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Empowerment-Netzwerk

Evangelische Landeskirche richtet Meldestelle gegen Rassismus ein

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine Meldestelle zum Thema Rassismus eingerichtet. Wer im kirchlichen Kontext Erfahrungen mit Rassismus macht, soll sich dort hinwenden. Außerdem wird ein Empowerment-Netzwerk aufgebaut.

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IMAGO/imagebroker

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Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine Meldestelle zum Thema Rassismus eingerichtet. Eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlichte die Landeskirche am Samstag. Die neue Struktur richtet sich an ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende, die nach Angaben der Kirche im kirchlichen Kontext rassistische Erfahrungen gemacht haben. Ergänzend wird ein sogenanntes Empowerment-Netzwerk aufgebaut.

Die Meldestelle wurde nach Angaben der Kirche bereits im Juli 2025 eingerichtet. Sie soll Betroffenen Beratung, Unterstützung und Orientierung bieten. Vorgesehen sind zeitnahe Gespräche sowie Hinweise auf weitere Unterstützungsangebote innerhalb kirchlicher Strukturen. Zudem erhalten Meldende Zugang zu dem neu geschaffenen Netzwerk.

Vizepräses Antje Menn begründet den Schritt mit einem grundsätzlichen Befund. „Rassismus ist kein Randphänomen in unserer Gesellschaft, sondern eine Realität mittendrin. Leider auch in kirchlichen Zusammenhängen. Rassismus widerspricht der Botschaft der Bibel. Rassismus widerspricht unserem Glauben. Umso mehr nehmen wir ernst, dass Rassismus auch in unserer Kirche geschieht“, erklärte Menn.

Nach Darstellung der Landeskirche steht die Meldestelle allen ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden offen, unabhängig von Funktion oder Ebene. „Die Meldestelle steht Menschen offen, die selbst Rassismuserfahrungen gemacht haben und sich Unterstützung, Beratung oder Orientierung wünschen“, sagte Menn, die im Landeskirchenamt die Abteilung Personal leitet.

Parallel dazu wurde ein Empowerment-Netzwerk für Menschen mit Rassismuserfahrungen in der rheinischen Kirche aufgebaut. Es soll Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und die Entwicklung von Strategien für den kirchlichen Alltag bieten. Ein erstes Treffen fand im Herbst 2025 statt, weitere Aktivitäten sind für 2026 geplant.

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Am Rande der derzeit in Bonn tagenden Landessynode äußerte Menn die Erwartung, dass die neue Struktur „zu einem Kulturwandel innerhalb der Kirche beiträgt“. Rassismus solle „nicht individualisiert oder unsichtbar gemacht werden, sondern als Realität auch im kirchlichen Kontext ernst genommen werden“. Die Meldestelle solle dazu beitragen, Erfahrungen sichtbar zu machen und langfristig strukturelle Veränderungen anzustoßen.

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78 Kommentare

  • Ich bin vor über 30 Jahren aus der Kirche ausgetreten und bekomme immer wieder bestätigt, dass diese Entschiedung absolut richtig war.

    • Kann mir jemand den Unterschied zwischen der evangelischen Kirche und einer NGO
      erklären?

    • Zwei Semester Theologie und ich war von den Vorgängen und Menschen
      bis Heute auf das übelste entsetzt.

      Bigotterie und „Anderes“ in scheußlichter Art und Weise.

      • Im Theologiestudium nannte ein Seminarleiter mal JHWH (den Gott der Bibel in AT und NT) „kanaanitische Wüstengottheit“ …

        Der damalige Student, von dem ich das gehört habe, hat sein Studium aufgegeben. So viel Selbstzerstörung konnte er nicht ertragen.

    • Ich bin vor 18 Jahren ausgetreten, leider 30 Jahre zu spät.

    • Aus der evangelischen? Die ist nie eine „Kirche“ gewesen, schon seit 1517 nicht.

  • „Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht, allen Dingen hat er Grenzen gesetzt, nur nicht der Dummheit.“ Konrad Adenauer

    • Es heißt aber auch, dass der gesunde Menschenverstand die am besten verteilte Gabe sei, denn jeder glaubt, genug davon zu besitzen.

    • Die Brüder & Schwestern haben auch den 40. Jahrestag der UNESCO-Toleranzkonvention versemmelt und sind nur noch als kulturrelativistische Folkoregruppen zu sehen!

    • Die Typen haben echt ein Problem.

      Das Christentum ist einer der am meisten verfolgten Religionen weltweit.

      Die Täte überwiegend Muslime und diese Typen Pampers genau die Religion die ihnen sprichwörtlich an den Kragen will….

  • Schade, dass man nur einmal austreten kann.

    • Je nachdem, wie man „Austreten“ interpretiert, geht’s auch öfter.

