Konsumkrise
Getrübte Stimmung: Der Einzelhandel befürchtet ein schwaches Weihnachtsgeschäft
Die Einzelhändler in Deutschland stehen vor gravierenden Problemen: Der Konsum ist schwach, daher stagnieren ihre Einnahmen, während die Kosten steigen. Selbst das Weihnachtsgeschäft dürfte in diesem Jahr enttäuschen.
Üblicherweise sorgt die Jahresendphase für einen kräftigen Schub: Im Schnitt erwirtschaften Einzelhändler im November und Dezember knapp 20 Prozent ihres gesamten Jahresumsatzes. Doch für 2025 fallen die Prognosen ernüchternd aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) geht davon aus, dass die Branche in den letzten beiden Monaten des Jahres lediglich um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 126,2 Milliarden Euro wächst. Preisbereinigt entspricht das einem Nullwachstum.
Eine aktuelle Konjunkturumfrage des ifo-Instituts unter mehreren tausend Unternehmen unterstreicht das gedrückte Stimmungsbild. Rund ein Viertel der Befragten rechnet mit einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft, knapp die Hälfte erwartet lediglich einen durchschnittlichen Verlauf. Nur zehn Prozent hoffen auf ein gutes Saisonfinale. „Die Erwartungen der Einzelhändler sind gedämpft“, erklärt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Viele Händler gehen ohne große Hoffnung in die wichtigste Verkaufsphase des Jahres.“
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Auch die Wochen vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft waren für den deutschen Einzelhandel bereits enttäuschend. Die Konsumkrise in der Branche hat sich zuletzt spürbar verschärft: Im Oktober sanken die Einnahmen des deutschen Einzelhandels um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Preisbereinigt lag das Minus sogar bei 0,3 Prozent. Im Vormonat September konnte noch ein leichtes Plus von 0,3 Prozent verzeichnet werden.
Besonders schlecht sah es im Oktober im Segment der Nicht-Lebensmittel aus, wo ein Rückgang der Einnahmen von 0,7 Prozent verbucht wurde. Auch der Online- und Versandhandel blieb nicht verschont und meldete ein Minus von 0,6 Prozent bei den Erlösen. Der Lebensmittelbereich konnte gegensteuern: Hier kletterten die realen Umsätze um 1,2 Prozent.
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Hintergrund für die stagnierenden Einnahmen im Einzelhandel sind primär die schwache Konsumstimmung unter den deutschen Haushalten. Die Ausgaben der privaten Haushalte lagen im dritten Quartal 0,3 Prozent unter dem Wert des Vorquartals. Es war der erste Rückgang, der seit Ende 2023 verzeichnet wurde. Der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel, brachte die Lage im Gespräch mit der Tagesschau treffend auf den Punkt: „Die privaten Haushalte legen lieber den Notgroschen zurück als das Geld auszugeben.“
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Problematisch ist, dass die schwache Konsumstimmung nicht die einzige Herausforderung ist, mit der der deutsche Einzelhandel derzeit zu kämpfen hat. Auch die stark gestiegenen Kosten für Energie, Personal und Materialien belasten die Betriebe erheblich.
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Besonders die hohen Personalkosten drücken die Margen im Einzelhandel. Durch die regelmäßigen Anhebungen des gesetzlichen Mindestlohns sowie steigende Tariflöhne erhöhen sich die Lohnkosten kontinuierlich. Da die Personalaufwendungen im Einzelhandel häufig den größten Kostenblock ausmachen, können bereits geringe Steigerungen die Profitabilität spürbar beeinträchtigen. Der Grund dafür liegt in der hohen Arbeitsintensität des Handels: Für Service, Beratung, Kasse, Warenverräumung und Kundenbetreuung werden viele Mitarbeiter beziehungsweise viel Arbeitszeit benötigt.
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Vor noch nicht allzu langer Zeit hat sich der Einzelhandel seine Kunden noch ausgesucht, nach dem Impfstatus und jetzt kommen auch die nicht mehr? Hm
Also wenn weniger gekauft wird sollte man einfach die Preise erhöhen, das gleicht es dann wieder aus 🤣
Ja, so macht der Lebensmittel-Einzelhandel das ja auch, vorallem seit durch die SB-Kassen, plötzlich und unerwartet, viel mehr geklaut wird!
