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Volksentscheid

„Keine 10-Millionen-Schweiz!“: Eidgenossen dürfen über Bevölkerungsdeckel abstimmen

Die Schweizer Bevölkerung darf am Sonntag über die Initiative abstimmen, die die Bevölkerung in dem Land auf 10 Millionen deckeln will. Laut Umfragen liegt derzeit das Lager, das die Initiative ablehnt, knapp vorne.

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Ein Wahlplakat wirbt für die Zustimmung beim Volksentscheid. (IMAGO/Geisser)

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Am Sonntag sind die Schweizer Stimmberechtigten dazu aufgerufen, in einem Volksentscheid über die „Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)“ abzustimmen. Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerung der Schweiz zu deckeln. Bis 2050 dürfen maximal 10 Millionen Menschen in der Schweiz wohnen. Sobald 9,5 Millionen Menschen ihren ständigen Wohnsitz in der Schweiz haben, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um das Bevölkerungswachstum zu reduzieren.

Zu diesen Maßnahmen zählen Einschränkungen bei Asyl und Familiennachzug, die die Migration reduzieren sollen. Bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, müssten Schutzklauseln aktiviert oder diese neu verhandelt werden. Sobald die Grenze von 10 Millionen Einwohnern überschritten würde, müsste das Freizügigkeitsabkommen mit der EU von der Schweiz gekündigt werden. Damit einhergehend würden auch weitere Abkommen mit der EU hinfällig.

Die von 24 Politikern der rechtskonservativen Schweizer Volkspartei (SVP) und einem Parteilosen eingebrachte Volksinitiative wurde sowohl vom Bundesrat als auch vom Ständerat mit großer Mehrheit abgelehnt. Während die Einbringer der Initiative im Zuzug in die Schweiz die Ursache für steigende Kriminalität, steigende Mieten und eine Belastung der Infrastruktur sehen, sorgen sich die Gegner der Initiative um die internationalen Beziehungen und den Wirtschaftsstandort Schweiz, der ihrer Auffassung nach auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist.

Seit 2002, dem Jahr der Einführung der Personenfreizügigkeit zwischen der EU und der Schweiz, ist die Bevölkerung der Schweiz bis Ende 2025 um 1,7 Millionen Menschen auf 9,1 Millionen Einwohner gewachsen.

Offizielle Prognosen gehen davon aus, dass die Schweiz 2031 die Marke von 9,5 Millionen Einwohnern und 2042 die Marke von 10 Millionen Einwohnern knackt. Bei der Abstimmung wird ein knappes Ergebnis erwartet. Während ältere Umfragen das Ja-Lager leicht vorn sahen, sehen die jüngsten Umfragen das Nein-Lager bei der Abstimmung leicht vorn.

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14 Kommentare

  • „Laut Umfragen liegt derzeit das Lager, das die Initiative ablehnt, knapp vorne.“

    Frage an die Schweizer: Kennt die Jemand?
    Kennt irgendein Schweizer einen Schweizer der das ablehnt?
    … und wenn ja, wieviele?
    Wenn zehn Schweizer denselben ablehnenden Schweizer kennen, zählt der dann x 10?
    Bei solchen knappen Vorwahl-Prognosen rate ich immer dringend zu einer privaten Analyse im Bekanntenkreis!!
    Und dann müsst ihr euch vernetzen, die Analysen zusammentragen und auswerten.
    Ab 100 Mitwirkenden ist es signifikant.

  • Ein Volk das SEIN eigenes Schicksal bestimmen darf, nennt man frei bzw. mündig.

    Eine Abstimmung und deren Ergebnis KANN ja auch wiederum in Zukunft sich ändern, da sich die Menschen und Umfeld sich ändert.

    Hingegen ein Volk was NIE abstimmen durfte UND Gesetze aufgezwungen bekam und bekommt, die zum Teil Generationen überlebte und NICHT mehr dem heutigem Standard/Lebensumstände widerspiegelt ist zu bedauern, würden manche sagen.

    Nun darf jeder selbst checken, ob Bedauern oder Freiheit angesagt ist bei sich.

  • Die Schweizer Grenzstadt Genf bereitet sich auf Proteste von Gegnern des G7-Gipfels vor, der morgen im französischen Evian beginnt.
    Mehr als 7.000 Polizisten und Soldaten sind im Einsatz. Zahlreiche Geschäfte, Banken und Hotels haben ihre Schaufenster mit Sperrholzplatten verbarrikadiert. Die Stadt befürchtet, dass es zu Ausschreitungen kommt.
    In Frankreich sind Demonstrationen gegen den Gipfel verboten…
    Themen des Gipfels in Evian werden unter anderem die Kriege in der Ukraine und im Iran sein. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj wird erwartet.

