Klimawandel-Panik
„In Italien schmelzen die Straßen“: Klimaaktivistin verbreitet Falschbehauptung
Die Klimaaktivistin Carla Reemtsma verbreitet auf X Hitzepanik: Die Straßen in Italien würden schmelzen. Doch das stimmt so nicht, Asphalt schmilzt nicht, er wird bei hohen Temperaturen weich und kann sich dann verformen - ein gewöhnliches Phänomen.
„In Italien SCHMELZEN DIE STRASSEN gerade wegen der extremen Hitze“, behauptet die deutsche Klimaaktivistin und Mitveranstalterin der Fridays for Future-Demonstrationen Carla Reemtsma in einem Post auf der Plattform X. Reemtsma schreibt daraufhin sarkastisch: „Aber ja klar, das ist alles völlig normal und das gab es schon immer und wir können uns einfach ein bisschen anpassen, weil so schlimm ist es ja gar nicht“.
Reemtsma bezieht sich mit ihrem Post auf einen Bericht der Bild über die aktuelle Hitzewelle in Europa. Zwar prangert die Zeitung in ihrer Überschrift schmelzende Straßen in Italien an, allerdings führt man im Artikel aus, dass sich der Asphalt der Straßen in Italien durch die Hitze lediglich verformt habe.
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Asphalt kann bei hohen Temperaturen weich werden – ab etwa 60 °C kann es zu Verformungen kommen, aber Asphalt ‚schmilzt‘ nicht im physikalischen Sinn. Wird die Straße weich, entstehen dabei häufig durch die weitere Befahrung Spurrillen, das ist jedoch kein neues Phänomen. Zusammen mit anderen Witterungseinflüssen ist das einer der wesentlichen Gründe dafür, dass Straßen regelmäßig saniert werden müssen.
Der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ stellte am Wochenende gegenüber dem WDR noch einmal klar: „Egal, ob die Fahrbahn aus Beton oder Asphalt ist, auch lang anhaltende Hitze schadet den Straßen in der Regel nicht“. Doch das passt natürlich nicht in das Hitzemärchen von Carla Reemtsma.
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Reemtsma ist eine der bekanntesten Klimaaktivistinnen Deutschlands: Sie gilt als Mitgründerin des deutschen Ablegers von Fridays for Future und ist die Cousine von Luisa Neubauer. Mittlerweile ist sie auch politisch einflussreich: Sie gehört zum Aufsichtsrat der Trägerorganisation des Think Tanks Agora Energiewende, der Organisation von Patrick Graichen, dem ehemaligen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium unter der Leitung von Robert Habeck.
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Brüssel und Berlin erhöhen den Regulierungsdruck auf die europäische Industrie. Mit der Verschärfung der EU-Richtlinie zu Industrieemissionen gerät auch die Landwirtschaft noch stärker in den Fokus der Klimaregulierung.Es ist nicht das erste Mal, dass mit der Erzählung verzerrter Informationen Hitzepanik geschürt werden soll. So sorgte im Sommer des Jahres 2023 ein Post des damaligen Gesundheitsministers Karl Lauterbach über eine Hitzewelle mit vermeintlich bis zu 48 Grad Celsius in Süditalien medial für Aufregung. Der Klimawandel, so Lauterbach, würde den Süden Europas zerstören. Dazu verlinkte Lauterbach einen Bericht des Helmholtz-Klimaforschungsinstituts. Allerdings bezogen sich die Satelliten-Erhebungen, die Grundlage des Berichts waren, auf Landoberflächentemperaturen. Diese sind „signifikant höher als Lufttemperaturen“, so auch ein Hinweis des Klimainstituts (Apollo News berichtete).
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Überraschung, im Sommer ist es heiß.
Den einzigen „Meltdown“ bei der Spezies „grünangehauchte Wesen“ findet real zwischen beiden Ohren statt, würden manche sagen.
Die Straßen schmelzen, Teerdächer ebenso und surprise das war schon vor 100 Jahren so als die Autonutzung populär massig stattfand.
Und trotzdem fuhr man z.B. am Wochenende in den Schrebergarten und klebte sich nicht an die „gefährdeten schmelzenden Straßen“ fest.
