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Nationalpreis-Verleihung

Grönemeyer behauptet, die Flüchtlingsaufnahme 2015 sei nicht „von oben verordnet worden“

Bei der Verleihung des Deutschen Nationalpreises hat Herbert Grönemeyer die Aufnahme von Flüchtlingen im Jahr 2015 als Entscheidung einer „erwachsenen Gemeinschaft“ bezeichnet. Sie sei nicht „von oben verordnet worden“.

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Die Deutsche Nationalstiftung zeichnete Herbert Grönemeyer für sein künstlerisches Werk und sein Engagement für demokratische Werte aus. (IMAGO/Future Image)

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Herbert Grönemeyer ist mit dem Deutschen Nationalpreis 2026 ausgezeichnet worden. Die Deutsche Nationalstiftung ehrte den Musiker am Dienstag in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin. Ausgezeichnet wurde Grönemeyer nach Angaben der Stiftung für seine „außerordentliche künstlerische Leistung“ und sein „Engagement für demokratische Werte“. Der Förderpreis ging an das Musikprojekt „Rhapsody in School“. Die Auszeichnung ist insgesamt mit 50.000 Euro dotiert.

Schon die Begründung der Stiftung macht deutlich, dass Grönemeyer nicht nur als Musiker geehrt wird. Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung und Vorsitzender der Preisjury, sagte: „Mit der Verleihung des Deutschen Nationalpreises 2026 wollen wir Herbert Grönemeyers außerordentliche künstlerische Leistung und zugleich sein überzeugendes Engagement für die Werte unserer Demokratie würdigen.“ Grönemeyers „stetiger Einsatz für eine offene, freiheitliche Gesellschaft“ und sein „glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“ hätten ihn „für viele Menschen zum Vorbild werden lassen“.

Grönemeyer selbst hatte bereits nach Bekanntgabe der Auszeichnung seine politische Botschaft verbreitet. Er sprach von seiner Herkunft aus dem Ruhrgebiet, das er als „Schmelztiegel in Europa“ beschrieb. Dort sei er „mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen“ aufgewachsen. Daraus ergebe sich für ihn die Verantwortung, Vielfalt und jeden Menschen „gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu verteidigen“.

Dann folgte der Satz: „Es stecken enorm viel wertvolle Lebensfreuden, Zukünfte und liebevolle Perspektiven in der Demokratie, kein Millimeter nach rechts!“ Auch bei der Preisverleihung blieb Grönemeyer politisch. Über die Herausforderungen der Gegenwart sagte er: „Es geht um sehr vieles, es geht um unser aller Freiheit.“ Der zentrale Konflikt sei: „Freiheit gegen Bequemlichkeit.“

In den vergangenen 20 Jahren sei von der Politik mit der Bevölkerung „nicht und über nichts gesprochen worden“, sagte er. „Frau Merkel schwieg, außer dem: ‚Wir schaffen das‘, dann wieder Schweigen. Herr Scholz kopierte den Stil, setzte noch einen darauf, sprach kurz von der ‚Zeitenwende‘ und verfiel dann wieder ins Stumme“.

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Die aktuelle Koalition laufe „sprachtechnisch auch eher noch lückenhaft und holprig“. Die Koalition scheine „eher die Ampel in ihrem öffentlichen Gezerre und Gezeter nachzuahmen, anstatt als Regierung zu Kompromissen und klaren weiterführenden Ergebnissen und Entschlüssen zu kommen und zu regieren“.

Als Gegenbild nannte Grönemeyer die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Spieler aus rivalisierenden Vereinen würden dort gemeinsam handeln. „Aber sie kebbeln sich nicht im Mittelkreis, sondern suchen gemeinsam den direkten Weg zum Tor. So geht das. Wir wollen Taten und kein Getratsche.“

Die Laudatio hielt unter anderem der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Er bezeichnete Grönemeyer als „alles andere als einen unpolitischen Künstler“. Der Musiker habe in seinen Liedern „gegen Nationalismus, Rassismus, aber auch gegen Naturzerstörung, Klimakrise und Neoliberalismus Stellung“ genommen.

