mit der die Bundesregierung regelmäßig den Austausch mit internationalen Kapitalgebern suchen will.

Hintergrund der Initiative ist die anhaltende Investitionsschwäche der deutschen Wirtschaft. Während die Bundesregierung in den kommenden Jahren Milliardensummen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung der Wirtschaft pumpt, bleiben private Investitionen hinter den Erwartungen zurück.

Nach einer Untersuchung von Allianz Research gingen die Gesamtinvestitionen in Deutschland zwischen 2019 und 2025 um 6,4 Prozent zurück. Im übrigen Euroraum stiegen sie im gleichen Zeitraum dagegen um 6,7 Prozent, in den Vereinigten Staaten sogar um 20,2 Prozent. Als wesentliche Treiber dieses Negativtrends gelten hohe Energiekosten, eine hohe Steuer- und Abgabenbelastung sowie ausufernde bürokratische Anforderungen.

Die Bundesregierung verweist demgegenüber auf Deutschlands weiterhin bestehende Standortvorteile, etwa einen stabilen Rechtsstaat, qualifizierte Fachkräfte, leistungsfähige Forschungseinrichtungen und den Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Auch die zentrale Lage innerhalb Europas und die hohe Zahl deutscher Patentanmeldungen werden als Argumente vorgebracht.

Diese Vorteile reichen jedoch nicht aus, um die strukturellen Standortprobleme auszugleichen. Vor diesem Hintergrund warnt Michael Hüther, Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), davor, den wirtschaftlichen Nutzen des Gipfels zu überschätzen. „Seit sechs Jahren kommt nahezu das gesamte Wirtschaftswachstum aus öffentlichen Impulsen. Man sollte nicht so naiv sein zu glauben, dass der Gipfel daran kurzfristig etwas ändert“, sagte Hüther der Deutschen Presse-Agentur.

„Unternehmen entscheiden sich nicht wegen einer Werbeveranstaltung für Deutschland. Entscheidend ist, ob sie am Standort Geld verdienen“, erklärte der Ökonom. Besonders kritisch bewertet Hüther die hohen Kosten für Arbeit, Energie und Bürokratie. Deutschland verliere bei diesen Faktoren seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit. „Effektiver wäre deshalb, wenn die Bundesregierung ihre Reformagenda zügig umsetzt“, forderte er.

Wie angespannt die Lage ist, verdeutlichen nach Angaben des IW die privaten Investitionen. Diese lagen im zweiten Quartal 2026 preisbereinigt noch immer zehn Prozent unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Zusätzliche Sorgen bereitet dem Ökonomen die Entwicklung deutscher Auslandsinvestitionen.

Diese haben sich seit 2010 mehr als verdoppelt. Grundsätzlich sei es nicht problematisch, wenn Unternehmen im Ausland investierten, um neue Märkte zu erschließen. Allerdings nannten deutsche Firmen zunehmend Kostengründe für ihre Auslandsinvestitionen. „Das spricht für ein Strukturproblem“, warnte Hüther.

Der Investitionsgipfel fällt damit in eine wirtschaftspolitisch angespannte Phase für die Bundesregierung. Merz hat wiederholt angekündigt, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands durch Reformen zu verbessern und den Standort für Unternehmen attraktiver zu machen. Innerhalb der schwarz-roten Koalition sind allerdings mehrere Reformvorhaben umstritten. Das betrifft insbesondere Änderungen am Rentensystem und am Arbeitsmarkt.

Die Bundesregierung steht deshalb vor der Herausforderung, internationale Investoren von ihrer Fähigkeit zu überzeugen, die bisher bloß angekündigten Reformen auch tatsächlich ins Werk zu setzen. Mit dem Gipfel kann Merz zwar persönliche Kontakte zu internationalen Unternehmenschefs knüpfen und erste Investitionszusagen anstoßen. Ob daraus dauerhaft mehr private Investitionen entstehen, hängt jedoch maßgeblich von den künftigen Standortbedingungen, allen voran von Steuern, Abgaben und insbesondere von den Energiepreisen ab.

Die Kritik von Nvidia-Chef Huang und die Warnungen von IW-Direktor Hüther verdeutlichen dabei zwei Seiten desselben Problems: Deutschland verfügt weiterhin über erhebliche industrielle und technologische Stärken, schöpft dieses Potenzial aber nicht ausreichend aus.

mmx

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

50 Kommentare

  • Wer soll in dieses Deutschland investieren? Kein billiger und verlässlicher Strom, linke Enteignungen vielleicht bald überall und solche Politiker?

