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Krieg gegen die Hisbollah – Jetzt greift Israel zum Todesstoß

Israel bereitet sich auf eine große Bodenoffensive gegen die Hisbollah vor. Die Terrormiliz ist seit jeher ein Dorn im Auge des jüdischen Staates. Luftangriffe, Bodenscharmützel und eine Massenmobilisierung von Reservisten deuten auf eine baldige Invasion hin.

Ein israelischer Merkava Mk.4 im Südlibanon (IMAGO/Anadolu Agency)

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Abseits des Krieges zwischen Israel und dem Iran verstärken die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) ihr Vorgehen gegen die Terrororganisation Hisbollah im Libanon. Die vom Iran unterstützte Miliz ist seit ihrer Gründung ein Dorn im Auge des jüdischen Staates. Nun bemüht sich die IDF um die endgültige Zerschlagung der Terrormiliz. Kann ein solch ambitioniertes Vorgehen gelingen?

Kurz nach dem koordinierten israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran Ende Februar reagierte die Hisbollah mit Dutzenden Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel. In den darauffolgenden Tagen intensivierte die Miliz den Beschuss und erhöhte die Zahl der eingesetzten Geschosse deutlich. Auch wenn die Angriffe nur begrenzten Schaden verursachten, führten die kontinuierlichen, mückenstichartigen Attacken zunehmend zu Frustration bei den Israelis. Die Lage mit der Hisbollah galt bereits zuvor als zunehmend unhaltbar – der erneute Beschuss schien nun den entscheidenden Wendepunkt markiert zu haben.

Unmittelbar danach antwortete die IDF mit umfassenden Luftangriffen im Libanon. Reuters berichtete, dass bereits am 2. März in südlichen Vororten von Beirut, in von der Terrororganisation kontrollierten Gebieten, Explosionen gemeldet wurden. Zudem habe Israel Bewohner von Dutzenden Dörfern im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Insgesamt habe das israelische Militär nach dem 2. März Hunderte Hisbollah-Ziele durch präzise Schläge getroffen.

Eine weitere Dimension, die im Krieg mit dem Iran aufgrund der geografischen Gegebenheiten fehlt, sind Bodenoperationen, wie sie im Kampf gegen die Hisbollah üblich sind. Die IDF startete eine begrenzte Bodenoffensive auf libanesischem Boden. Die Evakuierungsaufforderungen für Bewohner im unmittelbaren Grenzgebiet wurden in den kommenden Tagen kontinuierlich ausgeweitet. Israel bestätigte am 16. März, die IDF führe „begrenzte Operationen“ im Südlibanon durch. Die Nachrichtenagentur AP und The Guardian berichteten zudem, dass sich in Grenzgebieten israelische Truppen für eine mögliche größere Bodenoffensive sammelten. Außerdem meldete AP, dass UN-Blauhelme Zusammenstöße um die Dörfer Odasseh und Khiam registrierten und israelische Streitkräfte teils mehrere Kilometer in libanesisches Gebiet vorgedrungen seien.

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Zudem berichten mehrere Medien unter Berufung auf regierungsnahe Quellen, dass die israelische Regierung eine groß angelegte Mobilisierung von Militärreservisten genehmigen und bis zu 450.000 Soldaten einberufen will.

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Auch das jüngste Handeln der Hisbollah deutet darauf hin, dass die Miliz mit einer baldigen großen Bodenoperation der IDF rechnet. Reuters beruft sich auf mehrere libanesische Quellen, die berichten, die Hisbollah stelle ihr Militär derzeit auf einen Guerillakrieg um. Truppen würden wieder in kleineren Einheiten operieren und die Nutzung von Kommunikationsgeräten vermeiden, die von Israel abgehört werden könnten. Zudem soll die Miliz wichtige Panzerabwehrraketen im Kampf gegen die IDF rationieren.