Die Zivilgesellschaft, so Grönemeyer, brauche nicht unbedingt „eine Mutti oder einen Vati. Wir haben uns selbst“. Jetzt seien die Bürger gefragt, „in Aktion zu kommen“, sagte er. Es brauche eine „Bewegung der Bürger für Bürger“. „Wir sind prallvoll mit demokratischen, humanistischen Elementen in uns.“

Er erinnerte an das Jahr 2015, „als die Menschen in ganz Deutschland den Geflüchteten in Notlagen entgegengegangen sind, sie aufgenommen haben und sich um sie gekümmert haben“. Die Aufnahme der Flüchtlinge sei damals nicht „von oben verordnet worden“, sagte Grönemeyer. Vielmehr habe „eine erwachsene Gemeinschaft“ diese Entscheidung aus sich heraus getroffen. „Das ist unser Gesicht.“

Grönemeyer sagte weiter, er weigere sich, Angst vor der Zukunft zu haben. „Ich bin ein knackiger, mittelalter weißhaariger, 70-jähriger Mann aus der Boomer-Generation. Ich trage eine große Verantwortung für die mir folgenden Generationen, und die trage ich gern.“

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177 Kommentare

  • Schon alleine das Wort „Geflüchtete“ zeigt, wie dieser Darsteller politisch tickt.
    Aber ja, Flüchtlingen in Not zu helfen – kein Thema, da sollte man nicht diskutieren müssen. Nur was dann passiert ist, dass viele Menschen zu uns gekommen sind (und immer noch kommen) nur um Sozialleistungen abzugreifen, dass lässt er unter den Tisch fallen. Auch der Umgang mit Kritikern der Flüchtlingspolitik hat stark zu wünschen übrig gelassen.
    Im übrigen bestätigt ja der Aufstieg der AfD, dass der Konsens eben nicht ganz so besteht, wie von Grönemeyer dargestellt.

    156
    • Menschen, die um die halbe Welt hierher kommen, flüchten nicht. Umso weniger, wenn sie auch noch eingeflogen und eingeschifft werden und dann ihre hundertköpfige Dorfgemeinschaft nachholen dürfen. Und es hat auch nichts mit Asyl zu tun, wenn diese Leute hier dann durch das Regime in allen Belangen bessergestellt werden als Einheimische. Was Grönemeyer zu verschweigen sucht, ist, daß es sich um einen Staatsstreich handelt, eine Revolution von oben, einen Krieg der wirtschaftlichen Eliten, zu denen er auch gehört, gegen das normale Volk. Menschen wie er gehören eines schönen Tages auf die Anklagebank, und selbst die hätte er nicht verdient, denn der Rechtsstaat wird durch genau diese Eliten pervertiert.

    • Hast du belastbare Daten dafür, wie groß der Anteil der Menschen tatsächlich ist, die ausschließlich wegen der Sozialleistungen nach Deutschland kommen? Würde mich interessieren.

      -187
      • Laut Schätzungen sind ca. 70-80% über sichere Drittstaaten eingereist. Die sind bestimmt nicht wegen des guten Wetters hier….
        Offizielles Zahlenmaterial hierzu gibt es selbstverständlich nicht, zumindest nicht öffentlich einsehbar.

        Aber beweise mir doch das Gegenteil.

        130
        • Dann beantworte die Frage:
          Wenn ich aus Sicherheitsgründen flüchte, z.B. Krieg etc., dann will ich in Sicherheit leben. Dieses Ziel ist erreicht, wenn ich in einem sicheren Land angekommen bin. Also: warum reisen diese Menschen dann weiter nach Deutschland? Kaltes Wetter, schwere Sprache… was spricht also dafür?

          Such doch selbst nach belastbarem Zahlenmaterial dazu. Wenn du mir zeigen kannst, dass es nur ein paar Prozent sind, dann nehme ich alles zurück.

