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Angst vor Hamas-Freunden

Enthüllungen um Eralp: Plötzlich ist der „Spiegel“ rechts

Nachdem der Spiegel über die „Angst“ der Linken-Politikerin Elif Eralp vor Terrorsympathisanten im eigenen Lager berichtet hat, macht die politische Linke mobil gegen das Magazin und wirft ihm Sexismus und Rassismus vor. Auch Journalisten zeigen sich empört.

Elif Eralp auf dem Titelblatt des Spiegel. (IMAGO/Stefan Zeitz)

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Nachdem der Spiegel am vergangenen Donnerstag einen Artikel über die Angst der Linken-Politikerin Elif Eralp vor Terrorsympathisanten und Hamasfreunden im Umfeld ihrer Partei veröffentlicht hat, brodelt die linke Blase. Prominente Persönlichkeiten attackieren das Magazin scharf und werfen ihm Missachtung journalistischer Standards und fehlende Moral vor.

So schreibt die ehemalige Spiegel-Autorin und linke Aktivistin Daniela Sepehri, sie werde dem Portal künftig keine Quellen mehr zur Verfügung stellen. „Ihr könnt ihnen keine Sicherheit mehr versprechen, was eigentlich höchstes journalistisches Gut ist“, so die Deutsch-Iranerin weiter. In einem weiteren Post poltert Sepehri, sie könne sich für diesen Text nur schämen. „Wo habt ihr Journalismus gelernt, auf YouTube Tutorials?“, schiebt sie ironisch nach.

Auch Eralps besonders radikale Parteikollegin Martha Kleedörfer meldete sich bereits zu Wort. „In Zeiten des aufsteigenden Faschismus“ seien Gewaltdrohungen und Beleidigungen Alltag, die Angst davor „ist menschlich“. Der Spiegel jedoch spinne daraus „die Geschichte der schwachen Frau“. Kleedörfer beklagt eine „sexistische Schlagseite“ und merkt zudem an, der Artikel bediene das „rassistische Narrativ“ einer Parallelgesellschaft, in der Migranten abgekoppelt vom deutschen Recht leben.

Weiter fabuliert Kleedörfer einmal mehr von einem „Genozid“ Israels und leugnet jeden Zusammenhang zwischen propalästinensischen Strömungen und organisierter Kriminalität. Kleedörfer fiel durch ihre extremen Positionen bereits mehrfach auf. Sie gilt als wesentliche Unterstützerin der Israelhasser Vanessa Emde und Hannah Bruns. Außerdem warf sie Ulf Poschardt und Harald Martenstein „misogyne Hetze“ vor (mehr dazu hier) und will den Medienkonzern Axel Springer enteignen (Apollo News berichtete).

Auch weitere Nutzer zeigen sich empört über das vorgebliche Abdriften des Spiegel. „Ab heute behandele ich den Spiegel wie Nius“, kommentiert der reichweitenstarke linksextreme Account „Sammlung der Schande“ auf Instagram. Autorin Seyda Kurt zeigt sich ebenso aufgebracht und richtet die Frage „Was stimmt nicht mit euch?“ an das Magazin. Die deutsch-palästinensische Aktivistin Serin Khatib schreibt: „Springer hätte es nicht geschmackloser hinbekommen. Glückwunsch!“

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Der Spiegel hatte in einer Titelstory von Ängsten Eralps berichtet, die sich unter anderem auf den hamasnahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim bezogen (Apollo News berichtete). Durch einen internen Fehler in ihrem Büro beim Überarbeiten eines Interviews gelangten Notizen, die das belegen, an die Spiegel-Redaktion. Auch Eralp selbst bezog inzwischen Stellung (mehr dazu hier).

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77 Kommentare

  • Spiegel rechts?
    Der war gut.
    👍
    Dann war der Stürmer definitiv links.

    • „Die Revolution frisst ihre Kinder“

      zugucken, genießen und bloß nicht irgendwie einmischen.

      • „Die Revolution entlässt ihre Kinder “ von Wolfgang Leonhard. Lese ich immer und immer wieder …

    • Natürlich war er das. Die nationalen *Sozialisten* waren lt. vielfacher Eigenauskunft Linke.

      • Na ja, man muß die Sache auch nicht übertreiben. Ich würde auch sagen – Götz Aly zeigt es ja in seinem neuesten Buch –, daß die Nationalsozialisten links waren, nämlich national-links. Die Linken heute sind, wenn überhaupt „links“, dann „international-links“.

