Lüneburg
„Körperliche Erfahrung“: Männer tragen an Aktionstag öffentlich Röcke, um Männlichkeit zu hinterfragen
In Lüneburg haben etwa zwölf Männer öffentlich Röcke getragen, um Vorstellungen von Männlichkeit zu hinterfragen. Manche Teilnehmer der Aktion trugen zum ersten Mal einen Rock, andere tragen ihn regelmäßig.
In Lüneburg trugen am Mittwoch etwa zwölf Männer unterschiedlichen Alters öffentlich auf dem Marktplatz Röcke, um so Männlichkeit und Rollenvorstellungen zu hinterfragen. Man wolle sich damit beschäftigen, warum Männlichkeit scheinbar so fragil sei. Eine private Initiative forderte anlässlich des „Rethink Masculinity Day“ zu dieser auffälligen Aktion auf. In der Landeszeitung Winsener Anzeige wurde ein historisches Beispiel bemüht: Schottenröcke. Allerdings sind Schottenröcke für Männer und Frauen unterschiedlich gestaltet.
Während manche der Männer – vor allem jenseits der fünfzig – schon öfter Röcke tragen, hat der Initiator der Veranstaltung selbst zum ersten Mal einen in der Öffentlichkeit an. „Das ist eine sehr körperliche Erfahrung. Ich habe zum Beispiel schon überlegt, in welchen Laden ich hineingehe, und in welchen nicht.“ Eigentlich sei der Rock nur ein Stück Stoff, doch er fürchte die Reaktion anderer Männergruppen. „Es gibt sicher auch Frauen, die einfordern, dass ein Mann männlicher zu sein hat, aber Angst vor physischer Gewalt hätte ich doch vor anderen Männern.“ Er könne verstehen, wenn Frauen Männergruppen ausweichen wollten, so der Initiator.
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Die Regionalzeitung veröffentlicht Fotos der Männer: Ein 65-jähriger Mann trägt einen gelb-blauen Rock über seiner Hose. „Es ist ja nicht so, dass alle Männer doof sind“, sagt er. „Aber man kann gelegentlich die klassischen Geschlechterrollen überdenken.“ Ein Mann mittleren Alters trägt den Rock seiner Tochter, er ist mit Sonnenblumen bedruckt. Männer wie Trump und Putin könnten keine Vorbilder für junge Männer sein.
Ein 28-Jähriger berichtet, dass er mehr darauf achte, in welcher Gruppe er was sage. Sprüche wie „Sei nicht so ein Macker“ hätten ihn zum Umdenken gebracht. Andererseits sagt er: „Und ehrlich gesagt fühlt es sich da auch mal befreiend an, in der Sportumkleide rumzumännern und dumme Pimmelwitze zu machen. Aber wenn jemand dort etwas sagt, was gar nicht geht, dann spreche ich denjenigen auch an.“ Er kommt mit dem luftig-grünen Rock seiner Mitbewohnerin. Durch das Rocktragen wolle er auch seine queeren Freunde unterstützen.
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Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüneburg, Karin Fischer, berichtet, dass homosexuelle Männer nicht an der Aktion teilnehmen wollten, weil sie nicht noch mehr stereotypisiert werden wollen. „Das hat mich wirklich bewegt“, sagt sie. Sie hoffe, dass Geschlechterrollen weniger starr würden. Sie erinnert gegenüber der Landeszeitung daran, dass Frauen einst das Recht erkämpfen mussten, Hosen zu tragen. „Heute sind es aber die Männer, die den Zwängen beim Thema Bekleidung viel stärker unterliegen.“
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Jetzt geht’s wirklich zu Ende!
Ein Mann sollte ein Mann sein. Wenn die Sprüche oder das Verhalten zu heftig, gibt es von Frau eins auf die Mütze. So habe ich das immer gehalten. Die Männer kamen damit klar.
Hätten sich in meiner Jugend die Männer wie domestizierte Äffchen benommen, ich wäre schreiend ausgewandert.
Ein solches Verhalten wollen nämlich die wenigsten Frauen, weil einfach unsexy.