          52
        • Mein Preis für Herbert G. Ich habe die Musik von ihm weggeworfen!

          35
        • @Altlast, warum bist du überhaupt in Deutschland?
          Oder provozierst du aus dem Ausland?

          17
        • Es müssen genau 100,00 Prozent sein, den DE ist ausschliesslich von sog. „sicheren Drittstaaten“ umgeben.

          21
        • Da wir rundherum von sog. sicheren Drittstaaten umgeben sind, ist die Antwort einfach! Kein Einziger hat hier Anrecht auf Asyl, geschweige denn Irgend etwas. Außer er landet an der ost- oder nordseekueste an, oder er kommt aus der Luft.

          17
        • Das ist im Kern eine klassische Beweislastumkehr. Du stellst die Behauptung auf, dass die meisten Menschen „nur wegen Sozialleistungen“ nach Deutschland kommen, verschiebst dann aber die Pflicht zur Begründung auf andere.

          Wenn man eine solche weitreichende Aussage über Millionen von Menschen macht, braucht es dafür belastbare Daten und nicht umgekehrt. Sonst bleibt es einfach eine Vermutung oder ein Eindruck, aber sicherlich keine Tatsache.

          Und zur zweiten Frage: Dass Menschen aus einem sicheren Land weiterziehen, hat viele Gründe. Das ist komplex und lässt sich nicht auf einen einzigen Motivsatz reduzieren, so wie du es machst, um gegen Ausländer zu hetzen.

          Deine Unterkomplexität langweilt mich.

          -37
        • Du weichst aus. „Sichere Drittstaaten“ hat nichts mit den Fluchtgründen zu tun. Und genau darum ging es ja in meiner Frage: Gibt es belastbare Daten dazu, wie viele wegen Sozialleistungen kommen? Leider hast du keine Antwort, sondern nur Vermutungen.

          -60
      • Die Allermeisten wollen nach Deutschland. Das ist immer noch keine Zahl, hat aber einen ganz bestimmten Grund und der hat nichts mit dem Wetter zu tun!

      • Atlas = Lanz ?

      • Grönemeyer erhält Nobelpreis, Nationalpreis für Entdeckung der Kausalitätsumkehrer
        Herbert Grönemeyer hat ein jahrtausendealtes Missverständnis aufgeklärt: Ereignisse werden nicht von Entscheidungen ausgelöst. Entscheidungen entstehen vielmehr als Folge von Ereignissen, die bereits stattgefunden haben werden. Für diese epochale Entdeckung erhält er den Nobelpreis für Physik, Geschichte, Philosophie und Wetterkunde sowie den erstmals verliehenen Nationalpreis für angewandte Kausalitätsumkehr. Historiker korrigieren ihre Bücher: Napoleon hatte mit Waterloo nichts zu tun, der Mond landete auf sich selbst und Stühle setzen sich auf Menschen. Die Bundesregierung war 2015 lediglich zufällig in Regierungsgebäuden anwesend. Verantwortlich waren nach aktuellem Forschungsstand ein Tiefdruckgebiet, drei Akkorde und die kollektive Sehnsucht der Geografie, endlich mal woanders zu sein. Wer anderes behauptet, glaubt vermutlich auch, dass Kapitäne Schiffe steuern oder Ampeln den Verkehr beeinflussen.

      • Deutsche Studien folgen in der Regel ihrem Forschungs-Bias oder den Erwartungen des Auftraggebers, meist NGOs und staatliche Stellen (IAB, BAMF-Forschungszentrum, Netzwerk Asyl etc.). Ausnahme ist das Münchener ifo Zentrum für Migrations- und Entwicklungsökonomik, das sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Länderwahl und Versorgungsleistungen sieht. Beim ifo zeigen die Ökonomen Cevat Giray Aksoy und Panu Poutvaara, dass bei Geflüchteten eine starke ökonomische Selbstselektion in Bezug auf die Länderwahl stattfindet.

