Die Deutschen lieben die „politische Mitte“. Als Kind der Merkel-Ära möchte man fragen: Warum eigentlich? Denn diese politische Mitte hat sich in den letzten 20 Jahren vor allem als müder Kaputtverwalter unseres Landes profiliert. Nichts hat die politische Mitte in den vergangenen Jahren besser gemacht, kein Problem hat sie wirklich gelöst, stattdessen hat sie viele neue erschaffen oder bestehende verschleppt.
Zwischen einer bärenstarken AfD und einer wachsenden Linken suchen immer mehr Leute ihr Heil rechts und links. Dennoch braucht es jetzt, so meinen manche, mehr Mitte. Und eine Umpflügung des Parteiensystems. Eine neue Kraft der politischen Mitte. Angeführt von niemand Geringerem als Robert Habeck, so fantasieren manche. Die Sehnsucht nach ihm dürfte es in Teilen sein, die manche motiviert hat, Gerüchte über eine „neue Partei“ aufzugreifen. Ein Gerücht, das Habeck bei Caren Miosga zuletzt dementierte, das aber doch durch Berlin schwirrt. Es lohnt sich, sich mal ernsthaft damit auseinanderzusetzen.
Denn spannend wäre so eine Entwicklung im eher versteinerten deutschen Parteiensystem allemal. Und vielleicht auch heilsam. Man mag vom „Mitte“-Fetisch der deutschen Politik halten, was man will, aber es gibt ja eben doch Leute, die sich von Figuren wie Daniel Günther, Robert Habeck, Hendrik Wüst oder Volker Wissing abgeholt fühlen. Ein Politikfeld, das irgendwo zwischen den Parteien wabert – am ehesten noch zwischen Grün und Schwarz, zwischen den Grünen und der Union.
Freilich könnte man mit Fug und Recht einwerfen, dass es eine kontur- und ideenlose, letztlich linke Politik einer „Mitte“ war, die Deutschland in die aktuelle Situation geführt hat, politisch wie wirtschaftlich. Niemand stand so sehr für das Alles und Nichts der „Mitte“ wie Angela Merkel. Niemand steht bis heute so sehr für die Verheerungen dieser Nicht-Politik.
Und dennoch waren die Menschen ja weitgehend angetan von Angela Merkel. Wer sich damals über Politik unterhielt, hörte ständig Sätze wie: „Sie hält uns doch aus allem raus“. Mindestens 41 Prozent der Deutschen gehörten zu Hochzeiten zu ihren Unterstützern. Merkel begeisterte die Menschen, weil sie – gar nichts tat. Und im Zweifel Stimmungen hinterherlief, um diese noch schnell politisch satteln zu können: siehe Atomausstieg 2011 und Migrationskrise 2015.
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Robert Habeck ist wieder bei Caren Miosga! Der Ex-Vizekanzler und gottgleicher Hoffnungsträger eines ganzen Milieus stellt wieder Gedankenfassaden auf. Die wirken auch echt klug – wenn man nicht länger als eine Sekunde darüber nachdenkt.Ein politisches Programm bot Angela Merkel seit den 2010er-Jahren nicht mehr an. Nur noch: „Sie kennen mich“. Gewöhnung als Argument. Und das gefiel vielen. Das Bedürfnis nach unpolitischer Politik jedenfalls ist stark in den Deutschen.
Es scheint sich auch in den Gerüchten über eine neue „Mitte“-Partei zu spiegeln. Hätte eine solche Partei eigentlich irgendeine Ausrichtung? Was sollte sie konkret vertreten? Welchem Weltbild hinge sie an? Wahrscheinlich gar keinem, und das wäre auch der Clou. Aber ob das das Parteiensystem in Deutschland noch mal gegen den Ansturm von links und rechts immunisieren könnte?
Vielleicht lohnt hier ein Blick nach Frankreich. Dort, wo mancher 2016 schon den Durchmarsch von Marine Le Pen befürchtete, trumpfte Emmanuel Macron plötzlich als letztes Ass im Ärmel der „Mitte“ auf. Macrons neue politische Kraft „La République en marche“ (inzwischen „Renaissance“) konnte den Aufstieg des Rassemblement National und auch den der Linksradikalen unter Mélenchon zwar für rund zehn Jahre bremsen – aber nicht verhindern.
Macron wurde zwar von geneigten Medien als neuer Messias der politischen Mitte gefeiert – aber eine Wiedergeburt, eine „Renaissance“ der Mitte war das keinesfalls. Ein Grund dafür: Auch diese Mitte scheiterte an den großen Strukturfragen des französischen Staates, an der Beantwortung der Schuldenfrage, die wie ein Damoklesschwert über dem gesamten „Etat Français“ schwebt. Auch eine Reform der sozialen Sicherungssysteme packte Macron zwar an, brachte sie aber nicht zu Ende.
