Kernkraftwerke
Belastet das Land „für ein ganzes Jahrhundert“: Belgiens Premier rechnet mit Atomausstieg ab
Belgiens Premierminister Bart De Wever greift die Energiepolitik früherer Regierungen scharf an. Entscheidungen rund um den Atomausstieg und Vereinbarungen mit dem Betreiber Engie könnten das Land noch „für ein ganzes Jahrhundert“ finanziell belasten.
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Belgiens Premierminister Bart De Wever hat die Energiepolitik früherer Regierungen scharf angegriffen. Entscheidungen rund um den Atomausstieg könnten das Land noch „für ein ganzes Jahrhundert“ finanziell belasten, warnte De Wever in einer Parlamentsdebatte über die Energiepolitik. Über die Rede berichtete das Nachrichtenportal Brussels Signal.
Der Premier machte insbesondere Vereinbarungen mit dem Betreiber der belgischen Kernkraftwerke verantwortlich, dem französischen Energiekonzern Engie. Seine Regierung müsse heute mit Verträgen arbeiten, die von Vorgängerkabinetten ausgehandelt worden seien und den politischen Handlungsspielraum erheblich einschränkten. De Wever sprach von „hunderten Seiten“ an Dokumenten aus dem sogenannten „Phoenix-Deal“, der die Verlängerung einzelner Reaktoren regelt. „In jedem Schrank, den man in Regierungsgebäuden öffnet, fällt ein Skelett heraus – und nicht immer ein angenehmes“, sagte De Wever.
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Belgien hatte bereits Anfang der 2000er-Jahre beschlossen, schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen. Nach der Energiekrise infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine wurde dieser Kurs teilweise korrigiert. Die Laufzeiten der Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 wurden um zehn Jahre verlängert. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen dem belgischen Staat und Engie.
Der Deal sieht unter anderem vor, dass der Staat langfristige Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Entsorgung radioaktiver Abfälle übernimmt. Die Europäische Kommission genehmigte die staatliche Unterstützung für die Verlängerung der beiden Reaktoren Anfang 2025.
Die Regierung De Wever verfolgt inzwischen eine deutlich atomfreundlichere Linie. Der Koalitionsvertrag sieht vor, die Rolle der Kernenergie im belgischen Strommix langfristig zu sichern und auch neue Reaktortechnologien zu prüfen.
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Die Regierung führt derzeit Gespräche mit Engie über weitere Laufzeitverlängerungen der bestehenden Kernkraftwerke. De Wever räumte ein, dass diese Verhandlungen schwierig seien, weil frühere Vereinbarungen den Handlungsspielraum der Regierung einschränkten.
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Zugleich prüft Brüssel eine engere Zusammenarbeit mit anderen europäischen Staaten beim Ausbau der Kernenergie. De Wever erklärte, er habe das Thema auch mit Emmanuel Macron am Rande eines internationalen Treffens zur Kernenergie in Paris besprochen.
„Zum ersten Mal in diesem Jahrhundert“, sagte De Wever, „sagt diese Regierung sehr klar, dass Kernenergie hier eine Zukunft hat – eine Zukunft mit bezahlbarer, verlässlicher und nachhaltiger Energie.“
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„Die Illusion, wir könnten mit einer Mischung aus erneuerbaren Energien und gelegentlichen Gaskraftwerken auskommen, ist ein Märchen für Kinder“ – dem ist nichts mehr hinzuzufügen
doch: Der Kindergarten in Deutschland glaubt dieses Märchen immer noch, auch der kleine Kanzler.
Für maßlose Konsumabhängige würde irgendwann selbst ein privates Kernkraftwerk im eigenen Garten nicht mehr ausreichen. Das sollte ebenfalls eine Binse sein. Oder doch nur ein Märchen für Kinder?
Leute wie Sie sollte man generell vom Netz trennen. Setzen Sie sich eine eigene Windmühle in Ihre Parkanlage.
ATLAS = Waldschrat
Auweia!
„Leute wie Sie sollte man generell vom Netz trennen.“
Genau. Damit Leute wie Sie wiederum nicht mehr mit der unerträglichen Tatsache zurechtkommen müssen, dass es andere Leute mit anderen Meinungen gibt.
