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Heimkehr

Frenetischer Empfang: Oppositionsführerin María Machado zurück in Venezuela

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ist nach Venezuela heimgekehrt und wurde dort von Tausenden jubelnd empfangen. Sie hatte Venezuela nach der von Ex-Diktator Maduro manipulierten Wahl das Land verlassen.

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado erreicht Venezuela. (IMAGO/JNA Press)

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Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado ist nach Venezuela heimgekehrt und wurde von ihren Anhängern in Caracas frenetisch empfangen. Wie die Zeitung El Nacional berichtet, kündigte Machado am Sonntag überraschend ihre Rückkehr nach Venezuela an und erschien in einer katholischen Kirche in der Stadt Santa Rosa, wo sie während der Feier einer Messe von ihren Anhängern umringt wurde.

Wenige Minuten später fuhr sie dann auf der Verkehrsachse nach Caracas unter Riesenjubel in die Hauptstadt. Tausende Menschen folgten der Oppositionsführerin, die in einem offenen Auto den Menschen zuwinkte. Laut Berichten ihres Kommunikationsteams reiste Machado in einem gepanzerten Auto.

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Die Nobelpreisträgerin bei ihrer Ankunft.

Machado war nach der von Ex-Diktator Nicolás Maduro manipulierten Wahl 2024 abgetaucht und hatte Venezuela verlassen, um staatlicher Verfolgung zu entgehen. 2025 gewann sie den Friedensnobelpreis für ihr Engagement für die venezolanische Opposition.

Maduro hatte sich nach der Präsidentschaftswahl 2024 trotz massiver Betrugsvorwürfe zum Sieger gekürt. Laut Angaben der regierungskontrollierten Wahlbehörden erhielt Maduro 51,2 Prozent der Stimmen, während der wichtigste Oppositionskandidat Edmundo González Urrutia, unterstützt von Machado, rund 44 Prozent erhielt.

Laut unabhängigen Wahlbeobachtern und Medienberichten untergruben Maduros Anhänger die Behörden und verzerrten das Wahlergebnis. Unabhängige Zählungen von Wahlzetteln zeigten einen klaren Vorsprung González’ gegenüber Maduro. Mehrere Staaten, darunter die USA, Argentinien und Kanada, sowie die Europäische Union erklärten González Urrutia zum legitimen Präsidenten Venezuelas.

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Machado am Sonntag.

Am 3. Januar hatte die Regierung der Vereinigten Staaten unter Führung von Donald Trump in einer zuvor über Monate minutiös geplanten Operation den De-facto-Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, und seine Ehefrau in ihrem Schlafzimmer im Fuerte-Tiuna-Komplex verhaftet und außer Landes gebracht. Er sitzt in den USA nun im Gefängnis. Regierungschefin ist jetzt die Maduro-Vertraute Delcy Rodríguez. Zuvor war sie Maduros enge Vertraute und Ministerin in seiner Regierung.

Mit der Rückkehr könnte sich das ändern. US-Außenminister Marco Rubio schrieb auf X zu Machados Rückkehr: „Die Voraussetzungen für die sichere Rückkehr von Frau Machado nach Venezuela sind das direkte Ergebnis der von den USA unterstützten Versöhnungsgespräche, in deren Rahmen bereits Hunderte politischer Gefangener freigelassen wurden und Hunderte politischer Oppositionsvertreter aus dem Exil zurückgekehrt sind“.

Die Vereinigten Staaten erwarteten, „dass die Freiheiten aller politischen Lager in Venezuela weiterhin geachtet werden. Ebenso erwarten wir von allen politischen Akteuren, dass sie diese Gespräche unterstützen, die für Venezuela die beste Chance seit dreißig Jahren darstellen, auf friedlichem Wege nicht nur freie und faire Wahlen, sondern auch eine dauerhafte Demokratie zu erreichen“.

Machado gilt als Symbolfigur des gewaltfreien Widerstands gegen das Regime von Nicolás Maduro. Sie ist Ingenieurin, gründete 2002 die Wahlbeobachtungsorganisation Súmate und später die liberale Partei Vente Venezuela. Ihre Organisation schulte landesweit Freiwillige, die Wahlergebnisse kontrollierten und Beweise gegen Manipulation sammelten.

