„Es muss alles neu!“: Wie Sepp Müller die CDU umgestalten will – in offener Konfrontation mit Friedrich Merz
Mit seiner noch vor dem Wahltag erhobenen Forderung, Siegmund als Ministerpräsidenten zu akzeptieren, hat sich Sepp Müller in der CDU-Führung unbeliebt gemacht. Jetzt will er den Landesverband führen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Sepp Müller greift nach dem Landesvorsitz in Sachsen-Anhalt. Schon vor der Wahl hatte er sich aus dem Fenster gelehnt und festgestellt, ehe die Union mit der Linken koaliere, solle sie lieber den Gang in die Opposition antreten – und Ulrich Siegmund den Posten des Ministerpräsidenten überlassen. Damit hat er es sich mit der Landes- und Bundesführung der Christdemokraten verscherzt. Doch angesichts der miserablen Lage der Partei könnte ihm genau das nun den Weg an die Spitze ebnen.
In einer Sache hat Müller jedenfalls recht: Der richtige Zeitpunkt, um Änderungen anzustoßen, ist immer jetzt und liegt nie in der fernen Zukunft. Mit seinem Vorstoß gegen eine Kooperation mit der Linken hat der Bundestagsabgeordnete einen Akzent gesetzt, der der CDU sicherlich nicht geschadet hat – die liegt nämlich ohnehin am Boden. Das hinderte Friedrich Merz aber nicht daran, sowohl in den Gremiensitzungen als auch vor allen Medienvertretern in ungeahnter Direktheit auf Müller einzuschießen. Der Bundeskanzler warf Müller vor, Sven Schulze mit seinen Äußerungen wenige Tage vor der Wahl „in den Rücken“ gefallen zu sein.
Üblicherweise werden Debatten in Parteien nämlich immer wieder abgewürgt, besonders im Umfeld von Wahlen. Das Argument lautet dabei stets, gerade stehe etwas besonders Wichtiges an. Erst ist es der Wahlkampf – ein (angeblich) gutes Ergebnis bei der Wahl soll nicht gefährdet werden. Kommt es zu einem schlechten Wahlergebnis, wären Kritik und Veränderung angebracht.
Doch dann gebieten die Koalitionsgespräche, Ruhe zu bewahren und kompromissfähig zu bleiben, bis eine Regierung gebildet ist. Die Koalitionsvereinbarung hält nicht im Ansatz, was vor der Wahl versprochen wurde? Jetzt müssen wir die neue Regierung erst einmal in der Praxis beweisen lassen, was sie zu leisten imstande ist!
Konkret heißt das im Moment für das CDU-Bundespräsidium: Ja keine Festlegung auf irgendetwas, bis auch noch die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und die Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September verloren sind. Weder das Verhältnis zur AfD, noch zur Linken, noch zum BSW, noch der eigene Standpunkt soll bis dahin hinterfragt werden. So wird die CDU noch konturloser, als sie vielen ohnehin schon erscheint.
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Müllers Angebot an die frühere DDR-Blockpartei ist ein grundlegender Imagewandel hin zur „Mitgliederpartei“, deren „Mitgliederkandidat“ er selbst sein möchte – freilich mit einem ganz kleinen „Ich“ und einem großen „Wir“, wie er in seinem Bewerbungsstatement für den Landesvorsitz betonte. Damit versucht er, einen deutlichen Kontrast zum Parteiestablishment aufzubauen. Zum Abschluss bekannte er gar: „Es muss alles neu!“
Seit einigen Jahren sehen die Vorsitzenden der CDU sich nun schon nicht mehr als „Mitgliederbeauftragte“ an. Stattdessen wurde ein eigener Posten mit diesem Titel eingerichtet – Amtsinhaber auf Bundesebene ist Philipp Amthor. Doch statt Basisnähe zu schaffen, wurden mit den Mitgliederbeauftragten letztlich nur Merkel und nun Merz von der Aufgabe entlastet, mit den eigenen nervigen Mitgliedern zu sprechen.
Dass die CDU wenig von ihren Mitgliedern hält, hat sie immer wieder deutlich gemacht. Die Umfragen-getriebene Regierungspolitik von Angela Merkel stand immer offen im Widerspruch zu einer Basis, deren Spitzenleute sie für altbacken und wenig repräsentativ für die CDU-Wählerschaft hielten – und letztlich komme es ja auf den Wahltag an, nicht auf das Zufriedenstellen von Parteisoldaten und Stammtischen, deren „Parolen“ auch die christlich-demokratischen Parteien mit „Trainings“ bekämpfen wollen.