Für Leute mit kleinem Geldbeutel, man nennt sie auch Arme, sind niedrige Energiepreise genauso existenziell entscheidend, wie für die gesamte Industrie und Wirtschaft. Sie als „maßlos Konsumabhängige“ zu beleidigen, kann nur jemandem einfallen, der mit dicker Limousine verachtungsvoll an der Tafel vorbei und ins Elass fahren kann, um dort Entenleberpastete in bester Qualität vorzufinden.
Was für ein Müll 😄
Mit „Binse“ meinten Sie vermutlich ‚Binsenweisheit‘.
Anstatt sich hier rumzutrollen, lernen Sie doch bitte ersteinmal unsere Sprache.
Wenn Sie die beherrschen, machen Sie sich vielleicht noch an Mathematik, Physik und Elektrotechnik.
DaNACH melden Sie sich noch mal zum Thema.
…muß aber auch nicht sein.
Sie könnten sich das aber auch gleich in ihrer Muttersprache w prostym języku erklären lassen.
Die deutsche Politik ist noch nicht so weit. Da gilt folgendes Narrativ: AKW=SCHLECHT; Atombomben=GUT.
Belgiens Premierminister De Wever sagt, was in Europas Hauptstädten längst gedacht wird. Ohne die USA kann die EU gegen Russland weder militärisch, noch wirtschaftlich, noch politisch, irgend etwas erreichen .
Sein Fazit: Europa muss mit Moskau verhandeln, sonst ist EU bei Friedensgesprächen nicht mehr dabei.
Die Realität des Ukraine-Krieges dringt langsam auch in jene politischen Räume der EU vor, in denen man sie unbedingt mit der EU-typischen moralinsauren Selbstgerechtigkeit ignorieren wollte.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/belgiens-premierminister-fordert-verhandlungen-mit-russland/
– EU Zeigefinger gespielte Weltpolitik;
ohne Armee, ohne Energie und ohne Plan.
EU sitzt im Zuschauerraum – und zahlt die Rechnung…
https://www.youtube.com/watch?v=SzQoODBCYrM
Verlierer EU (Wort UND Tat) Deutschland
Stellt eure AKWs DIREKT AN DIE deutsche GRENZE !!!;-)
Wahre Worte. Man sieht doch wohin grüne Ideologien geführt haben…
follow the money, ist die devise.
erst folgt man dem co2 narrativ, das zu gewinnzwecken von findigen menschen aus der retorte gezaubert wurde.
die zerstoerung aller nuetzlichen energiequellen zugunsten dieses narrativs eroeffnet zugleich hervorragende moeglichkeiten, ein neues produkt zu vermarkten.
das alle aus der bredouille rettende kleinkraftwerk.
gates, auf dessen mist die firma terra power gewachsen ist, reibt sich die haende.
alle laender , die aufgrund des co2 narrativs kaum mehr eigene energieqquellen besitzen, beissen an.
da rollt der dollar.
das erste kraftwerk dieser art soll uebrigens erst zum magischen datum 2030 in betrieb gehen.
eine gewisse aehnlichkeit zu coronafarce ist natuerlich rein zufaellig.
auch die protagonisten, reiner zufall…
erst ruiniert man die gesundheit von millionen mit der spritze.
dann stehen, oh wunder, gleich schon neue impfungen gegen die erzeugten nebenwirkungen der ersten bereit.
Der Mann hat völlig Recht. Kernenergie hätte von Anfang an besser gegen ideologische Spinnerei und sozialistische Zersetzung geschützt werden müssen.
Die demokratischen Kräfte haben die Gefahr von innen einfach nicht ernst genommen.
Sie haben ihre Soldaten ins Ausland geschickt und unehrenhaft behandelt und den Arbeitnehmer gewürgt, während die Kommunisten in ganz Europa den Weg durch die Instanzen beschritten haben.
Merkel war von Anfang an mit der Kanzlerschaft überfordert. Sie wollte in den Irakkrieg ziehen, faselte vom „Durchregieren“ (nur mit der FDP!), war dann der SPD sehr dankbar, dass sie ihr durch ihre erste große Krise half – pointierter Weise eine echte Kapitalismuskrise, was sicher nicht unbedeutend blieb, denn nach Schleifung Kohl’scher Werte und dem Hin und Her in Sachen Atomausstieg, orientierte sie sich am Ende lieber an ihrer guten alten DDR, wobei ihr die Nach-Schröder-SPD tatkräftig unter die Arme fasste, und sie wohlfeil dem Ganzen noch eine grünpopulistische Patina inklusive Feminismus verpasste. Die Suppe dann noch mit ihrem ostdeutschen Protestantismus moralisch eingedickt, so dick, dass uns, die wir das auslöffeln müssen, der Löffel drin stecken bleibt. Nachdem jetzt auch noch ihre Wehrpflichtaussetzung aufgrund ihrer desaströsen Russlandpolitik wieder rückgängig gemacht werden muss, reist sie umso eifriger durch Land und bläst die Migrationstrompetenbacken auf.
