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Linksextremer Anschlag

Immer noch 25.500 Haushalte ohne Strom, erst am Donnerstag kommt ganz Berlin wieder ans Netz

Drei Tage nach dem Brandanschlag im Südwesten Berlins sind immer noch 25.500 Haushalte ohne Strom. Erst am Donnerstagnachmittag sollen die notwendigen Reparaturen abgeschlossen sein.

Drohnenaufsicht vom Mexikoplatz in Zehlendorf während des Stromausfalls (IMAGO/Emmanuele Contini)

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Nach wie vor sind 25.500 Haushalte im Berliner Südwesten ohne Strom. Alle 74 im betroffenen Gebiet ansässigen Pflegeeinrichtungen werden jedoch mittlerweile wieder mit Strom versorgt. Dies gab Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner am Dienstagmittag im Rahmen einer Pressekonferenz der Senatskanzlei anlässlich des Anschlags auf das Berliner Stromnetz an. Im weiteren Tagesverlauf sollen auch alle betroffenen Supermärkte wieder öffnen, wodurch die Nahversorgung kurzfristig wiederhergestellt wäre. Zudem sei die weitere Reparatur am Stromnetz im Zeitplan. Die vollständige Wiederversorgung soll bis Donnerstagnachmittag erreicht sein.

Ursprünglich waren seit Samstagmorgen 45.500 Haushalte und 2.200 Gewerbeeinrichtungen infolge eines linksextremistischen Brandanschlags der sogenannten Vulkangruppe auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe dem Heizkraftwerk Lichterfelde ohne Strom. Die Gruppe hat sich in einem Bekennerschreiben zu dem Anschlag bekannt (Apollo News berichtete).

Bei dem Brandanschlag sind insgesamt fünf Hochspannungskabel und zehn Mittelspannungskabel beschädigt worden, die für die Versorgung der betroffenen Gebiete essenziell sind. Den zuständigen Einsatzkräften gelang es nach Angaben des Netzbetreibers Stromnetz Berlin seitdem sukzessive rund 20.000 Haushalte durch Umschaltungen und Netzumbauten wieder ans Netz zu bringen. Dabei konnten betroffene Straßenzüge über alternative Einspeisewege aus anderen Netzbereichen angefahren werden. Parallel werden kritische Infrastruktur und Pflegeeinrichtungen laut Innensenatorin Iris Spranger über insgesamt 36 „sehr große“ Notstromaggregate abgesichert.

Die verbleibenden 25.500 Haushalte lassen sich auf diese Weise jedoch nicht wieder ans Netz bringen, weil alternative Einspeisewege keine ausreichenden Kapazitäten für ein derartig großes Restgebiet liefern können. Da die zerstörten Kabel jedoch so stark beschädigt sind, dass sie wahrscheinlich ersetzt werden müssen, was wiederum Monate dauern kann, arbeitet man laut Stromnetz Berlin derzeit an einer provisorischen Lösung.

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Zu diesem Zweck werden derzeit zwei Leitungen neu miteinander verbunden, die zuvor so nicht zusammengeschaltet waren. Die Angelegenheit wird maßgeblich durch den Umstand verkompliziert, dass es sich bei den beiden Leitungen jeweils um ein Kunststoffkabel und ein Ölkabel handelt. Um die unterschiedlichen Kabeltechnologien zu verbinden, seien laut eines Sprechers des Netzbetreibers Stromnetz Berlin eine etwa 14 Meter lange, tiefe Baugrube, eine möglichst staubfreie Umgebung sowie Plusgrade notwendig. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, würden beheizte Zelte an der Baustelle errichtet.

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Nach aktuellem Stand sind am Dienstagmittag die notwendigen Tiefbauarbeiten abgeschlossen, sodass nun die elektrischen Arbeiten beginnen könnten. Insgesamt liege man bis jetzt „sehr gut im Zeitplan“, erklärte der Unternehmenssprecher. Ursprünglich waren vor allem die Ortschaften Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde stark betroffen. Zumindest Lichterfelde ist fast vollständig wieder am Netz. Die drei S-Bahnhöfe Mexikoplatz, Nikolassee und Wannsee werden wieder genutzt.

Wie Franziska Giffey in einem Instagram-Post am Dienstagmorgen mitteilte, ist mittlerweile auch das Heizwerk in Berlin-Wannsee, das das Helmholtz-Zentrum Berlin mit Fernwärme versorgt, wieder in Betrieb. Damit sei „ein weiterer wichtiger Schritt zur Versorgung der Fernwärmekunden getan“. Bereits jetzt würden 9.000 der ursprünglich betroffenen 12.000 Haushalte wieder mit Fernwärme versorgt. Laut Einschätzung von Experten drohen jedoch bestimmte Wärmepumpen in Privathaushalten aufgrund der ungünstigen Kombination aus Dauerfrost und Stromausfall beschädigt zu werden (Apollo News berichtete). Zudem kam es in manchen Haushalten und Straßenzügen zu Überschwemmungen durch Rohrbrüche.