Dass Parteien in Deutschland laut Grundgesetz demokratisch strukturiert sein müssen, ist den Parteivorderen dabei wohl aus dem Blick geraten. Demokratisch heißt hier vor allem: Parteien müssen von unten nach oben aufgebaut sein. Die Mitglieder bestimmen die Richtung der Partei – sie müssen nicht den Volten folgen, die die Spitze ihnen vorgibt. Die „untergeordneten“ Verbände sind das Herzstück von Parteien und ihre Verankerung in der Fläche – die Bundespartei kann Landes- und Lokalverbänden nur begrenzt Vorschriften machen.
Dass sich Müller nun ostentativ an „unsere Parteifreunde“ wendet, ist ein gutes Zeichen. Wie er die versteinerte Partei wieder in Bewegung bringen will, hat der Bundespolitiker aber noch nicht klargemacht, geschweige denn bewiesen. „Glaubwürdigkeit“ durch „Prinzipientreue“ dürfte für viele Wähler, denen der Schock des Sondervermögens, das Merz legalistisch vom abgewählten Bundestag ins Grundgesetz schreiben ließ, noch unmittelbar vor Augen steht, nur schwer wieder mit der Christlich Demokratischen Union in Verbindung zu bringen sein.
Ob der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Konkurrenz bei der Vorsitzkandidatur bekommen wird, ist noch offen. Die Landtagsfraktion könnte durchaus auf einen eigenen Mann an der Spitze pochen – sie umfasst allerdings nur noch 15 Mitglieder, die zunächst genug damit zu tun haben werden, die Arbeit von zuvor 40 Abgeordneten unter sich aufzuteilen. Abgesagt hat jedoch bislang nur einer von ihnen: Der amtierende Landesvorsitzende und Ministerpräsident Sven Schulze will sein Amt beim Parteitag Ende des Jahres aufgeben.
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Er hat erkannt, wohin die Reise mit Herr Merz geht!
Niemand schließt sich gerne denen an, welche zum Untergang geweiht sind.
Das wusste er schon vorher, er ist ja nicht blöd. Hat aber still gehalten, bis es nicht mehr anders möglich war. Hätte die CDU in Sachsen-Anhalt gewonnen, wäre auch beim Sepp alles beim Alten geblieben.
Richtig – der Typ ist auch nur das berühmte „Fähnchen im Wind“!
Es ist aber auch Faktisch ein Wandel oder eine Umgestaltung der z.b CDU in einem Bundesland alleine gar nicht möglich ohne ein generelles Ende der Brandmauer !
Jede offizielle Annäherung an die AFD hat automatisch Konsequenzen der Blockparteien gesamt im Bund und allen anderen Ländern für die Union .
Da ist es einfacher sich gleich der AFD anzuschließen oder eine neue Partei zu Gründen .
Mit dem Personal z.b Merz Söder und deren Mindset in der CDU/CSU wird es entweder keine Demokratie oder Union mehr in naher Zukunft geben .
Herr Kloeckner, es wird beides nicht mehr geben – beides.
Eben, und genau das ist diese Charakterschwäche aller Altpartei Mitglieder
„Er hat erkannt, wohin die Reise mit Herr Merz geht!“
Nicht nur Das!
Er ist auch bereit, sich auf den Schleudersitz der Sachsanh.-CDU zu setzen. Denn schafft er das Come-Back der Partei im Lande nicht, wird ER zum Bauernopfer und feddich!
Und Friedrich bleibt weiterhin „der Große“ !
Sonntag sind Kommunalwahlen in Niedersachsen. Schaun mer mal …
Die Reise geht nach Tschüss Lecker Pöstchen in Irrelevant.
„Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“ (Goethe)
Ich hab gestern tatsächlich mal ÖRR geschaut, da haben dann verschiedene CDU-Politiker gesagt, man habe jetzt verstanden und man müsse jetzt Dinge ändern und auf den Weg bringen und das Land wieder vorwärts bringen und und und ….
Also im Grunde wie immer. Jetzt verstehen wirs, jetzt aber wirklich, dieses mal machen wirs auch, ganz sicher, zu 100 Prozent…..
