Werbung:

Felor Badenberg

In 83 Fällen: Berliner Justizsenatorin soll bei Doktorarbeit plagiiert haben

Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg könnte laut eines Gutachtens des „Plagiatjägers“ Stefan Weber in 83 Fällen in ihrer Doktorarbeit abgeschrieben haben. Teilweise stimmen ganze Sätze mit Aussagen aus älteren Werken überein.

Von

Felor Badenberg ist seit 2023 Justizsenatorin. Davor arbeitete sie beim Verfassungsschutz. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

Werbung

Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg soll bei ihrer Doktorarbeit mehrfach abgeschrieben haben. Das geht aus einem Gutachten des „Plagiatjägers“ Stefan Weber hervor, das Nius vorliegt. Demnach hat er 83 „schwerwiegende“ Plagiatsfragmente in der Arbeit ausfindig gemacht. Teilweise sollen ganze Sätze wortgleich aus anderen Werken übernommen worden sein, ohne dies zu kennzeichnen.

Badenbergs Dissertation trägt den Titel „Das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung unter Berücksichtigung der Problematik der anonymen Geburt“ und wurde 2005 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln eingereicht. Die Justizsenatorin hat die Universität gebeten, die Dissertation „unabhängig und umfassend zu prüfen“, teilte sie dem Tagesspiegel mit. „Die Dissertation wurde nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt“, versicherte sie. Bereits 2023 hatte sie das dem Tagesspiegel gesagt, als es um die Plagiatsvorwürfe gegen Manja Schreiner und Franziska Giffey ging.

Bei Badenbergs Doktorarbeit befinden sich gleich auf der ersten Seite zwei Stellen, die wortgleich mit anderen Werken übereinstimmen, ohne als Zitate gekennzeichnet zu sein. So heißt es bei Badenberg: „In der Gegenwart hat archaische Motiv, dieses Urverlangen des Menschen, Aufklärung über die eigene Herkunft zu gewinnen, die stürmischen Fortschritte in der Wissenschaft und medizninischen Technik eine neue Dimension erlangt.“ Diese Aussage findet sich auch im Beitrag „(Verfassungs)Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung?“ von Schmidt-Didczuhn aus dem Jahr 1989. Bei Schmidt-Didczuhn heißt es anstatt „Aufklärung […] zu gewinnen“ lediglich „Aufklärung […] zu erlangen“, ansonsten sind die Worte gleich.

Auf S. 45 von Badenbergs Dissertation sieht Stefan Weber ein Anzeichen für einen möglichen vorsätzlichen Textbetrug, indem die Worte „meines Erachtens“ eingefügt wurden. So schreibt Badenberg: „Daher bringt meines Erachtens die VN-Konvention deutlich zum Ausdruck, dass allen Kindern, gleich ob ehelich, nichtehelich, adoptiert, mithilfe der Fortpflanzungsmedizin gezeugt oder im Wege der anonymen Geburt auf die Welt gebracht, das Recht zustehen soll, ihre Eltern, vor allem auch die biologischen Eltern, zu kennen.“

In einem wissenschaftlichen Werk von Sethe aus dem Jahr 1995 heißt es: „Die Konvention bringt vielmehr deutlich zum Ausdruck, daß allen Kindern, gleich, ob ehelich, nichtehelich, adoptiert oder mit Hilfe der Fortpflanzungsmedizin gezeugt, das Recht zustehen soll, ihre eigenen Eltern, auch wenn es sich ,nur‘ um die genetischen Eltern handelt, zu kennen.“

Lesen Sie auch:

Weber kommt zu dem Schluss: „Es finden sich in der Dissertation mannigfaltige Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis. Die 83 Plagiatsfragmente sind als schwerwiegend und werkprägend zu klassifizieren. Sie dominieren die Doktorarbeit von Felor Badenberg in qualitativer und quantitativer Weise.“ Die problematischen Stellen ziehen sich bis zu Seite 152 der Doktorarbeit, wie Nius berichtet. Weber bezeichnet diesen Fall als den „schwersten mir bekannten Plagiatsfall in der bundesdeutschen Rechtswissenschaft seit Karl-Theodor zu Guttenberg“.