  • Gründung. Mehr Demokratie wurde 1988 u. a. von den Grünen-Politikern Lukas Beckmann und Gerald Häfner sowie von den parteilosen Thomas Mayer, Daniel Schily (heute CDU; Sohn von Konrad Schily), Angela von Bandemer, Andreas Möbius, Susanna Kümmell und Wolfram Retter (

  • Wir brauchen auch Volksentscheide. Ganz dringend wäre da der Dexit und danach nur noch Volksvertreter wählen die das Volk vertreten…

    • Unsere „EU-Dorftrottel“ wissen viel zu wenig über unser „Zentralgestirn“ und sind glatt fähig, ihr Leben DAFÜR zu geben.
      Leute, die sich für eine Bratwurst …
      Erst muss die Medienmacht des Mainstreams fallen, DANN kann eine Aufklärung erfolgen, und DANN können wir sie wählen lassen!!

  • Ich wette, die Schweizer stimmen dagegen. Die sind mittlerweile durch ihre linksgrün-versifften Propagandamedien so verstrahlt, dass sie dagegen stimmen werden. Hat man kürzlich gesehen, als sie für die Beibehaltung der Zwangsgebühren für ihr linksgrün-versifftes Staatsfernsehen stimmten.

  • wird ein knappes rennen.
    man kann nur hoffen, dass die briefwahlauszaehler nicht alle links, aber auf zack sind.

    schweizer sind nicht anders als andere europaer.

    in UK gehen die menschen gerade gegen hass und hetze migranten gegenueber auf die strasse.

    sie alle, wie auch hier im forum viele , haben noch immer nicht begriffen, dass sie sich zugunsten einer geplanten weltordnung ermorden lassen sollen.

    nicht die politiker sind dumm, diese buerger sind es.

    sowohl orban, als auch aktuell liz truss, haben ihre meinung dazu dargelegt.
    warum glaubt man, speziell die foristen hier, denen nicht , anstatt politiker fuer dumm zu halten?

    es ist vorsatz !

    **Die ehemalige britische Premierministerin Lizz Truss argumentiert, dass Masseneinwanderung als Mittel zur gezielten Untergrabung des Nationalstaats eingesetzt wird, als Teil einer umfassenderen Agenda zur Zerstörung der westlichen Zivilisation.**

    https://x.com/wideawake_media/status/2065753026602627148

    • Vielleicht interessiert es jemanden, wohin die Milliardenzahlungen in die Ukraine verschwinden: https://weltwoche.ch/daily/ukraine-will-soldatenmangel-mit-geld-bekaempfen-wer-an-die-front-geht-bekommt-8900-euro-im-monat/

      • „Finanzielle Anreize: Es gibt eine staatliche Einmalzahlung (Prämie) in Höhe von mindestens 400.000 Rubel. Je nach Region kommen hohe regionale Prämien hinzu, die sich regional oft auf bis zu 2,5 Millionen Rubel belaufen. Dazu kommt ein monatliches Gehalt von mindestens 200.000 Rubel (etwa 2.000 bis 2.500 Euro).Schuldenerlass: Ein Dekret befreit neue Rekruten und ihre Ehepartner von der Rückzahlung überfälliger Kredite von bis zu 10 Millionen Rubel. Diese Maßnahme gilt auch für den Fall von Tod oder schwerer Verwundung.Weitere soziale Privilegien: Den Kämpfern und ihren Familien werden unter anderem Vorzugsplätze an Universitäten, kostenlose Erholungsreisen sowie erweiterte Pachtrechte für staatliches Land zugesichert.Kriminelle Rekrutierung: In den vergangenen Jahren wurden auch tausende Strafgefangene rekrutiert, denen im Gegenzug für den Fronteinsatz Straffreiheit oder verkürzte Haftstrafen in Aussicht gestellt wurden.“

        Die Währung beachten!

    • Da hat sie recht, die Liz.
      Alles, wirklich alles dient der Zentralisierung.
      Nach dem Motto „Im Leid vereint“, dienen vor allem die negativen Seiten der Agenda der Zentralisierung.

  • Es ist vor allem schön dass das Schweizervolk über das abstimmen kann, Dank Direkter Demokratie.

    Diese Direkte Demokratie will auch die AfD für Deutschland!!!

    • Sind Sie wirklich sicher, dass IHR abstimmt?
      Seid nicht so fatal vertrauensselig; macht eure eigenen Umfragen!!
      Wie ist Ihre persönliche Einschätzung?
      Ein pers. Bekanntenkreis ist immer groß genug – besonders auf dem Land – dass eine „Selbstblasen-Einschätzung“ nicht zu befürchten ist.

  • Mehr Demokratie EV.
    Einer der Gründer ist ein Grüner.
    Eine Volksstimmung würde die Rechte der Minderheiten nicht berücksichtigen .Er meint wahrscheinlich die Grünen .

    Die Mehrheit ist den Grünen Diktatoren völlig wurscht .

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