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Barbara Slowik

„Jeder sollte vorbereitet sein“: Berlins Polizeipräsidentin warnt vor weiteren Anschlägen

Nach dem linksextremistischen Anschlag auf das Berliner Stromnetz warnt Polizeipräsidentin Barbara Slowik vor einer anhaltenden Gefahr für die kritische Infrastruktur. Die Bevölkerung müsse sich wappnen.

Barbara Slowik warnt vor weiteren Anschlägen (IMAGO/Berlinfoto)

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Nach dem linksextremistischen Angriff auf das Berliner Stromnetz schlägt Polizeipräsidentin Barbara Slowik Alarm: Die Bedrohung der kritischen Infrastruktur sei real und anhaltend, warnte sie gegenüber Welt am Sonntag. Hinter dem Kürzel der sogenannten „Vulkangruppen“ verberge sich keine feste Organisation, sondern ein loses Netzwerk aus Tätern, die immer wieder unter neuen Namen zuschlagen. „Genau das erschwert die Ermittlungen massiv“, erklärte Slowik.

Seit über einem Jahrzehnt bedienen sich linksextreme Straftäter des Namens „Vulkangruppen“, um ideologisch motivierte Sabotageakte zu legitimieren – ohne dabei einer klaren Struktur anzugehören. Die Berliner Polizeichefin begrüßte, dass nun der Generalbundesanwalt und das Bundeskriminalamt die Ermittlungen führen: Das Phänomen überfordere längst die Möglichkeiten einer Landesbehörde. Nach einer Reihe von Anschlägen, die zehntausende Haushalte in Dunkelheit und Kälte stürzten, fordert Slowik entschieden schärfere Schutzmaßnahmen. „Diese Taten zeigen deutlich, wie verletzlich unser Versorgungssystem ist“, sagte sie. Die Betreiber der Anlagen müssten endlich ihrer Verantwortung nachkommen.

Der jüngste Brandanschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins, bei dem rund 100.000 Menschen tagelang ohne Strom blieben, gilt den Sicherheitsbehörden als gezielte Sabotageaktion. Ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben, das von den Ermittlern als echt eingestuft wird, knüpft an die berüchtigten „Vulkangruppen“ an. Diese nutzen den Namen als Tarnschild für ein loses Geflecht radikalisierter Zellen. Die Täter agieren mit erschreckender Präzision, kennen die neuralgischen Punkte der städtischen Energieversorgung und hinterlassen kaum Spuren. Trotz intensiver Ermittlungen fehlen bislang konkrete Hinweise auf die Verantwortlichen – ein gefährliches Signal dafür, wie professionell und unerkannt diese Szene agiert.

Zwischen den jüngsten Bekennerschreiben und früheren Veröffentlichungen aus dem Umfeld des linksextremen Kollektivs „Capulcu“ würden sich zudem auffällige Parallelen zeigen. Das Netzwerk verherrliche Sabotage seit Jahren als Akt der „Selbstermächtigung“ gegen den angeblichen „technologischen Angriff“ der Moderne und verbreitete in der Vergangenheit mehrfach die Texte der sogenannten „Vulkangruppen“. Besonders brisant war eine Veröffentlichung im April 2020: Kurz nach einem „Capulcu“-Essay über die Corona-Warn-App verübten Täter einen Anschlag auf das beteiligte Heinrich-Hertz-Institut – und wenig später veröffentlichte das Kollektiv das entsprechende Bekennerschreiben.

Laut Bundesregierung gehen seit 2011 mindestens 13 Anschläge auf das Konto der „Vulkangruppen“, dazu kommen ähnliche Attacken ideologisch verwandter Gruppen wie „Angry Birds“ in Nordrhein-Westfalen. Slowik fordert deshalb eine Neubewertung staatlicher Transparenz. Offene Informationssysteme dürften nicht länger Einfallstore für Straftäter sein. Auch Gesetze zur Informationsfreiheit könnten dort Grenzen finden, wo sie die Sicherheit gefährden. Nach dem Anschlag wurden besonders gefährdete Einrichtungen durch sichtbare und verdeckte Polizeipräsenz gesichert – ein Provisorium, wie Slowik einräumt. „Man kann nicht jeden Angriff verhindern“, so die Berliner Polizeipräsidentin

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Spekulationen über ausländische Hintermänner weist Slowik zurück. Zwar gab es vereinzelte Fälle von Manipulationen mit mutmaßlich russischem Einfluss, doch überwiegend handele es sich um inländische Extremisten, die Berlin als Rückzugsraum nutzen. Vorwürfe politischer Blindheit gegenüber Linksextremismus weist sie entschieden von sich – das Personal sei hier ebenso stark aufgestellt wie im Kampf gegen rechte Gewalt.