Man sollte auch endlich den falschen Begriff „Aktivisten“ streichen, denn der permanent nervig wirkende psychische Druck auf den Rest der Bevölkerung ist ein „Terror“ für Viele. würden manche sagen. Deren Aktionen bestätigen den Begriff immer wieder. Autos „klimafreundlich“ anzünden, Flughäfen/Sicherheitsbereich erstürmen, Fabriken/Stromversorgung lahmlegen usw. ist kein Ungehorsam.
Ihre Familien sind sehr vermögend. Hätte man nicht da etwas in die Bildung des Nachwuchses investieren sollen?
Hat man doch und zwar in Geschwätzwissenschaften.
Damit verdient sie aber ganz sicher mehr, als die meisten Leser und vor allem Kommentatoren hier. Von daher sind die Versäumnisse der Eltern wenigstens mal eine Frage von Perspektive und Zielen.
Wenn das so ist, sofort Bürgerbegehren auf Enteignung!
Hat man sicher.
Aber mehr ist aus solchem Nachwuchs einfach nicht herauszuholen.
Oder in den Strassenbau?
Das ist alles noch schlimmer! Unvorstellbar, bei uns floss kürzlich erst sogar Wasser in Bächen und Flüssen. Kann sich das einer Vorstellen. Wir werden alle Sterben!
Ventusky ist ein tschechischer Wettervorhersagedienst, der meteorologische Daten auf einer interaktiven Karte darstellt – weltweit. Da kann man sehen, wie warm es ist. Pustekuchen 40 Grad.
Super, vielen Dank.
Super, vielen Dank auch von mir.
Danke super Tipp. Superkarte und nicht mit den Klimahysterikern hier zu vergleiche
Komisch, mein Freund und Verwandte von mir sind bzw waren in Italien und berichten nicht über so etwas? 🤔
Beweist wieder einmal – Privatschulen bedeuten nicht automatisch bessere Bildung.
Vielleicht hat sie einfach nur zu diesem Thema geschwänzt
Vielleicht wurde das Thema immer Freitags behandelt!
Privatschulen arbeiten nach ihrer Agenda! Und die „Kunden“ bzw. Eltern passen dazu. Die suchen gezielt Einrichtungen dieser Art. … Es geht um Geld und Vermitteln eines Weltbildes welcher Art auch immer.
Das ist in den meisten Fällen so. Weltweit.
Nur ideologisch glatt polierte Resthirne….
Eis schmilzt schon mal bei diesen Temperaturen. Muss man eben schneller essen. 🙂
Hier schmelzen die Millarden…
Der Deutschen Bahn droht trotz der zusätzlichen Milliarden aus dem Sondervermögen des Bundes ein gewaltiges Finanzloch.
Damit rechnet Bahnchef Lutz. Der Deutschen Presseagentur sagte er, dass man jetzt mehr Geld bekomme, sei – so wörtlich –
„superklasse und ein großer Fortschritt“.
Trotzdem könne das Geld für die Schiene in wenigen Jahren wieder knapp werden, vor allem für die Sanierungen und die Digitalisierung des Schiennnetzes. Dafür benötigt die Bahn nach Angaben von Lutz innerhalb von vier Jahren etwa 45 Milliarden Euro.
Für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 sei der Bedarf fast gedeckt, danach aber fehlten bis 2029 noch 17 Milliarden Euro.
Lutz warnte vor Konsequenzen für den Neu- und Ausbau bei der Bahn. (Bayern 2 Nachrichten, 01.07.2025 06:00 Uhr)
Ich Jahrgang 1971 erinnere mich, dass die Straße vor meinen Kindergarten, südlich von Berlin im Sommer, extrem weich war, so das meine Sandaletten im Teer steckengeblieben und meine Fußabdrücke auf den Asphalt blieben.
Wenn man in der prallen Sonne das Fahrrad auf dem Seitenständer abstellt, kann der in den Asphalt einsinken und das Rad fällt um.
Diese Erkenntnis habe ich vor knapp 60 Jahren erstmals gemacht …
Ich erinnere mich, wie ich Ende der 80 er Jahre mit meinem BMW Motorrad einen Ausflug in den Harz macht. Dort stand ich bei sengender Hitze vor einer Ampel. Wie es grün wurde, bekam ich die Füsse nicht mehr hoch und konnte auch nicht mehr absteigen. Der Asphalt war so heiss geworden, das meine Motorradstiefel festklebten. War eine echte Prozedur aus dieser Situation herauszukommen. In einem anderen Jahr war es im Sommer so heiss, das ich mich im Keller mit Stuhl und Tisch einrichtete, weil sich das restliche Wohnhaus so erwärmt hatte. So heiss wie damals war es in den letzten Jahren nicht.