  • Huang aufgepasst. Die SED wird auch deinen Laden enteignen.

  • Investitionen in den Berliner Wohnungsmarkt bieten sich an.
    Sagen jedenfalls Leute die als „Ökonomen“ bezeichnet werden.

    • Fratzscher?

  • Investieren, am Besten in Berlin. Da wird man als Investor zuerst reguliert dann beleidigt und damit das nicht wieder vorkommt enteignet.

  • Es braucht keine Wetternachrichten mehr, die Deutsche KI antwortet nur, wenn die Sonne scheint. Tolle Aussichten.

  • Die Investoren könnten vielleicht einen kleinen Spaziergang zum Alex unternehmen, ist nicht weit weg.
    Dort könnten sie sich persönlich von den excellenten Bedingungen am Standort Berlin überzeugen.
    Es finden dort regelmässig Veranstaltungen statt mit Teilnehmern die einem sehr nachdrücklich die Verhältnisse in Berlin nahebringen.

  • „Merz wirbt bei Gipfel um Milliardeninvestitionen…“
    Wird er überhaupt noch für voll genommen? Ich bezweifle das sehr.

  • Da wollte ich heute auch hin um zu investieren… aber dann habe ich mich dafür entschieden, das Geld in einen Kaugummi Automat zu werfen… da ist es besser investiert!

  • Das gibt wieder großartige Schlagzeilen, feinste Hochglanzfotos und gigantische Zahlen…und dann?

    Brennt als nächstes Berlin!

    ..übrigens:
    „Le Pen will französischen Atomstrom für Deutschland abdrehen“

    TichysEinblick | Thomas Kolbe
    Jahrelang konnte Deutschland seine gescheiterte Energiepolitik mit französischem Atomstrom abfedern. Jetzt stellt Marine Le Pen die eigenen Interessen voran. Wenn Paris seine Kernenergie selbst benötigt, um sich z.B. bei KI zu positionieren, steht Deutschland endgültig vor den Trümmern seiner grünen Energiepolitik.
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/frankreich-le-pen-atomstrom-deutschland/

    ..da gab es mal so’n Spielfilm über einen durchgeknallten zwanghaften Kürler, King Curling – Blanke Nerven, dünnes Eis (Originaltitel: Kong Curling), der gern die Serie schaute „Wer will da schon wohnen!“
    ..das war 2011, jetzt, 2026, läuft hier die Serie: „Wer will da schon investieren!“

    • .und Alexander Heiden hat noch ein paar „neckische“ Details…

      „Wer eingeladen ist, verrät die Regierung nicht. Eine Offenlegung könne „Durchführung und Erfolg der Veranstaltung“ beeinträchtigen, antwortete sie auf eine parlamentarische Anfrage der „Linken“.“

      „Fünf Millionen Euro hat das Wirtschaftsministerium für Gipfel und begleitendes Standortmarketing eingeplant. Das ist mehr als das Dreifache der teuersten Veranstaltung, die der grüne Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck sich gegönnt hat.“

      „Allianz Research gibt gerade bekannt: Zwischen Deutschland und den USA ist seit 2019 eine „Investitionslücke“ im Volumen von 730 Milliarden Euro entstanden. In dieser Zeit sind die Investitionen bei uns um 6,4 Prozent eingebrochen. In den USA sind sie um 20,2 Prozent gestiegen.“

      TichysEinblick | Alexander Heiden:
      „Investieren Sie doch nicht in Deutschland“
      https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/investieren-sie-doch-nicht-in-deutschland/

      • Wer hat denn in den US investiert? Etwa die Deutschen und der Rest der EU? Dank Trump und seinen Zöllen und Sanktionen. Es läuft nach Plan und Pinocchio u Macron machen die Vorturner…

  • Ebenso effizient und effektiv, aber deutlich billiger:
    Rücktritt von Merz nach Verabschiedung des aktuellen Koalitionspartners.
    Neuer CDU-Kanzler, Weidel Vize. Durchstarten.

    Huang sollte in den Berliner Immomarkt investieren, Schnäppchen!

  • Jedes Kind bekommt ein Willkommensschreiben vom Staat. Seine Steuernummer.
    Der Rote Teppich führt in Deutschland zu einer Behörde. Oder zu einem salbadernden Politiker. Huang hat zuviel Intelligenz als dass er das attraktiv finden könnte.