Aus dem Stromausfall ziehe die Polizei nun organisatorische Konsequenzen: Krisenlagen müssten künftig zentraler und schneller koordiniert werden. Zudem appelliert Slowik an die Bevölkerung, sich nicht auf den Staat allein zu verlassen. „Jeder sollte vorbereitet sein – auch auf den Fall, dass der nächste Anschlag uns alle trifft.“

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60 Kommentare

  • Täusche ich mich oder schiebt sie die Verantwortung für eigenes Versagen auf die Bürger ab?

    • Es wäre jedenfalls ganz was neues, wenn ausgerechnet in Berlin ein Posten nach Fähigkeiten & Leistung vergeben worden wäre.

      • Ist in ganz Deutschland so!

    • Ja klar, Barbara hat andere Sorgen: ROT_ROT-GRÜNE Mehrheiten schmieden.

    • Es ist die Kapitulation der Staatsgewalt, die vom Bürger an die Staatsorgane übertragen wurden. Und diese versagen auf der ganzen Linie und niemand ist verantwortlich.
      Was haben diese Organe in den letzten 20 Jahren so gearbeitet? Wahrscheinlich nur nach rechts geguckt…

    • Toll, dass ihr immer so schnell dabei seid, wenn es darum geht „Irgendjemanden“ für schuldig zu befinden.

      Deutschland erstreckt sich auf eine Fläche von 357.022 km².
      Wie könnte man die gesamte(!) Infrastruktur denn schützen und was würde Das kosten?

  • Die Vulkanier tragen einfach keine Namensschilder.
    Was sollen wir nur tun?

    • Also Sie haben vollkommen Recht.
      Ein Namenschschild Gebot Schild aufstellen !
      Dazu ein Kästen mit 5 Kilo 200 Euro Scheinen dazuhängen
      um die geforderten Namenschilder zu fördern.

      • @GripsEinschalten
        Für 5 Kilo 200 Euroscheine mache ich mir auch ein Namensschild.

        _______
        | Dorie |
        ¯¯¯¯¯¯¯
        Wo ist die Kohle?

    • Abzeichen ausloben! Statt nem Stern diesmal Vulkan zum Aufnähen. Könnte man in den Bezirksämtern mit kostenloser Bratwurst schmackhaft machen…

      • @ Verkehrte Welt
        Wahrscheinlich müsste die Bratwurst vegan sein, sie könnte sonst die gewünschte Wirkung verfehlen.

        • Danke Dorie für den Tip(p)! Man sieht, als Polizeipräsident in Berlin wäre ich ungeeignet, ich könnte die Vulkan-Terroristen nie fassen…

          2
  • Falsches Bild – das ist Ines Spranger, Innensenatorin nicht Barbara Slowik.

    • ich dachte auch, ist das nicht Zeitlupe-Sprange? Die erkenne ich wieder, habe sie zwar nicht aufm Kühlschrank zum Türzuschlagen aber doch auf der Dartscheibe 😉

    • IRIS, die heißt IRIS Spranger!!
      Wer hier nicht verrückt wird, der ist es schon.

    • Apollo setzt auf Quantität statt auf Qualität. Sowas darf nicht passieren. Liest hier niemand die Artikel vorher nochmal?

    • @Tobi:
      “ Liest hier niemand die Artikel vorher nochmal?“
      Weder die Redaktion, noch die selbstgerechten Kommentatoren …

  • „Jeder soll vorbereitet sein“ Nur Bürgermeister Wegner ist mit seiner Senatorin Tennis spielen

    • Der begnadete Armprofi bereitet sich für die Tennis Olympia 2030 in Nordkorea vor.

  • Vorsorge = schon mal für die Zukunft Tennisplätze buchen?

  • Waren nicht jene die schon immer vorsorgten, die man auch gerne als Prepper verschrie, früher in den Augen der Linken Rechte? Und jetzt soll man genau das tun?

    • Nicht nur das, die sogenannten Prepper wurden ausgelacht und gefragt, wovor sie denn diese Vorsorge treffen.

