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„Keine Haftgründe“

Köln: 20-Jähriger stirbt nach Prügelattacke – mutmaßlicher Täter wieder auf freiem Fuß

Nach einer tödlichen Attacke auf einen 20-Jährigen in Köln ist der mutmaßliche Täter vorerst wieder auf freiem Fuß – die ermittelnde Staatsanwaltschaft verzichtet auf einen Haftbefehl, weil sie keine Haftgründe sieht.

Fahrzeug des US-amerikanischen Dienstleistungsunternehmen Uber (imago images/Jochen Tack)

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In der Nacht zum vergangenen Sonntag ist der 20-jährige Fabrice in Köln-Longerich nach einer Prügelattacke gestorben. Auslöser war ein tragisches Missverständnis: Der junge Mann hielt ein haltendes Auto für das zuvor bestellte Uber. Wenige Sekunden später eskalierte die Situation – mit tödlichen Folgen. Der mutmaßliche Täter ist unterdessen wieder auf freiem Fuß.

Nach Angaben aus dem Umfeld des Opfers hatte Fabrice den Abend gemeinsam mit seiner Freundin und seinem Vater auf einer Geburtstagsfeier verbracht. Kurz nach 1 Uhr nachts bestellte die Freundin ein Uber, um nach Hause zu fahren. Als die drei nach draußen traten, stand in der Nähe ein Wagen mit eingeschaltetem Licht. Der Uber-Fahrer hatte zuvor angekündigt, angekommen zu sein. Für die Gruppe wirkte die Situation eindeutig. Fabrice sprach die Fahrerin an und fragte, ob sie die Uber-Fahrerin sei. Die Frau verneinte und kündigte an, ihren Mann zu holen.

Wenig später erschien ein 25-jähriger Mann. Nach Schilderung der 17-jährigen Freundin des Verstorbenen rief er laut: „Wer hat meine Frau angemacht?“ und schlug sofort zu. Fabrice stürzte zu Boden und blutete stark. Der Angriff dauerte nur Augenblicke, hatte aber verheerende Folgen. Der Täter versuchte anschließend, den Ort zu verlassen, wurde jedoch vom Vater des Opfers aufgehalten, der die Polizei verständigte.

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Fabrice erlitt durch den Schlag so schwere Verletzungen, dass er am nächsten Tag an den Folgen starb. Sein Vater sagte später, es habe „überhaupt keinen Grund für einen Angriff gegeben“. Niemand habe der Frau etwas getan. Mit dem Tod seines Sohnes sei „das Leben der ganzen Familie zerstört“ worden.

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen den 25-jährigen Tatverdächtigen wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Einen Haftbefehl beantragte sie jedoch nicht. Zur Begründung erklärte die Behörde gegenüber Bild, es lägen „keine der gesetzlich zwingend vorgeschriebenen Haftgründe, etwa Fluchtgefahr“, vor. Der Mann bleibt daher vorerst auf freiem Fuß.

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Der Fall sorgt über Köln hinaus für Entsetzen und Fragen. Ein junger Mann, der nach einer Feier nach Hause wollte, ist tot – ausgelöst durch eine Verwechslung und eine unmittelbar eskalierende Gewaltreaktion. Für die Familie des Opfers beginnt nun ein langer Weg der Aufarbeitung, während die strafrechtlichen Ermittlungen weiterlaufen.

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107 Kommentare

  • Aber wehe man versteuert im Gegenwert von ca. 20 € falsch, dann drohen Monate U-Haft. (https://www.cicero.de/innenpolitik/michael-ballweg-justiz-querdenker-politik-corona)

    Geld/Vermögen ist eben der Justiz und Staat wichtiger als das Leben von Menschen, würden manche sagen.

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    • ballweg sass auspolitischen gruenden ein, weil er **staatsdelegitimierer** war.
      die steuergeschichte ist nur fuer lieschen mueller zum abnicken.
      ( fuellmich sitzt uebrigens immer noch)

      natuerlich fuehlt sich der totalitaere staat dadurch menschen wie ballweg so bedroht, dass er sofort eingreifen muss, um seine autoriaet nicht zu verlieren.

      menschen hingegen hat es seiner meinung nach eh genug.
      da die impfung derzeit nicht mehr so zieht, ist es ihm nur recht, wenn die sich gegenseitig traktieren.
      befluegelt es doch sein **teile und herrsche**.

      • uebrigens der aehnlich totalitaere starmer ist, wie von mir erwartet, heute nicht zurueckgetreten.

        bauernopfer war sein stabschef morgan mcsweeney.

        eh klar, starmer ist zu wichtig, er hat noch plaene umzusetzen.