Selbst bei ihrer Danksagung könnte die Berliner Justizsenatorin plagiiert haben. Sie lautet: „Meinen lieben Eltern und meinen Mann als Dank für die entgegengebrachte Liebe und ihr verständnis, die mir die Kraft zur Anfertigung dieser Arbeit gaben.“ In dem Werk von Sethe aus dem Jahr 1995, aus dem Badenberg auch andere Stellen abgeschrieben haben könnte, lautet die Danksagung: „Meinen Eltern und meinen beiden Töchtern als Dank für die mir entgegengebrachte Liebe und ihr Verständnis, die mir die Kraft zur Anfertigung dieser Arbeit gaben.“

Felor Badenberg ist als Justizsenatorin auch für das „Gemeinsame Juristische Prüfungsamt der Länder Berlin und Brandenburg (GJPA)“ zuständig, das die beiden Staatsexamen organisiert und für die Benotung zuständig ist. Badenberg war unter Kai Wegner ab 2023 zunächst parteilose Justizsenatorin, dann trat sie 2024 der CDU bei. 2026 wurde sie in den Bundesvorstand gewählt. Vor ihrer Zeit als Senatorin arbeitete sie beim Bundesamt für Verfassungsschutz, zuletzt als dessen Vizepräsidentin.

mra

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

154 Kommentare

  • „Ihre Arbeiten an einem Gutachten über die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) führten zur Einstufung der Partei als rechtsextremistischer Verdachtsfall.“

    111
    • Hoffentlich ist die nicht für die Auszählung der Briefwahlurnen zuständig

      46
    • Da würde mich mal interessieren wie oft sie darin von Correctiv, taz, Indymedia und den ganzen anderen links-dummen Medien abgeschrieben hat

      109
    • Die Justiz in Berlin ist genau so wie ihre Senatorin….

      29
    • Ihre damit offenkundig unqualifizierten „Arbeiten“ muss man damit schlussfolgern….

      6
  • … und dann begann der steile Aufstieg im Verfassungsschutz und gipfelte
    Im Amt der Justizsenatorin.

    98
    • Eine Frau mit einer Mission.

      „Die größte AfD-Jägerin aus ganz Deutschland.“ – Kai Wegner (CDU) über Felor Badenberg am 28.04.2023

      Die ganze Arbeit darf natürlich nicht vergeblich gewesen sein.

      „Ein Antrag, die AfD in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zu verbieten, hätte echte Erfolgschancen.“ – Felor Badenberg (CDU) am 01.11.2024

      Aber das kann ja immer noch gut ausgehen.

      „Ja, ich würde Deutschland wohl auch verlassen. Ein AfD-Kanzler würde für mich bedeuten, dass ich in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr willkommen bin. Ich würde mich fragen, ob ich meinen Lebensmittelpunkt nicht woanders sehen muss.“ – Felor Badenberg (CDU) am 30.11.2025

      Wird allerdings schwierig werden ein Land zu finden, in dem Plagiieren zum guten Ton gehört.

      61
      • „… dass ich in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr willkommen bin.“

        Das war die in meinen Augen noch nie.

        22
  • Wer bereits bei einer Dissertation durch Plagiate auffällt, weckt zwangsläufig Zweifel daran, ob wissenschaftliche Redlichkeit in früheren Prüfungsleistungen tatsächlich gewahrt wurde. Deshalb sollten, soweit möglich, auch Diplomarbeiten und vergleichbare Abschlussarbeiten einer nachträglichen Plagiatsprüfung unterzogen werden. Es ist durchaus vorstellbar, dass manche Personen bei einer solchen Überprüfung ihren akademischen Abschluss nicht behalten könnten. Angesichts der mitunter erkennbaren fachlichen Defizite einiger Betroffener erscheint dieser Verdacht jedenfalls nicht völlig fernliegend.

    65
    • Steckt vielleicht System dahinter: Schwachen Kandidaten mit einer „brauchbaren“ Einstellung (Haltung) wird zum 1. und/oder 2. juristischen Staatsexamen verholfen. Dann müssen sie als Richter lebenslang die „richtigen“ Urteile fällen. Aus Dankbarkeit für die Karriere, die ansonsten mitsamt üppigen Pensionsansprüchen futsch sein kann, sollte man undankbar sein.
      Gab’s solche Bande nicht so ähnlich auch bei studentischen Verbindungen? Haben die Linken etwa auch das nur abgekupfert?

      20
    • Vielleicht muss man mal die KAS näher betrachten – und ob es dort eine Abteilung für so was geben kann, was Mitglieder dann zu Doktoren macht.

      7
    • Den üblichen Frauenbonus müssen Sie aber darauf anrechnen. Ich denke immer an meinen Freund A.D., hochbegabt und in Theoretischer Physik mit den besten Noten versehen, der aus dem Lachen nicht mehr herauskam, dass seine damalige ständige Begleiterin aus demselben Fach, eine attraktive Ungarin, noch bessere Noten als er selber erhielt. Auch ich habe mich schon oft gefragt, wie diese oder jene Frau wohl ihren Universitätsabschluss bewältigt haben kann.