  • Wie der spätere Träger des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften, Milton Friedman, schon im Jahr 1970 zu bedenken gab, können private Unternehmen nur dann Verantwortung für das Soziale übernehmen, wenn es gestattet ist, betrieblich die Gewinne steigern zu dürfen. Im Umkehrschluss heißt das: Erfährt das Soziale eine ideologische Aufladung, rechnet sich keine Investition und wirft auch keinen Ertrag mehr ab. Insofern täte heutzutage die deutsche Bundesregierung gut daran, sich nicht länger dumm machen zu lassen.

    • Nur zur Erinnerung: Der weltweit erste Silizium-Mikroprozessor kam im Jahr 1966 von Telefunken. Den Boden dafür bereitete das firmeneigene Forschungsinstitut (FI). Dass gegenwärtig die Saat allen voran von Nvidia aufgehen kann, ist allein darauf zurückzuführen. Allerdings hatte die AEG-Telefunken AG spätestens im Jahr 1982 keine andere Wahl mehr, als vor Gericht ihre Auflösung zu beantragen. Bereits daran ist erkennbar, dass in Wirklichkeit hierzulande unternehmerische Freiheit schon seit längerem nicht erwünscht ist. Selbst an den globalen Märkten wissenschaftlich und technisch überaus hoch stehende Konzerne schiebt die Politik einfach ab.

      • …mit System…

  • Ähnelt einem Benefizspiel von Barcelona gegen 1 FC Hintertupfingen, um mit den Spenden die Erneuerung des einsturzgefährdeten Tribünendachs zu finanzieren.

  • Das mit den Millardeninvestitionen könnte Merz schon schaffen. Vorausgesetzt diese erfolgen in Vietnamischen Dongs. Wenn’s gut läuft, auch in türkischen Lira. Ich drücke ihm die Daumen 😄

  • Ich investiere mein Geld nur noch in Alkohol,wo sonst bekomme ich mehr Prozente als bei jeder Bank.

  • Wäre ich auch an Mr. Huangs Stelle.

    Mehr als ein ehemaliges Schrebergartengelände im Sauerland konnte ihm Merz vermutlich nicht anbieten, um in Deutschland zu investieren….

  • Das wird auch die nächsten 25 Jahre nicht besser. Aber wie heißt es immer so schön, es muss erst noch schlechter werden bevor es wieder besser werden kann. Es sind die Energiekosten und die zu hohen Steuer’n .Wir brauchen neue AKW’s für günstigen Strom.

    • Neben den genannten Hemmnissen sollte man die Bürokratiekosten nicht vergessen, die durch EU- und nationale Vorschriften entstehen.

  • Das Silicon Valley wäre ohne die Pionierarbeit, das Kapital und die technische Expertise deutscher Ingenieure, Wissenschaftler und Gründer in seiner heutigen Form kaum denkbar – und ohne Deutsche wäre die KI nicht einmal denkbar.

    Maschinenbau- und Automatisierungsindustrie, Chemie und Werkstoffindustrie, Pharma, BioTechnologie, Medizintechnik und natürlich nach wie vor die Automobilindustrie … die USA waren nicht nur die größten Patenträuber nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg, sie haben nicht nur per paperclick die bis 1945 in der deutschen Hochtechnologie arbeitenden Forscher, Wissenschaftler, Visionäre in die USA – mehr gewungen – denn gelockt. Noch heute werden alle möglichen Talente mit viel Geld angelockt.

    Wer jahrelang in den USA gearbeitet hat, kennt das durch und durch.

  • Bitte nehmen Sie an folgender kleinen Umfrage teil: Würden Sie dem Herrn mit der langen Nase einen Kredit gewähren, wenn er Ihnen verspricht, das Geld in ganz dolle Zukunftstechnologien und strategisch wichtige Wirtschaftsbereiche zu investieren? Er verweist in diesem Zusammenhang auf die vielen goldwerten Fachkräfte über die er gebietet, die dem Venehmen nach täglich zahlreicher werden.

    • Ich habe Ihren Kommentar 1:1 an eine KI übergeben. Das ist die Zusammenfassung. 🤣

      Wenn ich diese Umfrage als sprachlicher Begleiter mit einem Augenzwinkern analysieren darf: Der Bauchentscheid tendiert stark zu einem klaren „Nein“.

    • Wenn man die Nase immer wieder abschneiden könnte, könnte ich mir vorstellen , dass die hiesige holzverarbeitende Industrie durchaus Interesse zeigen könnte.

      Bloß, wie bekommt man den Herrn nur dazu, auch mal eine Lüge zu äußern?