So einen richtig durchschlagenden Erfolg, der die Mitte neu vitalisiert hätte, konnte Macron in zehn Jahren nicht vorweisen. Er beendete ihr Siechtum nicht, er verzögerte es nur. Würde eine neue „Mitte“-Partei in Deutschland ein ähnliches Schicksal erleiden? Eins zu eins lässt sich das nicht übersetzen, denn die Gesellschaften und politischen Systeme unterscheiden sich doch sehr.
Was würde wohl in Deutschland passieren? Eine solche neue Zentristen-Partei würde sicherlich Wähler von Union, SPD und Grünen abziehen. Aber in welchem Umfang? Aktuelle Erhebungen des Meinungsforschungsinstituts Insa geben eine Grundlage für Spekulationen. Dort werden bei Umfragen regelmäßig auch die potenziellen Wählerwanderungen abgefragt.
Dort zeigt sich: Die CDU könnte insgesamt zehn Prozentpunkte an die relevanten Parteien verlieren, die allgemein zur „politischen Mitte“ gezählt werden – konkret an SPD und Grüne. Die SPD hingegen könnte insgesamt 14 Prozentpunkte an Union oder Grüne verlieren – die Grünen wiederum auch zehn Prozentpunkte an Union und SPD.
Genügend „Wählermaterial“ also, das potenziell auch zu einer irgendwo zwischen CDU und Grünen wabernden neuen „Mitte“-Partei wandern könnte – eine entsprechende Mobilität scheint es bei den betroffenen Parteien jedenfalls zu geben. Doch das beantwortet die entscheidende Frage noch nicht.
Die ist doch: Würde eine solche neue Kraft auch AfD und Linke ein Stück weit demobilisieren können? Immerhin ist das doch Kern und Wunsch hinter all diesen Überlegungen rund um eine neue Partei. Schaut man auf potenzielle Wählerwanderungen weg von AfD und Linken, sieht man: Zurück in die sogenannte „Mitte“ zieht es wenige. Von abwandernden AfD-Wählern jedenfalls würde vor allem das BSW profitieren, danach zu gleichen Teilen Union und FDP.
Einzig und allein Die Linke hätte das Potenzial, an SPD und Grüne – und vielleicht auch an eine neue „Mitte“-Partei – noch mal Federn zu lassen – Insa weist hier drei beziehungsweise fünf Prozent aus. So könnte eine solche neue Kraft das „Brandmauer“-Lager sozusagen umsortieren – also jenseits der AfD ein paar Prozente verschieben. Einer erstarkten AfD könnte eine solche Kraft hingegen wohl kaum etwas entgegensetzen.
Und inhaltlich? Inhaltlich sowieso nicht. Vom Glauben, dass es gegen den Trend zu den Rändern nur einen neuen konturlosen Zentrismus braucht, sollte man schnell abfallen. Nicht Konsens, sondern Klarheit liefert Antworten auf die Fragen der Zeit. Die Menschen suchen wieder nach politischen Unterschieden – deswegen gewinnt mit Recht Rot-Rot-Grün in Berlin, deshalb gewinnt mit demselben demokratischen Recht auch die AfD in Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt oder siegt in allen Bundesumfragen deutlich. Und deswegen verlieren die Parteien der selbsternannten „Mitte“ kontinuierlich.
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Der Mauerfall hat die politische BRD-Landschaft ordentlich verschoben.
Das wäre nicht passiert, hätte man die SED verboten.
Nur noch die AFD kann Dummland noch retten. Wir liegen bereits im Dreck. NUR NOCH AFD damit es wieder Deutschland wird💙💙💙💙💙
Da haben sie absolut recht .
Denke aber die ganze SED und Stasibande hätte sich nicht nur schmollend danebengestellt und zugeschaut !
Immerhin war die Stasi auch bei Deutschen Spitzenpolitikern fleißig unterwegs gewesen !
Und für eine gepflegte bewaffnete Aufstandsniederschlagung hätte es wohl selbst bei der NVA und VOPO genug Leute gegeben .
So hat man sich wie nach dem Krieg geeinigt ! Ein paar kleine Mauerschützen aburteilen und den ein oder anderen Großkopferten Medienwirksam an den Pranger stellen .
Die wahren Täter haben wieder guten Jobs beim Staat Polizei und der Bundeswehr bekommen .
Und selbst die SED 2.0 durfte ihr dem Volk gestohlenes Geld behalten !
Der Markt für sozialistische Parteien wird langsam eng.
Vielleicht gehört es auch zu den gesellschaftlichen Problemen in Deutschland, dass jeder eine imaginäre politische Mitte repräsentieren will, anstatt Standpunkte zu vertreten und dafür in Koalitionen demokratische Mehrheiten zu suchen.
Hab mal die KI gefragt, ob die Amerikaner auch so eine politische „Mitte“ haben.
Hier Ihre Antwort:
„Ja, die USA haben eine politisch moderate Mitte – allerdings existiert sie vor allem in der Wählerschaft, während sie im politischen System und im Kongress fast vollständig verschwunden ist.
