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Dutzend UNRWA-Mitarbeiter beteiligten sich an Hamas-Massaker – USA pausieren Zahlungen

Wie sich nun herausstellt, haben sich mindestens ein dutzend UNRWA-Mitarbeiter an dem Hamas-Massaker in Israel beteiligt. Die USA setzen als Reaktion ihre Zahlungen aus, deutsche und EU-Gelder fließen weiter.

Mindestens zwölf Mitarbeiter der UN-Behörde UNRWA haben sich an der Hamas-Terrorattacke gegen Israel am 7. Oktober beteiligt. Das zeigen Ermittlungen von israelischen Behörden, die entsprechenden Mitarbeiter wurden daraufhin von der UNRWA suspendiert. Zudem seien Fahrzeuge und Einrichtungen des UN-Hilfswerks genutzt worden.

Die UNRWA hat eigentlich die Aufgabe, sich um palästinensische Flüchtlinge aus den arabischen Kriegen gegen Israel zu kümmern. Entsprechend übernimmt die Behörde gerade in Gaza viele halbstaatliche Aufgaben, etwa den Betrieb von Schulen. Dort fiel die UNRWA immer wieder mit wüster antisemitischer Propaganda auf, denn vieler ihrer Mitarbeiter im Gaza-Streifen gelten als Hamas-nah.

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Das war einer der Gründe, weshalb etwa US-Präsident Trump die amerikanische Finanzierung der Organisation auf Eis legte. Biden setzte sie dann wieder fort. Nach den neuen Enthüllungen ist aber offenbar der Druck auch auf das US-Außenministerium massiv gestiegen. Jedenfalls kündigten die USA nun wieder die Pausierung von Zahlungen an die Behörde an.

„Die Vereinigten Staaten sind äußerst beunruhigt über die Vorwürfe, dass zwölf UNRWA-Mitarbeiter an dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober beteiligt gewesen sein sollen. Das Außenministerium hat die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für UNRWA vorübergehend ausgesetzt, während wir diese Vorwürfe und die Schritte, die die Vereinten Nationen unternehmen, um dagegen vorzugehen, prüfen“, so ein Statement des Außenministeriums in Washington.

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Auch Deutschland hatte nach dem 7. Oktober kurzzeitig Zahlungen nach Gaza pausiert, nur um sie wenig später deutlich zu erhöhen, wie Außenministerin Baerbock damals stolz erklärte. Auch die EU erhöhte Zahlungen in den von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifen – verdreifachte die Gelder sogar.

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Ob es in Deutschland nun ein Umdenken gibt, ist unklar. Schließlich sind entsprechende Vorwürfe gegen UNRWA-Personal nicht neu. Apollo News berichtete etwa bereits über einen UNRWA-Lehrer, der selbst eine israelische Familie als Geiseln hielt. All das war schon seit Wochen und Monaten bekannt.

Update: Inzwischen hat auch Deutschland seine Zahlungen an die UNRWA pausiert.

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