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Jahrestag

„Flutet am 7. Oktober die Straßen“ – propalästinensische Gruppen mobilisieren bundesweit

Am Jahrestag des Hamas-Massakers rufen propalästinensische Gruppen in mehreren deutschen Städten zu Demonstrationen auf. In Berlin wird der 7. Oktober als „Widerstand“ gefeiert, in Hamburg warnt der Verfassungsschutz vor einer Teilnahme.

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Eine propalästinensische Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Am Mittwoch jährt sich der Terrorangriff der Hamas auf Israel zum dritten Mal. Ausgerechnet für den 7. Oktober rufen propalästinensische Gruppen in mehreren deutschen Städten zu Demonstrationen auf. Beim Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 wurden rund 1.200 Menschen ermordet. 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

In Berlin soll um 18 Uhr ein Aufzug unter dem angemeldeten Titel „Down with Colonialism!“ am Oranienplatz beginnen – zunächst war die Rede vom Schlesischen Tor als Startpunkt, dieser wurde jedoch verlegt. 150 Teilnehmer wurden angemeldet. Die Berliner Polizei hatte ein mögliches Verbot geprüft, will die Demonstration nun aber offenbar stattfinden lassen.

Im Internet wird die Demonstration unter dem Motto „Until Total Liberation“ beworben. Der Aufruf endet mit der Aufforderung: „Flutet am 7. Oktober auf die Straßen!“ Auf dem Plakat ist eine Planierraupe zu sehen, die einen Zaun durchbricht. Hamas-Terroristen hatten am 7. Oktober 2023 unter anderem mit Planierraupen die israelischen Grenzanlagen durchbrochen.

Der Hamas-Angriff wird als palästinensischer Widerstand dargestellt. Die Menschen in Gaza hätten nicht um ihre Freiheit gebettelt, sondern sie sich genommen. An anderer Stelle ist von einem „Leuchtfeuer der Standhaftigkeit“ die Rede. Das Berliner Landeskriminalamt ermittelt wegen des Aufrufs.

Bereits um 16 Uhr ist in der Berliner Zimmerstraße eine weitere propalästinensische Kundgebung angemeldet. Sie trägt den Titel „3 Jahre Völkermord. Stoppt den Gaza Genozid. Stoppt den Krieg. Keine Waffenlieferungen an Israel. Kriegsverbrecher vor Gericht“.

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Parallel erinnern mehrere Veranstaltungen an die Opfer des Hamas-Angriffs. Auf dem Bebelplatz beginnt um 15 Uhr eine Gedenkveranstaltung mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, dem israelischen Botschafter Ron Prosor und der Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Cornelia Seibeld. Ab 18 Uhr ist dort außerdem eine Mahnwache gegen Antisemitismus angemeldet. Das Brandenburger Tor wird ab 18.30 Uhr mit der israelischen Flagge beleuchtet.

Auch in Hamburg wird für den Jahrestag des Hamas-Angriffs mobilisiert. Um 18 Uhr soll auf dem Hachmannplatz die Demonstration „Drei Jahre Genozid“ beginnen. Beworben wird sie unter anderem von Thawra Hamburg. Der Hamburger Verfassungsschutz führt die Gruppierung als extremistischen Verdachtsfall und warnt ausdrücklich vor einer Teilnahme.

Auch dort lautet der Aufruf: „Flutet am 7. Oktober die Straßen Hamburgs“. Der Verfassungsschutz verweist zudem auf die Parole „Bis zur vollständigen Befreiung“, eine Darstellung des gesamten israelischen Staatsgebiets und das Lied „Nashid Al Intifada“. Die Behörde sieht darin tatsächliche Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen.

In Duisburg beginnt um 17 Uhr auf der Königstraße eine Kundgebung unter dem Titel „Es begann nicht am 7. Oktober“. In Köln ist für 18 Uhr eine Demonstration unter dem ähnlichen Motto „3 Jahre Genozid – 78 Jahre Widerstand – Es begann nicht am 7. Oktober“ angekündigt. Im Aufruf heißt es: „Widerstand ist legitim“.

Auch an der Frankfurter Hauptwache soll um 18 Uhr demonstriert werden. Die Veranstaltung trägt den Titel „Gaza schreit nach Freiheit“. Gegen das gleiche Anmelderduo läuft nach eigenen Angaben der Veranstalter noch ein Ermittlungsverfahren wegen einer Demonstration im vergangenen Jahr. Dabei geht es unter anderem um den Vorwurf der Billigung von Straftaten und ein Gedenken an sogenannte „Märtyrer“. Für Hannover ist um 17 Uhr ein „Palästina-Marsch“ unter dem Motto „3 Jahre Genozid. 3 Jahre Vertreibung. 3 Jahre Widerstand“ angekündigt.

In Stuttgart ruft das Palästinakomitee für 17 Uhr zu einer Demonstration auf dem Schlossplatz auf. Im Aufruf heißt es: „Solidarisieren wir uns mit dem palästinensischen Widerstand gegen Genozid und ethnische Säuberung!“ Zur gleichen Zeit findet auf dem Marktplatz eine Kundgebung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel statt.

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44 Kommentare

  • Remigration ohne wenn und aber!

    • Sie sind auch so ein lustiger Zeitgenosse: wohin wollen sie die dritte Generation Remigrieren von Berlin nach Essen oder von Hamburg nach Köln oder von Stuttgart nach Kiel? Ich frag bloß, ich bin da nicht so schnell mit dem denken in dieser Angelegenheit ich komme nicht so schnell hinter und was diese einheimische dritte Generation fordert ist ein deutsches Kalifat und das wird auch kommen! Das haben die meisten immer noch nicht verstanden was hier in Zukunft los sein wird. Das kann niemand mehr aufhalten deshalb gehört für die Altparteien und Atlas der Islam zu 🇩🇪.