Trotz der Bemühungen harren nach wie vor Zehntausende Berliner Bürger in ihren kalten und dunklen Wohnungen aus. Mittlerweile haben die Behörden angekündigt, anfallende Hotelkosten vollständig zu erstatten. Laut Franziska Giffey konnten 161 Hotels in das Programm eingebunden werden. Zuvor wurde lediglich angeboten, für zusätzliche Kosten ab 70 Euro pro Doppelzimmer und Nacht aufzukommen, was erhebliche Kritik nach sich zog (Apollo News berichtete). Zusätzlich werden sogenannte Wärmeorte angeboten, an denen man die Möglichkeit hat, sein Handy aufzuladen, zu duschen und sich aufzuwärmen. Außerdem gibt es noch fünf Notunterkünfte mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Versorgungsangebote sollen noch bis zur endgültigen Wiederversorgung aller Gebiete, die für Donnerstagnachmittag geplant ist, weiterlaufen. Nach wie vor kritisch ist die ärztliche Versorgung. Zwar werden vom ärztlichen Bereitschaftsdienst Hausbesuche angeboten. Doch weil Telefon- und Mobilfunkverbindungen im Ausfallgebiet zeitweise unzuverlässig sind, müssen Betroffene teilweise auf Notrufannahmepunkte ausweichen. Das bringt zusätzliche Hürden mit sich, gerade für Hochbetagte.

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34 Kommentare

  • Um sich bis Donnerstag warm zu halten empfehle ich Demonstrationen gegen die AfD und Jubelszenen ob der guten Politik in Berlin.

  • Der Hammer ist zudem folgender:
    Dass 161 Hotels bereit sind, Menschen nach einem unverschuldeten Stromausfall „zum Selbstkostenpreis“ aufzunehmen, wird als solidarische Geste verkauft. Tatsächlich ist es ein Armutszeugnis. Wer durch Versäumnisse der öffentlichen Hand in eine Notlage gerät, sollte nicht auch noch dafür zahlen müssen. In einer funktionierenden Stadt organisiert die Verwaltung kostenlose Notunterkünfte und entschädigt die Helfenden – statt die Kosten auf die Betroffenen abzuwälzen. Das ist keine Solidarität, das ist Organisationsversagen.

    • Hierzu sei gesagt, die Berliner wählen seit x Jahren sich diesen politischen Schrott selber! Außerdem überlebt diese idiotische Stadt nur durch das Geld anderer Bundesländer! Hier müsste der Geldhan zugedreht werden und dann verhungern die ganzen grünen Klugscheisser!

  • Auf jeden Fall wieder Wegner wählen oder einen anderen Linken…

    • Ich fürchte viele seiner Wähler haben entweder ein eigenes Notstromaggregat oder können es sich leisten bis Donnerstag ins Adlon zu ziehen…

  • Das Jahr wurde nicht genannt…!

    • Ich glaube schon, dass 2026 gemeint ist. 😉

  • Berlin sollte öffentlich Abstand nehmen von seiner Olympia Bewerbung.
    Es ist doch offensichtlich, daß die Mängel in Politik und Verwaltung die Durchführung einer solchen Veranstaltung gefährden und das dieser Augiasstall das ganze Land blamieren könnte.
    Erstmal die Grundlagen schaffen: Infrastruktur, Verwaltung, Justiz und Polizei, wenn das klappt kann man weitersehen.

  • Es wird überall von Haushalten geschrieben! … Leute (Medien, auch AN), dort leben MENSCHEN! Nicht geschnallt?

    In der Regel zwei, drei oder vier! Heißt durchnittlich drei Personen. … Und so geht es um min. 75.000 Menschen! Eine Kleinstadt!

    Da wird einem Alles, die Bedeutung, viel klarer.

    Am Donnerstag haben Alle Strom? Warten wir ab. … Und dann treten erst die Folgeschäden zu Tage. … Wer bezahlt diese? Die Mieter, die Eigentümer?

    • Update. Die ersten Rohrbrüche sind schon akut. … Na dann. Weniger schwätzen, reinklotzen!

    • Ich möchte nicht wissen, wieviele Tote auf das Konto dieser Linksterroristen geht!
      Aber sie haben sich ja dafür in ihrem Bekenner-Pamphlet entschuldigt……..wird den Verantwortlichen wohl reichen.

    • Am Donnerstag kommen die Leute nach Hause und wollen die Heizung wieder anstellen. Wie es dann weitergeht sehen Sie nach der nächsten Maus. Einige werden Glück haben, andere irgendeine Störung durch die irreguläre Abschaltung. Dann rennen X-Tausend auf Klempnersuche. Die Verlierer frisst der Frost.