    • Ist das eine Fang-Frage? Ich kaufe ein „N“.

  • Das ist nicht neu schon Steve Jobs hat als junger Angestellter bei Atari einen Termin in München der 80er gehabt und war tief enttäuscht über die technische Rückständigkeit der Deutschen Elektronik u. Computer Tech,
    Die Warnschüsse hört die Politik seit 45 Jahren nicht, stur betreibt sie einen Moralsozialismus und Antikapitalismus, konnte sich aber auf den Früchten der Nachrkiegsindustriakisierung ausruhen.

    • Steve Jobs hat die Deutschen zeitlebens nichts so gesehen; in München war er, um sein massives design-Problem bei Apple zu lösen. Es war Hartmut Esslinger, der die legendäre Snow White (Schneewittchen)-Designsprache German Design Council entwickelte. Diese prägte mit ihren klaren Linien und der weißen bzw. hellgrauen Farbgebung den Look des Apple IIc und der ersten Macintosh-Generationen maßgeblich.

      Und nichts an Apple ist im Original Steve Jobs. Nahezu alle grundlegenden Technologien, die das iPhone oder den Mac erst möglich gemacht haben, wurden zuvor mit Steuergeldern durch das US-Militär und die DARPA erforscht und finanziert. Die Ökonomin Mariana Mazzucato hat in ihrem Standardwerk „Das Kapital des Staates“ detailliert nachgewiesen, dass ein iPhone ohne staatliche Militärforschung heute nur ein stückloses Plastikgehäuse wäre.

      Und was wäre die DARPA, das Pentagon, ohne die deutsche Hochtechnologie? Nichts!

  • Ich frage mich immer wieder, wie kaputt sind die Gefolgsleute von Merz.
    Wachen die nicht mehr auf?

    • CDUler machen halt CDU Politik. Was verstehen Sie nicht?

      • Ich nehme an, Sie verstehen schon was ich sagen möchte.

  • ROSCH (Pharmaunternehmen aus der Schweiz) stoppt mit sofortiger Wirkung alle neuen Projekte und Neueinstellungen in Deutschland. Grund laut Geschäftsführer ist, dass Merz jegliches Vertrauen verspielt hat da nicht eine Zusage gehalten wird. Ergo der Kanzler labert und lügt nur und darauf hat ROSCH keine Lust mehr….

    • Roche hat alle künftigen, noch nicht beschlossenen Investitionen in Deutschland auf Eis gelegt. Laufende Projekte gehen selbstverständlich weiter. Ein Stop der Neueinstellungen wurde nicht ausgesprochen.

      Nicht nur Roche, sondern die gesamte Pharmabranche hat ein Problem mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz; der Kompromiss im AMNOG-Verfahren wiegt die hohen Kosten nicht auf.

      Boehringer Ingelheim, Eli Lilly, Pfizer etc. sind ebenfalls dabei, die Investitionen in Deutschland entsprechend herunterzufahren.

      Die Bundesregierung will bis Dezember 2026 nachbessern; der Standortklausel – Nachlass beim Zwangsrabatt – könnte die erhöhten Kosten durch das GKV–Beitragssatzstabilisierungsgeset wieder auf den alten Stand zurückversetzen.

      • @BiNa, da haben Sie sicher Recht,aber ich denke mal das war nur der letzte Tropfen , der Faß zum überlaufen oder besser im Blick auf Investitionen, zum leerlaufen, gebracht hat. Das ist ja nicht der einzigste Faktor der in D jede unternehmerische Initiative schon oft im Ansatz abwürgt.

  • Wer ist Merz?
    Der neue Aussenminister der Ukraine und Freund der Antisemiten der SED!

  • [An die deutsche Wirtschaft richtete er einen eindringlichen Appell: „Deutschland hat so viel, so viel Talent – macht euch einfach an die Arbeit.“]
    …und ich setze gern den Satz fort:
    Erinnert euch an die Tugenden, die mal das Prädikat „Made in Germany“ geschaffen haben. Und schmeißt endlich das unfähige Pack raus ( nein, ich nenne keine Namen).

  • De Nvidia Chef hat Recht.
    Siehe BASF Ludwigshafen. Es wurden 10 Milliarden aus Ludwigshafen abgegriffen und arbeiten jetzt gewinnbringend in China.
    Alle unseren bis vor wenigen Jahren noch Marktführer deutschen Firmen verlassen Hals über Kopf Deutschland.
    Bestimmt nicht weil der Lügenkanzler so eine kurze Nase hat.

Werbung