Weihnachtspredigt
Landesbischof Kopp irritiert bei Gottesdienst: AfD-Ausgrenzer warnt vor Ausgrenzung
In seiner Weihnachtspredigt warnt Bayerns evangelischer Landesbischof Christian Kopp vor Ausgrenzung – und kaum subtil vor der AfD. Dabei ist Kopp selbst jemand, der andere Menschen schnell ausgrenzt, wenn sie die falsche Haltung etwa zu Corona haben.
Mit seiner Weihnachtspredigt sorgte der evangelische Landesbischof von Bayern, Christian Kopp, für Irritationen. Aus dem Gottesdienst aus der St.-Matthäuskirche in München wurde eine politische Veranstaltung, die gegen die AfD schoss, ohne die Partei beim Namen zu nennen. Der Bayerische Rundfunk übertrug den Gottesdienst.
Kopp mahnte, dass Güte und Schönheit oft mit Äußerlichkeiten verbunden wären und Menschen so schnell eingeteilt würden, und meinte damit auch sich. Seine Reihe an Beispielen für die Bewertung des äußeren Erscheinungsbildes: „Schönes Outfit, super Haare, coole Schule!“ Doch wirklich schöne Menschen seien die, die freundlich sind, so der Bischof.
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Kopp begann damit bereits zu sticheln. Er bediente sich der Fortführung des in linken Kreisen verbreiteten Ausspruchs „Hass macht hässlich“, der auf zahlreichen Anti-AfD-Demos auf den Schildern von Demonstranten zu finden war.
Mit seiner Abneigung gegen die AfD trat Kopp bereits deutlich klarer auf. Auf einer Demo „Gegen AfD und rechten Terror“ sagte der damalige Regionalbischof: „Die AfD ist rechtsextremistisch. Sie sät Hass. Sie vergiftet das Klima in unserem Land.“ Weiter sagte er, dass die AfD auf Grund- und Menschenrechte pfeife und daher nicht gewählt werden dürfe.
Auch innerhalb der Kirche wollte Landesbischof Kopp AfD-Politiker ausschließen: „Wer in der AfD ein Mandat hat, ist nicht geeignet für den Kirchenvorstand“, es gehe schließlich für die evangelische Kirche um „den Erhalt der Demokratie“.
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„Wenn politische Parteien Menschen ausschließen, sie abwerten und ausgrenzen, immer wenn die Güte und das Gute unter Druck sind, müssen wir aufmerksam werden.“
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Während der Corona-Maßnahmen klang das bei Kopp noch anders. Er war für die strenge Einhaltung der Corona-Regelungen, auch bei Gottesdiensten. Bei einem Gottesdienst einer maßnahmenkritischen Organisation auf der Münchner Theresienwiese sah er sogar die Religionsfreiheit missbraucht: „Aus einer Kundgebung wird aber kein Gottesdienst, weil ein Pastor auf der Bühne betet.“
Kopp war ebenso ein Erstunterzeichner der „Münchner Erklärung“. In dem Appell wurden Maßnahmenkritiker der sog. Corona-Spaziergänge als Rechtsextremisten gebrandmarkt. „Wer mit Rechtsextremen und Demokratiefeinden mitläuft, macht sich mitschuldig“, hieß es in der Erklärung.
Das Gebet des Landesbischofs am Ende des Gottesdienstes klang selbstkritisch: „Wir kennen unsere Fehler, unsere Wut. Die Momente, in denen wir zu hart mit uns und anderen sind. Hilf uns, einander zu vergeben, wie du uns vergibst, damit wir nicht nachtragend sind, sondern Versöhnung zulassen.“ Seine persönlichen Ausgrenzungskämpfe wird Kopp jedoch wahrscheinlich nicht gemeint haben.
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Der Kirchenaustritt in Deutschland ist die
formelle Erklärung des Endes der Mitgliedschaft in einer öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft, meist beim Amtsgericht, um die Kirchensteuer zu beenden, er erfordert eine persönliche Erklärung (keine Online-Formulare), eine Terminbuchung (oft online), die Vorlage des Personalausweises und kostet in NRW ca. 30 €.
Bei „Überlastung“ einfach zum Notar gehen.
Nach dem Austritt endet die Kirchensteuerpflicht mit dem übernächsten Monat, und man wird konfessionslos, aber nicht zwingend gotteslos.
Leider unterstützt man diese staatlich-politischen Vereine auch dann weiterhin mit seinem Steuergeld. Dafür sorgt der von den Altparteien gekaperte Staat. Nur die AfD wählen hilft. Genau deshalb kämpfen die Vereine so verbissen dagegen.
@Alex
Das bedeutet doch nix. Was ist Steuergeld? Wieviel? Welcher Mann?