        Britische, niederländische und dänische Studien zB behandeln das Thema mit weniger Bias und gehen auch von einem Zusammenhang aus, wobei die genaue Quantifizierung nicht einfach ist.

        Die dänischen Ökonomen Agersnap, Jensen und Kleven wiesen nach, dass die drastische Senkung der dänischen Leistungen über mehrere Jahre zu einem Rückgang der neuen Asylanträge pro Jahr in Dänemark führte – während die Zahlen in den Nachbarländern stabil blieben oder stiegen.

      • Das können wir leicht rauskriegen; Eifach die Zahlungen stoppen und sehen wie viele dann noch da sind.

      • Die Zahlen können Sie sich im Ausland holen und zwar da, wo die Unterstützung drastisch zurückgefahren wurde. Da reicht dann der vorher/nachher Vergleich der Flüchtlingszahlen. Wenn Sie tagsüber aus dem Fenster schauen, brauchen Sie auch einen statistischen Nachweiss, dass die Sonne aufgegangen ist?

      • Anteil nicht-deutscher Staatsangehöriger im Bürgergeld etwa 45 bis 50 % –
        2,57 Millionen Ausländer

        • Das ist so ungefähr korrekt.

          Aber daraus lässt sich nicht ableiten, was hier impliziert wird. Das ist eine reine Statistik und sagt nichts darüber aus, warum Menschen im Bürgergeld sind oder wann und aus welchem Grund sie nach Deutschland gekommen sind.

          „Ausländer“ umfasst dabei auch unterschiedliche Gruppen: Flüchtlinge, EU-Bürger, Menschen, die schon lange hier leben, Aufstocker und auch Personen, die gearbeitet haben und später arbeitslos wurden.

          Differenzierung ist eben nur was für Leute, die Spaß beim Denken haben.

          -46
      • Hast Du belastbare Daten, dass dem nicht so ist?
        Viele hunderte Kilometer in sicheren EU-Staaten und/oder sicheren Drittstaaten (Schweiz) hinter sich zu lassen, um nach Deutschland zu gelangen, spricht dafür.
        Lasst uns die finanzielle Unterstützung in den Mitgliedsstaaten Europas auf ein Level bringen, dann sehen wir weiter. Aber genau das wollen unsere Nachbarn nicht.

      • Frage doch deine linken Freunde, die mehrsprachige Flyer im Ausland verteilen und auf Sozial Media verbreiten, dass nur alle kommen mögen, es sei genug von allem da. Das kannst du selbst recherchieren. Aber ich vermute hinter deiner Fragerei immer eine Schweinerei. Wenn du etwas wissen willst, frag nicht, suche selbst.

      • Das ist nicht die Frage. Die Frage ist, wieso jemand Rechtsanspruch auf Sozialleistungen jedweder Art hat, der weder je in diese eingezahlt hat noch zu unserer Gemeinschaft gehört. Wer so etwas will, will die Plünderung dieser Gemeinschaft. Ein Sozialsystem kann nämlich nur funktionieren, wenn es ein geschlossenes System dieser Gemeinschaft ist.

      • ca 100 %

      • Nun. Da gehörst du als Harz4 Empfänger doch auch dazu.

      • Der Dummschwätzer mal wieder..
        Lasst den Kasper labern..

      • Sie kleiner irrer Dutzer.

      • Atlas , da braucht es aber keiner Beweise, denn die kamen natürlich nicht wegen den Sozialleistunen ,sondern wegen des schönen Wetters ,warum den sonst.?😂😂🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  • Für diesen Satz darf er sicher weitersingen.