Robert bist du das ????
Die mit dem Impfstatus und x-mal Geboosterten können jetzt nicht mehr kommen, weil die meisten davon auf dem Friedhof ruhen. Das Massensterben dauert im übrigen an, still und leise, „plötzlich und unerwartet“, wie es in den Todesanzeigen häufig formuliert ist.
Erhöhte Massensterblichkeit zu bemerken ist böse-böse.
Machen sie immer noch siehe Rossmann, Vorwerk und co, fast 15 Millionen Konsumenten die mit den Blauen sympathisieren werden wie Aussätzige behandelt!, wie kann man nur so bescheuert sein!?
Schwacher Jahresausklang ? Na wen wundert das ? Gestern habe ich für einen Laib Brot 4,50 Euro beim Bäcker bezahlt, In D-Mark umgerechnet sind das satte 9 Deutsche Mark für einen einzigen Laib Brot.
An der Käse-, Fleisch- und Fischtheke sowie bei Obst und Gemüse sieht es nicht besser aus,
Viele Menschen können sich allein diese Preise für Lebensmittel kaum mehr finanzieren, woher also soll da noch ein Konsum kommen ? Zumindest für die untere Hälfte der Gesellschaft ist das Ende der Fahnenstange längst erreicht, aber das eigentliche Großdesaster steht ja erst vor der Tür. Was machen die Menschen dann ?
Wenn die Anleihenblase platzt, wird das global wirken wie 1000 Atombombenexplosionen. Das können sich die allermeisten Menschen nicht einmal ansatzweise vorstellen, was da im Anrollen ist.
Schau dir die Wahlergebnisse an. Zu vielen Menschen geht es noch zu gut. Ich hoffe, dass sehr viele Menschen endlich real mit den Folgen der Politik konfrontiert werden.
Nun die nächste CO2 Bepreisung wird noch etwas Schub geben um den Konsum weiter nach unten zu drücken. Übrigens die Höchste in Europa. Wir zahlen ab nächstes Jahr mindestens 60 bis 70 Euro pro Tonne während der Rest der EU 45 Euro/Tonne bezahlt. Aber wer das Klima retten will, muss eben etwas mehr zahlen.
Aldi Neu Ulm 500 Gramm angebliches Frischbrot für € 2.99 entspricht pro Kilo aufgerundet € 6.00 also umgerechnet in DM 12 wo fuerts noch hin ?
1Million € für ein Brot,gab es schon mal.
… zum Selberbacken !
Sollte die ganze Nation machen, dann haben auch massenimportierte chinesische Aufbackwaren keine Chance mehr.
In Rotterdam kommen täglich millionen chin. Teiglinge an – falls sich jemand fragt, warum seine „Brötchen“ von der „Großbäckerei“ so groß wie Brote sind, alle gleich aussehen und alle gleich beschissen schmecken.
Herr Merz hat dafür bestimmt eine einleuchtende Erklärung.
…die AfD ist Schuld 🤣
Könnte aber auch an der „Erderhitzung“ liegen!
Die Junge Union.
Außerdem hat der Hund den Weihnachtsmann gefressen.
Im Zweifelsfall sind Putin und Trump schuld.
Dieser Einzelhandel hat es doch so gewollt!
hohe treibstoffpreise, steigende strassenmaut und viele weitere belastungen des warentransports werden natuerlich an die kunden weitergereicht.
der einzelhandel hat sich nie laut gegen preisbelastende massnahmen geaeussert, nimmt aber selbstverstaendlich die kostenbelastung auch nicht auf seine schulter.
in meiner umgebung gab es vor corona viele kleinstaedte mit ausgesprochen ueppiger vielfalt an einzelhandelsgeschaeften.
kaum grosse ketten.
mittlerweile sind diese orte zu geisterstaedten geworden. 1 drittel leerstand, der rest barber-und handyshops.
UND Messerverbotszonen!
Man hält halt sein Geld zurück für Miete, Energie und Nahrungsmittel. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Wird der Preis für Energie immer weiter erhöht, wird nicht das Klima gerettet, sondern die Menschen werden ärmer, kaufen weniger und dann wundert sich der Einzelhandel über weniger Umsatz? Die machen doch mit bei dem ganzen Klimagedöns.