Austreten und fertig!
Der größte Batzen auf den der Bürger direkten Einfluss hat ist und bleibt die Kirchensteuer.
Wären hier viel mehr Bürger konsequent und würden angesichts dieser widerwärtigen Umtriebe in der Kirche austreten, würden diese Anti-Christen böse aus der Wäsche gucken, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Das eine schließt das andere doch nicht aus.
(Ich bin in den 90ern ausgetreten, als der Blödsinn mit Marge Käsekuchen schon so richtig losging.)
kleiner Tipp: Falls man beispielsweise mitten in 2026 (sagen wir im Juni) eine höhere Sonderzahlung erwartet, sollte man bereist jetzt, im Dezember aus der Kirche austreten. Denn sonst wird die Sonderzahlung teilweise mit Kirchensteuer belastet.
Austritt z.B. erst im Februar 2026 und Sonderzahlung im Juni bedeutet: 2/12 der Jahreskirchensteuer dafür fallen an, obwohl man im Juni nicht mehr in der Kirche war.
Als ich aus der Kirche austrat–hat man mich gefragt, ob ich auch die kirchliche Trauung und die Taufe annullieren lassen wolle.
Das hat mich getroffen.
In unseren Ehe-Ringen ist das Datum der kirchlichen Trauung eingetragen. Nicht das Datum der standesamtlichen–der weltlichen Trauung.
Außerdem bleibe ich Gläubige Christin–nur die politische Kirche zwischen Gott und mir wollte ich loswerden.
Ich bleibe getauft–und kirchlich Verheiratet.
Dass der Kirche auch Gläubige davonlaufen–scheint niemanden zu beeindrucken.
Dumm nur das dieser Demagoge und Ideologe auch dadurch wohl eher nicht vom Vatikan zu Heiligen erklärt werden wird . Sie dienen am ende wohl eher der Gegenseite ! Dem Antichristen ! Sie zerstören den Glauben und Zusammenhalt in der Kirche und der Bevölkerung um ihre ihrer Eitelkeit zu frönen . Was mich nur wundert ist das Rom sich das seid Jahren ansieht ohne zu intervenieren .
Es geht eindeutig um die Bratwurst.
Ich hatte gedacht, dass es mit einem amerikanischen Papst wenigstens die katholische Kirche nicht betrifft. Aber schittepiepen. Der Teufel kommt überall rein.
„Die AfD ist rechtsextremistisch. Sie sät Hass. Sie vergiftet das Klima in unserem Land.“
Wer so etwas sagt, sollte von sich aus die Annahme von Kirchensteuer dieser Menschen verweigern
Ist der eigentlich wirklich ausreichend geboostert ?
Falls ja, warum wirkt es dann nicht ?
Es wirkt doch! Sieht man doch an seinen Aussagen und seinem Verhalten
Falsche Interpretation.
Ich denke, es liegt daran, dass sein Schutzheiliger ein anderer ist als bei „gemeinen Christen“.
Das wirkt doch sehr. Nicht gemerkt?
Christ sein ist auch außerhalb der ‚Institution Kirche‘ möglich.
Für mich ist das sogar die bessere Alternative, allerspätestens seit ‚Corona‘.
War wohl von oben vorgegeben. Bei uns (Württembergische Landeskirche) auch. Gottesdienst war ganz schön. Ich würde sagen angemessen. Weihnachtslieder, Psalm, Gebet. Nichts war überkandidelt.
Nur die Predigt fiel ab und war sehr schwach. Vor Populisten wurde gewarnt. Natürlich kein Wort über die Verfolgung der Christen, die vielen Kirchenschändungen und den Rückzug unserer Traditionen.
Das Wunder der Weihnacht – Gott ist Mensch geworden – fand immerhin noch Erwähnung.
Wer gute Predigten hören möchte, sollte auf YT nach Olaf Latzel suchen.
Latzel oder Tscharntke…
Zwei gläubige Pastoren in einem Club von politisch Verirrten….
Eine Hand wäscht die andere, das gilt besonders für NGOs, Verbände und für die Kirchen. Wie sehr Kirchen und Staat verbandelt sind, zeigt sich doch schon daran, dass das Finanzamt die Kirchensteuer ein behält und an die Kirchen abführt.
Auch er wird sich eines Tages vor seinem „Chef“ für seine Taten verantworten müssen.
Sein Chef ist Satan.
Nicht der Gott der Christen.
Zu spät.
Zu spät gibbet nich !
Lies die Johannes Offenbarung. Dann werden die Augen aufgehen. Was vor über 2000 Jahren vorausgesagt wurde trifft nach und nach immer mehr ein. Faszinierend!
Vielleicht auch vor deutschen Gerichten.
