Nationalpreis-Verleihung
Grönemeyer behauptet, die Flüchtlingsaufnahme 2015 sei nicht „von oben verordnet worden“
Bei der Verleihung des Deutschen Nationalpreises hat Herbert Grönemeyer die Aufnahme von Flüchtlingen im Jahr 2015 als Entscheidung einer „erwachsenen Gemeinschaft“ bezeichnet. Sie sei nicht „von oben verordnet worden“.
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Herbert Grönemeyer ist mit dem Deutschen Nationalpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Deutsche Nationalstiftung ehrte den Musiker am Dienstag in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Ausgezeichnet wurde Grönemeyer nach Angaben der Stiftung für seine „außerordentliche künstlerische Leistung“ und sein „Engagement für demokratische Werte“. Der Förderpreis ging an das Musikprojekt „Rhapsody in School“. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert.
Schon die Begründung der Stiftung macht deutlich, dass Grönemeyer nicht nur als Musiker geehrt wird. Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung und Vorsitzender der Preisjury, sagte: „Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 wollen wir Herbert Grönemeyers außerordentliche künstlerische Leistung und zugleich sein überzeugendes Engagement für die Werte unserer Demokratie würdigen.“ Grönemeyers „stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft“ und sein „glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“ hätten ihn „für viele Menschen zum Vorbild werden lassen“.
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Grönemeyer selbst hatte bereits nach Bekanntgabe der Auszeichnung seine politische Botschaft verbreitet. Er sprach von seiner Herkunft aus dem Ruhrgebiet, das er als „Schmelztiegel in Europa“ beschrieb. Dort sei er „mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen“ aufgewachsen. Daraus ergebe sich für ihn die Verantwortung, Vielfalt und jeden Menschen „gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu verteidigen“.
Dann folgte der Satz: „Es stecken enorm viel wertvolle Lebensfreuden, Zukünfte und liebevolle Perspektiven in der Demokratie, kein Millimeter nach rechts!“ Auch bei der Preisverleihung blieb Grönemeyer politisch. Über die Herausforderungen der Gegenwart sagte er: „Es geht um sehr vieles, es geht um unser aller Freiheit.“ Der zentrale Konflikt sei: „Freiheit gegen Bequemlichkeit.“
In den vergangenen 20 Jahren sei von der Politik mit der Bevölkerung „nicht und über nichts gesprochen worden“, sagte er. „Frau Merkel schwieg, außer dem: ‚Wir schaffen das‘, dann wieder Schweigen. Herr Scholz kopierte den Stil, setzte noch einen darauf, sprach kurz von der ‚Zeitenwende‘ und verfiel dann wieder ins Stumme“.
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Als Gegenbild nannte Grönemeyer die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Spieler aus rivalisierenden Vereinen würden dort gemeinsam handeln. „Aber sie kebbeln sich nicht im Mittelkreis, sondern suchen gemeinsam den direkten Weg zum Tor. So geht das. Wir wollen Taten und kein Getratsche.“
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Die Laudatio hielt unter anderem der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Er bezeichnete Grönemeyer als „alles andere als einen unpolitischen Künstler“. Der Musiker habe in seinen Liedern „gegen Nationalismus, Rassismus, aber auch gegen Naturzerstörung, Klimakrise und Neoliberalismus Stellung“ genommen.
Die Zivilgesellschaft, so Grönemeyer, brauche nicht unbedingt „eine Mutti oder einen Vati. Wir haben uns selbst“. Jetzt seien die Bürger gefragt, „in Aktion zu kommen“, sagte er. Es brauche eine „Bewegung der Bürger für Bürger“. „Wir sind prallvoll mit demokratischen, humanistischen Elementen in uns.“
Er erinnerte an das Jahr 2015, „als die Menschen in ganz Deutschland den Geflüchteten in Notlagen entgegengegangen sind, sie aufgenommen haben und sich um sie gekümmert haben“. Die Aufnahme der Flüchtlinge sei damals nicht „von oben verordnet worden“, sagte Grönemeyer. Vielmehr habe „eine erwachsene Gemeinschaft“ diese Entscheidung aus sich heraus getroffen. „Das ist unser Gesicht.“
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Grönemeyer sagte weiter, er weigere sich, Angst vor der Zukunft zu haben. „Ich bin ein knackiger, mittelalter weißhaariger, 70-jähriger Mann aus der Boomer-Generation. Ich trage eine große Verantwortung für die mir folgenden Generationen, und die trage ich gern.“
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Für diesen Satz darf er sicher weitersingen.