Super Ansicht!
Aber leider selten geworden…
Genau so sehe ich das auch
In Saarbrücken sehe ich ab und zu einen jungen Mann, ganz in schwarz gekleidet, mit einem Rock. Er schreitet mit großen Schritten durch die Stadt.
Mit dem würde ich mich nicht anlegen.
Die die Männer Schottland tragen übrigens auch ab und zu Röcke, Kilt genannt.
Ja, unbedingt. Buntland ist völlig am Ende, was dann für den Dumm-Michel folgen wird ist die sogenannte „Gulag-Ökonomie“. Dieselbe herrscht in Nord-Korea vor, und Kenner dieses Systems wissen, wie effizient dort der Dumm-Michel regiert wird. Außer dem Staatschef gibt es dort so gut wie keine Übergewichtigen, was sich überaus positiv auf die Kosten im gesamtstaatlichen Gesundheitssystem auswirkt. Diese Kosten liegen nahe Null, auch ein Pensionssystem ist weitestgehend unbekannt. Kein Wunder wenn Merz, Klingbeil und Co wohl intensiv ihre Politik schön verdeckt in diese Richtung vorantreiben und der Dumm-Michel wie der Frosch im Kochtopf sitzt……….
Wetten ,dass die 12 Tunten sind?
Ich verstehe nicht, was daran besonders ist?
Ich sehe hier täglich mehrere hundert rocktragende Männer. Mit Vollbart. Und Koran in der Hand. Und nun?
Die Krieger im alten Rom trugen sogar Minirock. So neu ist die Idee dann wohl gar nicht.
„Er könne verstehen, wenn Frauen Männergruppen ausweichen wollten, so der Initiator.“
Auch wenn sie bodenlange Nachthemden angezogen haben, sind Männer immer noch Männer.
Das sind keine Männer, waren nie welche und werden nie welche sein.
Die Dekadenz gallopiert.
galoppiert
Ich glaube, es ist an der Zeit, Deutschland abzuhaken und zu den Akten zu legen.
In Schottland und in der Sauna finde ich nen Kilt absolut o.k.😀😀😀
…und bei den alten Römern.
Hosen (feminalia) galten bei den Römern lange Zeit als barbarisches Kleidungsstück. Spätestens ab dem späteren 1. Jahrhundert hielten sie aber trotzdem, vermutlich klimabedingt, Einzug in die Garderobe der Legionäre – zumindest in den nördlichen Provinzen.
https://www.museumaargau.ch/blog/roemische-kleidung-kleidervorschriften-und-gesellschaftlicher-status
Germanen
Männer trugen allgemein lange Hosen in Fischgräten- oder Karomustern…
Kelten
„Sie wollen nicht dick und fett werden“, schrieb der Grieche Strabon, „jeder Jugendliche, der die Einheitslänge des Gürtels überschreitet, wird dazu verurteilt, eine Strafe zu zahlen“.
Keltische Frauen galten auch als schminksüchtig: Sie bemalten sich die Fingernägel, röteten die Wangen mit einem Kraut namens ruan und zogen sich die Brauen mit Beerensaft nach.
https://rufus-in-rom.blogspot.com/p/mode-und-korperpflege-im-norden.html
Aus meiner Sicht handelt es sich in Bezug auf die Schottenröcke um eine grob kulturelle Aneignung die maximal king Charles III. nachgesehen werden kann.
Die Schraube des Irrsinns wird in diesem Land jeden Tag um eine weitere Umdrehung angezogen. Nach „Fest“ kommt „Ab!“ – und das dauert nicht mehr lange.
Unterm Schottenrock ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts..
Viel Glück Deutschland!
Wirklich nichts? Auch kein Bimbam?
… doch drüber hängt ein großer Sack mit Pfeifen.
Und will man dudeln, muss man pusten,
darf schwitzen, nur nicht husten,
nur herzhaft in den Dudelsack reinkneifen.
https://www.youtube.com/watch?v=P1OoEQX5n80
War einer von denen in einer Sisha-Bar? Falls ja, wie ist es ihm bekommen?