    • Na bei diesem enormen Engagement für demokratische Werte sowieso:

      „Wir stehen zusammen, bis sie wieder in ihren Löchern verschwinden, wo sie herkommen. Haltet die Klappe und geht dahin, wo ihr herkamt.“ – Herbert Grönemeyer am 17.02.2026 über die „rechten Ratten“ AfD

      Wieviel wertvolle Lebensfreude und liebevolle Perspektive steckt doch in so einer Ratten-Metapher, die jedem zu verstehen gibt, dass die AfD ein Pestherd ist, der die Gesundheit anderer gefährdet und deren Niststätten daher ausgeräuchert gehören, damit der ewige AfDler nicht immer wieder seine peinigende und lästige Rolle spielen kann.

      Das muss wohl auch so ein demokratischer humanistischer Wert sein.

    • Die „Blase“ feiert sich mal wieder selbst.

      Habe erfahren, dass er bereits auf der Suche nach einer Bleibe in Südamerika oder Neuseeland ist.

    • Weiter grölen, Singen geht anders.

    • Hoffentlich nicht. Sein Gestammle beleidigt die Kunst.

    • dabei weiss jeder, der sich damit befasst hat, dass der startschuss zur grossen migration 2015 dadurch gegeben wurde, dass das UNHCR die lebensmittelversorgung in den fluechtlingslagern drastisch und ploetzlich gekuerzt hatte.

      abgesprochen?

      folge: hunderttausende migranten setzten sich in bewegung.

      ausgestattet wurden sie mit prepaidkarten in zusammenarbeit mit mastercard.

      abgesprochen !

      flugs wurden ueberall in den migrantelnalgern broschueren verteilt, damit die lieben kleinen auch wussten, wohin es sich am besten migirert.

      https://w2eu.info/en

      zufall?
      absprache !

      groenemeyer ist ein mietmaul, wie viele andere populaere kuenstler.
      er kennt die realitaet der migration genausosgut, wie alena buyx die wahrheit ueber corona.

      • Gekürzte Lebensmittelrationen als Grund für die Flucht nach Zentraleuropa? Die Geschichte war schon damals lächerlich. Perspektivlosigkeit, Langeweile und Schleppererzählungen über den „goldenen Westen“, in dem das „Geld auf den Straßen liegt“, treffen es wohl eher. Initial waren Schlepper noch besonders teuer. Wer mehrere tausend Dollar für die illegale Einreise nach Europa aufbringen konnte, mitunter mehr als der durchschnittliche Jahreslohn in der Ost-Türkei, für den war Hunger sicher nicht das Problem.

        • die kuerzungen haben tatsaechlich stattgefunden.
          und die ersten migrationsstroeme aus diesen lagern waren auch nicht die , die tausende dollar aufbringen konnten.
          das waren wirklich menschen, die ihren weg mittels prepaidkarte finanzierten

          1
    • Der kann doch gar nicht singen, nur grölen.

    • Du meintest: Lallen, stottern

  • Aha, eine erwachsene Gemeinschaft zeichnet sich also dadurch aus, dass sie ihre eigenen Gesetze ignoriert:

    Artikel 16a GG (kein Asylrecht für aus sicheren Drittstaaten einreisende Ausländer) oder §18 AsylG (asylsuchenden Ausländern aus sicheren Drittstaaten ist die Einreise zu verweigern) sowie § 51 Abs. 1 Nr 5 AufenthG (Ausweisung von Ausländern ohne Aufenthaltsrecht) bis zu § 54 AufenthG (Abschiebung von Ausländern bei Ausweisungsinteresse).

  • Wie wäre es, wenn der Herr ein paar Neubürger aufnehmen würde.

  • Ich hasse Beleidigungen. Daher, werter Herr Grönemeyer, irren ist menschlich. Bewusst irren kann …

    • Dazu:
      Wenn jemand tot ist, dann weiß er nicht, dass er tot ist.
      Es ist nur schwer für die anderen.
      Genau so ist es, wenn jemand doof ist.

      Es fällt mir echt schwer, pseudo-intellektuellen Menschen wie Grönemeyer zuzuhören.

      • Dazu die gute Nachricht: Man muß ihm nicht zuhören. Ignorieren geht auch und reicht völlig aus.