Am Ende wird sich nichts ändern…
Die CDU kann es sich überlegen. Entweder gibt es eine andere Politik oder ein Großteil der jungen Menschen verlässt das Land Richtung Österreich, Schweiz und Dänemark! Die Wahl in Sachsen-Anhalt zeigte ja, dass die AFD bei den unter 59 Jährigen über 50% bekommen hat.
So weit muss man gar nicht. Für mich würden Sachsen-Anhalt oder Thüringen als Auswanderungsziel reichen.
Was ich schon öfters schrieb:
Bürger: macht die Unfähigkeit der CDU in euren Familien mit Beispielen zum Thema.
Macht die Kämpfe gegen die Demokratie durch Blockparteien zum Thema.
Nennt die wahre Alternative, AfD !
Heute würde ich schreiben:
Bürger: macht euren Familien klar, die CDU wird immer mehr zu einer DDR ähnlichen sozialistischen Partei, die sich gestützt durch die Linke Partei an der Macht hält.
Macht die Kämpfe gegen die Demokratie durch Blockparteien zum Thema. Überzeugt die älteren Familienmitglieder. „Wir sind das Volk“ gilt immer noch!
Nennt die wahre Alternative, AfD !
Hans, Ihr Appell in allen Ehren. Aber die Familien wollen das nicht hören, sonst zerbrechen Familienbande an der Politik. So geschehen bei Corona: Geimpfte gegen Impfverweigerer – in Familien, im Freundeskreis, im Kollegenkreis, in der Nachbarschaft.
Ja, wir sind das Volk, aber nur wenn alle mitmachen. Wir müssen wieder spazieren gehen. Am besten Montags.
Seine Haltung gegen links nehme ich ihm ab. Öffentlichkeitswirksam las er im Bundestag in H. Knabes „Die Täter sind unter uns“ bei der Antrittsrede des „Alterspräsidenten“ G. Gysi. Er und Frau Ludwig sollten zusammenarbeiten.
Cooler Typ. Respekt. Einer aus den neuen Bundesländern, das wollen wir mal festhalten. Mutig.
hm……
Vllt. wissen Sie es ja nicht:
S. Müller kann nicht genug von der
Massenmigration bekommen,
um es jetzt mal SO auszudrücken.
Habe ihn ca. 2x bei Lanz gesehen.
Also, bitte nicht täuschen lassen.
Wenn es nichts wird, kann er ja in die AfD wechseln.
Dann wäre er zumindest in einer bürgerlichen politischen Partei und würde nicht wie der Rest der CDU auf SED-Niveau zusteuern,
Er wird niemals etwas mit oder in der AfD machen; er wittert nur seine Chance um billig an die Macht innerhalb der S-A CDU zu werden. Es möchte sich nur Profilieren. Karrieregeil.
Der Mann wird doch nur pseudo-mäßig aus dem Hut gezaubert, als quasi Gegenspieler zu Ulrich Siegmund…
Die CDU wäre gut beraten das Problem F. Merz schnell zu lösen.
Das kann sie nicht
Für „Alles neu“ ist es zu spät. Hätte nach Merkels Abtritt anfangen müssen. Spätestens.
Das wird den CDU-Granden aber absolut nicht gefallen!
Aus demokratischer Sicht: 10 Jahre aug der Oppositionsbank würden der CDU hinreichend Zeit für eine demokratische Erneuerung geben !
Sepp Müller
Habe ihn ca. 2x bei Lanz gesehen.
Einfach ausgedrückt, kann er nicht
genug von Massenmigration bekommen.
Die, die jetzt so begeistert von ihm sind, OBACHT !!!
Lasst euch bitte nicht blenden.
Und: Hätte die AfD nicht die rund
44 % eingefahren, würde er ja gar nicht so reden……
😉
Tatsächlich, man kann vermuten, dass das ein Trick ist…Er soll den jugendlich-dynamischen Typ verkörpern, der plötzlich die CDU in Schwung bringen könnte. Da die CDUler an sich nichts mehr reißen, wird der jetzt auf das Spielfeld gestellt.
Thema Massenmigration…sehr interessant.
Ich hab das bei Lanz gegoogelt…Man weiß ziemlich schnell, woher bei dem Mann der Wind weht….
Ja, eben !!
Danke für Ihr Feedback.
