Bundesjustizministerium
Justizministerin verheddert sich im Fall Fernandes: Instagram-Video von Hubig zeigt, dass ihr Sprecher gelogen hat
Stefanie Hubigs Pressesprecher behauptet, die Bundesjustizministerin habe den Fall Fernandes nicht als Begründung für ihr Gesetzesvorhaben gegen „digitale Gewalt“ herangezogen. Ein Instagram-Video der Ministerin zeigt: Das ist gelogen.
Ein Instagram-Video von Stefanie Hubig belegt, dass die Bundesjustizministerin den Fall Fernandes/Ulmen genutzt hat, um für ihre geplante Gesetzesverschärfung gegen „digitale Gewalt“ zu werben. Das widerspricht der Darstellung ihres Pressesprechers. Denn dieser behauptete in einem Schreiben an einen Rechtsanwalt ausdrücklich, dass Hubig den Fall nicht als Begründung für das Gesetzesvorhaben herangezogen habe.
In dem Video der Justizministerin, über das Nius berichtet, werden zunächst Schlagzeilen zum Fall Fernandes eingeblendet. Danach spricht Stefanie Hubig über digitale Gewalt gegen Frauen, über pornografische Deepfakes und über den Gesetzesvorschlag ihres Hauses. Hubig stellt den direkten Zusammenhang selbst her. „Aktuell wird sehr viel über digitale Gewalt gesprochen, digitale Gewalt gegen Frauen. Das ist gut, dass wir darüber diskutieren.“ Das Thema sei ungeheuer wichtig, sagt sie – und leitet daraus unmittelbar ab: „und deshalb“ habe man im Ministerium „sehr früh“ einen Gesetzentwurf erarbeitet.
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Der Fall Fernandes wird sichtbar in den Kommunikationsrahmen des Videos gestellt – und genau darin liegt das Problem für das Ministerium. Denn das bestritt Hubigs Sprecher später. Der Rechtsanwalt Patrick Baumfalk hatte auf anwalt.de geschrieben, es dauere „keine 48 Stunden“, bis Hubig den Fall namentlich als Begründung für ihr Gesetz gegen digitale Gewalt heranziehe. Darauf reagierte das Bundesjustizministerium per E-Mail. Der Leiter des Pressereferats, Eike Götz Hosemann, widersprach darin ausdrücklich: „Diese Behauptung ist unzutreffend. Ministerin Hubig hat den von Ihnen sogenannten ‚Fall Fernandes‘ nicht als Begründung für das Vorhaben eines Gesetzes gegen digitale Gewalt herangezogen.“
Selbst die ARD stellte den von Hubigs Sprecher bestrittenen Zusammenhang her. In der Berichterstattung vom 20. März hieß es: „Anlass sind die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.“ In den Tagesthemen wurde Hubig dazu befragt. Sie sagte dort: „Das können wir nicht weiter akzeptieren. Deshalb werde ich jetzt einen Gesetzentwurf in der nächsten Woche vorlegen …“
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Bei Caren Miosga betonte Hubig am Sonntag, dass sie sich zu den Vorwürfen selbst nicht äußern wolle. Sie verwies auf die Unabhängigkeit der Justiz: „Ich bin Justizministerin. Wir haben eine unabhängige Justiz.“ Zugleich stellte sie heraus, der Gesetzentwurf sei bereits fertiggestellt und befinde sich in der Abstimmung zwischen den Ministerien.
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Christian Ulmen geht juristisch gegen den Spiegel vor. Sein Anwalt beantragte eine einstweilige Verfügung, um gegen Passagen vorzugehen, die den Eindruck erwecken, er habe Deepfake-Videos erstellt oder Übergriffe gegen Collien Fernandes begangen.Palma de Mallorca
„Keine strafrechtliche Relevanz“: Spanische Staatsanwaltschaft sieht sich für Fall Fernandes nicht zuständig
Die spanische Staatsanwaltschaft sieht im Fall der Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen keine „strafrechtliche Relevanz“ und eigene Zuständigkeit mehr. Das Verfahren soll nach Deutschland abgegeben werden.In dieser Schärfe ist diese Linie nach Veröffentlichung des Videos nur schwer durchzuhalten. Das Material belegt zwar nicht, dass der Fall der Ursprung des Vorhabens gewesen wäre. Es zeigt aber klar, dass das Ministerium den Fall in seiner öffentlichen Kommunikation als aktuellen Anlassrahmen nutzte. Wer Schlagzeilen zu einem prominenten Fall direkt vor das Statement der Ministerin montiert, stellt einen Zusammenhang her – auch dann, wenn die Ministerin den Einzelfall in ihrem gesprochenen Text nicht noch einmal ausdrücklich nennt.