Naja, das ist halt ihr Job für diese NGO!
Alle diese Agora Vereine werden ordentlich durch unsere Steuergelder gepampert.
ja, nun werden jetzt alle register gezogen, und jede moeglichkeit, menschen fuer die agenda weichzukochen, ausgenutzt und instrumentalisiert.
die zeit draengt.
es gibt so viel zu tun.
e-mobilitaet, cbdc, co2-konto, wasser-konto, palantier totalkontrolle uvm.
ein warmer sommer kommt da wie gerufen.
da spueren viele menschen am eigenen leibe, wie die welt verglueht 🙂 und sind gleich noch mehr als zuvor geneigt, den panikrednern glauben zu schenken, und sich zu fuegen.
massenhysterie eben.
ein jeder denkender mensch sollte unverzueglich daran arbeiten, dieses system zu verlassen, wenn er nur irgendwie kann.
geld ist nicht alles.
auch wenn man vielleicht finanzielle abstriche in kauf nehmen muss, werden diese durch ein von der zwangsjacke des wahnsinns befreites leben wieder aufgewogen.
Daher der Begriff: flüssiger Verkehr.
Das hat es schon vor 60 Jahren gegeben, als ich meine ersten Mopedtouren gemacht habe, daß der Asphalt im Sommer manchmal weich wurde. Also keine Panik, wir haben es überlebt, genauso wie Ozonloch, Fukushima und Tschernobyl.
Nur bei den EU-Sanktionen, „grüner Transformation“ und der Ukraine-Weltkriegsidiotie bin ich noch etwas unsicher, ob wir auch diese überleben können.
Wird schwierig.
Sind das zufaellig die „beruehmten“ Strassen von Bergamo ?
Gruesse an die Herren Spahn und Lauterbach.
Meine Güte, WAS für ein „Klimawandelleugner“ war Rudi Carell nur! „Wann wirds mal wieder richtig Sommer, ein Sommer wie er FRÜHER einmal war“!? Das Lied stammt übrigens aus dem Jahr 1975, Karla!
War kürzlich in Dubai. Dort sind aus Straßen bereits reißende Lavaströme entstanden. Ein alltägliches Phänomen dort. Daher gibt’s dort weder Autos noch Menschen.
Warum wurde eigentlich das Hitzefrei in den Schulen abgeschafft?
Nur 2 Tage Sommer und schon geht die Welt unter!
Ist es nicht mysteriös, dass in den Wüstenstaaten die Teerstrassen nicht dauernd wegschmelzen?
Die Asphaltstraßenbaukunst hat die Wirkungsmechanismen längst im Griff! Niedertemperaturasphalt, Schaumbitumen (mittels Wasserzugabe) benetzt das Mineralkorn und bindet es besser ein. Dazu heller Split und sogar „Klimaphalt“ werden verbaut, wenn das Geld bereit steht.
https://www.asphaltbau.info/klimaphalt.html
Das Geld für zeitraubende NGO-Postings und angstbesetzende Narrative ist besser in Ingenieurausbildungen zu investieren!
Ich hörte auch von menschlichen Hirnen die geschmolzen sind. Wirklich schlimm
Irgendeine grüne Koryphäe hat glaube ich im vorigen Jahr sogar geäußert, die Schienen der Bahn würden schmelzen, ich finde es aber leider nicht mehr.
Wir haben uns als Kinder manchmal einen Spaß daraus gemacht, Abdrücke in den weichen Asphalt zu machen. Das war in den 1960er Jahren.
Da war Carlinchen noch ein Quark im Schaufenster.
Fakt ist: im Sommer werden Straßen, die asphaltiert sind, durch genügend Hitze weich. Das ist wahr. Der Rest ist übertrieben.
Das war IMMER schon so!
Wir haben uns in den 70ern als Kinder einen Spaß daraus gemacht, im Sommer in die aufgeweichten Bitumenflicken auf der Teerstraße zu treten, um unsere Fußspuren zu hinterlassen. Barfuß natürlich, und manchmal klebte das Bitumen dann auch an den Füßen und zog Fäden. Dass die Straßen wegschmelzen haben wir dabei nicht beobachtet.
Frau Reemtsma, keine Sorge: Sie und die Straßen überleben das!