Altbundespräsident
Joachim Gauck zum AfD-Verbot: Ostdeutsche wissen nicht „wie Demokratie geht“
Altbundespräsident Joachim Gauck hat sich zu den hohen Zustimmungswerten der AfD in Ostdeutschland geäußert. Diese erklärte er mit einer dort im Vergleich zum Westen angeblich weniger ausgeprägten Demokratiekompetenz. Ein AfD-Verbotsverfahren lehnt er dennoch ab.
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Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat am Montagabend ausführlich seine Ansichten zum Umgang mit der AfD dargelegt. Bei einer Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf begründete er die Wahlerfolge der AfD vor allem in Ostdeutschland laut einem Bericht der Welt unter anderem mit einem angeblich dort im Vergleich zum Westen weniger ausgeprägten Demokratiebewusstsein.
Im Westen seien seiner Ansicht nach nach dem Zweiten Weltkrieg noch genug Leute übrig geblieben, die wussten, „wie Demokratie geht“. Die Ostdeutschen seien jedoch weiter unterdrückt worden, wodurch es laut Gauck heute im Osten eine „schwächere Zivilgesellschaft“ gebe als im Westen.
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Dennoch dürfe man sich nicht vorstellen, „dass die Menschen im Osten anders ticken, weil sie ungebildeter oder undankbarer sind“, konstatierte Gauck, der selbst in der DDR aufgewachsen ist. Vielmehr führe das unentschlossene Auftreten der deutschen Bundesregierung bei gleichzeitiger Zunahme von Kriegen und Krisen zu Verunsicherung in der ostdeutschen Bevölkerung.
Ein AfD-Verbotsverfahren halte er dennoch nicht für sinnvoll. Stattdessen sprach er sich dafür aus, die AfD „politisch“ und „als Bürgergesellschaft“ zu stellen. Man müsse sich „nicht jeden Mist unwidersprochen anhören“, erklärte er. Zudem habe Gauck auch keine Lust auf den Widerspruch, der mit so einem Verfahren über Jahre in der Bevölkerung aufkommen würde: „Vor allem will ich nicht in einem fünfjährigen Prozess des Abwartens sein, was die in Karlsruhe machen, und die ganze Zeit sammelt die AfD Stimmen ein von denen, die meinen, man behandle die Partei unfair“, erklärte Gauck.
Auch zum Iran-Krieg wurde Gauck von der Rheinischen Post befragt. Gauck könne sich nicht mit einer Welt anfreunden, in der das Völkerrecht und die grundlegenden Verträge der Vereinten Nationen vernachlässigt würden. „Wenn ein verbrecherischer Politiker wie Putin oder wenn ein Diktator wie in China oder die iranischen Theokraten das so sehen, dann hatten wir bislang eine starke und dominierende Macht, die auf der Seite des Völkerrechts war“, erläuterte er. Nun sei er sich bei verschiedenen Aktionen von Donald Trump nicht mehr sicher, ob das weiterhin gelte.
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Herr Gauck hat offensichtlich ein Demokratie-Problem!
Wir haben uns in Herbst 89 unsere Freiheit erkämpft, wir wissen was Unfreiheit bedeutet, wir haben sie am eigenen Leibe erlebt. Und genau aus diesem Grunde wollten wir sie nie wieder erleben müssen. Deshalb wählen wir den übergriffigen Nanny-Staat ab. Die Freiheit und die Interessen des Souveräns haben an erster Stelle zu stehen und nicht die der Politiker in Berlin und Brüssel.
Dieser Typ mit seinem populistischem Geschwätz sollte sich mal um die SED Nachfolgepartei DIE LINKEN kümmern.
Die Ostdeutschen wissen ganz genau wie „unsere Demokratie“ funktioniert.
Bückware und Trabi fürs Volk. Volvo, G-Klasse und KdW für die Genossen.
Unterdrückung der freien Meinung, Berufliche und gesellschaftliche Vernichtung von Andersdenkenden. Das war die DDR- Demokratie und das ist der Weg, den „unsere Demokratie“ nimmt.
Worin unterscheiden sich denn die Meldestellen der „NGOs“ von Blockwarten und Stasi?
Na dadurch, dass sie die guten sind. Was denn sonst?