      4
  • Jetzt ganz nüchtern betrachtet.

    80% aller Doktorarbeiten sind ohne jeglichen wissenschaftlichen Mehrwert.
    Wurden irgendwie zusammengeschustert damit da halt was drin steht und der Betreuer zufrieden ist.
    Liest später keiner und braucht auch niemand.

    Die meisten Doktorarbeiten enthalten Kopien aus der Literatur.

    Die wenigen mit echtem Mehrwert kommen oft aus der „echten“ Wissenschaft. Also Physik, Chemie, Technik.

    Die aus den Laberfächern, naja…

    150
    • Soll das jetzt eine Rechtfertigung sein? Umso wichtiger sind die Plagiatsjäger die wenigstens einen kleinen Teil des Betruges aufdecken.

      32
    • Frau Merkel hat auch einen Dr. in Chemie. Da darf aber angezweifelt werden das sie ihre Dr. Arbeit nicht selbst geschrieben hat. Nicht umsonst ist die Arbeit unter Verschluss.

      2
      • Kann nicht unter Verschluss sein. Da gab es ein ganzes Video, wo die Arbeit auseinandergenommen wurde. Komischerweise aus dem Bereich Chemische Physik, also genau dort, worin ihr professoraler Mann tätig war. Es standen aber hauptsächlich Binsenweisheiten darin, die bereits in jedem Lehrbuch zu finden waren. Das hätte kaum für eine Semesterarbeit genügt.

        1
    • Ja und die Schussel KI, lernt daraus. Ich Frage mich immer, wer programmiert die KI eigentlich, das die Antworten nur selten der Logik entsprechen?

      15
    • Das Recht, sich als ‚echte Wissenschaft‘ zu bezeichnen, ist nicht im Gesetz verankert. Dass ausgerechnet die Klempnerfächer, die uns 6 Stunden im voraus das Wetter nicht prophezeien können und uns zusätzlich 6 alternative Wettermodelle präsentieren oder uns noch schnellere Drohnen oder E-Autos zusammenbasteln und unbedingt im Orbit um den Globus fliegen müssen und uns doch nur vorlügen, den Mond umrundet zu haben, was wegen der kosmischen Strahlung völlig unmöglich ist – dass wir also diese zum Glück der Menschheit unbedingt brauchen, das haben sie bis heute nicht bewiesen.

      0
    • „Das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung unter Berücksichtigung der Problematik der anonymen Geburt“

      Klingt wie „Die Geröchtigkeit des Löhrers onter besonderer Beröcksichtigong der höhören Löhranzstalt“.

      5
    • Aus den Laberfächern kommt nur Bullshit!

      11
      • Frage ist, was Sie zu den Laberfächern rechnen. Vermutlich alles, was mit Buchstaben und nicht mit Zahlen zu tun hat. Ich schätze, Sie haben nie eine Uni von innen gesehen.

        -5
    • Wenn das so ist kann ja jeder seinen Doktorarbeit machen in Deutschland.
      Diese Politilerkaste ist sowas von verlogen!!!!

      4
    • Na, und der @BerndS hat selbstverständlich eine Doktorarbeit mit echtem Mehrwert geschrieben. Er labert den ganzen Tag und weiß deswegen ganz genau, was von den Laberfächern zu halten ist.

      -77
      • Da muss ich Sie enttäuschen, ich bin nur Ingenieur.

        Aber jeden Tag, wenn Sie ihren Herd bedienen kommen Sie mit meinen Entwicklungen in Berührung.
        Auch in ihren weiteren Geräten kommen Sie mit meinen Patenten in Berührung.

        Aber verraten Sie mir mal woher ihre Wut kommt?
        Schlecht geschlafen?

        79
        • Hehe, das ging für den Pachydermenwind aber peinlich nach hinten los. Ist schon blöd, wenn man als Lebensversager den Bildungsstand der anderen Foristen sträflich unterschätzt.

          5
        • Lol, erst wird er persönlich und dann rechtfertigt er sich, indem er beleidigend wird.
          Da ihm diese Logik kein bisschen auffiel, er aber die Ehre der „Laberfächer“ verteidigen wollte, ist er wohl befangen.

          3
      • Es muss ja auch nicht Zwangsläufig einen Akademischen Mehrwert haben ! Hauptsache selber geschrieben reicht Mittlerweile schon !
        Aber selbst daran scheitern ja unsere Kartell Volksvertreter schon !
        Wobei man ja auch für einen schmalen Euro eine absolut Plagiatsfreie Doktorarbeit kaufen kann !