Na bei diesem enormen Engagement für demokratische Werte sowieso:
„Wir stehen zusammen, bis sie wieder in ihren Löchern verschwinden, wo sie herkommen. Haltet die Klappe und geht dahin, wo ihr herkamt.“ – Herbert Grönemeyer am 17.02.2026 über die „rechten Ratten“ AfD
Wieviel wertvolle Lebensfreude und liebevolle Perspektive steckt doch in so einer Ratten-Metapher, die jedem zu verstehen gibt, dass die AfD ein Pestherd ist, der die Gesundheit anderer gefährdet und deren Niststätten daher ausgeräuchert gehören, damit der ewige AfDler nicht immer wieder seine peinigende und lästige Rolle spielen kann.
Das muss wohl auch so ein demokratischer humanistischer Wert sein.
Schon alleine das Wort „Geflüchtete“ zeigt, wie dieser Darsteller politisch tickt.
Aber ja, Flüchtlingen in Not zu helfen – kein Thema, da sollte man nicht diskutieren müssen. Nur was dann passiert ist, dass viele Menschen zu uns gekommen sind (und immer noch kommen) nur um Sozialleistungen abzugreifen, dass lässt er unter den Tisch fallen. Auch der Umgang mit Kritikern der Flüchtlingspolitik hat stark zu wünschen übrig gelassen.
Im übrigen bestätigt ja der Aufstieg der AfD, dass der Konsens eben nicht ganz so besteht, wie von Grönemeyer dargestellt.
Menschen, die um die halbe Welt hierher kommen, flüchten nicht. Umso weniger, wenn sie auch noch eingeflogen und eingeschifft werden und dann ihre hundertköpfige Dorfgemeinschaft nachholen dürfen. Und es hat auch nichts mit Asyl zu tun, wenn diese Leute hier dann durch das Regime in allen Belangen bessergestellt werden als Einheimische. Was Grönemeyer zu verschweigen sucht, ist, daß es sich um einen Staatsstreich handelt, eine Revolution von oben, einen Krieg der wirtschaftlichen Eliten, zu denen er auch gehört, gegen das normale Volk. Menschen wie er gehören eines schönen Tages auf die Anklagebank, und selbst die hätte er nicht verdient, denn der Rechtsstaat wird durch genau diese Eliten pervertiert.
Hast du belastbare Daten dafür, wie groß der Anteil der Menschen tatsächlich ist, die ausschließlich wegen der Sozialleistungen nach Deutschland kommen? Würde mich interessieren.
Laut Schätzungen sind ca. 70-80% über sichere Drittstaaten eingereist. Die sind bestimmt nicht wegen des guten Wetters hier….
Offizielles Zahlenmaterial hierzu gibt es selbstverständlich nicht, zumindest nicht öffentlich einsehbar.
Aber beweise mir doch das Gegenteil.
Dann beantworte die Frage:
Wenn ich aus Sicherheitsgründen flüchte, z.B. Krieg etc., dann will ich in Sicherheit leben. Dieses Ziel ist erreicht, wenn ich in einem sicheren Land angekommen bin. Also: warum reisen diese Menschen dann weiter nach Deutschland? Kaltes Wetter, schwere Sprache… was spricht also dafür?
Such doch selbst nach belastbarem Zahlenmaterial dazu. Wenn du mir zeigen kannst, dass es nur ein paar Prozent sind, dann nehme ich alles zurück.
Du weichst aus. „Sichere Drittstaaten“ hat nichts mit den Fluchtgründen zu tun. Und genau darum ging es ja in meiner Frage: Gibt es belastbare Daten dazu, wie viele wegen Sozialleistungen kommen? Leider hast du keine Antwort, sondern nur Vermutungen.