    • Das ist wie beim geschmeidigen Schuldensperre-Argument: Die Voraussetzungen haben sich nun mal geändert. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

    • YES……. 😑

  • Der 1. Tennisspieler 🎾 von Berlin findet das auch nicht gut wenn er wieder während des Tennismatch kurzzeitig unterbrochen wird… Muss natürlich erst zu Ende spielen…

  • Da wird dann jetzt also versucht, die Verantwortung für die Auswirkungen verfehlter Politik auf die Bürger abzuschieben. Also selbst schuld daran, wenn man in Krisensituationen Probleme bekommt. Nein! Genau in Krisensituationen muss ich mich auf den Staat und sein Handeln verlassen können. Wer schon mal in so eine Ausnahmesituation wie den Winter 1978/79 erlebt hat, hat eh ein paar Basics zu Hause. Das entlässt den Staat aber nicht aus seiner Verantwortung. In der DDR hat so vieles nicht funktioniert, der Zivil- und Katastrophenschutz allerdings schon. Und wenn es im Konsum mal wieder Schmalzfleisch in Dosen ohne Etikett gab, dann wusste man, dass die Staatsreserve gewälzt wurde. 😂

  • Nicht warnen, sondern die Ursachen abstellen! 😝

  • „Zudem appelliert Slowik an die Bevölkerung, sich nicht auf den Staat allein zu verlassen.“ Wo kämen wir dahin, wenn wir für unsere abgespresstes Steuergeld auch noch Leistung erwarten würden? Das frage ich NICHT in meiner Funktion als MiniPrä.

  • Klar, mit solchen unfähigen Politikern, wie wir sie haben, muss man sich wohl auf einen Super Gau vorbereiten. Aber es ist die Aufgabe dieser staatlichen Institutionen solche Gruppen, wie die Vulkangruppe, endlich auszuhebeln und nicht, dem Bürger immer mehr Angst zu machen.

    • und sie

      **zurückzulassen**…..

  • Sie will sagen: ALLE müssen vorbereitet sein, nur nicht Berliner Polizei und der Senat.

    Was ist jetzt eigentlich mit dem „Staatsschutz“ #Slowik ? Arbeitet der noch „ermittlungstechnisch“, oder sind die schon alle am Schreibtisch eingeschlafen ?

    Und dann wären da noch die 551 Fragen…

  • Der Staat kann nichts gegen Terroristen unternehmen, die er selbst fördert, deren Wirken er vertuscht und denen er vergibt.

    • und die bewohner berlins wollen anscheinend nichts gegen ihre regierung unternehmen.
      diese herrliche, entspannte wochenendstille…komme was da wolle.
      beachtlich.

  • Erst vor wenigen Tagen erklärte die Journalistin Bettina Röhl auf NIUS: „Die Antifa, das ist heute die verbeamtete RAF“. Linksterroristische Anschläge finanziert insofern vor allem die öffentliche Hand. Angesichts dessen verbietet es sich in der Tat, sich als Bürger auf den Staat zu verlassen, wie Berlins Polizeipräsidentin kritisiert. Fraglich bleibt dennoch, was die politisch Verantwortlichen auch künftig dazu veranlasst, Steuergeld zuhauf für offenkundig fremde Zwecke auszureichen?

    • Übrigens: Der Jurist Ulrich Vosgerau fragte ebenfalls erst jüngst in aller Öffentlichkeit, ob nicht zuletzt Guido Arnold womöglich eine Art „staatliches Stipendium“ gewährt ist, der bekanntlich als Ideengeber der sogenannten Vulkangruppe dient, welche am 3. Januar 2026 den Terror in Berlin eskalierte und damit Leib und Leben von mehreren zehntausend Menschen äußersten Gefahren aussetzte.

  • Die Leute sollen also PREPPEN.

    Das ist doch als rächzekstrem
    verschrien…..

    Kurbelradio, Wasser in Flaschen,
    Batterien, Kerzen usw.

    Ist der Staat Nicht für die Sicherheit
    der (technischen) Infrastruktur zuständig??

    Ach guck !!

    Jetzt soll die Bevölkerung dafür
    „geradestehen“, tzzzzzz.

    dland eben…….. 🤷‍♂️

    Ein „reiches Land“…….
    (Ja, die Einnahmen sprudeln extrem.)

  • Gebt unseren Menschen das Waffenrecht !
    Anders ist dem nicht mehr zu begegnen.
    Der Staat und seine Justiz sind Handlungsunfähig.

    • Wortleser, Demos würden auch schon helfen.