        Dafür standen sie dann aber am Ende auch noch zu selbstgefällig ihren wahren Fähigkeiten und Intellektuellen Möglichkeiten zu Unreflektiert gegenüber !
        Genau wie sie heute auch das Land regieren !

        31
        • Es geht bei diesen Vorwürfen aber auch nicht um Zitate aus anderen Werken, sondern das diese nicht entsprechend als solche gekennzeichnet wurden.

          7
        • @Lade
          Nun ja das ist ja das System was dahinter steckt ! Wenn ihre Doktorarbeit zu 90% (83) eine Zitate Sammlung ist aber entsprechend als solche gekennzeichnet ist entspricht das wohl auch keinem Akademischen Standards .
          Denke die Absicht ist eben diese als eigene Gedanken und Schlussfolgerungen zu verkaufen . Die Nummer mit dem vergessen zu kennzeichnen Glaubt aus guten Gründen längst kein Prof. mehr .
          Das wir vom Doktorvater vorher 1000 Fach angesprochen !

          7
      • Du redest gerade von dir selbst, oder? Fällt euch Linken Trollen eigentlich nichts neues mehr ein?

        12
      • Tja, wo er Recht hat…
        … kannst auch du nix ändern. Diese ‚Laberfächer‘ haben genau null Mehrwert. Isso, da kannst du hier zetern wie du willst, ändert nichts an der Wahrheit der Aussage. Nur du machst dich hier vor aller Augen zum Hanswurst. 🤣

        9
        • @Elefantenfurz
          Typen wie Du können in den meisten Fällen den „Mehrwert“ von akademischen Arbeiten gar nicht beurteilen.

          Was für eine sportliche Aussage von jemandem mit dem Nicknamen :Elefantenfurz 🙂
          Also an mangelndem Selbstbewusstsein fehlt es da nicht !

          10
        • „Also an mangelndem Selbstbewusstsein fehlt es da nicht !“
          Ja! Das muss ein Gen sein. Anders ist diese maßlose Selbstüberschätzung bei very-lost-persons unerklärlich.

          7
        • Warum bist Du Elefantenfurz dann hier?
          Wieder so ein Vertreter der Mimimi Fraktion, der selbst gerne austeilt, jedoch nichts einstecken kann. Einfach nur lachhaft so ein Verhalten…

          7
        • Typen wie Du können in den meisten Fällen den „Mehrwert“ von akademischen Arbeiten gar nicht beurteilen.
          Aber darum geht’s letztlich nicht.
          Mir geht diese ständige Spalterei hier auf die Nerven: rechts – links, AfD — Altparteien, MINT — Laberfächer, usw. usf.

          -12
  • Sie hat damit nur gezeigt, wie nah ihre Gedanken an den anderen Autoren sind. Super Arbeit, weiter machen.

    20
  • Einer Justizsenatorin dürft dies eigentlich nicht passieren – eigentlich.

    32
    • Einer Bildungsministerin wie Annette Schavan ja auch nicht, da Bildung und Vorbild eng miteinander verknüpft sind.

      6
    • Genau deshalb hat sie ja den Posten bekommen. Damit sie im System nicht auffällt und gut dazu passt…

      14
  • Netzwerke für politische Karrieren an den Universitäten sind keine Verschwörungstheorie. Läuft alles über das Parteibuch, wie in den Schulen …

    30
  • Ertappt. Und es gibt noch viel viel mehr.

    20
  • 2005 wurde ihr Sohn geboren. „Ihre erste dienstrechtliche Verwendung im BfV hatte Badenberg 2006 als Referentin in der Abteilung Auslandsbezogener Extremismus.“ Wikipedia – Wie geht das so schnell? Mutterschutz? Stillzeit?

    15
    • Denke die hat gleich abkassiert und war in Mutterschutz … im Amt hat man es ruhig

      0
    • Was geht Sie das an? Wohl der Obermoralist mit mittelalterlichen Vorstellungen!

      -6
      • Gute Nacht !

        5
  • Wie kann man denn auch eine qualifizierte Doktorarbeit verlangen? Jeder weiß doch, dass politische Karrieren sehr zeitraubend sind und man dann eben beim promovieren etwas „fahrlässiger“ sein muss um die Vita aufzuhübschen.

    14
  • Follow the science! 😁

    12
  • Man merkt immer deutlicher, dass Plagiieren zunehmend zum guten Ton gehört – je mehr hochrangige Politiker oder Amtsträger überführt werden und dennoch an ihren Posten kleben bleiben.
    Lange dauert es wohl nicht mehr, bis das zur Voraussetzung wird.
    Schließlich fehlen echte Konsequenzen: Außer einem leichten Kratzer am Image passiert den Verantwortlichen meist nichts. Dass dabei der Anstand auf der Strecke bleibt, sieht man an Beispielen wie Mario Voigt sehr deutlich.