      • Naja, die Schilderung hier hört sich aber anders an. Die vermeintliche Fahrerin des Ubers wohnt am Lindweilerweg, wollte zur Tatzeit nach Hause und parkte ihren Wagen, um dann in ihre Wohnung zu gehen. Als sich die Frau noch im Auto befand und im Begriff war auszusteigen, kam der 20-Jährige auf den Wagen zu. Dann forderte er die Frau auf, ihn, seine Freundin und seinen Vater nach Hause zu fahren. Die Frau betonte, dass sie nicht die Fahrerin des Uber sei, und wollte nach Hause gehen. „Die Frau fühlte sich bedrängt und belästigt“, hieß es aus dem Polizeipräsidium. https://www.rundschau-online.de/koeln/nippes/longerich/20-jaehriger-nach-streit-in-koeln-longerich-verstorben-1209736

      • Wie lange sitzt den schon die Rentnergang der Reichsbürger, und die haben niemandem auch nur ein Haar gekrümmt.

      • Fuellmich ist vermutlich ein echter Betrüger.

    • Dieses Land ist sowas von fertig, ich hätte das nie für möglich gehalten !

      • Sie haben die Anweisung von oben. Sie lassen uns richten.

        • … und „wir“ nicken das Ganze alle 4 Jahre (oder kürzer) ab, seit 2009.

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    • Dieses Land wieder vom Kopf auf die Füße stellen.
      Bundeskanzlerin Alice Weidel und Vizekanzler Björn Höcke!

    • Der gewöhnliche Totschläger ist ein Freund des Staates
      der unbedingt mit Steuermitteln gefördert werden muss.

      Free Maja !

      • Der Täter wird vermutlich nicht wegen Totschlags belangt. WDR („20-Jähriger nach Streit in Köln gestorben“): Die Kölner Staatsanwaltschaft sagt dem WDR, dass gegen den Ehemann der Frau nicht wegen Totschlags, sondern wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt werde. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass der eine Schlag mit Tötungsabsicht ausgeführt worden sei. Die Obduktion der Leiche sei angeordnet. Der Beschuldigte ist weiter auf freiem Fuß. Laut Staatsanwaltschaft lägen keine Haftgründe wie Fluchtgefahr vor.

    • Ich frage mich, mit welcher Begründung die Staatsanwaltschaft hier Wiederholungsgefahr ausschließt ?

      Wer ohne echten Anlass derart rabiat und gewalttätig wird, der wird es auch bei nächster Gelegenheit. Der Vorname des Herrn würde mich ebenfalls interessieren.

  • Dr. Habich und andere Ärzte sitzen monatelang in U-Haft, weil sie Menschen ihre Gesundheit und vermutlich auch ihr Leben gerettet haben – auf „verbrecherische Weise“, wie Gerichte urteilen.

    • Die links unterwanderte Justiz sieht kein haftwürdiges Vergehen, wenn ein Mensch wegen einer Bagatelle totgeschlagen wird.
      Und die Deutschen wollen es so. Das bestätigen sie bei jeder Wahl mit 70-80%.

  • Justizportal NRW: „Das Vorliegen eines Haftgrundes ist eine formelle Haftvoraussetzung. Dazu gehören die Flucht, die (auf konkret festgestellten Tatsachen beruhende) Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr, das heißt die Gefahr, dass die oder der Beschuldigte mit dem Ziel der Beweiserschwerung oder –vereitelung Beweismittel beiseite schaffen oder Zeuginnen und Zeugen beeinflussen will. Weitere Haftgründe sind die Schwere der Tat (§ 112 Abs. 3 StPO) und die Wiederholungsgefahr (§ 112a StPO). Schließlich sind die sog. Hauptverhandlungshaft (§ 127b StPO), …, und das Nichterscheinen trotz ordnungsgemäßer Ladung zur Hauptverhandlung (§ 230 Abs. 2 StPO) zu nennen.“ Dringender Tatverdacht ist demnach kein Haftgrund? Eine Schwere der Tat spielt auch keine Rolle?

    • Mein herzliches Beileid und Mitgefühl an die Familie, die ihr Kind verloren haben.
      Es muss schrecklich sein und tut von Herzen weh.

  • Ganz klar, Trump ist schuld.
    🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸🇺🇸

    • Oder Putin …..oder die AfD

      • Der NABU, wegen Klage gegen Streusalz. Wenn gestreut gewesen wäre, hätten die Leute ja nach Hause laufen können.