Und da recht sich wieder dass der Bundespräsident selbst keinerlei demokratischer Legitimation besitzt . Sein Amt selbst ist ein Sinnbild für das tiefe Misstrauen der mächtigen gegen das Volk .
Das VorGAUCKeln von Demokratie hat der Osten nur nicht nach dem 18.03.1990 bemerkt und am 23.08.1990 war es zu spät als man OHNE beide Völker zu befragen den Beitritt der DDR zur Mehrparteiendiktatur beschloss.
Man tauschte lediglich die Einparteiendiktatur durch Mehrparteiendiktatur ABER bis heute diktieren die Parteizentralen der Regierungsparteien was das untergebene Volk zu tun hat.
UND 50M wählten Beherrschung und lehnten für alle die Demokratie ab, denn ein Volk was NICHTS macht und NICHTS entscheidet für 4 Jahre, herrscht auch NICHT.
Ich hoffe nicht, dass sich bei Herrn Gauck Altersdemenz bemerkbar macht.
Anders kann ich mir seine Äußerungen nicht erklären.
Als Bundespräsident hat er doch durchaus sinnvolle Kommentare und Reden geliefert.
Gauck?????? Welche probleme hat dieser in Unzucht lebende Clown eigentlich? Wird er nicht auch von „dummen,demokratieverachtenden“ Mitteldeutschen Mitbürgern durchgefüttert und allimentiert? Wenn ich diesen scheinheiligen dummdödel schon sehe,……. lassen wir es einfach. Aber immer daran denken Herr Gauck, das Pendel kommt irgendwann wieder zurück.
Nun, wenn mangelnde „Demokratiekompetenz“ wohnsitz- bzw. herkunftsbedingt ist, müsste der Gauck das ja prinzipiell auch bei sich diagnostizieren.
Tatsächlich sind die Bürger der „neuen“ Bundesländer (anders als die der „gebrauchten“) nach Erfahrungen mit zwei Diktaturen ausgesprochene Gleichgewichtsmenschen: Wenn die spüren, daß der Kahn zunehmend Schlagseite nach Backbord bekommt, lehnen sie sich instinktiv nach Rechts, um ein Kentern zu verhindern.
Schafft endlich dieses Amt „Bundespräsident“ ab!
Es könnte schon helfen, wenn der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt werden würde und nicht „unangreifbar“ vom Elfenbeinturm aus repräsentieren darf.
Vor allem sollten das hochdotierte „Amt“ des Alterspräsidenten abgeschafft werden und deren „Inhaber“ eine überschaubare Pension erhalten.
Eine ausgleichende (!) Repräsentationsfigur halte ich nicht für grundsätzlich schlecht.
Diese sollte aber vom Volk direkt gewählt werden.
Und, sie muss kein Berufspolitiker sein.
Nicht wir Ossis haben „zu wenig Demokratieerfahrung“. Stattdessen haben die Wessis zu wenig Diktaturerfahrung! Sie sehen nicht, dass es spätestens seit Merkel (wieder) in Richtung DDR geht …
Du sprichst zu einer Betonwand … 🙁 🙁 🙁
Danke!
So ähnlich wollte ich das als Wossi auch schreiben.
Der Auftakt Demokratie im Osten zu plazieren, wurde mit einer Treuhandarmee parallel zu allen andere Bekundungen der Westpolitiker in den 90ern wohlwollend und selbstlobend hingenommen … Die Auswirkungen sind noch ewig zu spüren.
Dieses Ossi-Wessi-Geschwätz ist völliger Blödsinn. Es gibt hüben wie drüben die linientreuen Trottel und die Selberdenker.
Nicht seit Murksel, sondern mit Murksel! Die ist die Quelle des Untergangs, wobei schon rotgrün vorher nicht nur gut für Deutschland war, etwa der Ausstieg aus der Kernkraft, Istallation von grünen Spinnern in wichtigen Ämtern etc.
Nein, nein Herr Gauck. Die Ostdeutschen sind sehr wohl in der Lage Demokratie (also nicht „Unsere Demokratie“)zu leben. Wahrscheinlich besser als die meisten Westdeutschen, denn sie können den Sozialismus auch 5 Meilen gegen den Wind riechen. Und sie wollen nicht wieder in einer sozialistischen „Unsere Demokratie“ leben.