  • Gibts eine Liste der Meldestellen, wer sie finanziert und welche Politiker dahinterstehen?

    • Das macht die ev. Kirche jetzt in Eigenregie. Denn die war schon immer neidisch auf das Prinzip der Beichte, um die Gläubigen auszuspionieren und zur Räson zu bringen.

    • Mit Sicherheit ist das Saatlich Geheim.
      Da man so ein Machtdiagram ableiten kann,
      das die Demokratie klar aushebelt.

      Habe selber schon einmal recherchiert,
      alle stellen sich auf „Die drei Affen“.

      Ganz vergessen:
      Danke an die guten Kommentar Prüfer:innen,
      mir wir immer klarer das Ihr Apollo News und eure Leser
      vor ungeschickten Kommentaren und deren Folgen schützt.

      Aufrichtiges Dankeschön für eure Hilfe !

    • Es sind über 300 in Germanistan. Teils von steuerfinanzierten linken NGOs, teils von Behörden betrieben.
      Genosse Mielke würde vor Freude Dauerorgasmus bekommen…

  • Meine Meldestelle war das Amtsgericht.
    Hier muss man sich melden, wenn man austreten will.

  • Und wie hübsch Apollo News mal wieder die sozialistische Gendersprache übernommen hat. Mitarbeitende und Meldende wird es sicher freuen!

    • Solange das Gendern zu Worten führt, die ohne Zungenknoten aussprechbar sind, bin ich gerne mit dabei.
      Wer Das auch noch bemängelt, hat wohl ein „leichtes“ Persönlichkeitsproblem?

      -21
      • Wer glaubt, ein Anderer hätte ein „leichtes“ Persönlichkeitsproblem, weil er anderer Meinung ist, sollte erst mal ein gutes Stück weit über sich selbst nachdenken.
        Sie, „Enttäuschter“, können aber erst mal niederschwellig bei Ihrer Rechtschreibung anfangen.

        • Der Inhalt zählt !

          0
  • Seit Jahren schrumpfen die Mitgliederzahlen der großen Kirchen in Deutschland. Alle 47 Sekunden ist 2024 ein Mensch in Deutschland aus der katholischen oder evangelischen Kirche ausgetreten. Immer weniger Menschen in Deutschland sind Teil der evangelischen oder katholischen Kirche. Quelle ZDF heute.
    Wie könnte sich die Kirche aufstellen, wenn die staatliche Unterstützung wegfällt und die Menschen den Wert erkennen und letztendlich dafür bezahlen müssten… ein ehrlicher Wettbewerb um tatsächliche Relevanz.

  • Frage: Wie woke willst du sein? Antwort: Ja 👍

  • Noch ne Meldestelle? Wie viele gibt es denn bereits? Ich verliere da langsam den Überblick….achso darf man sich da als Katholik oder Muslim auch hinwenden, oder ist das dann haram? 🙂 🙂 🙂

    • Gründen Sie eine eigene MS und Sie werden auch noch finanziell abgesichert.
      z. B. „Meldestelle gegen Meldestellen e. V.“

    • Die werden vor lauter Meldestellen sich irgendwann alle selber Melden!

      • Ich denke der Film „Idiocracy“ ist eine Dokumentation
        aus dem Jahr 2025 aus der Stadt Berlin
        und der Tramplin Grazie der UN-0 am Pommesautomat !?

        Wehe das ist nicht wahr, oder sollte ich da etwa veräppelt worden sein ?!$´`“§

    • Da fühlt man sich so richtig wohl. Man kann den ganzen Tag melden, melden, melden.

      Das Land wird sozialistisch umgebaut und alle klotzen dabei zu.

  • „Der Satz „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ ist das achte der Zehn Gebote und bedeutet, nicht zu lügen, zu verleumden oder den Ruf anderer zu schädigen, sondern immer die Wahrheit zu sagen und das Gute über Mitmenschen zu bewahren, auch im persönlichen und öffentlichen Leben, indem man sich gegen Gerüchte und Rufmord wendet und die Wahrheit nicht verdreht“! (Übers. AI)
    Ich bin mir sicher, dass sich die kirchlichen Meldestelle mit dieser, von höchster Stelle verfügt, heiligen Vorgabe, streng zur weltlichen Denunziation abgrenzt.

    • Die Gebote gelten nur für die Beitragszahler.
      Ist wie Ablaßhandel.