  • Derweil strecken sich unsere Goldstücke nochmal lang aus und drehen sich im warmen Bett rum.
    Deren aller größte Sorge ist wo man am nächsten Morgen zum alimentierten Frühstücken hingehen soll.

  • Es muss erst noch Kabel im Baumarkt besorgt werden. Leider waren die Türen wegen Stromausfall nicht zu öffnen und die Kasse ging auch nicht…Jetzt hat der Krisenstab den Kabeltransport mit Polizeibegleitung genehmigt, allerdings nur zwischen 21-22:30 wegen der Anwohner usw. usw. Wegner und seine Gang stolpert von einem Desaster ins nächste …. Kalkutta an der Spree – LOST !

    • Der war ja auch erst sehr spät auf der Matte. Könnte mir vorstellen, der hat bei seinem Freund gepennt! Oder vielleicht Span?

  • Die Tagesschau spricht lieber über Brillenpinguine, der Rest der Medien lieber über Grönland oder Crans Montana, aus einem Grund: dieser linksradikale Terroranschlag nutzt der AfD, er lässt UnsereDemokraten in einem sehr schlechten Licht erscheinen, es werden Fragen laut, wieso man zwei Verdächtige mit eindeutiger Ausrüstung damals laufen ließ, aber eine Grüppchen Senioren jahrelang in Untersuchungshaft schmoren lässt, derweil sich die Staatsanwaltschaft bemüht, kleinste Indizien zu Beweisen aufzublasen.
    An diesem Terroranschlag wird sehr deutlich: Unseredemokraten sind Teil des Problems, Teil eines politischen Lebensraumes, indem solche Terroristen gedeihen.
    Und also soll das alles schnell verdrängt werden, dem stemmt sich nur ein kleiner Teil alternativer Medien entgegen, vielen Dank dafür.

  • Immerhin ist die 14m lange Baugrube nach nur 4 Tagen ausgebaggert.
    Das soll erst mal einer nachmachen

  • Merz hat sich zu dem Anschlag noch nicht geäussert. Heute ist der 6.1.2026! Bedauert aber, dass es in der Ukraine zu einer humanitären Energiekrise kommt. 45000 Berliner Haushalte ohne Strom sind keine Erwähnung wert, dies ist dem Bürger, welcher mit seinen Steuergeldern die Strom- und Wärmeversorgung in der Ukraine ungefragt finanzieren muss, doch glatt ins Gesicht gespuckt. Welche Emphatielosigkeit dem eigenen Bürger gegenüber. Pfui Teufel! Schröder und Schmidt wären da vor Ort gewesen.

    • Das hat für Merz, wie auch so vieles für die Tagesschau, „lediglich regionale Bedeutung“…

  • Was Berlin nun wirklich dringend benötigt ist eine Demo gegen rechts.

  • Ich möchte den Berlinern ganz herzlich danken für ihren unermüdlichen Einsatz zur Verringerung der CO2-Emissionen!

    Schade, dass sie ihre heldenhaften Einsatz bereits nach wenigen Tagen abbrechen. Wäre es nicht viel schöner, wenn ganz Berlin durchgängig ohne Strom wäre? Dann blieben uns auch etliche übergriffige Gesetze und wirre Pressemitteilungen erspart.

    • Regierungviertel soll es treffen und dann einen Bauzaun drum herum.Mittags ein paar Banannen rüber schmeissen. Fertig

  • Respekt das hätte in Timbuktu auch nicht länger gedauert.

  • Ich gehe hier jede Wette ein, das die Berliner bei der nächsten Wahl eine noch wesentlicher schlimmere und volksfeindichere Regierung wählen werden!

    • Da wette ich nicht dagegen.

  • Man hätte mal eben 2-3 Fachkräfte aus der Ukraine einfliegen lassen sollen. Die sind wenigsten in der Lage innerhalb von wenigen Stunden den Strom in den Städten wieder ans laufen zu bringen.

  • Moin , bei der nächsten Demo in Berlin gegen Rechts wenn die Antifa und alle Demokratie Retter sich wieder selber feiern.
    Dann können die Betroffenen des Anschlages am Straßenrand wieder mit den Fähnchen winken.
    Denn mehr Protest geht nicht.
    Wie die Lämmer haben sie reagiert.

  • Am besten noch einen Lageplan der erneuerten Kabelverläufe Online stellen.
    Das erleichtert die Arbeit der Linken Vulkan Berlin/Brandenburg Terroristen wenigstens etwas.

  • Die Remmos sind da schneller.Sie haben schon versucht einen Geldautomaten zu plündern,sind erwischt worden. Obs eine Anzeige gibt, oder eine Verwarnung „Mach nich Scheixxe , Alder“, ist bisher nicht bekannt.

  • Vnkijkkh

  • Was macht eigentlich die Fahndung nach den Tätern?

    • Wieso Täter? Das sind doch Klimahelden.

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