Werter Herr Gauck, umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Menschen im östlichen Teil Deutschlands haben ein sehr feines Gespür für Bevormundung und Entrechtung. Gerade Ihnen stünde es deshalb gut zu Gesicht, die Freiheit zu verteidigen und auf den Lobgesang auf „deren (CDUSPDFDPGRÜNELINKE) Demokratie“ zu verzichten und für wahre Demokratie und die Freiheitsrechte des Einzelnen einzutreten. Aber Sie enttäuschen ja nicht zum ersten Mal die Menschen, die Hoffnung in Sie gesetzt haben.
Ich möchte einen ehemaligen Bundespräsidenten nicht beleidigen – aber er gibt zu erkennen, dass er sich weit vom deutschen Volk entfernt hat.
Werter Herr Gauck, die Bewohner der ehemaligen DDR wissen noch sehr genau, wie die „Demokratie“ aussieht, auf welche die Altparteien derzeit wieder zusteuern.
Diejenigen, die funktionierende Demokratie und mehr Demokratie einfordern, werden bezichtigt, keine Demokraten zu sein.
Meine Lebenserfahrung sagt: dass es genau umgekehrt ist.
Die Herrschaften haben Angst um „Ihre Demokratie“, fürchten die funktionierende Demokratie.
Es gibt in der Demokratie keinen privilegierten politischen Weg, auch keine privilegierte politische Meinung.
Wer das nicht akzeptiert, hat natürlich ein Problem mit dem Votum des Souveräns.
Wer den Souverän wegen seiner politischen Entscheidung ächtet und beschimpft, ist kein Demokrat!
Richtig ! Das sind keine Demokraten – und der Pfaffe sowieso nicht ! Vom wem lebt der denn ?
Ich sehe es anders: Ostdeutsche wissen besser wie Demokratie funktioniert, ich als Wessi setze all meine Hoffnung in die Standhaftigkeit der Ossis. Weiter so!
Ostdeutsche wissen nicht „wie Demokratie geht“
Schließt da vielleicht Gauck von sich auf andere?
Es mag ja sein, dass im Verständnis Gaucks von Demokratie Opposition von übel ist, leider sieht man dieses neue Denken heute inflationär in Medien und Teilen der Politik. Tatsache bleibt, dass eine Demokratie nur dann als eine solche bezeichnet werden kann, wenn in ihr ein Machtwechsel durch freie und geheime Wahlen möglich ist. Dies setzt zwingend eine Opposition voraus, ansonsten ein Machtwechsel ausgeschlossen wäre.
In einer Demokratie bestimmt auch nicht Herr Gauck, was eine legitime Opposition ist, sondern das BVerfG. Solange eine Partei zu Wahlen zugelassen ist, entspricht es demokratischer Normalität, dass sie auch gewählt werden kann und darf.
Vielleicht sollte Herr Gauck mal ein Seminar eines Verfassungsrechtler besuchen, um sich Demokratie erklären zu lassen. Man kann die AfD ablehnen, das gehört zur Demokratie, aber man muss es nicht, schon gar nicht durch staatlichen Zwang.
Diese Demokratie die ihn demokratisch zum Bundespräsident gewählt hat?
Ok Scherz, nichts für den kleinen Bürger 🤣
Ich denke viel mehr, dass die Ostdeutschen ein viel feineres politisches Gespür bedingt durch ihre Erfahrungen mit der DDR haben und politische Blender in Reihen der Altparteien besser entlarven können als die Westdeutschen.
Schöne Grüße aus dem Westen! Ich denke, daß der Osten sehr wohl weiß wie Demokratie geht. Mehr noch, sie lassen sich nicht verarschen und einlullen. Das ist ein gewaltiger Vorteil. Vom Osten lernen heißt den durch Merkel eingeleiteten linksgrünen Abstieg aufhalten!
Immerhin waren es „die Ossis“ (Entschuldigung), die auf der Straße gerufen haben „WIR sind das Volk!“
Und das, obwohl sie dafür ihr Leben riskiert haben. Von ihren Eltern und Großeltern haben immerhin 55 Menschen ihren Einsatz in einer vergleichbaren Situation mit dem Leben bezahlt.
Trotzdem sind sie auf die Straße gegangen und haben letztendlich „unsere Demokratie“ gestürzt!