    8
  • Ja und? Damit bleibt man Ministerpräsident.. Und Grüne dürfen eh alles.

    25
    • Weil eine intelligente Mehrheit diese Dummbeitel machen lässt!

      12
  • „Ich habe nirgendwo abgepinnt. Das war meine Ghost WriterIN!“

    12
    • Wie bei Guttenberg. Der hatte seine Arbeit noch nichtmal gelesen, was sein Verteidigung damals sichtbar erschwerte.

      16
      • Baerbocks Traktat ist noch immer nicht aufgetaucht.
        Aber ein Buch musste die Grüne vom Markt nehmen, weil von vorne bis hinten ganz ohne eigenen Gedanken:

        20
        • Wo sollte der auch herkommen?

          2
  • Hat die Doktorarbeit überhaupt einen Wert.
    Wenn so viele Plagiate durch die Prüfung rutschen,
    Dann ist die Doktorarbeit wertlos.
    Die meisten lassen die Doktorarbeit von jemand anderem schreiben und der schreibt wieder wo anders ab.
    Menschen mit Geld verschwenden keine Zeit mit einer nutzlosen Doktorarbeit, sie lassen sie schreiben.

    11
  • Ich habe mir den Stress mit der Doktor-Arbeit nie angetan, weil auch keine Zeit dazu hatte !. Ich habe mir meinen Doctor H.C. ganz einfach gekauft und auch bar bezahlt. Ich habe und hatte bisher noch nie damit Angegeben und Reklame gemacht .

    7
    • Det lob ick mir, Keule!

      4
  • Scheint mir gut zur Wahrheitsliebe des Verfassungsschutzes und der CDU zu passen. Überrascht mich nicht!

    46
  • Hat halt niemand damit gerechnet, das diese Dissertationen doch nochmal gelesen werden. Wievielen schlottert wohl gerade die Hose???

    11
  • Ich warte noch auf die Meldung das Stefan Weber ein rechter Rassist ist denn immerhin hat er die Doktorarbeit von einer gebürtigen Iranerin geprüft und etwas gefunden im Gegensatz zur Doktorarbeit von Frau Weidel wo es nichts zu beanstanden gab.

    6
  • Na, immerhin kann die Dame fehlerfrei deutsch lesen und schreiben und abschreiben, ist doch heutzutage schon was bemerkenswertes, wenn ein Politiker das kann. Ich glaube mich zu erinnern dass da Menschen in höchste Ämter gelangt sind die da nicht so ganz fit drin gewesen sein sollen…

    28
  • Nun … „Die Dissertation wurde nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt“, so wie bei all den anderen „Überführten“, klar. Ein gängiges Muster der System- und Regierungspolitiker. Es ist absolut kein Wunder, dass diesen Personen nichts geglaubt wird.

    24
  • Das muss schon ein merkwürdiges Gefühl sein so als Schummler. Denn in Zukunft wird man sowas mit einem Click finden. Irgendwann ist jeder Titel dran. Richtig so.

    23
  • Vielleicht hat ja Annalena Baerbock die Dissertation für Felor Badenberg verfasst….

    12
    • Vielleicht war es aber auch der Rooooberärt, unser Kinderbuch-Abschreiber und Wirtschafts-an-die Wandfahrer…

      5
  • Interessanterweise steht in ihrem Wikieintrag nichts zur Religion. Auch nicht im Munzinger. Ich würde dennoch vermuten Islam. Damit arbeitet man heute beim Verfassungsschutz und wird Justizsenator.

    12
    • Nun ja – Geburtsort Teheran: Zoroastrierin oder assyrische Christin (beide je 0,1 % der Theheraner Bevölkerung) dürfte sie wohl kaum sein…

      9
  • „Seit den 1990er Jahren führt sie den Namen Felor Badenberg“ (wikipedia): Aber „Haghighi-Niat“ (gleiche Quelle) – klingt doch – wallah! – auch schön! Und „Badenberg“? Warum nicht gleich Battenberg/Mountbatten? Ach, ich vergaß: Das wäre offene Hochstapelei – und die gibt’s ja unter Rechts- und Links-Gelehrten nicht, und wenn doch, dann nur in homöopathischer Dosierung! Aber ein ganz klein wenig lautliche Annäherung – und damit beinahe (aber nur beinahe!) ein ‚Namens-Plagiat‘ – macht Eindruck und verleiht Gewicht…
    Verehrter Herr Weber, bitte lassen Sie nicht nach, sondern bleiben Sie dran!!!

    12

Werbung