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Berlin

Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor „weißen Schulen“ durch AfD-Amtsträger und fordert Widerstand

Der Berliner Landeschef der Bildungsgewerkschaft GEW warnt vor AfD-Amtsträgern im Bildungs- und Jugendbereich. Diese könnten versuchen, „möglichst weiße Schulen zu schaffen“. Akgün ruft deshalb zu Widerstand durch Lehrer und Pädagogen auf.

Von

Die GEW Berlin auf einer Demo (IMAGO/IPON)

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Angesichts der am 20. September anstehenden Abgeordnetenhauswahlen in Berlin warnt der Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Gökhan Akgün, vor gewählten Amtsträgern der AfD. Im Interview mit nd ruft er insbesondere Mitarbeiter im Bildungsbereich auf, sich den Anweisungen von AfD-Politikern zu widersetzen, falls diese „eine Politik der Ausgrenzung, Diskriminierung und Einschüchterung“ umsetzen würden. Man werde „nicht dabei helfen, demokratische Prinzipien abzubauen“.

„Mein Appell an unsere Mitglieder ist: Seid wachsam, seid solidarisch! Widersprecht! Organisiert euch!“, sagte Akgün. „Wenn versucht wird, antifaschistisches Engagement zu bekämpfen oder demokratische Bildungsarbeit zurückzudrängen, dann darf niemand schweigen.“ Insbesondere Personalräte seien angehalten, Grenzüberschreitungen zu erfassen und juristische Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten.

Zwar sei die Beteiligung der AfD an der Berliner Landesregierung, dem Senat, unter den gegebenen politischen Verhältnissen unrealistisch. Es könne jedoch durchaus passieren, dass die Partei nach der Wahl Bezirksstadträte stellt, so Akgün. Im Bildungsbereich könne es daher vereinzelt zu AfD-Bezirksschulstadträten kommen, die zwar selbst keine inhaltlichen Schwerpunkte setzen dürfen, aber auf andere Weise „viel Schaden anrichten“ könnten.

„Da könnte es Versuche geben, möglichst weiße Schulen zu schaffen. Auch bei der inklusiven Beschulung von behinderten Kindern könnten AfD-Bezirksstadträte Steine in den Weg legen“, sagte Akgün. Zudem drohe, dass einzelne Schulformen politisch bevorzugt würden. Derartige Gefahren seien real und müssten entsprechend ernst genommen werden.

Die noch größere Gefahr bestünde jedoch, wenn ein AfD-Politiker zum Bezirksjugendstadtrat gewählt würde. „Wenn ich mir angucke, was im AfD-Wahlprogramm zum Thema sexuelle Vielfalt steht, dann wird mir übel“, erklärt Akgün. Insbesondere die bestehenden Angebote im Bereich „Vielfaltspädagogik“ seien durch die inhaltlichen Schwerpunkte der Partei stark gefährdet. Akgün warnt deshalb auch vor Kürzungen im Bildungsbereich, die die Prävention von Rechtsextremismus untergraben könnten.

ahz

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71 Kommentare

  • Und mir wird mittlerweile schon übel wenn ich das Wort „Vielfalt“ nur höre!

    • Ja diese völlig sinnbefreiten und entleerten Worthülsen nerven ungemeint, vorallem weil irgendwelche Spinner jeden Mist da hinein interpretieren… Waren DE/EU nicht vielfältig vor 2015? Idiotisch

    • Und mir wird übel, wenn ich den Namen eines Bildungsgewerkschaftler nicht aussprechen kann!

    • Vielfältig ist nur die Einfältigkeit linker Organisationen.

    • Das triffts! „Bunt“ kommt gleich danach. Als Ersatzbrechmittel.

    • Vorallem soll er diese Reden mal in seiner Heimat schwingen, der Gökhan Akgün. Hört sich türkisch an.

  • Weiße Schulen gibt es in grünen Hochburgen.

    • Und grüne Schulen sind typisch für weiße Hochburgen.
      Korrelationen gibt’s, do legst di nieder…

    • Meist aber auch nur als Privatschulen damit das auch so bleibt !

    • Während meiner ganzen Schulzeit war ich in 7 verschiedenen Klassen. Alle weiß in weißen Schulen. Kann mich nicht daran erinnern, bunte „vielfältige“ Schulen vermisst zu haben.

  • Mehr „safe spaces“ auch in Schulen!

  • Bisher haben nur die Schaden angerichtet, die vor der AfD warnen!

  • Die Apartheid war Zwang. Das darf man nicht machen. Aber wenn Eltern die Schule wählen wollen, warum sollte man Sie zwingen, dass Sie ihre Kinder auf eine bestimmte Schule schicken. Das wäre dann ja auch Zwang. Oder sollen nur reiche Grünenwähler die Schule wählen dürfen (Privatschule machen die Grünenwähler oft).

  • Viel Feind, viel Ehr! Mehr Feinde als die AfD hat kann man nicht haben. Wunderbar. So bleibt die Partei im Gespräch. Land auf, Land ab, jeden Tag und überall. Gefühlt könnte man meinen, es gäbe in Deutschland über nichts mehr anderes etwas zu berichten. Deutschland muss ein sorgenfreies Land sein. Glückliches Deutschland..