Legal Tribune Online berichtete bereits am 20. März, Hubig nehme den Fall „nach Anfrage zum Anlass“, um auf einen Gesetzentwurf hinzuweisen, der im Ministerium „nahezu fertig in der Schublade“ liege. LTO schrieb außerdem, die Ministerin nehme „ohne zum Fall selbst Stellung zu nehmen“ Bezug auf den Handlungsbedarf.
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Auch die ARD stellte den Zusammenhang ausdrücklich her. In der Berichterstattung vom 20. März hieß es zum Gesetzentwurf der Ministerin: „Anlass sind die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen.“ In den Tagesthemen wurde Hubig dazu befragt. Sie sagte: „Das können wir nicht weiter akzeptieren“ und kündigte an, „deshalb“ einen Gesetzentwurf gegen pornografische Deepfakes vorzulegen.
Klar ist damit, dass der Fall erkennbar genutzt wurde, um das Vorhaben öffentlich zu rahmen. Dafür spricht allein die zeitliche Koinzidenz. Hubigs Interview und die Fernandes-Geschichte erschienen im selben Spiegel-Heft. Online wurde das Hubig-Interview bereits am 18. März ausgespielt, die Fernandes-Geschichte folgte am 19. März. Im Interview „Kein Mensch sollte sich das gefallen lassen“ kündigte sie an, pornografische Deepfakes strafbar zu machen und Betroffenen den Rechtsweg gegen Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte im Netz zu erleichtern.
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„Wir haben eine unabhängige Justiz….“ Ich lach‘ mich schlapp. Aber leider glauben das wohl noch wirklich 75% der Waehler.
Bestimmt tritt die Hubig jetzt zurück. Oder etwa nicht?
Ich vermute mal, die bekommen bei ihrer Ernennung vom Steinmeier einen Kübel Pattex auf den Hintern geschmiert…
Wer unsere unabhängige Justiz leugnet, muss wegen Delegitimierung unserer Demokratie die volle Härte unserer Gesetze spüren.
Wir haben keine unabhängige Justiz. Wir haben eine WEIBLICHE männerhassende Justiz, die von frustrierten Grüninnen und bösartigen „N“GO-GeschäftsführerINNEN gesteuert und angewiesen wird.
Das ist das Pinocchio Syndrom
Sie lügen, wir wissen dass sie lügen, sie wissen dass wir wissen dass sie lügen und trotzdem lügen sie weiter.
Und sie zensieren bei jeder Kritik an der Zensur.
Da Politiker lügen ist mittlerweile Routine geworden.
Eine Meldung wäre es, wenn jemand einmal die Wahrheit sagt.
Du meinst die AFD?
Was hat die AfD mit der Lüge von Frau Hubig zu tun?
ARD Praktikum abgebrochen??
Du wirst dich noch wundern, wer da noch alle lügt!
Entweder sind Sie schizophren mit 3 Persönlichkeiten oder eine kommunistische Brigade oder nicht klug genug, Ihren Nick durch Registrieren zu schützen.
Ich glaube der hat mindestens so viele Persönlichkeiten, wie es nach Angaben der Grünen und Queeridioten Geschlechter gibt.
Ach, Sie dummer Mensch …
Gibt es in der Merz-Regierung überhaupt noch jemand der nicht Lügt?
Die Lügen nicht! Die reden wahlweise als „Amtsträger oder Ziviler“.
Ja, so ist das, wenn man eine Lüge mit einer weiteren Lüge in Abrede stellt.
Das ist wie mit den Weizenkörnern auf dem Schachbrett.
Irgendwann verliert man dann eben den Überblick.
In diesem Stadium bewegen sie sich jetzt und verheddern sich immer mehr.