Hoffentlich waren sie gemeinsam in der Moschee zum Freitagsgebet. – Wäre bestimmt eine „einmalige“ Erfahrung…
Jetzt ist halt jeden Tag Karneval auf den Straßen. Passt doch gut zur Freizeitgesellschaft in Europa.
Wie putzig. ☺️
Naja, in Lüneburg erhält man vllt noch den ein oder anderen irritierten Blick, aber das interessiert doch ansonsten echt keinen mehr. Was für ein Zirkus !!
Die Schotten sind los. So ist das alles erträglicher.
Da kommt einen das Filmzitat des Walter Sobchak aus „The big Lebowski“ in den Sinn:
„Ist denn die ganze Welt verrückt geworden? „
In WI auf der Taunusstraße hat die Polizei 1952 einen Mann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verhaftet, weil er aus Protest gegen die hosentragenden Frauen im Rock auf der Straße herumlief. Dazu trug er riesige Männerschuhe. Das Volk hat nur gelacht.
Schotten tragen auch Röcke aber hinterfragen Nix 🙂 Gut, dass wir auf der Welt aktuell keine Probleme haben. Mahlzeit 🙂 12!!!
Da muss sich jemand vertan haben. Männer tragen keine Röcke.
ich weiß das, als alter Wortleser sage ich Euch: Auch bei den Schotten nicht,
alles linksgrüne die sowas behaupten.
alles klar Det
Ich verstehe die negativen Kommentare nicht wirklich. Ich fand als Junge Kleidung für Mädchen einfach viel hübscher, schon alleine wegen der Farben. Und warum sollen Männer keine Röcke tragen, wenn Frauen Hosen tragen können? Ich bin auch mal im Rock zur Schule gegangen und habe mich im Karneval als Prinzessin verkleidet. Übrigens wurde ich lange Zeit ohnehin oft für ein Mädchen gehalten, völlig unabhängig von der Kleidung.
Tut mir leid, Daniela.
Sie haben dabei aber ganz bestimmt nicht an „Rethink Masculinity“ gedacht oder um „queere Freunde“ zu unterstützen.
Wenn es aus Ihnen selber heraus, aus welchen Gründen auch immer kommt, dann ist das mMn vollkommen OK.
Aber hier ist dies wieder mit den ewigen „Botschaften ans Volk“ verbunden.
Es nervt einfach nur noch.
Ich kannte vor ca. fündundzwanzig Jahren auch mal einen jungen Mann, der T–Shirts und langen schwarzen Rock trug (allerdings keinen weiblichen Flatterrock, sondern eher gerade und sehr maskulin).
Dieser Look stand ihm ganz hervorragend und tat seiner Männlichkeit keinen Abbruch.
Aber heute sollen durch solche Aktionen die „Grenzen verwischen“ und alles wird zum gesellschaftlichen und politischen Statement.
Wie gesagt, es nervt…..
Meta-Ebene verstanden?
Hab aus Versehen Daumen runter gedrückt, dabei finde ich den Kommentar gut!
Du pinkelst bestimmt auch im Sitzen.
Mit so einem Kommentar können die grillzangenschwingenden Gorillas hier nichts anfangen, Daniel.
Spiele bitte nicht schon wieder auf meine starke Köperbehaarung an. Die ist erst
mit dem höheren Alter gekommen. Und bei uns auf dem Grill gibt’s kein Fleisch mehr, eher Tofu und Kebap (vegan)
Irre, einfach nur irre……!
Fie Schotten tragen seit jeher Röcke. Und sie sind richtige Kerle. Bravehearts
Wir werden alle sterben, das Ende kommt
Mutige Aktion. Chapeau an die Teilnehmenden!
Gelungene Aktion, um sich lächerlich zu machen.
Die Leute hier verstehen einfach keine Ironie 🙂
Die Daumen runter waren für das Gendern.
🤣🤣🤣Jou. Die, genau die werden das Abendland retten🤣🤣🤣