  • Falsch, Herbie. Es geht um Freiheit gegen (sozialistische) Gleichheit. Ging es immer. Und die Freiheit pfeift inzwischen aus dem letzten Loch.

  • Lieder gegen den Neoliberalismus heißt auch: Lieder für den Sozialismus. Das muss dem Urgestein Gabriel ja gefallen.

  • Nun, der „Deutsche Nationalpreis“ – war das nicht eine DDR-Erfindung, die seinerzeit wenigstens an echte Künstler verliehen wurde wie Theo Adam, Peter Schreier, Ludwig Güttler, Franz Konwitschny, Herbert Blonstedt oder Kurt Masur?

    • Oha, lapsus calami:

      „Herbert Blomstedt“!

  • Ich bin damals definitiv nicht gefragt worden. Ich hätte nein gesagt.

  • „… Angst vor der Zukunft…“? …. Als mehrfacher Multimillionär mit „vaterländischen Verdienstorden“? ….. Scheint eine anstrengende Zeit zu haben?

  • Wie viele Flüchtlinge hat Grönemeyer bei sich aufgenommen und sich verantwortlich für sie gezeichnet?

  • Grönemeyer erhält Nobelpreis, Nationalpreis für Entdeckung der Kausalitätsumkehrer
    Herbert Grönemeyer hat ein jahrtausendealtes Missverständnis aufgeklärt: Ereignisse werden nicht von Entscheidungen ausgelöst. Entscheidungen entstehen vielmehr als Folge von Ereignissen, die bereits stattgefunden haben werden. Für diese epochale Entdeckung erhält er den Nobelpreis für Physik, Geschichte, Philosophie und Wetterkunde sowie den erstmals verliehenen Nationalpreis für angewandte Kausalitätsumkehr. Historiker korrigieren ihre Bücher: Napoleon hatte mit Waterloo nichts zu tun, der Mond landete auf sich selbst und Stühle setzen sich auf Menschen. Die Bundesregierung war 2015 lediglich zufällig in Regierungsgebäuden anwesend. Verantwortlich waren nach aktuellem Forschungsstand ein Tiefdruckgebiet, drei Akkorde und die kollektive Sehnsucht der Geografie, endlich mal woanders zu sein. Wer anderes behauptet, glaubt vermutlich auch, dass Kapitäne Schiffe steuern oder Ampeln den Verkehr beeinflussen.

    • Sehr gute und treffende Analyse

  • Dann eben von ganz oben. 🤣

  • Zitat : „ Ich trage eine große Verantwortung für die mir folgenden Generationen, und die trage ich gern.“ Meiner Meinung nach sollte er aber Angst haben wenn es nur genügend Leute mit dieser Ansicht gibt. Wir müssen einfach wieder dahin kommen miteinander zu reden und nicht nur übereinander, – so wie das in den Talk Shows der Fall ist wenn die AfD gerade nicht anwesend ist. Einbeziehen statt ausgrenzen ! Wir sind alle aufeinader angewiesen.

  • Eigentlich begann es schon Jahre früher mit dem Mantra der „Regierenden“ des (vermeintlich nicht intern und innerhalb der EU zu lösenden) Fachkräftemangels und der Lancierung der Forderung nach einer „Willkommenskultur“, so über das Portal make-it-in-germany.com im Juni 2012.

  • Kann mich nicht erinnern dass ich damals nach meiner Meinung gefragt wurde!

  • Wenn er wenigstens singen könnte …..

    • Warum denken diese Minnesänger immer, dass sie uns belehren und erklären müssen?

      • Das frage ich mich auch immer wieder, warum sich diese Künster, Autoren, und wer auch immer der ‚Promiliga‘ sich bemüssigt fühlen dem Volk moralisierend zu begegnen. Der Typ soll einfach seine Musik machen und ansonsten öffentlich das Maul halten…

    • Die goldene Stimme aus dem Enddarm.
      Für mich hört der sich so an wie das Gegrunze von den Minaretten.