Währenddessen versucht der Libanon, die Lage zu deeskalieren. Präsident Joseph Aoun signalisierte Bereitschaft, direkte Gespräche mit Israel zu führen, und begann laut Reuters mit der Zusammenstellung einer eigenen Verhandlungsdelegation. Frankreich fungiert dabei als Vermittler. Außenminister Jean-Noël Barrot war am 19. März in Beirut und am 20. März in Israel, um eine Waffenruhe zwischen den beiden Ländern zu erreichen. Nach seinem Besuch erklärte er jedoch, dass er kein kurzfristiges Ende des Krieges sehe. Hauptproblem bleibt die Ablehnung der Hisbollah, Gespräche mit Israel zu führen. Gleichzeitig tut sich Israel schwer, mit dem Libanon zu verhandeln, da es dessen Vorgehen als zu spät und unzureichend bewertet. Zudem implizierte Israels Verteidigungsminister Katz, der Libanon würde den Waffenschmuggel an die Hisbollah zumindest zulassen.

Während eine diplomatische Lösung zunehmend unwahrscheinlich erscheint, setzt Israel auf militärischen Druck, um die Hisbollah weitgehend zu neutralisieren beziehungsweise ihre militärischen Kapazitäten deutlich zu schwächen. Darauf deuten mehrere Entwicklungen hin: die massive Mobilisierung Israels sowie vereinzelte Gefechte auf libanesischem Boden einerseits und die taktische Neuaufstellung der Hisbollah andererseits.

Der Erfolg einer solchen Militäroperation hängt maßgeblich von der Bereitschaft Israels ab, eine groß angelegte Bodenoffensive konsequent durchzuführen. Während eine vollständige Zerschlagung der Terrororganisation angesichts ihrer Größe und geografischen Verstreuung eher unwahrscheinlich wirkt, könnte der IDF eine Demontage der militärischen Infrastruktur, insbesondere im Grenzgebiet, durchaus gelingen.

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43 Kommentare

  • Go ahead, Israel! Schluss mit dem Terror! Nur ohne Hisbollah hat der Libanon eine Zukunft.

    • 🇮🇱🇮🇱🇮🇱🙏

      • Hast Recht, da hilft nur noch beten.
        Bibi meint ja auch, Jesus war Dschingus Khan nicht überlegen.
        Gott sei seiner Massenmörderseele gnädig.

        -18
        • Du bleibst einfach ein linker Arsxx. Und hast es immer noch nicht verstanden. Jesus war ein guter Jude er war dazu noch ein Rabbiner. Auch wurden seine Wunder gesehen sogar von seinen Mörder’n… Das Problem Waren die Tempelwächter im Tempel (wovon die Klagemauer heute noch steht) Jesus hat es kritisiert das es zum Handel’n mit Händler’n im inneren des heiligen Tempels kam und er hat die Tische mit deren Waren einfach umgeworfen… Das hat den Tempelwächtern nicht gepasst, ganz einfach weil sie mit verdient haben… Nur deshalb musste Jesus verschwinden… Es ist so wie heute Gier geht über alles… Sogar über Religion. Warum also haben sie ihren Plunder nicht einfach draußen vor der Tür verhökert…

          -3
    • witzige, wollte ich auch grad schreiben. Go Iran, macht dem Terror und der Schreckensherrschaft ein Ende.

      • Dem iranischen Volk wünsche ich Befreiung von den Mullahs.

      • Und wer ist jetzt der echte „Fewe“?

      • Dem iranischen Volk wünsche ich das.
        Befreiung von den Mullahs.

  • „Nie wieder, ist jetzt“; Go IDF!

    • „Nie wieder“ ist erst in ein paar Wochen wenn die Welt sieht dass Tel-Aviv aussieht wie Gaza 2.0.

      -16
      • Was sind Sie nur für ein widerwärtiger feiger Geselle!

  • Go IDF!