      • Nein, die helfen schon lange nichts mehr.
        Die haben bis jetzt gar nichts verhindert, auch nicht die Impfpflicht. Die wurde allein durch die nackte Angst ihrer Prediger verhindert.

  • Ich denke, Frau Slowik spricht nicht nur für Berlin.
    Während sich die Bundesregierung in der Schweiz, in Italien und anderen Ländern vergnügt, gerät das Land immer mehr unter die Räder. Und niemand hat den A…. in der Hose, wirksame Gegenmittel anzuwenden.
    Was sich unsere Regierenden gerade liefern ist verantwortungslos, und sie gehören zum Teufel gejagt.

    • die begueterten rentner und staatsangestellten in den speckguerteln fuehlen sich nicht betroffen.
      sie sind gut vernetzt, koennen im ernstfall schnell mal in ein ferienhaus oder zu freunden und verwandten ausserhalb ziehen.

      die migranten sind ebenfalls versorgt.
      in notfaellen draengen sich diverse NGOs auf den vordersten plaetzen, um sofort hilfe zu leisten.

      der mittelstand ist aufgerieben zwischen NAXI und nicht-NAXI sein, zwischen muellermilch oder nichtmuellermilch, gespalten, unsolidarisch untereinander und bringt keinen brauchbaren protest mehr zustande.

      am entspanntesten sind die politiker. sie wissen, das sie auf der sicheren seite sind.
      so hat jeder bekommen, was er will.

  • „Zudem appelliert Slowik an die Bevölkerung, sich nicht auf den Staat allein zu verlassen. „Jeder sollte vorbereitet sein – auch auf den Fall, dass der nächste Anschlag uns alle trifft.“

    Momentmal, seit Jahren wurde durch ÖRR und anderen Medien, immer wieder gesagt “ Prepper sind alles rechtsextreme und Reichbürger“

    • EBEN 😑

  • Jeder? Nur Regierung, Polizei, THW, Bundeswehr usw, die müssen nicht vorbereitet sein! Alles finanziell auf Sparflamme weil kein Geld mehr da ist! Der dumme deutsche will die zusammenhänge einfach nicht sehen!

  • Das Volk muss endlich aufstehen und diese Zerstörer aus der Politik jagen.
    Wie kann es zudem sein dass man im Antifa-Shirt im Bundestag reden hält ?

  • Spranger, Slowik – Haben die alle denselben Frisör?

    • Da gibts fette Rabatte und der Friseur hat nicht viel zu tun. Topf drauf und los… 🙂

    • alles Quotenbesetzungen, von daher egal

  • Polizeipräsidentin warnt vor weiteren Anschlägen… und ändern tut sich nichts, da leider viel zu viele die dafür verantwortlichen Kartell-Parteien, die diese Terroristen mit unseren Steuergeldern finanziert, wählen. Um die Sicherheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit wieder herzustellen, braucht die AfD die absolute Mehrheit.

  • Der ideologische Kopf der Klimaterroristen wohnt in Köln, in einem linken Wohnprojekt. NIUS berichtete kürzlich darüber.

    • Im gleichen Haus wie ein verurteilter RAF-Mörder. Man sieht sich, man kennt sich ..

  • Der Staat versagt seit 15 Jahren. Milliardenschwer.

    Unfähige und untätige Behörden. N U L L Fahndungsergebnisse. N U L L Ermittlungs- und Fahndungsdruck.

    Die Politik nimmt seit 15 Jahren den linksextremistischen Terrorismus bewusst in Kauf, weil er hilft, die eigenen Agenda 2045 durchzusetzen. Komplette Zerstörung des Landes durch die Energiewende ins Nichts.

    Die Vulkangruppe ist Teil dieser Zerstörung. Auch die Nordstreamsprengung und 20 EU Sanktionspakete sind Teil dieses Zerstörungswerkes.

    Aiwanger und Söder haben Gundremmingen und Grafenrheinfeld weggesprengt und Isar 2 stilgelegt. Nach der Nordstreamsprengung. In der größten Energiekrise seit 1945. SPD und Grüne haben 2022 und 2023 der Atomkraft das Ende bereitet und auch Hamburg Moorburg weggesprengt.

    Den Rest erledigt die Vulkangruppe. Vulkangruppe ist die Fortsetzung der Landesvernichtung mit politiknahen Mitteln.

  • Ich soll mich vorbereiten? Ich dachte immer Pepper seien alle Nazis?

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