Werbung:

Werbung:

Alarmierende Zahlen

Gewalt nimmt zu: Angriffe auf Bundespolizisten sind auf ein Rekordhoch gestiegen

Die Zahl der Angriffe auf Einsatzkräfte der Bundespolizei ist im Jahr 2025 erneut gestiegen. Laut Bundesinnenministerium wurden 1.960 Attacken registriert – und damit mehr als in jedem der Vorjahre.

Von

Bundespolizisten im Kölner Hauptbahnhof (IMAGO/Sabine Gudath)

Werbung

Die Gewalt gegen Einsatzkräfte der Bundespolizei hat im Jahr 2025 erneut zugenommen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im vergangenen Jahr 1.960 Angriffe auf Bundespolizisten registriert. Diese Zahlen gehen aus einer Antwort auf eine schriftliche Anfrage des Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor, wie Welt berichtet.

Damit setzt sich der seit mehreren Jahren anhaltende Anstieg fort. Während 2022 noch 1.604 Attacken gezählt wurden, stieg die Zahl 2023 auf 1.708 und 2024 auf 1.792. Grundlage der Angaben ist die Polizeiliche Eingangsstatistik. Das Innenministerium weist darauf hin, dass es durch Nachmeldungen oder statistische Korrekturen noch zu geringfügigen Abweichungen kommen könne.

Parallel zur wachsenden Zahl von Angriffen steigt auch die Arbeitsbelastung der Bundespolizei. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 belief sich der Überstundenbestand auf 2.860.488 Stunden. Ende 2023 hatte er noch bei 2.112.360 Stunden gelegen, ein Jahr später bei 2.458.482 Stunden. Die Zahlen ergeben sich laut Innenministerium aus den Salden aller Arbeitszeitkonten, einschließlich der Mehrarbeit nach Beamtenrecht.

Nicht nur Polizeikräfte sind von wachsender Gewaltbereitschaft betroffen. Auch die Zahl der Übergriffe auf Beschäftigte der Deutschen Bahn ist gestiegen. Laut Welt kam es nach Unternehmensangaben 2025 zu mehr als 3.000 Angriffen auf Bahnbedienstete, was rechnerisch etwa acht Vorfällen pro Tag entspricht. Besonders häufig betroffen seien Mitarbeiter im Regionalverkehr sowie Sicherheits- und Servicepersonal. Trotz des Einsatzes von Videoüberwachung, Sicherheitsteams und Bodycams bleibe das Gefährdungspotenzial hoch.

In einem Regionalexpress im Kreis Kaiserslautern wurde jüngst der 36-jährige Zugbegleiter Serkan C. bei einer Fahrkartenkontrolle von einem Fahrgast ohne gültigen Fahrschein angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Nach vorläufigen Erkenntnissen erlitt das Opfer eine Hirnblutung infolge massiver Gewalteinwirkung gegen den Kopf und starb wenige Tage später im Krankenhaus. Der mutmaßliche Täter, ein Grieche, wurde festgenommen und befindet sich wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Lesen Sie auch:

Nach dem tödlichen Angriff prüft das Bundesjustizministerium mögliche Änderungen an einem bereits geplanten Gesetzentwurf zum besseren Schutz bestimmter Berufsgruppen, berichtet die Funke Mediengruppe. Ziel sei es, Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen und dienstleistungsnahen Bereich strafrechtlich stärker zu berücksichtigen.