        • hätten die leute verstand und etwas risiko auf sich genommen,hätten sie die nabu besuchen können

          0
  • So so und woher will die Behörde wissen, dass er nicht flüchtet? Hat er ihnen das etwa versprochen? Diese Gesetze kann kein normal denkender Mensch mehr ernst nehmen. Wenn das so im Gesetzt steht, dann MUSS das Gesetz eben nächste Woche ein Update auf das Jahr 2026 erhalten. Es geht!!!!

    • Die Strafgesetzgebung wird gerne von Politikern als Sündenbock angeführt. Staatsanwälte sind in DE weisungsgebunden und politisch vorsortiert.

    • Die Justiz nimmt doch keiner mehr ernst. Ruht er sich bis zum Prozess im Jahre 2031 jetzt daheim aus? Hier ist ein unschuldiger Mensch gestorben es geht hier nicht um falsch Parken!

      • Nein wenn sie da die Geldstrafe nicht gezahlt hätten wären sie längst im Knast.

  • Nur damit meine Gedanken in keine falsche Richtung gehen: Mich würde mal der Vorname des freigelassenen Totschlägers interessieren.

    • Das würde mich auch sehr interessieren, da haben Sie recht….

    • Nicht nötig,den kennen wir doch alle.

    • Mohamed?

    • Es war Uwe aus Australien. Ist doch klar. Nur die ticken so aus!

    • Der Ort ist in der Nähe eine 1.A. Hochhaussiedlung. Dort wohnen die bekannten mit den üblichen Vornamen die nicht genannt werden. Die haben es auch nicht so gerne wenn man in der S-Bahn falsch guckt.

    • Würden Deutsche so reagieren? Eben. Der Täter ist mit Sicherheit türkisch/arabisch, Leute, die sich durch Nichtigkeiten schon provoziert fühlen, Leute, die vor Frauen den starken Mann markieren müssen, Leute die ihre Frauen/Freudinnen als deren Eigentum betrachten. Wäre es anders, hätten wir schon längst den Namen oder die Nationalität des Schlägers gehört. Man kann wirklich nur hoffen, daß der Typ jahrelang in den Knast wandert.

  • Na klar, keine Haftgründe. Unglaublich.

    • Ich gehe mal davon aus, dass ein Mann mit derart „kurzer Lunte“ schonmal wegen Gewalt aktenkundig geworden ist.

      • Vermutlich war es ein Einmann.

  • Wenn jemand einen anderen tot schlägt, dann geht er natürlich erst mal hinter schwedische Gardinen.

    Das sagt einem doch schon die Vermunft.

  • In Köln zählt die Armlängenabstandsverordnung von Rekers. Die wurde nicht eingehalten, daher ist der Gewalttäter mangels Haftgründen wieder auf freiem Fuss

    • Läuft die eigentlich immer noch frei herum?

  • Man kann da eigentlich nur noch wütend und sprachlos sein. Ein junger Mensch ist tot und der Tatverdächtige kommt offenbar ohne Haftbefehl davon, weil unsere Gesetze es so vorsehen. Für normale Bürger ist das kaum noch zu verstehen.

    Natürlich braucht ein Rechtsstaat Regeln. aber wenn solche Entscheidungen immer wieder für völliges Unverständnis sorgen, muß man sich fragen, ob diese Gesetze noch das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen widerspiegeln.

    Viele fühlen sich einfach nur fassungslos und haben das Gefühl, daß hier etwas gewaltig aus dem Gleichgewicht geraten ist.

    • Das Gerechtigkeitsempfinden der Menschen wird am meisten durch die Lynchjustiz widergespiegelt.

  • Es nutzt ja nichts. Den Tätern kommen wir nicht bei, und ungeschehen können wir auch nichts machen. Ich versuche gerade, meinen Enkeln, 11 und 13, beizubringen, knochenhart zu werden. Sportlich sind sie ja schon, aber an der Selbstverteidigung fehlt es noch. Man muss ständig auf der Hut sein und Situationen vorwegnehmen. Passieren kann immer noch zuviel.
    (Ja, ja, die Freigabe, ich weiss. Es langweilt,)

    • Dabei hält sich AN für ein Liberales Blatt mit Meinungsfreiheit….“unangenehme“ Kommentare werden da gerne ganz ans Ende verfrachtet..

  • Es war leider nicht der Erste und wird auch nicht der letzte gewesen sein.

  • Ist doch verständlich. Er hat schließlich keine Politikerbeleidigung begangen.