        • Sozialismus ist immer links, egal ob er sich national oder international ausrichtet.

          14
        • Götz Aly sagt, dass die Nazis sozialpopulistische Politik betrieben haben, mit mit Mitteln, die auch heute üblich sind. Als „links“ hat der Mann die Nazis in dem, was ich von ihm gelesen und gehört habe, noch nie bezeichnet.

          0
      • Na, ihr Haubentaucher, wem passen denn hier schon wieder die nachprüfbaren Fakten nicht?

        • Ich verstehe deine Aussage nicht.

          5
    • „Herr, die Not ist groß!!! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los.“
      Goethes „Zauberlehrling“ von 1797

  • Find ich witzig. Bekommt der Spiegel mal die eigene Medizin zu schmecken. Können ja gern den Relotius wieder einstellen.

  • Wie entlarvend! Bei der AfD sollen selbst Hunderttausende durch Straftaten erbeutete E-Mails eine große Titelgeschichte wert sein. Bei Merz reichen Bruchstücke aus einem vertraulichen Hintergrundgespräch für einen politischen Skandal, ohne dass die Öffentlichkeit erfährt, was tatsächlich gesagt wurde. Aber wenn die Linke dem Spiegel aus eigener Dummheit ihre internen Anmerkungen schickt, ist plötzlich die journalistische Ethik in Gefahr und der Spiegel angeblich rechts.

    Journalisten sind ihren Lesern verpflichtet, nicht den Politikern, über die sie berichten. Offenbar erwarten manche Linke aber etwas anderes: Journalismus soll politische Gegner beschädigen und die eigenen Leute schützen. Wer das nicht mitmacht, ist eben rechts.

  • Es tut eben weh, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird. Auch den Linken.

  • Eralp wird sich schleichend von der Macht korrumpieren lassen, wie die meisten Akteure …. Offensichtlich kann die Linke ihr auch keinen ausreichenden Schutz bieten, und greift deshalb auf den ideologischen Gegner zurück.

  • Bitte setz dich.
    Nimm dir n Keks.

  • Nicht einmal die Taz versucht dem Spiegel die Schuld in die Schuhe zu schieben sondern kritisiert die Linke für zunehmende militante Gewaltverherrlichung, Auftritte dieses Rappers, den Bezug zu Clans und die Solidarisierung mit Ibrahim. Auch wenn sie relativierend anmerkt, daß dieser ja kein Mitglied sei.
    Naja wird bei denen wohl eher dran liegen, daß sie merken wie dünn das Eis wird ihre Genossen einbrechen und die Bürgermeisterfantasie untergehen könnte.

  • Elif Eralp hat bestimmt die richtigen Nase, was so abgeht und wird nicht auf die Nase fallen. Sie hat sicherlich die Nase vorn und lässt sich auch nicht an der Nase herumführen. Bei dem was so gerade die Runde macht, hat sie keinen Grund sich selbst an die Nase zu fassen. Sie wird sich in ihrem angestrebten Amt auch keine goldene Nase verdienen, dass kann man ihr sicherlich nicht unter die Nase reiben. Sie wird auch keinem auf der Nase herum tanzen, auch wenn ihre Genossen deshalb die Nase rümpfen. Vom SPIEGEL hat sie von gelernt, dass man sich nicht alles aus der Nase ziehen lassen sollte. 👃👃👃

      • Aber in der heutigen unseren Zeit läuft das subtiler. Die Ketten sind aus Öl und die Peitsche auf unserem Rücken sind die Verächtlichmachung unserer Kultur und Sitten.

        • Olle Brunser verstehen die Thematik nicht.
          Sie natürlich ausgenommen.

          3
    • viel Nase hier, versuchs mal mit Taschentüchern

      • Und du mit ARBEITEN!

  • Statt der ewigen Dichotomie „links und rechts“ könnte man auch einfach unterscheiden zwischen „verpeilt und vernünftig“.

    • Noch einfacher: Die einen wollen Eigenverantwortung, die anderen wollen totalitären Kollektivismus.

    • ich unterscheide immer zwischen dumm und schlau

  • Vom Täter zum Opfer… Spiegel rechts der ist gut. Jetzt weiß Spiegel auch mal wie es ist… wenn sie nicht so funktionieren wie sie sollen, ist man rechts…. Mal sofort den Spiegel vom Verfassungsschutz beobachten. Verdacht auf Rechtsextrem* 🙂

  • Achnaja, der Focus Online wir ja auch gerne mal als „Links“ bezeichnet, das wechselt je nach Windrichtung immer mal wieder.