    • 💟✡️💟

  • Netanjahus Iran-Statement deutet auf „Exit-Strategie“ hin
    Die Aussage: Teheran könne derzeit kein Uran mehr anreichern und damit keine Atombombe bauen. Für Geopolitik-Experte Klemens Fischer ist das ein Signal. „Das ist wirklich die aktuellste Meldung, die uns in der Nacht erreicht hat“, sagt er im Interview mit FOCUS online. Netanjahu zeige damit „eine Art Licht am Ende des Tunnels“.
    Israel habe von Anfang an die nuklearen Fähigkeiten des Iran stoppen wollen. Genau hier setzt Netanjahus Aussage an. „Wenn der Iran nicht mehr in der Lage ist, Uran anzureichern, dann wäre das eine Exit-Strategie“, so Fischer.

    https://www.focus.de/politik/ausland/netanjahus-iran-statement-deutet-auf-exit-strategie-hin_86f501ed-e6d7-4c17-8d05-f194a787d684.html

  • Nun, „jetzt greift Israel zum Todesstoß“ gegen die Hizbollah und man hofft: bitte bald und gründlich.

  • Bald beginnen die gezielten Tötungen der Hisbollah
    dann ist bald Friede

    • Bald werden die Hisbollah gezielt eliminiert.

      • genau, Israel macht das seit Jahrzehnten, und zwar so erfolgreich dass sie es noch weitere Jahrzehnte tun müssen.

        -12
        • Richtig weil alle Terroristen: Antisemiten sind. Nur deshalb werden sie neutralisiert… Pech für die Terroristen und ihre Unterstützer und Hintermänner in Deutschland. Ganz besonders die im Kommentarbereich von Apollo News zum Beispiel…

          1
  • God bless the IDF!

    Morgen früh ziehe ich wieder mein IDF-Shirt an. Das besitze ich seit meiner Zeit bei „Firewall-1“ in Tel Aviv.

    Wer einmal erlebt hat, wie das tägliche Leben in Israel unter der ständigen Bedrohung durch die islamofaschistischen Nachbarländer und die sogenannten „Palästinenser“ ist, wird ein ewiger Freund dieser Israelis.

    Ich kam vor vielen Jahren am frühen Abend in Tel Aviv am Airport an. In der Empfangshalle erwartete mich ein Pärchen mit einem Schild. Darauf standen mein Name und „Firewall-1“. Er ein durchtrainierter Mann mit kurzem Haar in T-Shirt und Shorts, sie eine atemberaubende Brünette im kurzen Sommerkleid.

    Sie fuhren mich zu meinem Hotel, ich checkte ein, dann gingen wir essen und amüsierten uns gut.

    Am nächsten Morgen holten mich sie beiden im Hotel ab. In Uniform. Im Auto ihre Sturmgewehre. Nachts hatte es wieder stillen Alarm gegeben.

    In der Firma lernte ich meine neuen Kollegen kennen. Alles großartige Menschen.

    • Menschen mit den verschiedensten Geschichten.

      Ich habe eine großartige Zeit in meinem Jahr bei Firewall-1 erlebt. Aber auch, wie dieses wunderbare Volk täglich durch diese furchtbaren arabischen Nachbarn bedroht wird – obwohl nicht wenige Araber zufrieden und glücklich in Israel leben.

      Umso weniger begreife ich diese Stasi- SED hier in Deutschland und diese bösartigen Grüninnen, die Israels Vernichtung fordern. Dieses arabisch-kommunistische Gesindel verachte ich zutiefst.

  • Im Süden Libanons verläuft der Fluss Litani. Dort haben die IDF Brücken gesprengt, um die Logistik der Terrorbanden zu erschweren. Zusammen mit der Tatsache, dass die Bürger Südlibanons nach Norden umplatziert werden, drängt sich der Eindruck auf, dass dort eine Pufferzone errichtet werden soll.

    • Ich empfehle das dringend. der Libanon ist ein gescheiterter Staat. Dort schalten und walten die Terroristen wie sie wollen. Ein Staat der seien Grundfunktion – Sicherheit – nicht ausübt, darf sich über nichts beschweren.