Und jetzt sollen sie stumpf und still zusehen, wie der „edle Westen“ sich auf den Rückweg macht?
Herr Gauck, setzen Sie sich zur Ruhe(!), ihre Zeiten für Predigten sind vorbei !!!
Die meisten Eliten im Westen verzogen beim Gedanken an eine Wiedervereinigung das Gesicht. Ihre verquasteten Ideen waren ihnen wichtiger als Leid der Deutschen im Osten.
Herr Gauck hat doch nie erlebt was die Menschen im Osten erlebt haben nach der Wende, den Ausverkauf des Ostens und noch viel viel schlimmer jetzt die Neuerrichtung einer neuen DDR nur mit anderem Namen und anderen Personen. Jetzt nimmt man den Bürgern erneut wieder alles weg, inklusive Freiheit.
Vielleicht sollte jemand dem Herr Gauck erklären was die „Zivilgesellschaft“ ist und wozu sie da ist und wer sie ersonnen hat. Der Marxist Antonio Gramsci lässt grüßen…
Die ostdeutschen wissen sehr gut, unsere Demokratie war vor fast fünfzig Jahren dort noch aktiv und um den Zusammenbruch hat kaum einer geweint.
Ein Gauck als „Systemklette“ und mit Ehrensold bis ans Lebensende alimentiert, sollte nicht über Demokratie sprechen. Sein Thema wäre; wie biedere ich mich einem System am besten an, um daraus die besten persönlichen Vorteile zu erzielen. Seine Qualitäten als Pastor kann ich nicht einschätzen. Doch als Vorkämpfer für Demokratie ist er ungeeignet.
Aber SOWAS von …
Meine Idee: als Leiter der nach ihm benannten Einrichtung hat er in vorzüglicher Weise Stasiakten gereinigt und oder beiseite geschafft. Dafür wurde er mit dem fürstlichen Sold und Reputation als Staatsoberhaupt belohnt. Wenn ich sein Gesicht sehe, schreit mein Bauch: VORSICHT! Linke Ratte!!!
Stimmt! Er war nie ein Vorkämpfer, sondern war und ist bis heute ein Opportunist. In der Wendezeit ist er im letzten Moment auf den schon fahrenden Widerstandszug aufgesprungen und hat sich bis ganz nach vorn in den Führerstand durchgedrängelt. In der Szene der Oppositionellen kannte man ihn nicht. Ein selbstverliebter Schwätzer, der die Zeichen der Zeit erkannt und geschickt für sich genutzt hat. So, wie auch z. B. Anetta Kahane. Für solche Leute ist Demokratie das, was ihnen persönlich nutzt.
Gauck ist aus taktischen, nicht inhaltlichen Gründen gegen ein AfD-Verbot. Daran erkennt man, dass er unsere Verfassung nicht verstanden hat. Und dass er bestimmten Teilen der Bevölkerung ein politisches Urteil abspricht, zeigt, dass er – nicht die Bürger – die Demokratie nicht verstanden hat.
Kaum zu glauben: So jemand war mal Bundespräsident.
Er verwechselt „unsereDemokratie“ mit einer echten Demokratie. Er wird halt langsam alt und senil.
Auf das „politisch“ stellen wartet man weiterhin …
Die Plätze im Pflegeheim sind rar. Er sollte sich schnell anmelden.
Braucht er nicht, dank üppiger Versorgung durch den Steuerzahler kann er sich private Pflege leisten.
Aber…….
Ostdeutsche wissen sehr genau, wie Demokratie NICHT geht!!!
Aus leidvolleer Erfahrung.
Sorry…..leidvoller……🙄
Westdeutsche wissen auch nicht, wie Demokratie geht. Wenn man sich ansieht, wie hier mit einer Oppositionspartei umgegangen wird, kann man sich nur noch schämen.
Und desweiteren behandeln uns unsere Politiker wie Unmündige.
Gut, das der ostdeutsche Gauck weiss „wie Demokratie geht“.
Wer so redet, hat nichts verstanden, es gibt keine guten und schlechten Demokraten.
Die Zivilgesellschaft ist lediglich ein geschickter Name für ein ganz überwiegend linkes Bündnis.
Gauck weiß nicht was Demokratie ist