    • Jetzt stellen Sie sich vor, es gäbe die Dauerhetze gegen die AfD nicht. Wo die Partei in Umfragen dann stünde? – Nicht bei 30 bzw 42 Prozent, sondern eher bei 44 und 55 Prozent.

  • Man kann sich immer und immer wieder wiederholen das hat nichts aber auch gar nichts mehr mit einer Demokratie zu tun.

  • Die Schulen in Deutschland sind zurzeit mehr als bunt. (ca. 90 %, siehe Schule in Ludwigshafen), wo sich die meisten GEW-Lehrer dann wegen den Zuständen in der Schule wegen ihren bunten Schützlingen krank schreiben lassen.

    • Auch, wenn Gerhard Schröder sich für seine „korrekte Aussage“, Lehrer sind das faulste Pack welches sich in Du..land herumlümmelt, entschuldigt hat, bleibt das doch die Wahrheit. Das „Faul-krankschreiben lassen“ gibt es schon seit Jahrzehnten bei Lehrern.
      Lehrer sollten grundsätzlich nach Anwesenheit und Leistung bezahlt werden. Stempeluhren sind angebracht. Weiterhin sollten beamtete Lehrer Sozialversicherungsbeiträge entrichten, sowie alle anderen Beamten auch. Die Sozialversicherungsbeiträge sind, seit Beamtenstatus, nachzuentrichten.

    • 90 % an einer Schule in Ludwigshafen sind eine lokale Ausnahme und kein Abbild Deutschlands. Bundesweit haben etwa 29 % der Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte. Weitere 12 % hatten nur ein eingewandertes Elternteil, 59 % keine Einwanderungsgeschichte.

      Und „Einwanderungsgeschichte“ bedeutet keineswegs, dass man einem Kind seine Herkunft ansehen kann. Nach meiner groben Schätzung könnte man bei mindestens der Hälfte, vermutlich etwa 60–70 % der Schüler mit Einwanderungsgeschichte anhand des Aussehens nicht zuverlässig erkennen, ob sie einen entsprechenden Hintergrund haben. Herkunft, Verhalten und äußeres Erscheinungsbild sind eben völlig verschiedene Dinge.

      Für rassistische Hetzer mag das alles befremdlich wirken, ich weiß.

      -44
      • Die heutige „Einwanderungsgeschichte“ sieht man aus einem Kilometer Entfernung, aber auch am Geräuschpegel. Und genau um die geht es hier und heute. Immer nur zu bagatellisieren und herunterzuspielen macht die Sache immer schlimmer. Vielleicht schafft Sachsen-Anhalt tatsächlich die Umkehr in den Schulen.

        • Dass du nur die Lautesten registrierst und dann auf alle beziehst und somit vielen Menschen Unrecht tust, während du anderen Menschen, die hier eigentlich nur rhetorisch auf die Bremse drücken wollen, vorwirfst, zu bagatellisieren, ist mir schon klar. Das ist wohl deinem unwahrscheinlich bescheidenen Auffassungsvermögen geschuldet.

          -12
      • Döp dö dö döp, Atlas.

        • Ich mag Techno.

          -10
      • „Ehe ich gar nicht beachtet werde, verabscheut mich lieber!“

        Jeder, wie er kann. Suum cuique.

        • Projizier woanders.

          -6
      • Ahahah, die „rassistische Hetzer“ Keule, dann kann ja nie stimmen was sie sagen…
        „Verhalten und äußeres Erscheinungsbild sind eben völlig verschiedene Dinge.“
        Irgendwie aber ganz häufig nicht, oder warum „machen Kleider Leute“. Hören Sie auf die Realität zu verdrehen und zu pervertieren. Hat der Verfassungsschutz eigentlich nicht besseres zu tun als hier zu kommentieren?

        • Wie gesagt, Eisenhut aka Alluskewitz, projizier woanders.

          -2
        • Wieso kriegt der Hetzdreck eigentlich auf jede noch so durchsichtige Provokation so zuverlässig immer dieselben treudoof-empörten Antworten? Seid ihr nicht lernfähig?

          -2
        • Kindskopf.

          -5
      • Bundesweit haben etwa 29 % der Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte.

        Diese 29 % scheinen ja schon mehr als zu reichen um das seid Jahrzehnten eh schwache Bildungssystem Deutschlands nun endgültig kollabieren zu lassen !

        Wie schön dass z.b die Polen da wesentlich Cleverer seid 2015 agiert haben !
        Heute wären wir über polnische Verhältnisse im Bildungssystem wohl schon mehr als begeistert !

      • Und jetzt?

        • Nix. Jürgen schreibt irgendeine Scheiße. Ich halte dagegen. Das war’s. Mehr ist es nicht.

          Und jetzt?

          Verstehst du das Konzept von Rede und Gegenrede? Oder übersteigt das deinen kleinen Geist?