    • Focus ist definitiv links.
      Lies mal die Kommentare.
      Die sind so links wie du.

  • So ist das in Unserer Demokratie wenn einer seinen Job macht und dem Berufsethos treu bleibt. Wahrheit, Fakten und Informationen unter den Bürger bringt, anstatt Verdrehungen, Meinungen und Staatspropaganda. Wurde in den 30 iger 40 iger nicht auch eine Hexenjagd eröffnet wenn ein Journalist seiner wahren Funktion nachkam?

  • Könnten die Hamasfreunde nicht in Teheran rumjammern?

    • Meinetwegen auch in Gaza. Zwischen der gelben Linie und der See. Da ist es auch sicherer, wegen der vielen Tunnel.

    • Könnten sie schon, aber da müßte halt irgendwer adäquat nachhelfen.

  • Die sind total durchdigitalisiert.
    links ist gut = 1
    recht ist böse = 0
    für mehr langst nicht

  • Es konnte m.M.n nur 2 Szenarien mit grünrotrot kommen; Entweder werden die ein mächtige dunkle Allianz oder eben wie es sich anbahnen dürfte – man reiche sich das 🍿- die sich gegenseitig zerfleischen

  • Das ist halt das Prinzip von/des woke… es ist nie genug und am Ende gehen sie selbst darin unter. Schön wenn sie mal von der eigenen Medizin kosten müssen…

  • Linke brauchten noch nie Argumente… eine Handvoll
    „-ismen“ reichen völlig. Die werden dann völlig willkürlich und voller Empörung jedem bei Bedarf an den Kopf geworfen. Wird sich nie ändern.

    • also Mechanismen und Machochismen ?

  • Die Neulinken und ihr Gezeter.

    • die Altrechten und ihr Gejammer

  • Kommunismus wäre treffender.
    Margot Honecker las ihn auch immer gerne.

    • Das DDR-Bildungssystem war top, mal abgesehen von den Zugangsberchtigungen.

      Die MINT-Bücher, die vom VEB-Verlag herausgegeben wurden, waren Spitze.

      Sogar mein Physiklehrer in Doofland führte 1971 das Physiklehrbuch:

      „Physik für Ingenieure“, Lindner, VEB-Verlag, bei uns in Doofland ein.

      Der Aufbau war immer: Lehrbuch mit Beispielen, zusätzliche Aufgaben mit Lösungen und Lösungswegen in einem gesondertem Buch.

      Die Owwer-Kaggger-Verlage in Doofland ließen die Scholaren in der Luft hängen. Ein Aufgabenbuch mit Lösungen war tabu.

      • Doofland-Traumatiker ?

  • Wenn nicht, wann jetzt, sollte auch dem Letzten die Erkenntnis reifen, daß das Gelabere von „Rassismus“, „rechts“, „Sexismus“ etc. pp. eben bloß und bloß das ist: Gelabere, um nicht argumentieren zu müssen.

  • Logisch, unsere Gegner sind rechts, und wenn di nicht unserer Meinung bist, bis auch rechts und ein Nazi dazu !!!
    Wenn’s nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen…

    • Nazis waren aber Linke und fanden den Islamismus gut!

      Einige führende Nazis scheinen vom Islam regelrecht begeistert gewesen zu sein: Heinrich Himmler sprach von einer «Heldenreligion», die «für Soldaten praktisch und sympathisch» sei.

  • Nun, anders als von Frau Kleedörfer unterstellt, wird hier nicht „die Geschichte der schwachen Frau“ erzählt, sondern die Geschichte von der erpreßbaren (Regierungs-?) Partei.

    Die sich an Dörfer im Klee wagen,
    die hört man dann später wehklagen
    und sich die schmerzenden Blasen reiben.
    Man soll nicht zu lang auf dem Rasen bleiben!

    • Nachtrag:

      Interessanterweise bestreitet niemand die Authentizität der Äußerungen oder ihre Urheberschaft.

      Man empört sich über den Spiegel, relativiert die Aussagen oder interpretiert sie einfach um.

      Aber das alles doch nur, um von der Brisanz dieser Veröffentlichung abzulenken.

      Und das folgt der Mahnung Ludwigs XI. an seinen Sohn, den späteren Karl VIII.:

      Qui nescit dissimulare, nescit regnare (Wer nicht lügen kann, kann nicht regieren).

  • in Hamburg nennt man so etwas Bangbüxen.

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