👍
Menschen entwickeln sich in Phasen – auch angehende Ketzer (E5). Quelle: Ich-Entwicklung
Dem Ketzer (E5) wird das bisherige Gruppendenken seiner Bezugsgruppe bewusst und versucht dagegen vorzugehen.
Zitat: „E5 … Obwohl er im Grunde immer noch ein Konformist ist, ist sich die Person auf dieser Ebene bewusst, dass er oder sie nicht immer den erklärten Standards der Gruppe entspricht“ Quelle: Ich-Entwicklung
Leider versucht der Ketzer das bisherige Gruppendenken mit neuem abzulösen, weshalb seit Jahrtausenden die Endlosschleife nicht unterbrochen wird.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Konformität nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Die CDU braucht nicht den Anschein des vergeblichen Bemühens zu erwecken. Sie wurde als konservative Volkspartei von der AfD abgelöst.
Ihre Worthülsen-Rückzugsgefechte erinnern an den Zwergenaufstand der Kutscher und Pferdezüchter gegen das Automobil.
Der Zug ist längst wo anders. Denn der müsste erst mal das Wahlprogrammm der AfD übernehmen, wenn er da noch was reißen will.
Im Merz Bunker gehen die Lichter aus…
Nein! Es wird jetzt eine neue Strategie entwickelt. Ein Virus muss her, wegen dem die Bürger wieder eingesperrt werden können und stillhalten. Angst ist ein Machtinstrument!
Sagen wir mal … im Moment werden die Lichter etwas gedimmt …
Wenn die AfD sich jetzt zusammen reißt und (mit dem BSW?) zukunftsträchtige Politik FÜR DIE BÜRGER(!) macht, dann … ja dann gehen die Lichter aus.
Und Das dann auch in weiten Teilen dieser geschundenen Republik!
Bin ich der Einzige, der bei den aktuellen Auftritten von F.M. denkt:
„bitte nicht so larmoyant Herr Merz“ ?
Der Mann scheint über Nacht um Jahre gealtert zu sein …
Die Impfung, die Impfung…
Schauen Sie sich mal die Geschlumpften an. Sie werden sich wundern.
Wenn ihr „die Partei“ nicht mehr wollt, macht es doch wie die Mario-BSW:
Kuendigt der Partei, behaltet Euren Landtagssitz, gruendet ne neue Partei und koaliert mit der AfD……..
Drohung eines Ausschlussverfahrens zieht nicht mehr.
Die CDU muss die Deutschland-Zerstörer-Fraktion, die Merkel scheibchenweise still und heimlich implementiert, aus der Partei herausdrängen.
es laeuft zur zeit in diese richtung:
https://transition-news.org/blackrock-co-wer-uns-in-zukunft-wirklich-besitzt
und auftragstechnokrat merz tut alles, um diese entwicklung zu beschleunigen.
fuer ihn und seine mitstreiter bringt es nur vorteile.
merz muss weg, darf auch nicht durch eine ebenso geeichte marionette ersetzt werden.
und vor allem die abhaengigkeit von der noch ueber ihm thronenden EU muss weg.
solange EU-recht bestimmt, was in D zu geschehen hat, wird sich nicht viel aendern, egal wer am hebel sitzt.
Abhängigkeit muss weg – nur mit Dexit. Allein bei diesem Wort geht schon das große Geschrei los.
Zuerst mal sollte man Denjenigen zensieren, der sich über viele Nicks hinweg der Groß- Kleinschreibung verweigert.
Aber wenn AN die Nicks gegenchecken würde, dann würden die Klickzahlen drastisch sinken!
Und DAS will ja „Keiner“ … 🙁
Mit anderen Worten, die CDU kann sich auflösen. Warum das würdelose Siechtum unnötig verlängern?
Sie haben einen Auftrag – Angela wie auch Friedrich und noch einige andere. Dieser Auftrag ist noch nicht erfüllt. Lediglich hat ihnen eine unbeliebte Partei Steine in den Weg gelegt. Und nun?
Die CDU befindet sich ganz klar auf rasender Talfahrt in den Untergang – mit einer Führungsriege, die gegen jegliche Vernunft ein stures „Weiter so!“ befiehlt.
Das ist typisch für Parteien in dieser Situation, denn die, welche oben sitzen, sitzen dort gerade wegen der Strukturen und Richtlinien, die nicht mehr funktionieren.
