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Festnahmen in Washington: Anti-Israel-Demonstranten besetzen Kapitol-Gebäude

In Washington D.C. kam es zu Festnahmen als eine große Gruppe von israelfeindlichen Demonstranten die Rotunde eines Kapitol-Gebäudes besetzte und zum Teil die Polizisten vor Ort angriff. Bei einer dazugehörigen Demo, wo auch „Dekolonialisierung“ gefordert wurde, sprach auch die linksradikale Abgeordnete Rashida Tlaib.

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Hunderte Anti-Israel-Demonstranten kamen am Mittwochnachmittag ins Herzen der US-Hauptstadt um ein Ende der amerikanischen Unterstützung für Israel zu fordern. Eine große Gruppe von ihnen drang dabei in ein Gebäude des US-Kapitols ein. Im Cannon-Bürogebäude des Repräsentantenhauses besetzen sie die Rotunde des Gebäudes, die u.a. häufig in Fernseh-Interviews mit Abgeordneten zu sehen ist.

Große Plakate mit Forderungen nach einer „Waffenruhe“ waren zu lesen. Auch in der ersten Etage des Gebäudes, der Galerie der Rotunde, versuchten die Demonstranten zu protestieren. Die US-Kapitolpolizei schritt ein und nahm eine Reihe der Eindringlinge fest. Die lieferten sich zum Teil Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es kam zu Angriffen auf die Beamten.

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Auf X (ehemals Twitter), teilte die Polizei mit: „Es kommt weiterhin zu Festnahmen in der Cannon-Rotunde und zu Straßensperrungen. Bei den Festnahmen wurden drei Personen wegen Körperverletzung eines Polizeibeamten festgenommen und angeklagt.“

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Bei den Demonstranten war man derweil begeistert über die Auseinandersetzung mit der Polizei: Wie das US-Portal Daily Caller berichtete, schrie etwa ein Demonstrant: „Wenn Sie nicht verhaftet wurden, haben Sie nicht genug getan!“ während andere „Wir lieben euch. Wir werden für euch Gerechtigkeit schaffen“ riefen. Israelfeindliche Sprechchöre wie „Kein weiterer Nickel. Kein weiterer Cent. Kein Geld mehr für Israels Verbrechen!“ ertönten.

Auch israelfeindliche Kongress-Abgeordnete vor Ort

Zugleich war die Besetzungsaktion im Cannon-Kapitol-Gebäude nicht der einzige Teil des Protests. Auch außerhalb fand eine Demo statt, bei der unter anderem die linksradikale Abgeordnete Rashida Tlaib sprach. Trotz ihrer seit Jahren bekannten Israelfeindlichkeit wurde sie von amerikanischen wie internationalen Medien, auch hier in Deutschland, immer wieder gefeiert – denn sie ist zusammen mit der ebenfalls israelfeindlichen Abgeordneten Ilhan Omar, die erste Muslima im US-Kongress.

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Bei der Demo vor dem Parlament, verbreitete sie nun weiterhin die Behauptung Israel hätte am Dienstagabend ein Krankenhaus in Gaza bombardiert: „Ich beobachte weiterhin, wie die Leute denken, es sei in Ordnung, ein Krankenhaus zu bombardieren“, behauptete Tlaib und fing an zu weinen, während wütende Demonstranten „Schande!“ riefen.

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Beim Demonstrationszug tauchten neben „Waffenruhe!“-Bannern auch Banner zur Forderung einer „Dekolonialisierung“ auf. Den Begriff verwendete palästinensische Hamas-Propaganda gerne um die Angriffe auf Israel zu rechtfertigen: Juden seien „Kolonialisten“ im heiligen Land und ihre Entfernung bzw. Tötung damit „Dekolonialisierung“, so die gängige Argumentation.

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