  • „Rassismus ist kein Randphänomen in unserer Gesellschaft, sondern eine Realität mittendrin.“

    Nun, das mag deren Meinung sein. Ich glaube das nicht. Rassismus ist bei uns zu einem großen Teil ein Randphänomen und ein subjektives Problem. Was der eine schlicht „Beleidigung“, ggf. auch nur „Frechheit“ oder „Unverschämtheit“ nennen muß, darf der andere „Rassismus“ heißen. Mit dem, was „Rassismus“ einst bedeutete und woher das Wort seine emotionale und gar juristische Konnotation hat, hat der heutige „Rassismus“ nicht mehr viel zu tun.

    Es gibt Rassismus, ohne Frage. Aber so, daß es dafür eine spezielle Meldestelle braucht – nein, das glaube ich nicht.

  • Wurde Frau Ataman schon gemeldet?
    Oder ist sie auf der „richtigen Seite“?

  • Im Jahr 2000 ausgetreten. Man darf auch nicht vergessen, dass die nach dem Tod der Angehörigen, neben der Erbschaftssteuer, auch nochmal die Hand aufhalten. Sowas gibt es nur in Deutschland, und darum kann das weg.

  • Wo ist den bitte eine Meldestelle Politik Missbrauch , Staatsorgan Missbrauch oder ÖRR Hate Speech ?

  • Melden da, melden dort, melden jeden Tag. Stressig, stressig. Ich werd wohl meinen Job aufgeben und mich auf das Anschwärzen (ups, darf man das noch so sagen🤭) konzentrieren.

  • Die Kirchen scheinen immer noch zu viel Geld zu haben!

  • Seit über 35 Jahren bin ich raus aus diesem Verein. Gut so, alles richtig gemacht. Ich hatte damals keine Lust, diese Leute auch weiterhin zu ernähren. Wobei ich ja sagen muss, noch heute profitieren die über die eingetriebenen Steuern von mir.

  • Das heißt, wenn ein Goldstück mich oder jemand anderen drangsaliert, soll ich das dieser Meldestelle berichten. Haben die soviel Kapazität?

  • die sollten ihren Herrn Jesus Christus wieder „empowern“!

  • Bald mehr als Dönerbuden und die gibt es alle 100 Meter .
    Man weiß garnicht bei welcher man sich beschweren soll,
    bald stehen Koberer vor der Tür , wie auf dem Kiez 😉

  • Im dritten Reich gab es die Bekennende Kirche und die Deutschen Christen. Die Künstliche Intelligenz antwortet Ihnen Allen exakt, wer wer war. Ich schreibe es nicht , sonst gibt es noch Ärger, bin aber aus der ev. Kirche ausgetreten, aber wozu die ev. Obrigkeit heute gehört , kann dann jeder selbst überlegen.

  • Jesus hätte sicher nicht gewollt, dass in seinem Namen denunziert wird. Aber manchmal hat man inzwischen das Gefühl, die Kirche sieht sich als linker Parteiflügel der Grünen.

  • Zeigt das Artikelfoto eine ev. Kirche?

    Aus der Kath. Kirche gibt es auch einmal
    gute Meldungen. Der linke Bischof Bätzing,
    Vorsitzender der linken Deutschen
    Bischofskonferenz, tritt im Febr. nicht
    mehr zur Wahl für dieses Amt an.
    Vermutl. diskret vom Papst abgepfiffen:
    😀
    „Am vergangenen Freitag gab es ein Treffen von Papst Leo XIV. mit dem Apostolischen Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović.
    Insider gehen davon aus, dass der Papst dem Nuntius unmissverständlich klar gemacht hat, dass er keine weitere Amtszeit des nicht unbedingt im Ruf außergewöhnlicher Treue zum Katholizismus stehenden Geistlichen wünscht.“
    (Dr. David Berger, 19.01.2026)

    • Stimme zu, das ist in der Tat eine gute Nachricht!

      • Noch ´ne gute Nachricht:
        Papst will Macron nicht empfangen

        (David Berger) Ein von dem französischen Staatspräsidenten Macron schon länger erbetenes Treffen mit Papst Leo wurde nun abgesagt. So jedenfalls der frühere Sekretär des Dikasteriums für Kultur, Monsignore Pagazzi. Dieser berichtet, dass der Heilige Vater sich geweigert habe, Präsident Macron Anfang Januar zu einer Privataudienz zu empfangen.

        Ein Grund für das Zerwürfnis zwischen Macron und dem Vatikan: Der von Macron angeordnete, vom Pariser Bischof willig vollzogene Austausch einiger auch nach dem Brand völlig intakter traditioneller Kirchenfenster in Notre-Dame. Papst Leo XIV. spricht in diesem Zusammenhang von einer schrecklichen „Travestie“…
        https://philosophia-perennis.com/2026/01/20/travestie-aerger-papst-will-macron-nicht-empfangen/

  • Die Kirchen waren auch 33 auf der Seite von Adolf.

    • Vor allem die in Rom mit Ihren Ausreisepässen für „Beamte“.

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