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Gaza

Hamas-nahe Skandalbehörde UNRWA für Friedensnobelpreis nominiert

Ausgerechnet die Hamas-nahe Skandalbehörde UNRWA wurde jetzt für den Friedensnobelpreis nominiert. Mindestens ein Dutzend UNRWA-Mitarbeiter hatten sich an der Terrorattacke auf Israel beteiligt, hunderte mehr verbreiten regelmäßig antisemitische Hetze.

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Mindestens ein Dutzend Mitarbeiter der UN-Behörde UNRWA hatten sich an dem Hamas-Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober beteiligt. Routinemäßig fällt UNRWA mit wüstem Antisemitismus auf. Trotzdem wurde die Organisation jetzt ausgerechnet für den Friedensnobelpreis nominiert.

Asmund Aukrust, norwegischer Abgeordneter für die linke Arbeiterpartei, nominierte die Gruppe „für ihre langfristige Arbeit zur lebenswichtigen Unterstützung Palästinas und der Region im Allgemeinen.“ „Diese Arbeit ist seit über 70 Jahren von entscheidender Bedeutung und in den letzten drei Monaten sogar noch wichtiger“, meint Aukrust, der zudem Vize-Vorsitzender des auswärtigen Ausschusses im norwegischen Parlaments ist.

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Eine ganze Reihe von Ländern, angeführt von den USA und Großbritannien – und nach einigem Zögern auch Deutschland – hatten nach Bekanntwerden des neuen UNRWA-Skandals ihre Zahlungen an die Behörde auf Eis gelegt.

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Dass die UNRWA eng mit der Hamas verflochten ist, ist seit Jahren bekannt. So musste die Organisation in der Vergangenheit öffentlich zugeben, die Terrorgruppe über Gehälter von Hamas-Mitgliedern mitfinanziert zu haben. In Schulmaterialien des UN-Hilfswerkes, welches quasi die gesamte Infrastruktur des Gazastreifens trägt, sind immer wieder antisemitische und Terror-verherrlichende Inhalte aufgefallen – so leugneten UNWRA-Schulen in der Vergangenheit immer wieder die Existenz Israels. 

Während des Gaza-Konfliktes im Sommer 2014 wurde bekannt, dass palästinensische Terrorgruppen Einrichtungen der UNRWA, zum Beispiel Schulen, mehrfach als Verstecke für Raketen benutzten – eine Praxis, die bis heute fortgesetzt wird. Viele palästinensische UNWRA-Mitarbeiter im Gazastreifen sind Hamas-Unterstützer: Eine Analyse von Facebook-Accounts von Lehrern und Rektoren an UNRWA-Schulen ergab, dass diese Hitler als „großartigen Führer“ feiern, die Mitarbeiter sich über die Ermordung von Juden amüsierten und sich freuten, dass Kämpfer der islamistischen Hamas in Gaza ihre Schule besuchen.

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Nach dem Massaker am 7. Oktober äußerten diverse UNRWA-Lehrer ihre Sympathie für die Terrorangriffe der Hamas. Ein Schuldirektor namens Iman Hassan rechtfertigte die Taten der Hamas als „Wiedergutmachung“ für die Missstände in Gaza. Der Direktor einer Ausbildungsstätte in der Gaza-Großstadt Khan Younis feierte einen Terroristen des 7. Oktobers als „Helden“. All das ist in der UN-Organisation wortwörtlich systemisch: Bei UNRWA-internen Gewerkschaftswahlen gewann die Hamas in der Vergangenheit deutlich.

Ebenfalls bekannt ist auch, dass nach der Hamas-Attacke mindestens ein UNRWA-Mitarbeiter persönlich Israelis als Geisel hielt: So hatte ein Lehrer der Organisation auf seinem Dachboden eine mehrköpfige israelische Familie als festgehalten und kaum versorgt hatte. Er hatte die Geisel fast 50 Tage weggesperrt und nur selten oder gar nicht mit Verpflegung oder Medikamenten versorgt.

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