Was bleibt ihnen übrig?
Der Einzelhandel ist auch nur Opfer.
Wer sich wehren muss und auch starke Argumente hätte, sind die Industrieverbände, die Wirtschaftsbosse, aber leider stecken die mit der Politik unter einer Decke und haben nur Augen für Profit, egal ob der von Kunden oder aus Steuertöpfen kommt. Diese Rechnung geht natürlich nicht sehr lange auf.
Zumindest die Handelsriesen haben doch ihre Lobbyverbände mit ihren Büros teilweise mit im Bundestag sitzen, ja da kann man als Lobbyist sich einmieten!
Da hätten die ja beizeiten gegensteuern können, haben sie aber nicht, weil es ihnen genützt hat. Jetzt jammern die aber rum, deswegen sind vielleicht der kleine Spätverkauf an der Ecke oder kleine Inhabergeführte Läden Opfer, die anderen großen Handelsketten aber sind Täter!
Merz hat um etwas Geduld für seine Reformen gebeten. (Geduld bis zu seinem Abtritt)
Wer die Probleme vor den Augen hat, die Gründe dafür offensichtlich sind (Regulierung, Bürokratie, Energiekosten, Steuerbelastung, Schuldenpolitik usw.) aber nichts ändern will sondern auch noch verschlimmert, sollte schleunigst abtreten.
Kaputte Infrastruktur, Bildungsmisere, Mietexplosion, Inflation, Ukrainekrieg, Nahostkonflikt, Rentnerarmut, Krise des ÖRR, Fachkräftemangel, Pflegenotstand, Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft, demographische Probleme, Verkehrswende, marode Bundeswehr, kaputtes Gesundheitswesen, Erziehernotstand, fehlende Kindergartenplätze, Lehrermangel, steigende Gewaltkriminalität; und vor allem die nach wie vor unkontrollierte Einwanderung mit all ihren Folgen:
Mieten, Infrastruktur, soziale Probleme, Demographie usw.
Bitte ergänzt was ich an Problemen noch vergessen hab.
ist es nicht letztendlich auch ideologisch gewollt?
erinnere mich an vorgaben à la :
jeder darf max. 3 kleidungsstuecke im jahr kaufen.
fleischrationierung und insektenmehlzusatz.
steuer auf zucker- fett- salzhaltige produkte.
flugscham.
usw usw.
Das eine oder andere hat mit dem einen sehr viel zu tun. Ohne dem einen hätten wir das andere nicht!
Völlige Inkompetenz bei grösstmöglicher Korruption und Hass auf’s eigene Land und Kultur der poitischen ‚Elite‘
Alles hängt an der EU-Kommission. Die will ganz Westeuropa „integrieren“ und umbauen, deswegen haben wir all unsere Probleme. Nur der Nationalstaat kann uns retten.
Brüssel hat uns z.B. seit Bestehen über 200.000 Verordnungen auf’s Auge gedrückt. Von „nationaler Souveränität“ kann schon lange keine Rede mehr sein.
Und für diese Sklaven-Haltung bezahlen wir auch noch richtig viel Geld.
Der Kanzler 2.Wahl ist wie ein Kaugummi,er klebt an seinen Posten und ist sehr dehnbar ( kein Wunder ohne Wirbel).
Wer geht denn für Weihnachtseinkäufe noch in die Stadt?
„Der Einzelhandel befürchtet ein schwaches Weihnachtsgeschäft.“ Wie kommt’s?
Das Geld für Weihnachtsgeschenke geht bei vielen eben für hohe Heizkosten, CO2-Abgaben und stark steigende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung drauf.
Oh, Wunder.
Die Deutschen werden inzwischen ständig auf schlechte Zeiten eingeschworen – gerade, was die Energiekosten angeht. Und mit einer Wirtschaft, mit der es bergab geht, wird sich Ende dieses Jahres kaum einer trauen, mehr Gehalt zu fordern. Gleichzeitig können wir schon fest damit rechnen, das nächstes Jahr die Steuern steigen. Sprich: Wem das Geld nicht zu den Ohren rauskommt, der hält das Geld zusammen.