Sie haben kein Interesse daran, ihre Machtbasis auf den Prüfstand zu stellen, sondern verbeißen alle, die etwas ändern wollen.
Früher nannte man das „Betonköpfe“.
Eine Partei in diesem Zustand kann sich nur durch mutige Mitglieder von unten erneuern, die es wagen, diese starren Strukturen aufzubrechen und genügend Mitstreiter hinter sich zu versammeln.
Gelingt das, wird sich die CDU möglicherweise aufrappeln und ihr tief vergrabenes Wertekonzept freilegen. Oder die Führung wird sich durchsetzen und alle mit in den Abgrund reißen.
Der Gesellschaft kann es fast egal sein, den die Nachfolge existiert bereits in der starken AfD.
So fing es auch im Herbst 1989 in der DDR an. Erinnern Sie sich? „Ich liebe Euch doch alle…“ Erich Mielke
Ich weiss es noch. Der Mielke war ein echt guter Kerl. So ehrlich und warmherzig.
So Politiker brauchen wir wieder.
Erstmal müssen die alten Kader bis Jahresende weitermachen, um ihre Bezüge zu sichern. Vorher wird sich rein gar nichts ändern. Man sieht das gut am Beispiel von Herrn Schulze.
Danach stellt sich die Frage, ob die durch Merkel auf linksgrün gedrehte CDU sich überhaupt ändern WILL. In den letzten Jahren wurden Netzwerke und Abhängigkeiten geschaffen. Man hat es sich bequem an den Futtertrögen eingerichtet. Ist es realistisch, daß mit Leuten wie z. B. Herrn Wüst eine wirtschaftsnahe und konservative Politik überhaupt möglich ist? Eine Taube macht noch keinen Frühling. Und ein Revoluzzer wie Sepp Müller ändert nicht den Irrweg auf dem der ganze Tross stoisch marschiert.
Alles plausibel. Nur, ob der wirklich so ein Revoluzzer ist, das ist eh die Frage….
Was für ein herrliches Schauturnen im CDU-Trümmerfeld! Da verliert die Union schlappe 20 Prozentpunkte, und plötzlich entdeckt Sepp Müller sein Herz für die Basis. Seine Revolution: Er will lieber die AfD regieren lassen, als mit den Linken zu kuscheln. Friedrich Merz schäumt natürlich vor Wut im Berliner Bunker, weil jemand das kollektive Schweigen bricht. Netter Versuch, Sepp, aber diese komplett konturlose Umfragen-Partei rettest du auch nicht mehr. Das Original für echte Konservative gibt es längst.
Nordfriese78,
So geht Politik, nachdem Politik zum normalen Beruf wurde. Arbeitgeber ist die Partei und wenn du nach oben kommen willst, singst du auch mit Schweinen. Nun ist die Welt ne andere, denn der ehemalige Sieger-Arbeitgeber ist auf dem Weg zur Insolvenz abgebogen. Nun hat einer Angst für seinen Job. Er sieht seine Familie in Gefahr, weil er plötzlich – ungewählt – kein Einkommen mitbringt. Der Merz ist abgesichert, noch. Der hat ne Rücksprungoption. Der Müller versucht das Beste aus der jetzigen Position zu machen.
Ich sage: Kämpfe weiter, Müller
Eine Selbstumarmungsjacke für Merz; so hat er sich immer im Griff.
Da braucht man nichts umzugestalten. Einfach den Laden dicht machen – CDU.
Diese Einsicht kommt Jahre zu spät…ich wähle das Original !
Schon traurig wie die CDU plötzlich aus den nassen Sachen schlüpft, jetzt wo das Volk gewählt hat.
Dieser Angsthasenpolitik ist nicht zu trauen, weil die Luft schon lange raus ist.
Der bekommene Denkzettel für die Altparteien ist mit ein wenig Sühne noch lange nicht vom Tisch.
Zitat aus einer Meldung:
– 08.09. 09:08 dpa-AFX:
…
„Glaubwürdigkeit beginnt dort, wo Prinzipientreue losgeht, und ein Prinzip habe ich: weder mit rechts noch mit links.“
(Zitat von Sepp Müller, stellvertr. Vorsitzender der CDU-CSU Bundestagsfraktion)
Sie werden die Situation niemals in den Griff bekommen!
Denn außer Beschimpfungen und haltloser Vorwürfe fällt diesen „Demokraten“ absolut Nichts ein!