Leider gibt es im Unterschied zu früheren Politikern heute (noch) keine Konsequenzen.
Wie der Herr…so’s Gescherr…
Pinocchio hat Geschwister bekommen.
Wenn der Chef lügt, dann können alle anderen auch 🤥 lügen, was soll’s
Kann passieren wenn man MdB ist und wenn die rechte Hand nicht weiß was die linke Hand macht.
Schönes Foto zum Artikel.
Die lügen alle!
—Sie verwies auf die Unabhängigkeit der Justiz: „Ich bin Justizministerin. Wir haben eine unabhängige Justiz.“—
Und hier ist es nicht ein Sprecher.
Hier lügt sie ganz direkt.
Hat Colin dafür Geld bekommen, dass ihre „Gesichte“ für die schnelle Überwachung genutzt werden kann?
Sie hat nicht als Justizministernde gesprochen, sondern war als zivile Bürger:in dort! Habt euch nicht so; es dient ja dem „guten Deep fake Porno Gesetz“. Herrschaftszeiten!
RUECKTRITT HUBIG jetzt!
Diese Frau hat die staatsfinanzierte NGO HateAid (vormals Campact) dazu ANGESTIFTET, ihr Gesetz durch die Fernandez/Ulmen-Show zu begruenden und durch den BT durchzupeitschen. Gespraeche seit Oktober 2025, tlw. 2023.
Aufdeckung aller Kommunikation und Finanzbewegungen zwischen Hubig/BMJ, Prien/BMFrauen, HateAid und CF/CU!
Die Kartellparteien lügen und betrügen teils schlimmer als die DDR und 1933-1945 zusammen genommen um ihre bürgerfeindlichen Doktrien durchzusetzen
Sie wollen mit ihren Zensurvorhaben und Internetbeschränkungen nur eines:
Daß ihre Lügen und schmutzigen Vorhaben möglichst nicht den Bürgern bekannt werden und diese sich dagegen formieren was ihre Macht empfindlich stören würde
Sie wissen das sie alle nur lügen – was für Gestalten.
Sah doch glatt in der Werbung eines Kaffeeherstellers adrette Frauen, die tief blicken ließen. Ich lerne, das ist erlaubt. Aber die enge Hotpants von hinten darf man nicht anschauen.
Der Gesetzwurf gehört in die Mülltonne, da er kriminalisiert. Man kann es gar nicht oft genug betonen, dass wir bereits mit dem geltenden Recht deep Fakes bestrafen können.
Es erinnert einen an das Upskirting, dass es nur im Kopf der Entrückten gibt und in der Praxis seither keine Bedeutung mehr hat.
Und wenn es doch jemanden träfe, kann er außerhalb des Strafrechts im Zivilrecht seine vermeintlichen Rechte immer noch geltend machen.
Wenn jemand Lügengeschichten erfindet und Fake_News in die Welt setz, muss er so schlau sein, dass das nicht auffällt. Das sind halt viele nicht. Die Regierungsbank ist nicht überall mit klugen Köpfen besetzt.
Diese Person ist untragbar und gehört sofort aus dem Amt entfernt.
– Woran erkennt man, dass eine SPD-Politikerin lügt?
– Sie bewegt die Lippen.
Die Pornokonsumenten sitzen in der Saubermann-Partei, der CE DE UUH:
https://www.bild.de/politik/inland/wegen-deepfake-affaere-niedersachsen-cdu-schmeisst-ihren-sprecher-raus-69ccf13d27bf87e811dd87b7
Aufschlussreich.
Ich werde es jetzt machen wie Miosga:
Nach dieser Veröffentlichung MUSS die gesamte Niedersachsen-SPD, alle ihre Mitlieder und Mitgliederinnen, VERBOTEN werden.
Erfasst von § 238 StGB. HateAid-Entwurf nicht notwendig. So klar ist die Welt.
Sie lügen und betrügen und wollen im Namen des Volkes sprechen oder es vertreten…
Nimm ihnen das Recht und es sind gewöhnliche Verbrecher.
Sie lügen nicht, ist lediglich deren ausgedachte Wahrheit.
Quotenfrauen sind überflüssig.