    • sorry, aber Israel IST die Terrorbande.

      -19
      • Nein.

      • Wie kommen Sie auf diesen Blldschwachsinn? Schon mal da gewesen, außerhalb ihrer Blase? Terror wird einzig und alleine von den Terrormullas und ihren Proxis verbreitet. Israel verteidigt sich und indirekt die Welt vor dem islamischen Terror.

  • Das Problem ist dass für jeden durch den IDF ausgeschalteten Kämpfer dieser Terrorbande zwei neue gezeugt werden…

    • …in Europa.

  • Es ist eigentlich ganz einfach: Deutschland ist das Land der Deutschen und vertritt die Interessen der Deutschen… Unabhängig von der Religion…Das Land der Juden ist Israel…Wer das deutsche Volk seinen religiösen Interessen unterordnet hat hier nichts verloren.. Unabhängig von der Religion…

  • Die GIZ hat sicher schon ihre Alarmrotte gestartet um die islamistischen Terroristen nach Deutschland einzuschleusen.

  • Nun, es steht geschrieben: „Jetzt greift Israel zum Todesstoß“ gegen die Hizbollah.

    Und jeder Vernünftige denkt: Bitte bald, sehr gründlich und nachhaltig!

  • Die Lunte ist entzündet und der gesamte nahe Osten brennt, ob da der kleine Staat Israel überlebt mit den paar Einwohnern ist wirklich eine gute Frage.
    Die Masse an Menschen im Umkreis ist erdrückend.
    Ob die USA so viel Waffen ranschleppen kann ist die Frage, wenn keine Energie vorhanden ist, und in wie weit machen die Banken da mit wenn die Inflation jetzt langsam und dann massiv anzieht.

  • Todesstoß ? Stellt sich die Frage: FÜR WEN ?

    Im letzten Krieg mit der Hisbollah zog Israel DEN KÜRZEREN und musste in letzter NOT von den USA gerettet werden.

  • Israel überzieht gnadenlos. Das was die in der Region veranstalten ist gnadenloser Terror. So wird die Bevölkerung in Israel niemals in Frieden leben.

  • ach jetzt ist Israel der „jüdische Staat“.
    Wenn man Israel als Apartheidsregime, nationalistisch und völkisch Euro-kolonialistisch bezeichnet heisst es doch immer; „hey, es gibt auch arabische Israelis“.

    • Israel ist der einzige demokratische Staat in dieser Kloake Nahe Osten. Freuen Sie sich, wenn die iranischen Legionäre eingeflogen werden in die EU; Zielland DE. Glückwunsch. Man setzt den Kampf fort in der EU.

  • IDF…………..hoffentlich findet ihr euren Meister.

    -19
    • Niemals wird Israel untergehen. Der allmächtige Gott hält seine Hand über seinem Volk🙏🙏🙏🇦🇷

      • Gott hat also sein eigenes Volk?
        Und die anderen Völker sind also…..
        Sehr bedenklich was in Ihrem Kopf vor sich geht!

      • der Fluch des achten Jahrzehnts? Schon mal gehört?
        Und auch schon mal auf die Idee gekommen, dass Israel der Sündenbock für die USA sein wird? #leave it to Bibi.
        (Strategische Distanzierung: Die Strategie deutet darauf hin, dass die USA, indem sie Israel handeln lassen, die direkte Verantwortung und den internationalen Rückschlag vermeiden können, die mit einer großen militärischen Intervention verbunden sind, wie in einem Artikel des Military Watch Magazine erklärt wird).

    • Achmed; lass‘ sein.

    • ,,,,WAS, nur schlappe 11 Minusdäumchen.

      Ich will mindestens 2140 Däumchen runter sehen.

      Wo seid ihr, ihr Zionisten-Fanatiker ????

      „Gebt Feuer frei…..!“ ……..macht schon, und outed euch.

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