    • … er spielt weiter den Lt. Werner von der Propaganda-Abteilung (aus dem Film Das Boot).

      • Nur hat ihm damals seinen Text der Buchheim geschrieben und der war nicht so dümmlich.

    • Soll mit seinen U Boot wieder abtauchen.

  • Moin, beim absahnen hat man kein Problem mit National. Ansonsten wird das Wort eher Rechten zugesprochen.

  • Hm, „National“preis… Das wird Herbie garnicht so recht gewesen sein. Er hätte ihn sicherlich gerne abgeschlagen, wäre er nicht mit 50 000 Euro steuerfrei dotiert.

  • Selbstverständlich war dies das Ergebnis eines demokratischen Prozesses. Ein großer Teil der Bevölkerung befürwortete die Entscheidung, während ein anderer, kleinerer, aber nicht unerheblicher Teil sie entschieden kritisierte. Letzterer fand jedoch leider keine Mehrheit, um politisch wirksam dagegen vorzugehen oder eine andere Richtung durchzusetzen. Wer dieses demokratische Ergebnis grundsätzlich nicht akzeptieren kann, sollte sich fragen, wie er zur Demokratie und ihren Entscheidungsmechanismen steht.

    -75
    • So ein Quatsch! Die Menschen wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Wo bitte soll da ein demokratischer Prozess stattgefunden haben?!

      „Ein kleinerer, aber nicht unerheblicher Teil kritisierte die Entscheidung …“ … ÖFFENTLICH! Und wurde dafür von ausländerfeindlich über Faschist bis Nazi mit Dreck überkübelt. Dass nur ein kleiner Teil vernehmbar Kritik äußerte lässt schon allein deshalb nie im Leben den Rückschluss zu, dass die schweigende Mehrheit dafür gewesen sei!

      • Ach, was soll’s. Er/sie/es ist ein Antideutscher, arbeitet für fremde Interessen und hofft auf den Platz am Katzentisch während bei uns die Hütten brennen. Ich würde fast wetten, dass seine Auftraggeber die ganze Heldentruppe demnächst vor den Bus werfen um die Wut zu kanalisieren. Schaun mer mal.

    • Alles klar: „Wir schaffen das“ war ein demokratischer Prozess. Albern.

    • Habe ich etwa einen Volksentscheid versäumt? Aus welcher Wahl leiten Sie denn diesen Käse ab? Bei einer BTW geht es IMMER um mehr als nur um EIN Thema.

    • Live aus dem Propaganda-Ministerium.

    • Keiner wurde gefragt, ob er das möchte! 2015 wurden die Tore aufgerissen und wir mussten es schlucken, da die Raute des Grauens es einfach entschieden hat. Nix Volksentscheid und vor allem hat Sie das ganz allein entschieden! Bitte nutz deine Internetzeit in der Geschlossenen für was sinnvolles, z.B. Tiervideos.

      • Wenn jemand ungefragt Obdachlose in deinem Haus unterbringen würde, würdest du vermutlich darauf reagieren. Tust du das nicht, werden sie bleiben, und möglicherweise kommen weitere hinzu.

        Übertragen auf die Migrationspolitik könnte man argumentieren, dass ein ähnlicher Mechanismus wirkt: Wenn die vermeintliche Mehrheit eines Landes mit einer bestimmten Entwicklung nicht einverstanden ist, kann sie dies durch demokratische Entscheidungen oder spürbaren Protest auf der Straße zum Ausdruck bringen. Bleibt eine entsprechende Reaktion aus, wird die bestehende Politik einfach fortgeführt.

        Deshalb erscheint mir der Zusammenhang recht einfach.