Na ja … nach einigen Besuchen in der Einkaufsstraße: Preise von eher minderwertigen Klamotten völlig überhöht. Bin da wirklich nicht sparsam. Mir fast egal, wenn man etwas möchte. Aber die Preise sind teilweise auffallend unverschämt. Im Netz locker 30%:günstiger … leider …
Wenn man Radwege in Peru oder Schmiergelder in der Ukraine mit Steuern bezahlt bleibt nicht viel übrig.
Moin, wer Geld verdienen will sollte auch was dafür tun.
Geschlossen wegen Urlaub in der Hochsaison.
Öffnungszeiten verkürzt . Angebote zurückgefahren …Weniger Personal deshalb an Kassen in Supermärkten sozialistische Wartegeeinschaften.
Unfreundliche Verkäufer*innen….
Und jammern auf hohem Niveau……
Das alles hat mit Marktwirtschaft schon lange nichts mehr zu tun.
Die Leute halten das Geld zusammen. In den nächsten Wochen steigt wieder die Atemsteuer (gelogen: CO2-Bepreisung), die Krankenkassenbeiträge (damit der rosa Elefant weiter gemästet wird). Demnächst wird die Mehrwertsteuer auf 22% angehoben (gelogen: EU-Harmonisierung), die Grünen fordern einen Klima-Soli…etc.etc
Die Tausenden Afghanen müssen importiert und üppig versorgt werden.
Allein die Beamten kosten in 2026 viele Milliarden mehr (fette Gehaltssteigerungen, exorbitante Zulagen und Zuschüsse, riesige Pensionen…)
Die Liste wird immer länger.
Zumindest der Glühweinhandel wird in den nächsten Wochen stark zulegen… 🙂
Aber Spaß beiseite… Wenn die Lebenshaltungskosten immer weiter steigen, dann bleibt eben kein (verdientes) Geld mehr übrig für teure Pullis, Handys und Schnickschnack.
Einesteils tun mir die im Handel Beschäftigten leid, müssen sie sich doch bald in die Millionenschar der Arbeitslosen einreihen, andererseits haben sie aber – während sich Carola breit machte – ihre Kunden erbärmlich im Stich gelassen. Sie hätten damals ihren gesunden Menschenverstand nutzen und sich dem Test- und Maskenzwang verweigern sollen.
Aber wir wissen heute, dass Corona der Test war, was die Menschen mit sich machen lassen und auch der Test, wie man die Menschheit digitalisiert – mittels Angst vor dem Erstickungstod. Test gelungen, wie man jetzt sieht.
Tja, die Haushalte sind vollgestopft; der Markt hält nur noch Schrott bereit; und die Neubürger müssen sich auch nur ein paar Extra-Leckerlis kaufen, den ganzen Rest organisiert der Staat. Da wird man wohl um Produktverbote wie den Verbrenner und andere „Schädlichkeiten“ nicht drumrumkommen. Der Kunde muss zum Kauf gezwungen werden.
Da hilft es sicher den Bückling vor den Verusachern des Niedergangs zu machen und sich brav vom einzigen Ausweg aus diesem ökonomischen Irrsinn, der AfD, zu distanzieren. Die sind entweder alle vollständig verrückt geworden oder haben keinerlei Rückgrat oder beides.
Na, wir müssen doch unsere eigene Abschaffung finanzieren.
Spass muss da leider jemand anderes haben.
Dafür läuft’s an Ramadan doch besser.
Da wird dann wieder ausgelassen frohlockt.
Ist für mich klar!, der größte Teil der Menschen ist mit dieser Kleinko unzufrieden, dieser Kleinko diesem Möchtegern Kanzler unter Antifa Gnaden, fällt nichts ein außer weiter massiv die Steuern und Abgaben zu erhöhen!, genau so wie es die Linksextreme spd vorgibt. Die Bürger dieses Landes werden ihren Konsum massiv zurückschrauben.
2 Fehler, Dessouswerbung im Schaufenster. Man schreibt Weihnachten. Beiden im Islam verboten!
Gewöhnt euch doch endkuch daran.🤮
Ja, ja, der Endkuch. Alle Jahre wieder.