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärte, der Entwurf befinde sich derzeit in der Abstimmung. Eingegangene Stellungnahmen würden ausgewertet, um zu klären, ob Nachbesserungen erforderlich seien. Dabei gehe es insbesondere darum, ob das besondere Unrecht von Angriffen auf gefährdete Berufsgruppen wie Zugbegleiter ausreichend abgebildet werde. „Wir stimmen den Gesetzentwurf gerade ab und werten die dazu eingegangenen Stellungnahmen aus“, sagte die Ministerin der Funke Mediengruppe. Weiter betonte sie: „Straferhöhungen allein lösen das Problem ganz sicherlich nicht.“ Bereits jetzt sehe das Strafgesetzbuch empfindliche Sanktionen vor. „Für Tötungsdelikte gilt umso mehr: Auf die Tötung eines Menschen stehen in unserem Strafgesetzbuch die strengsten Strafen.“

ha

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

23 Kommentare

  • Die Uniformierten sind zu einer Lachnummer geworden. Die, die Hilfe brauchen, bekommen sie nicht und die Verbrecher lässt man laufen. Deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen.

    • Unabhängig davon, welche Position man zu „unserer“ Polizei hat ist festzustellen, dass die Polizei speziell in diesem Bereich quasi ebenfalls Opfer ist und sinnfrei verheizt wird, in einem Kampf, den sie definitiv nicht gewinnen kann, weil ihr sowohl seitens der korrupten und bösartigen Polit-Gangster, als auch seitens der Justiz und dazu auch noch in großen Teilen der Gesellschaft jedweder Rückhalt fehlt.

      • Nachtrag: Selbst wenn man wollte, könnte man all diese Kriminellen NICHT wegsperren, weil wir schlichtweg die Haftplätze dafür nicht haben, Die Knäste sind bundesweit nahezu bis zur Dachkante belegt. Da ist nur noch eine eiserne Reserve für ganz schlimme Jungs übrig.

        Ergo: Polizei und Staatsanwaltschaft haben in einer Vielzahl von Fällen gar nicht die Möglichkeit einer Inhaftierung, weil dafür schlichtweg die Ressourcen fehlen, weshalb diese Kriminellen immer wieder nach kurzer Identitätsfeststellung entlassen werden, damit sie weiter Straftaten begehen können, Das ist ein Teufelskreis, und der ist HAUSGEMACHT, vorsätzlich und bösartig herbeigeführt von gewissen- und charakterlosen sowie ideologieverstrahlten Polit-Psychopathen und Volksverrätern.

        Diese wiederum werden IN KENNTNIS von DEREN kriminellen UMTRIEBEN alle 4 Jahre von der Mehrheit wiedergewählt. womit auch zugleich deren kriminelles Handeln – zumindest im Nachhinein – demokratisch legitimiert wird.

        FINDE DEN FEHLER.

        • Da ist nur noch eine eiserne Reserve für ganz schlimme Jungs übrig.
          Für GEZ Verweigerer.😉

          8
        • Doppelte oder mehrfache Zellenbelegung wäre ja möglich. Oder „Gemeinschaftszellen“ mit bis zu fuffzehn Insassen wie es in anderen Dritt- oder Viertweltländern auch gehandhabt wird.

          1
        • #Jürgen der Beste

          Da haben sie allerdings recht. Für die Autochthonen findet sich IMMER noch irgendwo ein Loch.

          4
  • Herr Ostermann von der für die Bundespolizisten zuständigen Gewerkschaft äußert sich beinahe täglich zu der Gewalteskalation in Deutschland – aber, obwohl er CDU-Mitglied ist, scheint ihm niemand bei der „regierenden“ Partei zuzuhören, am allerwenigsten dieser hochgewachsene Mann an der Parteispitze. Warum ist das so? Warum nimmt niemand die Nadelstiche dieses CDU-Gewerkschaftlers zur Kenntnis? Haben die Bundespolizisten in der Politik überhaupt eine Lobby?

    • Warum verläßt Herr Ostermann die CDU denn nicht?Parteilos wäre er sicher besser dran.Mit diesem CDU Anhängsel habe ich immer meine Probleme,denn von meiner Seite her haben alle CDU’ler eine ziemlich lange Nase.

    • Das Problem liegt bei dir, wenn du Ostermann auch nur ein Wort glaubst. Jeder in der CDU lügt wie gedrckt sobald die ihr Maul aufmachen.