Wer da der Chef ist, ist offensichtlich wenn man die Johannes Offenbarung kennt. Der Chef wird die übers Köpfchen streicheln und sagen:“Hast du gut gemacht!“ Ist nur fraglich ob sie dafür auch entlohnt werden. Oder ob der Lohn so ausfällt wie gedacht/versprochen.
Austreten und das Geld in die Altersversorgung investieren.
„Laienpriester“, bin ich froh der Kirche Christi anzugehören.
Könnte es sein, dass Jesus genau vor solchen Scheinheiligen gewarnt hat?
Das war sein Lebenswerk, unter anderem. Heute werden die Priester zu Zöllner (dein Geld ist als Eintritt willkommen) und zu Philistern (heute stehen sie auf der Seite derer die Jesus Herkunft bekäm…..). Armageddon kommt immer näher.
Ich dachte imner Hass und Hetze sei verboten.
Aber nicht, wenn sie von Vertretern „unserererDemokatie“® kommt.
Dann oft Usus.
Die Kirche grenzt sich mit solchen Predigern selber aus. Da empfinde ich die Meinung auf https://dert.online/inland/265782-rettet-weihnachten/ als wesentlich treffender und gehört als Predigt auf die Kanzeln um das Gemeinsame zu erkennen und nicht das Trennende zu forcieren.
Schon merkwürdig, dass ich einen Bischof an die 10 Gebote erinnern muss
( Nächstenliebe )
Danke Herr Bischof, dass sie erneut bestätigen, dass mein vor Jahren getätigter Austritt, goldrichtig war.
Wenn Kopp sich des in linken Kreisen verbreiteten Ausspruchs „Hass macht hässlich“bedient, dann bewegt er sich auf keinem höheren Niveau als die Rechten, die mit „Mir stinken die Linken“- Aufdruck auf ihren T-Shirt herum laufen.
Ernüchternd wirkt die Attitüde es Kirchenfürsten, einem alternativen Teil seiner Gemeinde ultimativ Nächstenliebe zu versagen und entgegen des Achten Gebots „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“, Behauptungen verkündet, die ohne Beleg verleumden, verraten und den Ruf anderer Person schädigen sollen.
Kann es sein, dass die Zenur heute noch extremer ist?
Definitiv. Selbst die Zahl 18 oder 33 in einem Satz kommt nicht mehr durch.
Eines ist sicher: Dieser Herr ist KEIN Christ!
Wendehälse!
Irgendwie kommt alles wieder!
Nehmt denen das Geld weg, tretet aus, lasst sie reden. Wählt AfD. Amen.
Angemessener Benutzername, würde ich sagen 😀
Kirchenaustritte reichen leider nicht mehr aus.
Vor über 40 Jahren wurde ich von einem Mann mit Kutte–dem Vertreter Gottes-aus einem katholischen Gotteshaus geworfen.
Wir wollten als junges Paar eine Kirche besichtigen.
Am Eingang hing ein Hinweis, was beim Betreten zu beachten ist:
keine Fotos machen
nicht laut reden
Schulter und Kniee bedeckt halten….
Wir hielten Händchen–war ja nicht verboten.
Als uns der Mann in Kutte sah, kam er auf uns zu. Ich dachte, er freut sich, dass junge Menschen „seine“ Kirche besichtigen wollen und dass er ein freundliches Gespräch sucht.
Statt dessen fauchte er uns an: Schämen Sie sich nicht, händchenhaltend dieses Gebäude zu betreten. Das ist ein Gotteshaus und keine Einkaufsstraße. Verlassen Sie sofort dieses Haus Gottes.
Heute sind Gotteshäuser Anlaufstellen für militante, ungehorsame Aktivisten und sportliche halbnackte StangentänzerInnen und mit toten Hähnchen Tanzende.
Diese Transformation der Moral passt für mich nicht -mehr- zu einem Gotteshaus….
Die Kirche kennt sich aus mit Inquisition.
haben ja über 400 Jahre geübt
Sich dann aber beschweren, dass der „Kirchenvorstand“ immer größer wird!?
Aber sowas von! Das haben die perfektioniert. Und bis Heute keine Entschuldigung dafür.
Ein kranker Geist in einem kranken Umfeld – Amen 🙏
Sie merken es nicht einmal mehr!
Das Foto irritiert mich. Dieser Gesichtsausdruck… Wie sagt man im Ruhrpott – „Gesund is dat nich!“ Mein persönlicher Eindruck.
Mit solchen Menschen möchte ich nichts zu tun haben.
Je mehr sie hetzen, je mehr Zulauf hat die AFD. Wer mal sehen will, wer am meisten hetzt, braucht sich nur mal die „Debatten“ im Bundestag ansehen.