        -15
        • Das setzt voraus, dass die Mehrheit sich für Politik interessiert und auch mitbekommt, wie sich die Gesellschaft bzw. das Land verändert. Nachdem jeder in seiner eigenen, kleinen Blase lebt, kann es durchaus sein, dass man persönlich von Veränderungen lange verschont bleibt, bzw. es nicht mitbekommt.
          Bis dann plötzlich Betonpoller vor den Christkindlmärkten stehen, bestimmte Lebensmittel aus religiösen Gründen im Kindergarten verboten sind und nahezu täglich Gewaltdelikte in der Bahn gemeldet werden.

          5
        • Es hat nun wirklich nicht lange gedauert, bis Nathan der Weiche in dieser Diskussion der Mehrheit des Volkes eine gewisse Unmündigkeit durch Unaufmerksamkeit unterstellt und damit letztlich die Demokratie in Frage stellt, die er zugleich voraussetzt und einfordert. Ein sehr, sagen wir mal, interessanter Zeitgenosse.

          -10
    • Du hörst dich geimpft und Textbausteinmäßig an?!

      • Ich lasse mich grundsätzlich nicht impfen. Während Corona war ich auf der Straße und habe gegen eine bevorstehende Impfpflicht demonstriert. Das waren meine letzten Demonstrationen, an denen ich teilgenommen habe.

        -19
    • Von anderen verlangt Atlas Beweise, aber selbst darf er natürlich Behauptungen aus der Luft greifen, wie den größeren befürwortenden Teil der Bevölkerung und den kleineren kritisierenden. Er fühlt sich offenbar der Kaste zugehörig, intelliegnter als die Kritiker allemal. So sind eben Linke Unseredemokraten.
      Konkret: Wo war die demokratische Abstimmung? Beweise bitte, Herr Beweis-Forderer.

    • Atlas , sast Du uns bitte auch ,wieviele von den „Flüchlingen “ Du persönlich aufgenommen hast und versorgst.Bitte exakte prüfbare Zahlen, sonst ist Dein Gewäsch nur pure Merkelsche Propaganda ..

  • Er sagt „…2015, „als die Menschen in ganz Deutschland den Geflüchteten in Notlagen entgegengegangen sind, sie aufgenommen haben und sich um sie gekümmert haben…“
    Wer hat sich gekümmert? Ja, Teddybären geworfen, und gelächelt haben sie, aber danach gekümmert ?? Ich verlange von denjenigen die an den Bahnhöfen und anderswo die Flüchtlinge willkommen geheißen haben, dass sie sich wirklich kümmern. Wie zB eine Patenschaft übernehmen, dabei den Kindern bei deren Schulaufgaben helfen, Begleitung bei Amtsgängen, Hilfestellung bei Anträgen usw..
    Und wenn es die Wohnsituation hergibt auch selbst Flüchtlinge bei sich unterbringen. Das wäre kümmern! Stattdessen haben sich die allermeisten Teddybärenwerfer in ihrem Gutmenschentum „gesonnt“, und erzählen sich gegenseitig was für tolle Menschen sie doch sind.

  • Nationalpreis. Aha.

  • Er behauptet auch,er sei Sänger.

    • Eigentlich ist das in diesem Fall ja kulturelle Aneignung …

  • Grönemeyer ist zwar tatsächlich in Bochum aufgewachsen, also im Pott, wenn Jan so will, aber er kommt aus einer Akademikerfamilie, besuchte das humanistische Gymnasium und war schon als Schüler am Bochumer Theater tätig! Danach Schauspielerei und Musik, ab nach Berlin und London!

    Den echten Ruhrpott, die Arbeitersiedlungen, wo wirklich Deutsche mit Ausländern Seite an Seite lebten, die Problemgegenden, wo damals erst Türken, dann Araber und heute die Roma wohnen, hat Grönemeyer nie gesehen, nie kennen gelernt!

  • Das alles erinnert mich an damals, als Honecker „verdiente“ Sportler und Unterhaltungskünstler mit Orden behangen hat.
    Ich bedaure, das ich nicht in Worte fassen darf, was ich von diesen „Staatskünstlern“ halte.
    Eines darf man aber noch sagen: Die bestärken mich jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es für mich ist, die AfD zu wählen.

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