  • sowas wäre doch eher Totschlag…..

    • Die Freunde in Nahost würden sagen „Notwehr“…

  • Währenddessen sitzen die Rollator-Putschisten seit fast drei Jahren in U-Haft.

    • Genau das ist auch meine Meinung, es ist einfach nur Wahnsinn was hier abgeht. Man sollte mit dem Rollator in den Reichstag gehen und die gesamte Regierung absetzen

      • ….und 2 haben sich schon aus biologischen Gründen aus dem Verfahren verabschiedet…

  • „……..ausgelöst durch eine Verwechslung und eine unmittelbar eskalierende Gewaltreaktion.“
    Nein, nicht ausgelöst durch eine Verwechslung, sondern ganz offensichtlich durch einen Mann, mit einem völlig überzogenen, archaischen Ehrgefühl, der Gewalt als Konfliktlösung bevorzugt!

  • „Der Täter versuchte anschließend, den Ort zu verlassen, wurde jedoch vom Vater des Opfers aufgehalten, der die Polizei verständigte.“

    Also der Vater des Opfers konnte den Rambo aufhalten ?

    • @Wortleser, ich hatte hier einen Kommentar abgegeben, der natürlich der Schere zum Opfer fiel, dass ich meine Enkel von 11 und 13 bereits zum Üben der Selbstverteidigung anhalte. Es nutzt nichts, zu jammern. Die Welt ist härter, als man uns weismachen will.

    • Apollo, Ihr macht euch echt lächerlich.

      • Ich fürchte, die kennen kein Schamgefühl und keine Skrupel.

  • Ich sach mal so, Köln fand ich noch nie reizvoll. Und so wird sich das auch nicht ändern. Ein Großstadt-Ghetto wie inzwischen jedes andere…

    • Köln war noch nie eine schöne Stadt, es gibt den Dom ein paar romanische Kirchen und dann hört es schon fast auf, alles andere ist Nachkriegsbau und gesichtslos. Und die aufgesetzte Karnevals Fröhlichkeit geht mir auch am Allerwertesten vorbei

    • Ja, so wie das Shithole.

  • Mein Beileid an die Familie. Was für eine schreckliche Tat. Meine ganze Verachtung dem Mörder… und dem Staatsanwalt, der ihn hat laufen lassen.

  • Warum nicht Totschlag? Die billigende Inkaufnahme reicht aus.

    • Weil das erst durch das Gericht festgestellt wird. Wer die Grundlagen des Rechtsstaats nicht kennt, dem sollte man das Wahlrecht entziehen.

      -10
  • „Die Frau verneinte und kündigte an, ihren Mann zu holen.“
    Ich möchte zu gerne wissen, was die Frau ihren Mann am Telefon? erzählt hat! Er ist doch nicht einfach so ausgetickt?

  • das Leben eines Menschen ist einfach nichts mehr wert! Der junge Mann war gerade einmal 20 und hatte noch sein ganzes Leben vor sich.

    Und für die Dame im Auto, die das ganze Desaster verschuldet hat. Bitte verlassen Sie ihr Haus nicht mehr, wenn Sie nicht angesprochen werden wollen, es kann für ihre Mitmenschen tödlich enden!

  • Name des Totschlögers bitte!
    Der Nebel muss gelichtet werden!

  • Der Täter ist eine Gefahr für die Allgemeinheit. Jeder der ihm oder seinem Umfeld zu nahe kommt wird offensichtlich bis zum Tod unter dem Mantel der „Notwehr“ zu Tode geprügelt!

    Höchst gefährlich ist dieser Mann ohne vorherige Klärung einen so zu traktieren das er an den Folgen stirbt.

    Das ist für mich schwere Körperverletzung mit Billigung der Todesfolge Paragraph 212 StGB bis hin zum Totschlag Paragraph 212 StGB.

    Der gehört sofort von der Allgemeinheit fern gehalten, heißt in U Haft.

    • Der Vorgang wird mit großer Wahrscheinlichkeit als Körperverletzung mit Todesfolge behandelt (§ 227 StGB). D.h. man wird dem Angeklagten keine bewusste Tötungsabsicht unterstellen. Wie im Falle von vergleichbaren Fällen nachzulesen: „Der Täter wollte verletzen, aber nicht töten.“

  • Ich spekuliere mal, dass der Täter eine einflussreiche Großfamilie hat.

    • Diese Sorte Prolls habe ich öfters erlebt. Alle waren reinweiss. Auch Jugos. Die anderen schlagen nicht, weil sie nichts drauf haben, sondern stechen.

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