          -3
      • Gesichert scheinwissenschaftliche, staatliche Statistik und Realität prallen nun mal meist aufeinander. War schon beim mutmaßlich nachzuweisenden „menschenverachtenden Klimawandel“ in Form von globaler Wissenschaftsprostitution zu erkennen.

  • Diese Namen. Irgend etwas fundamentales ist in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts völlig daneben gegangen. Ob das noch schlimmer wird?

  • Nun, es ist schon erstaunlich, welche Zustände Menschen – durch Gewöhnung und Ideologie – für „erstrebenswert“, „gut“ oder auch nur „normal“ halten können – es ist damit wohl wie mit Folter: Wenn man nur lange genug gehangen hat, will man gar nicht mehr runter.

    Sämtliche dauerhaft, überwiegend oder auch nur langjährig sozialistisch geprägten und regierten Bundesländer sind in praktisch jeder Hinsicht „ganz unten“ (oder auf dem direkten Weg dorthin).

    Aber, anstatt daran etwas ändern zu wollen, erklärt man das auch noch – völlig kontrafaktisch – zu Erfolgen sozialistischer Politik.

    Allein das zeigt überdeutlich, daß die geistigen Auswirkungen des Sozialismus wesentlich schneller und verheerender eintreten als die wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen.

  • „Die noch größere Gefahr bestünde jedoch, wenn ein AfD-Politiker zum Bezirksjugendstadtrat gewählt würde.“

    Die größte „Gefahr“ ist eher, das es der AfD gelingt denen die staatlichen Gelder zu streichen. Ist nur die Frage, ob das Steuerzahler außerhalb des DGB auch als „Gefahr“ empfinden.

  • Aus alledem dünstet der Angstschweiß der Linken aus, die „Lufthoheit über den Kinderbetten“ zu verlieren.

    Kein AfD-Politiker hat je von „weißen Schulen“ gesprochen.
    Kein AfDler hat je gefordert, Kinder mit mangelhaften Sprachkenntnissen oder Behinderungen vom Schulbesuch auszugrenzen.

    Nein, die AfD möchte, dass wieder wie bis vor ein paar Jahren üblich, Kinder so unterrichtet werden, wie es ihren Bedürfnissen entspricht und nicht um jeden Preis der Vielfalt und Inklusion in gemeinsame Klassenräume gesteckt werden mit Kindern, die ganz andere Lernvoraussetzungen haben.

    Inklusion ist Ideologie.
    Getrennte Schule nach den Bedürfnissen des Einzelnen ist die Berücksichtigung des Individuums, eine Fähigkeit, die linke Gleichmacher noch nie hatten.

  • Einbildung ist KEINE Form von Bildung.

    Aber da es bisher KEINE Verantwortung auf Bundes- und Landesebene gab, fragt euch wie gut ist es mit dem Bildungssystem bestellt unter der Leitung der Altparteien.

    • Wenn nur noch Analphabetern bei McDumm bestellt werden, brauchts auch keine Bildung mehr. Denke die letzten Regierungen haben den anti-Bildungsauftrag gut umgestzt.

  • Das ist echte Realsatire.

    • @Franki wäre es wen es nicht so traurig und gefährlich wäre.

      Mit anderen Worten der GEW warnt vor Deutschen Kindern in Deutschen Schulen.

  • Dieser Funktionär sollte mal, anstatt aus seinem Elfenbeinturm zu predigen, einmal am Unterricht in den sog. „Problemschulen“ teilnehmen oder besser noch unterrichten.

  • Gegen „weiße“ Schulen hätte ich nichts. Viele Probleme würden verschwinden

  • „Lasst die Reichen für ihre Krise zahlen“

    offenbart die gesamte Ungebildetheit in den Lehrer- und Pädagogen-Berufen. Null Schimmer von irgendwelchen politisch-wirtschaftlichen Zusammenhängen. NULL!

  • In der GEW sind seit Jahrzehnten nur linke Träumer aktiv.

  • Drehen jetzt alle durch?

  • Die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die AFD möchte lediglich Vorbereitungsklassen, in denen ausländische Kinder zunächst die deutsche Sprache lernen. Eine absolut vernünftige Forderung, um normalen Unterricht zu gewährleisten. Und was macht die GEW daraus? Hier sieht man mal wieder, dass schlichtweg keine Kommunikation mit solchen Leuten möglich ist, weil sie diese nicht willens sind, sinnvolle Vorschläge zu diskutieren, sobald sie von der AFD kommen.

  • Weiße Schulen wären doch ein Traum.

  • Die GEW ist also auch ein rassistischer Verein.

  • Akgün möge sich um den Bildungsnotstand in Anatolien kümmern. Eine ausländische Einflussnahme auf unser Bildungssystem lehnen wir entschieden ab.

  • Wollt Ihr mehr Brennpunktschulen, wo 50 % der Abgänger weder Schreiben noch Lesen können?
    Dann bitteschön, wählt die Altparteien.
    Noch eine Generation und Dummland ist ein 3.Welt Land.

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