Atlas = Lanz ?
Die Allermeisten wollen nach Deutschland. Das ist immer noch keine Zahl, hat aber einen ganz bestimmten Grund und der hat nichts mit dem Wetter zu tun!
Anteil nicht-deutscher Staatsangehöriger im Bürgergeld etwa 45 bis 50 % –
2,57 Millionen Ausländer
Das ist so ungefähr korrekt.
Aber daraus lässt sich nicht ableiten, was hier impliziert wird. Das ist eine reine Statistik und sagt nichts darüber aus, warum Menschen im Bürgergeld sind oder wann und aus welchem Grund sie nach Deutschland gekommen sind.
„Ausländer“ umfasst dabei auch unterschiedliche Gruppen: Flüchtlinge, EU-Bürger, Menschen, die schon lange hier leben, Aufstocker und auch Personen, die gearbeitet haben und später arbeitslos wurden.
Differenzierung ist eben nur was für Leute, die Spaß beim Denken haben.
Hast Du belastbare Daten, dass dem nicht so ist?
Viele hunderte Kilometer in sicheren EU-Staaten und/oder sicheren Drittstaaten (Schweiz) hinter sich zu lassen, um nach Deutschland zu gelangen, spricht dafür.
Lasst uns die finanzielle Unterstützung in den Mitgliedsstaaten Europas auf ein Level bringen, dann sehen wir weiter. Aber genau das wollen unsere Nachbarn nicht.
Frage doch deine linken Freunde, die mehrsprachige Flyer im Ausland verteilen und auf Sozial Media verbreiten, dass nur alle kommen mögen, es sei genug von allem da. Das kannst du selbst recherchieren. Aber ich vermute hinter deiner Fragerei immer eine Schweinerei. Wenn du etwas wissen willst, frag nicht, suche selbst.
Aha, eine erwachsene Gemeinschaft zeichnet sich also dadurch aus, dass sie ihre eigenen Gesetze ignoriert:
Artikel 16a GG (kein Asylrecht für aus sicheren Drittstaaten einreisende Ausländer) oder §18 AsylG (asylsuchenden Ausländern aus sicheren Drittstaaten ist die Einreise zu verweigern) sowie § 51 Abs. 1 Nr 5 AufenthG (Ausweisung von Ausländern ohne Aufenthaltsrecht) bis zu § 54 AufenthG (Abschiebung von Ausländern bei Ausweisungsinteresse).
Wenn er wenigstens singen könnte …..
Warum denken diese Minnesänger immer, dass sie uns belehren und erklären müssen?
Die goldene Stimme aus dem Enddarm.
Für mich hört der sich so an wie das Gegrunze von den Minaretten.
… er spielt weiter den Lt. Werner von der Propaganda-Abteilung (aus dem Film Das Boot).
Soll mit seinen U Boot wieder abtauchen.
Wie wäre es, wenn der Herr ein paar Neubürger aufnehmen würde.
Ich hasse Beleidigungen. Daher, werter Herr Grönemeyer, irren ist menschlich. Bewusst irren kann …
Dazu:
Wenn jemand tot ist, dann weiß er nicht, dass er tot ist.
Es ist nur schwer für die anderen.
Genau so ist es, wenn jemand doof ist.
Es fällt mir echt schwer, pseudo-intellektuellen Menschen wie Grönemeyer zuzuhören.
Nun, der „Deutsche Nationalpreis“ – war das nicht eine DDR-Erfindung, die seinerzeit wenigstens an echte Künstler verliehen wurde wie Theo Adam, Peter Schreier, Ludwig Güttler, Franz Konwitschny, Herbert Blonstedt oder Kurt Masur?
Oha, lapsus calami:
„Herbert Blomstedt“!
Lieder gegen den Neoliberalismus heißt auch: Lieder für den Sozialismus. Das muss dem Urgestein Gabriel ja gefallen.
Falsch, Herbie. Es geht um Freiheit gegen (sozialistische) Gleichheit. Ging es immer. Und die Freiheit pfeift inzwischen aus dem letzten Loch.
