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Damaskus

EU-Kommission verspricht Syrien weitere 620 Millionen Euro für den Wiederaufbau

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besuchte zum ersten Mal Syrien seit dem Sturz Assads. Dem neuen Machthaber al-Scharaa versprach sie 620 Millionen Euro an Unterstützung für den Wiederaufbau sowie eine vertiefte Zusammenarbeit.

Ursula von der Leyen beim Empfang mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Am Freitag besuchten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa zum ersten Mal Syrien nach dem Sturz des Diktators Baschar al-Assad im Dezember 2024. Bei einem Treffen mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Damaskus wurde besprochen, wie die Beziehungen zwischen der EU und Syrien vertieft werden können. Dabei wurde auch eine Zahlung von 620 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 versprochen. Das Geld soll für humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau genutzt werden, wie es in einer Pressemitteilung der EU heißt. 

Ein Bild, das Ursula von der Leyen auf ihrem X-Account postete, zeigt sie gemeinsam mit Costa lächelnd vor dem syrischen Präsidenten stehen. Alle haben als Zeichen der Begrüßung die Hand auf ihre Brust gelegt, weil al-Scharaa aufgrund seines muslimischen Glaubens fremden Frauen nicht die Hand geben will. „Europa wird alles in seiner Macht Stehende tun, um Syriens Erholung und Wiederaufbau zu unterstützen”, schrieb von der Leyen in dem Beitrag. 

„Wir unterstützen Ihr Engagement für die Verwirklichung des Ziels eines neuen, friedfertigen, inklusiven und sicheren Syriens”, sagte sie bei einem Pressegespräch mit al-Scharaa. Sie kündigte an, dass die neue Partnerschaft mit dem Land drei Säulen umfassen soll. Neben der bereits erwähnten Unterstützung von 620 Millionen Euro soll es einen Dialog auf hochrangiger Ebene geben, um die Zusammenarbeit auszubauen. Ein erstes Treffen soll noch im ersten Halbjahr 2026 stattfinden. Außerdem sollen der Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit gestärkt werden. 

„Der Wiederaufbaubedarf Syriens ist immens, wie ich gerade mit eigenen Augen gesehen habe”, sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Mit der Unterstützung sei die Hoffnung verbunden, dass die Syrer wieder in ein sicheres Heimatland zurückkehren können und dass es eine „sichere, würdevolle und freiwillige Rückkehr” gebe. Es ist nicht die erste finanzielle Unterstützung, die die EU an Syrien zahlt. Im März 2025 wurde eine Spenderkonferenz veranstaltet, bei der allein die EU 2,5 Milliarden Euro für das Land zum Wiederaufbau bereitstellte.

Der syrische Außenminister Assad al-Schaibani musste extra von der Terrorliste gestrichen werden, damit er zu der Konferenz anreisen konnte. Deutschland versprach damals noch unter Außenministerin Annalena Baerbock 300 Millionen Euro an Unterstützung. Wenige Tage vor der Konferenz in Brüssel waren mindestens 750 alawitische Zivilisten von Sicherheitskräften der neuen Regierung getötet worden (mehr dazu hier). Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete im Juni 2025 sogar von 1.500 getöteten Alawiten.

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In den Tagen vor von der Leyens Besuch kam es zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Regierungstruppen in Aleppo. In einem kurdisch geprägten Stadtteil sollen Mitglieder von Regierungstruppen Krankenhausmitarbeiter getötet haben, wie die Organisation „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” berichtet.

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86 Kommentare

  • Es geht munter weiter ! Die Ungewählten verpulvern unser Steuergeld an irgendwelche Länder, ohne das wir einen nachvollziehbaren Nutzen davon haben. Diese Dame muß für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden! Die Schadensbilanz allein dieser abgebildeten Dame gehen in die Billionen.

    • Das Geschäftsmodell ist seit Jahren immer das Gleiche. Gewisse Mächte führen im Nahen Osten, in Afrika und neuerdings in Osteuropa Krieg oder lösen dort Stellvertreterkriege aus, die vertriebenen Kriegsflüchtlinge werden dann nach Europa, vorzugsweise Deutschland gebracht und die von den gewissen Mächten zerstört hinterlassenen Länder erhalten dann von der EU, also von Deutschland, das Geld für den Wiederaufbau.
      Das ist für gewisse Mächte eine Win-Win-Win-Situation. Man verdient prächtig an den Kriegen, man kann unliebsame Bevölkerungsgruppen nach Deutschland vertreiben und gleichzeitig wird Deutschland und die EU finanziell und gesellschaftlich in den Kollaps getrieben und fällt so als Konkurrent auf den Weltmärkten aus.
      Genial ausgedacht.