der mann hatte schon einige gute ansaetze auch zu anderen fehlleistungen der EU geboten.
leider fehlten ihm ein paar wichtige koerperteile, seine meinung auch innerhalb der gemeinschaft , oder zusammen mit aehnlich denkenden regierungen innerhalb der EU umzusetzen.
ein ewiger zweiter, leider.
Er war aber der Einzige der seine Beine steif gehalten hat, als die EU das „Russenvermögen“ als „Kredite“ der UA zugestehen wollte… Merz, Macron konnten abblitzen.
„Follow the science“ wird uns von all jenen entgegen geschleudert, die für ihre eigenen politischen Ideologien auf apokalyptische Schreckensszenarien angewiesen sind. Ob es der „Atomtod“ ist oder die „Klimakatastrophe“.
Wissenschaft ist ein äußerst fragiles Konstrukt, das durch jede neue Erkenntnis neue Ergebnisse liefern kann und auch liefert. Als neuer „Führer“ eignet sie sich nicht.
V.a. gibt es sehr viele verschiedene Wissenschaften, die dann auch unterschiedliche Zielrichtungen bestimmen können. Und abwägen und entscheiden muss immer noch die Politik. Wissenschaft berät diese lediglich, tritt aber nicht an ihre Stelle. Am Ende ist der Mensch frei und muss selbst Entscheidungen treffen.
Einer DDR-Physikerin einfach nur blind zu folgen, die dazu noch ständig wechselnde Entscheidungen in Sachen Atomenergie trifft, war v.a. eine gigantische Dummheit von Medien, für die es einfacher ist, „gute Geschichten“ zu verkaufen, als wirklich rational und vielseitig-differenziert zu informieren.
Sie hat „vom Ende her gedacht“… Kohl dreht sich im Grabe von dem, was diese „Ordenträgerin“ angerichtet hat; „Das Mädchen“.
„Ob es der ‚Atomtod‘ ist oder die ‚Klimakatastrophe‘.“
Oder die „Umvolkung“ oder „Islamisierung“. Welche Katastrophe beschworen wird, hängt lediglich vom politischen Geschmack ab. Ansonsten ist der Katastrophismus in D fast allen politischen Lagern gemein.
Bis zu einem gewissen Grad haben Sie nicht Unrecht. Allerdings wäre z.B. die „Islamisierung“, also die Verwandlung eines ganz überwiegend christlichen Landes in ein zu weiten Teilen muslimisches Land erst einmal ein Prozess, der sozusagen mit jedem Christ weniger und jedem Muslim mehr zu beobachten wäre. Außerdem handelt es sich dabei wie auch bei der von Ihnen so genannten „Umvolkung“, die sich ja auf die durch Migration vielfältig und bunt gewordene Gesellschaft bezieht, um gesellschaftspolitisch gesteuerte, und nicht um physikalische oder naturbezogene Prozesse, für die die Wissenschaft als zweifelhafte „Führerin“ in Anspruch genommen wird. Man kann diese Prozesse politisch ablehnen oder befürworten, aber nur sehr begrenzt wissenschaftlich. Es geht darum, dass wissenschaftliche Ergebnisse immer grundsätzlich offen bleiben, und „follow the science“ einfach auch auf den Holzweg führen kann. Die Rassenlehre des Nationalsozialismus galt damals als allerbeste Wissenschaft.
Immerhin sehen die Belgier ihren Irrtum ein und korrigieren die großen Fehler. Davon ist Deutschland mal wieder Lichtjahre entfernt. Von Entschuldigungen ganz zu schweigen. Niemand steht für den Schaden ein. Zum Schluss war es mal wieder niemand und jeder will gewarnt haben.
Hackl Schorsch hat vollkommen recht, wenn er von der deutschen Bananenrepublik spricht.
Sehr guter Kommentar, damit ist alles gesagt.
Belgien hat eine echte konservative Regierung.
Na Merz, alle kapieren was, nur “ unser “ Bundeskanzler verweigert die Arbeit am eigenen Land! Fristlose Kündigung von dem und fertig!