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12 Kommentare

  • Eine Organisation, die bundesweit Freiwillige schult, die Wahlergebnisse kontrollierten und Beweise gegen Manipulation sammeln, gibt es auch in Deutschland.
    ZB WABEO.
    Allerdings wohl eher unbekannt oder die Notwendigkeit wird nicht so gesehen bzw erkannt.

  • Liz Kutter von der Panda-Apotheke wird auch von frenetisch jubelnden Anhängern gefeiert, könnte mir aber vorstellen, dass ihr Apotheke trotzdem bald pleite geht.

    • Und da ist es wieder. Die AfD Deppen müssen ihre Dorf-Dramen immer auf die ganze Welt projizieren, weil es dumme, beschränkte, provinzielle Bauernlümmel sind, deren geistige Größenmaße auf maximal zwei Morgen Kartoffelfeld Platz finden. Wandert doch endlich nach Russland aus und lebt dort euer Bauernleben in der Pampa aus.

  • Apollo überfordert seine Klicker mit Geopolitik die nicht mal die eigene Bundespolitik begreifen können. Wäre es besser, wenn die Diktatur in Venezuela verschwindet? Auf jeden Fall. Doch wer daran eben nicht arbeiten kann ist Trump, der nur nach einem „Deal“ sucht, heißt die Diktatoren sollen ihm einfach Abgaben zahlen um ihre Völker weiter foltern zu dürfen.

  • Jetzt müssen nur noch Trump und Rodgriguez hinweggefegt werden, damit das venezolanische Volk endlich wieder Freiheit schnuppert. Das Ökabkommen sichert der Sozialistin ihre Macht und befriedigt Dagobert Trumps Geldwahn. Mehr nicht.

    Kaum vorstellbar, dass die sozialistische Diktatur in Venezuela fast genau so lange gedauert hat (1999 bis heute) wie in Deutschland (1998 bis 2025). Zehntausende Venezolaner wurden durch das Regime ermordet (man erinnert sich mit Schaudern an die DDR), der brain drain war groß – mehr als 8 Millionen Menschen haben mit den Füßen gegen die Sozialismus abgestimmt. Sie alle werden zurückerwartet.

    Wer auch immer als neuer Präsident gewählt wird, muss sofort das Trump’sche Diktat des Ölabkommens aufkündigen, damit das Petro-Geld für den Wiederaufbau den Venezolanern zugute kommt und sie der Trump’schen Knute (wann hat er schon einmal Bock das Geld anderer Nationen nicht für die USA zu nutzen) des Zuteilens nach Lust und Laune entkommen.

  • Hat Apollo eigentlich schon mal was über die Verbindungen von Spaniens regierender Linkspartei zum Regime in Venezuela veröffentlicht?
    Oder wird man da nur aufmerksam wenn es um muslimische „Flüchtlinge“ geht?

    • oberflächlich: https://apollo-news.net/linke-korruption-in-spanien-weitet-sich-aus-ex-ministerprsident-zapatero-angeklagt/

      Die spanische Justiz hat sogar die Korruptionsermittlungen ausgeweitet, die eine direkte Einflussnahme der venezolanischen Führung auf die spanische Politik belegen: illegale Ölgeschäfte, Geldwäsche und politische Gefälligkeiten, in die sowohl Spaniens ehemalige sozialistische Regierungsspitze als auch die amtierende venezolanische Interimspräsidentin Delcy Rodríguez verwickelt sind. Da Trump mit der Sozialistin Rodríguez das Ölabkommen getroffen hat, das den USA zugute kommt und gleichzeitig die Sozialistin an der Macht belässt, wird geraunt, dass die Justiz nicht allzu genau in die ‚alten‘ illegalen Ölgeschäfte schaut. Was allerdings genau in den ‚geheimen Bedingungen‘ vereinbart wurde, habe ich auch noch nicht erfahren. Rechtsstaatlichkeit ist für Venezuela unter Trump nicht vorgesehen.

  • Und nun?

    • Atlas, bist du es?

      • Atlas hat keine Zeit, der muß im Wald Holz, Pilze und Beeren sammeln. Der Winter naht, denn ER ist ja von niemandem abhängig, wie er immer stolz betont!
        Er hat nur noch nicht verraten wie er das als Bürger dieses Staates mit den Steuern macht, der völlig Unabhängige. *lol*

        • Da ist wohl jemand richtig neidisch. Warum bist du nicht bei der Arbeit?

          1
      • Das geht dich einen Scheißdreck an warum ich jetzt nicht in der Arbeit bin, „Maximus“!

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