      • Das fürchte ich allerdings auch. Auch die SPD hat einen früher kritischen Polizeigewerkschaftler in ihren Reihen, der heute im Bundestag sitzt. Ein Schelm…

    • Das ist deshalb so, weil das niemanden interessiert. Das ist doch offensichtlich. Wie sonst könnte es sein, dass seit mehr als 10 Jahren jeder dahergelaufene Depp aus allen Himmelsrichtungen kommend, praktisch ungehindert deutschen Boden betreten darf mit anschließen garantierter Vollversorgung ?

      Glauben sie wirklich, dass die verantwortlichen Politiker auch nur im Entferntesten die Interessen der Bürger vertreten ? Es ist doch offensichtlich, dass es sich hier um einen vorsätzlichen Angriff auf das deutsche Volk handelt, der sich jetzt schon über mehrere bundesreGIERungen hinwegzieht, allerdings bekanntlich immer mit denselben Akteuren.

  • Ich hoffe doch das es auch 1960 Strafanzeigen gegeben hat und ebenso 1960 Verurteilungen.

  • Zensur ist hier wieder alles, AN scheint von diesen Zuständen anscheinend nicht betroffen zu sein.

  • „Konfliktforscher“ sind sich einig, den Anstieg gibt es seit zehn Jahren (was war da gleich nochmal?) UND es sind, Überraschung, Männer! Die Raumfahrtforscherin Dorothee Bär würde es so erklären: „Das liegt daran, daß die AfD im Bundestag immer so rumpöbelt!“ *LOL*

  • Winning! 🤡

  • Hier muss es sich um das berühmte Stadtbild im besten Deutschland aller Zeiten handeln.

  • Da haben „wir“ offensichtlich bei der Integration VERSAGT…

    Ergo: „Wir“ sollten uns diesbezüglich mehr anstrengen, noch mehr ins Zeug legen…(Da bleibt nur noch Sarkasmus)

    Es ist auch „äußerst hilfreich“, wenn die Bunte reGIERung weiterhin täglich tausende kulturfremde Illegale, deren Identität und KERBHOLZ niemand kennt, ungebremst über die Grenze latschen lässt, mit Welcome-Garantie nebst Rundumversorgung, als wären sie alle der Pascha von Rom.

    Aber ich bleibe trotz allem Volksverrat dabei: Das HAUPTÜBEL ist die vollkommen verstrahlte und ignorante MEHRHEIT der Wähler.

  • In der Corona Zeit hat die Polizei ordentlich ausgeteilt, wir friedlichen Demonstranten waren ein beliebtes Ziel ohne Risiko, kein Mitleid!

  • Und die Landespolizei versteckt sich derweil auf kleinen Straßen fern ab des Trubels und gängelt den deutschen Bürger. Ich habe kein Mitleid mit auch nur einem Uniformierten. Es ist deren eigene Entscheidung sich diese Uniform anzuziehen und für Terroristen in den Dienst zu treten.

  • Anstatt über unfaire und gemeine Hausdurchsuchungen zu jammern für unlustige wie gesetzeswidrige Facebook Beiträge handeln andere Leute eben gleich direkt.

  • Überleben im Zerfall.

  • ein paralleler Artikel:

    „Keine automatische Glatteis-Bekämpfung mehr: Bundesregierung will Taumittelsprühanlagen an Autobahnen abbauen“

    Irgendwo bauen halt die Leute den Frust über die minderbemittelte strunzdumme bzw. bevölkerungsverachtende Obrigkeit ab.

    Und da sind Polizisten der Berührungspunkt. Aus meiner Sicht völlig logisch.

    • Diese Gewalttätigen sind in erster Linie NICHT die, die mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs sind um von A nach B zu kommen, sondern DIE nach deren Vornamen man nicht fragen darf, die uns ja so bereichern, so sehr, daß man sich im öffentlichen Raum kaum noch ohne Schutzausrüstung unbeschwert bewegen kann!

Werbung