      • Das Kalifat ist schon ziemlich verankert. Die Aufnahme von Moslems war ein riesen Fehler, die sind nämlich bereits dabei hier alles zu übernehmen.

      • Von Deutschland nach Jordanien. Denn da gehören sie hin.

    • Die Linken wären dann aber immer noch hier.

      • Die Linken dürfen nur so lange bleiben bis sie ihren Zweck erfüllt haben.

    • Die kriegen wir nicht mehr wieder los. Wir leben in einem Land, wo ein Wanderer sofort zum Einwanderer wird. Die kriegen den deutschen Pass in die Hand gedrückt, während ihr alter Pass noch im Klo feststeckt.

  • Da wird das System schwer beschäftigt sein.
    „Die Geister, die ich rief, werd‘ ich nun nicht los…“

  • Alle Palästinenser Demo’s verbieten am 7. Oktober und das Weltweit. Volle Unterstützung und Solidarität mit Israel 💟 und den Überlebenden und Hinterbliebenen.

  • Einkesseln. Personendaten aufnehmen. Abschieben.

  • Also sorry, am 7. Oktober wurden 1000 junge Leute und Familien von Terroristen niedergemetzelt, das war ein kleiner Genozid, und wer da am 7. Oktober zu prohamas Demos aufruft, soll wegen Terrorismusverherrlichung verurteilt werden.

  • Viel Spaß mit den Schutzsuchenden!

  • Ich darf leider nicht schreiben wie ich darüber denke und was ein funktionaler Staat tun müsste…

  • Das solche Demonstrationen überhaupt stattfinden dürfen. Wo die ReGierung doch so gegen Desinformation kämpft

    • Rot-Rot-Grün braucht diese Antisemiten als Wähler und Fußtruppe für die Machtergreifung. Berlin ist erst der Anfang.

  • Schöne Auflistung der Städte wo man teilhaben kann? Viel Spaß und eine besinnliche Wanderung; für Frieden und Freiheit. Schaut nach Frankreich wie es läuft. Ich kann nur noch erbrechen.

  • Ich erwarte von der Polizei Wasserwerfer und Gummiknüppel …

  • Ha, da lebt dann die Tradition von vor 1945 wieder auf. Die deutschen Eliten agieren vergleichbar tapfer wie damals zu Verteidigung der Juden. Das Orginal-Verhaltensmuster ist bei Raul Hirschberg sehr anschaulich beschrieben. Grundgütiger, ist das abscheulich.

  • Es wird Zeit diesen Leuten kräftig auf die Finger zu hauen. Ausweisung…..

  • Warum eigentlich immer und immer wieder auf unseren Straßen?
    Die sollen in ihren Ländern auf die Straße gehen oder auf die Straßen der Länder, welche sie anprangern!
    Aber hier haben die nichts zu suchen!
    Das Demonstrationsrecht gilt übrigens grundsätzlich nur für deutsches Staatsbürger in Deutschland

  • REMIGRATION, MILLIONENFACHE REMIGRATION !

  • jaja, die Juden haben Judäa kolonisiert.

  • Am 07.10. Muß für die Polizei die Dienstanweisung lauten : Verhaften, Erkennungsdienstlich bearbeiten und sofort ausweisen. Auf jeden Fall ab dem Tag keinerlei staatliche Unterstützung mehr. Deutschland darf sich nicht mehr von diesen Terror Verherrlichern auf der Nase herum tanzen lassen. – Genug ist genug !

  • Alle,die an diesen Demonstrationen teilnehmen sofort ins Herkunftsland abschieben!
    Eine eventuelle deutsche Staatsangehörigkeit ist vorher zu entziehen!

  • Warum machen Linke nicht auch aus dem 11.09. einen solchen Jubelatag? Oder aus dem 19.12.? Oder dem 25.06.? Dem 29.06.?
    Haben Mohammed Atta, Anis Amri, Abdul Ballout und Fatih Khan Gazioglu etwa keinen „heldenhaften Kampf gegen Kolonialismus, Rassismus und Unterdrückung“ gekämpft? Oder waren ihre Opfer halt bloß keine Juden?
    Warum nennt sich die Linke überhaupt noch „Linke“ und nicht einfach al-jasar? Noch besser: Kārihū al-Yahūd.

  • Die Startbahnen müssen glühn!
    Remigration jetzt.
    Doppelpässe entziehen.
    Eltern von Musel-Verbrechern mit abschieben!

    Wer schweigt, macht sich mitschuldig.

  • Besser wieder heimgehen wo ihr alle hergekommen seid. Alles andere löscht uns aus. Klingt hart ist aber so – zu 100%.

  • Widerlich,
    zum 🤮🤮🤮.

    • 2015 Tante sagt Danke. Wir schaffen euch.

  • Nie wieder ist jetzt!
    Send them back.

    78 Jahre führen Araber Krieg gegen Israel.

    Kolonisten sind die Araber, u.a. Mahgreb, Ägypten, Palästina, Syrien, Irak, einheimische Kulturen wurden ausgelöscht.

  • Antisemiten sind hier nicht heimisch, das wurde erst umerzogen bis Merkel ihre Antisemiten Fachkräfte hierher gelockt hat.

  • Remigration ist menschenwürdig im Gegensatz zum Flüchtlings Erschießen der SED-Linke

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