„… Angst vor der Zukunft…“? …. Als mehrfacher Multimillionär mit „vaterländischen Verdienstorden“? ….. Scheint eine anstrengende Zeit zu haben?
Dann eben von ganz oben. 🤣
Er sagt „…2015, „als die Menschen in ganz Deutschland den Geflüchteten in Notlagen entgegengegangen sind, sie aufgenommen haben und sich um sie gekümmert haben…“
Wer hat sich gekümmert? Ja, Teddybären geworfen, und gelächelt haben sie, aber danach gekümmert ?? Ich verlange von denjenigen die an den Bahnhöfen und anderswo die Flüchtlinge willkommen geheißen haben, dass sie sich wirklich kümmern. Wie zB eine Patenschaft übernehmen, dabei den Kindern bei deren Schulaufgaben helfen, Begleitung bei Amtsgängen, Hilfestellung bei Anträgen usw..
Und wenn es die Wohnsituation hergibt auch selbst Flüchtlinge bei sich unterbringen. Das wäre kümmern! Stattdessen haben sich die allermeisten Teddybärenwerfer in ihrem Gutmenschentum „gesonnt“, und erzählen sich gegenseitig was für tolle Menschen sie doch sind.
Das alles erinnert mich an damals, als Honecker „verdiente“ Sportler und Unterhaltungskünstler mit Orden behangen hat.
Ich bedaure, das ich nicht in Worte fassen darf, was ich von diesen „Staatskünstlern“ halte.
Eines darf man aber noch sagen: Die bestärken mich jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es für mich ist, die AfD zu wählen.
Nationalpreis. Aha.
Demenz?
Der “ Zaubertrank “ wirkt !
Aha, ….“ Dort sei er „mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen“ aufgewachsen. Daraus ergebe sich für ihn die Verantwortung, Vielfalt und jeden Menschen „gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu verteidigen“. ….. Warum hetzt er dann und beleidigt andere Menschen indem er sie „Ratten“ nennt. Heute werde Leute mit allen möglichen Auszeichnungen bestückt, wo der Grund dafür ganz schön abenteuerlich anmutet.
Naja, das Alter hinterlässt seine Spuren!
Was war das gleich noch einmal für ein Orden? Der „Ede-von-Schnitzler-Gedächtnisorden“? Hab es völlig überlesen…
Grönemeyer ist zwar tatsächlich in Bochum aufgewachsen, also im Pott, wenn Jan so will, aber er kommt aus einer Akademikerfamilie, besuchte das humanistische Gymnasium und war schon als Schüler am Bochumer Theater tätig! Danach Schauspielerei und Musik, ab nach Berlin und London!
Den echten Ruhrpott, die Arbeitersiedlungen, wo wirklich Deutsche mit Ausländern Seite an Seite lebten, die Problemgegenden, wo damals erst Türken, dann Araber und heute die Roma wohnen, hat Grönemeyer nie gesehen, nie kennen gelernt!
Also, „Deutscher National Preis“ klingt aber voll Nazi!
Hat er den für seine „Sportpalastrede“ bekommen?
War in den 80er Fan von ihm. Jetzt = Weltfremd. Abgehoben. Satt. Naiv.
Ach, Grööölemeier, das Nuschelgeplapper ist unerträglich. 🤢
Wenn ein „Boomer“ sich selbst als „Boomer“ bezeichnet bin ich mal raus. Und den Rest kann man auch vergessen….
Manche Leute leben scheinbar in dem Bewusstsein, einfach irgendeinen erträumten Scheiß daherquatschen zu dürfen, völlig unabhängig von den Fakten bzw. der Wahrheit.
Gut angepasste Systemlieblinge wurden bereits in den 30er und 40er Jahren als auch in der DDR bevorzugt geehrt und mit Preisen überhäuft, um sie bei der Stange zu halten und von der verblendeten Fangemeinde zu profitieren. Selbst wenn es an allen Ecken und Enden bröckelt, halten diese Pseudovorbilder im treuen Staatsauftrag die ideologische Fahne oben. Alles im Auftrag der ÖRR-Zwangspropaganda und für „Unsere Demokratie“.