      • @Michel Sonnemann – Genau so läuft es.
        Hinzu kommt noch das Geschäftsmodell NGO, das weitere Milliarden umverteilt.
        Das Verrückte ist: Es sind unsere eigenen Politiker, die das alles vollziehen und die Bürger wählen die auch noch….

        • DiexSchlimmsten sind die debilen Wähler.

          9
      • Sehr gut und richtig beschrieben.
        Wir sind auf jeden Fall die Doofen….

      • Besser kann man es nicht ausdrücken!!!

    • Ich gehe doch davon aus, das Geld bereitstellen im Klartext schenken heißt.
      Oder glaubt jemand, dies wären rückzahlpflichtige Darlehen?
      Und natürlich hat man UvdL die zerstörten Gebiete gezeigt, nicht solche, in der Menschen ohne weiteres leben könnten um beim Aufbau des Landes zu helfen.

      • Rückzahlungen:-)
        Ja klar… Die sind ja ein Schelm. Aber Fantasie schreibe ich Ihnen gut…
        Witzig… Weitermachen

    • Das Geschäftsmodell ist seit Jahren immer das Gleiche. Gewisse Mächte führen in im Nahen Osten, in Afrika und neuerdings in Osteuropa Krieg oder lösen dort Stellvertreterkriege aus, die vertriebenen Kriegsflüchtlinge werden dann nach Europa, vorzugsweise Deutschland getrieben und die von den gewissen Mächten zerstört hinterlassenen Länder erhalten dann von Deutschland das Geld für den Wiederaufbau.
      Das ist für gewisse Mächte eine Win-Win-Win-Situation. Man verdient prächtig an den Kriegen, man kann unliebsame Bevölkerungsgruppen nach Deutschland vertreiben und gleichzeitig wird Deutschland finanziell und gesellschaftlich in den Kollaps getrieben und fällt so als Konkurrent auf den Weltmärkten aus.
      Genial ausgedacht.

  • Wann bekommen wir unser Steuergeld zurück für unseren Wiederaufbau?

    • Niemals! Stattdessen müssen wir Deutschen zusätzlich 1 Million Syrer und „Syrer“ hier voll alimentieren.

      Mal sehen, wann die Kaiserin den Reichsarbeitsdienst für deutsche Rentner zum Aufbau Syriens anordnet. Damit sich alle „Syrer“ und Syrer hier weiter ausruhen können.

      • Meinst du die Aktivrente in Syrien ableiten?
        Ja, wenn es so weitergeht, dann wird es bald Realität.

    • N I E M A L S

  • Zur Förderung des Wiederaufbaus sollten wir statt unseres Geldes lieber die bei uns anwesenden Syrer nach Hause schicken. Und wir sollten alle Art von positiven Beziehungen in der Zukunft davon abhängig machen, dass in Syrien die Christen geschützt werden!

    • Ich befürchte aber, unsere geistig umnachteten Politiker werden noch deutsche Baufirmen dort hinschicken (während hier Brücken einstürzen). Die geflüchteten Syrer machen sich in der Zwischenzeit hier auf unsere Kosten ein schönes Leben.

      • Ich vermute, dass diese „unsere Politiker“ ganz und gar nicht geistig umnachtet sind, sondern ganz genau wissen, was sie tun.Sie folgen der Agenda.

    • Kostet den deutschen Steuerzahler wieder mal das kleine Sümmchen von rd. 155 Mio. €, denn Deutschland zahlt für alles, was die VdL so in die Welt hinaus verpulvert, rd. 25% – bei allem und auch jedes mal.

  • Im übrigen finde ich den Stuhl auf dem Kaiserin v. d. Leyen sitzt reichlich unpraktisch. In modernen Zeiten wie diesen könnte Stuhl elektrisch betrieben sein

  • Mein Vorschlag: Wir könnten das Geld in Arbeitskraft umwandeln / umrechnen und dementsprechend viele Arbeitskräfte dorthin schicken ….. win win Situation

  • Das ist Veruntreuung von Geldern der EU Bürger, denn Syrien gehört definitiv nicht zur EU und wir haben nichts damit zu tun, wie die wieder Aufbau finanzieren

    • untertanen, mehr arbeiten, laenger arbeiten, schneller arbeiten !
      und dann her mit den steuern !

      selenski braucht geld, syrien braucht geld, und irgendwo wird sich sicher noch wer finden, der auch geld braucht.

      wo bleiben die unmutsbekundungen der europaer ?
      wo die demos, volksinitiativen ?

      von land zu land nur friedliche stille.
      scheint also nicht so arg zu sein….

  • Unfassbar!. Das Steuergeld der geschröpften EU-Insassen für ein „failed state“. Das selbe Spiel wie in Afghanistan.

    • Ja, und die Ungewählte spielt sich wie immer als die Kaiserin der EU auf.

      • Sie ist tatsächlich eine Marionetten-Kaiserin. Die Fäden ziehen andere, wetten?

      • Die Kaiserin von der traurigen Gestalt.
        Sozusagen die Rosinante von Don Fritze.

  • Wenn die EU anderen Ländern Geld verspricht, dann immer mit Seitenblick auf Deutschland. Wer hat eigentlich zur Verwüstung des Landes Syrien beigetragen? Warum werden die nicht zur Kasse gebeten? Weil kein „deal“ drin hängt?

  • Ich denke mal, diesen mickrigen EU-Betrag von 620 Millionen wird Deutschland in seiner Großherzigkeit, seiner besonderen historischen Verantwortung und seiner unendlichen Dummheit um ein Dreifaches erhöhen.

    • Das war auch gleich mein Gedanke dazu. Die paar Millionen sind doch viel zu mickrig, das reicht doch niemals. Da wäre doch ein Sondervermögen angebracht.

  • Ich wette, Trump zahlt nichts. Der braucht das Geld für das eigenen Land!

  • Außer mit Geld um sich zu werfen was ihr nicht gehört, scheint diese EU zu nichts imstande zu sein.

  • Wieder Steuergelder der EU Bürger die ins Nirwana verschwinden!

  • Die Strategie des Wertewestens im Nahen und Mittleren Osten ist kaum nachvollziehbar. In Syrien hat man einen weltlichen Diktator durch einen Islamisten ersetzt. Im Iran will man eine islamische Diktatur durch eine weltliche erstzen. Selbst wenn dies gelingt, hat man ein jahrelanges Chaos mit Flüchtlingsbewegungen nach Europa und Milliardenkosten, die durch die EU, insbesondere Deutschland gestemmt werden müssen.

  • Was denn aufbauen??

  • Eine nicht gewählte EU Präsidentin verpulvert gerade unser dringend benötigtes Steuergeld.
    Besser wäre es gewesen das Geld den Syrern zugeben die Deutschland sofort verlassen.
    Wiederaufbau ist nur ein anderer Begriff für Geldwäsche, Korruption, und Selbstbereicherung. Dieses Geld wird niemals da ankommen wo es wirklich gebraucht wird.

  • Es nimmt keine Ende. Korrupte und Unfähige verschleudern das Eigentum der Steuerzahler. Nutzen für Europa bzw. Deutschland? Keiner!

  • geld zum bau von götzentempeln.

  • Ich möchte diese Leute nicht mehr bezahlen, hören Sie endlich auf unser Geld zu verschleudern 💸💥

  • „Dem neuen Machthaber al-Scharaa versprach sie 620 Millionen Euro an Unterstützung für den Wiederaufbau sowie eine vertiefte Zusammenarbeit.“

    Er GRINST immer noch……

  • Hmm,was hat die Europäische Union mit Syrien zu tun.
    Ich dachte immer das die europäischen Gelder auch in Europa bleiben.
    Ich vergaß,Syrien ist Nachbarland von Deutschland,mein Fehler.

  • Und wieder wird viel Geld – wie bei der Entwicklungshilfe allgemein fast immer – in dubiose Projekte gesteckt, deren Wirken man nicht kontrollieren kann oder will.

    Wenn vdL schon mal in Damaskus ist, wo ist das konkrete Abkommen über die schnelle Rückführung von Millionen Syrern, wenn man schon viel Geld für den Aufbau in die Hand nimmt.
    Syrer gehören nach Syrien, damit sie beim Aufbau helfen, sie gehören sich nicht nach Deutschland, wo sie auf unsere Kosten leben.

    Das Problem der Politik ist generell, dass die für offensichtlich angerichteten Schaden nicht haftbar gemacht werden.

    Das liegt auch am geschlossenen politischen Zirkel, der sich selbst nicht an den Pranger stellt und jeden Fehler von sich weist.

  • Nun kann man ja anscheinend wieder Geld versprechen.
    Ob die europäischen Bürger nach dem Abschluss des Mercosurabkommens aus dem Ausland ein solches mit Pestiziden und Hormonen behandeltes “ Superfood“ vorgesetzt bekommen, dass , um es dezent auszudrücken, nach der Verdauung aus ihrem Enddarm Gold rauskommt?

  • Diese eitlen unfähigen Minderleister in Brüssel, die im übrigen keiner von uns je gewählt hat, hauen unser (!) Geld raus als gäbe es kein Morgen…Dieser Kontinent stirbt nicht in Schönheit und auch nicht in einer „Klimakatastrophe“; er geht an Dekadenz zugrunde.

  • Und noch immer läuft VdL frei rum.

  • 400 Millionen für Gaza 600 Millionen für Syrien …
    Schwupps schon wieder eine Milliarde verbraten in dunklen Kanälen.

    Dieses Geld an bedürftige Rentner zahlen würde meiner Vorstellung entsprechen.

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