Das US-Wahlsystem und die zunehmende parteipolitische Polarisierung führen dazu, dass zentristische Stimmen institutionell kaum noch Relevanz besitzen, obwohl Millionen Amerikaner moderate Ansichten teilen.“
Diese „Wasch mich, aber mach mich nicht nass – Mitte“ hängt mir nur noch zum Hals raus. Damit kommt man doch in diesem zerstörten Westen keinen Schritt mehr weiter!
„Gemäßigt, liberal, tolerant“ hat uns genau in das Desaster geführt, in dem wir jetzt leben müssen.
Ihr kennt sie alle, diese wachsweichen Knetmasse-Menschen. Fragt man sie, ob sie wirklich so leben wollen, antworten sie „Nee, das will ich auch nicht.“.
Fragt man sie, wie man ihr Leben ändern könnte: „Weiß ich auch nicht.“.
Dieser sog. „Mitte“ fehlt jede Basis, jede Struktur, Ordnung, Konzept, Werte, Gerüst, Talent, Verantwortung usw.. Das ist alles nicht vorhanden, und wenn, dann gegen den Willen der Mehrheitsbevölkerung.
Die Mitte ist Schitte!
Vorher wird Alice Weidel noch Bundeskanzlerin.
Die Mitte existiert nicht mehr und das ist gut so. Es waren die Koalitionen mit ihrer liberalen Kompromisspolitik, welche unser Land gegen die Wand gefahren haben. Stattdessen soll es nur noch zwei Lager geben. Ein linkes mit Fokus auf die EU und ein rechtes, das für die Nation steht.
Kurzzeitig gab es ein Angebot einer „Mittepartei“.
Das war die WERTEUNION. Sie würde heute dringend gebraucht.
Leider haben die meisten Leute das nicht erkannt.
Die Mitte ist dort, wo die meisten Wähler sind.
Wenn wir Kurs halten, erreichen wir unsere Klimaziele 2030
Habeck : FAZ 2024
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Vor allem an der Ostfront mit E-Panzern.
Welche Mitte? Mittelmaß? Linke Mitte?
Hahaha Habeck das war ein Witz. Eine neue Linksgrüne Mitte mit Ihnen. Der war gut.
Das Titelfoto würde ich mal als Bild des Schreckens bezeichnen. Wenn man den Niedergang Deutschlands ohne Worte beschreiben müsste, dann genau mit diesem Bild.
Es gibt keine Robert-Habeck-Fans!
Eine extremistische Partei mit „grün-sozialistischem Anstrich“ will mir das neue „Seelenheil“ erklären?
.
Ist diese Partei noch nicht verboten worden?
Wer möchte denn den Herr Habäck zurück, und er möchte denn das ausgerechnet der einer Partei in Deutschland vorsteht?
Die Damen im ÖR-TV u.
die Omas gegen Rechts.
„Merkel begeisterte die Menschen, weil sie – gar nichts tat.“
Das liegt vielleicht daran, dass Menschen so wenig politische Einmischung in ihre Gewohnheiten wollen wie irgend möglich.
Aber letztendlich hat sie mit zwei Übernacht-Dekreten das ganze Land auf den Kopf gestellt. Man unterschätze nie die Wechseljahre einer Frau.
fuer alle,
die sich nach jahrzehnten immer noch gedanken ueber massenmigration machen, und staendig fragen, wer und warum diese veranlasst:
ein sehr gewichtiger grund neben der dahinterliegenden agenda :
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Zwei Investigativjournalisten dokumentieren die illegale Migration von Afrika nach Europa und decken die Verwicklung der UNO auf.
Stichwort Agenda 2030 und die IOM in Genf.
Klartext: Wir Europäer finanzieren die Invasion unserer eigenen Länder. Die 🇨🇭 spielt eine Schlüsselrolle.
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https://www.youtube.com/watch?v=svJUbYFCRPc
Nur zur Kürzelerläuterung:
„IOM = Die Internationale Organisation für Migration (IOM) ist eine verwandte Organisation der Vereinten Nationen, die sich weltweit für eine humane und geordnete Migration einsetzt.“
Aha! Die illegale Massenmigration aus inkompatiblen Kulturen und besonders einer Religion, zudem aus einem nicht kleinen Anteil aus Kriminellen und Verrückten bestehend, nennt sich also „human und geordnet“.
Soll man lachen oder weinen?
Der Westen hat die UN initiiert, er kann sie auch wieder abschaffen!
Angeführt von niemand Geringerem als Robert Habeck, so fantasieren manche?!
Nun viel geringer kann auch eine Qualifikation wohl nicht mehr ausfallen!
Ich meine einen solche Kombination aus Ko. Kinderbuchautor mit ausgeprägtem Deutschland Hass und null Wirtschaftsexpertise aber dafür ausgeprägter Selbstüberschätzung hatten wir dann am Ende auch noch nicht !
Aber Wirklich schlimmer als Merkel Scholz Merz Söder Klingbeil oder Schwesig wird er am Ende wohl auch nicht mehr sein sein ! Den viel gibt es ja nicht mehr zu zerstören in Deutschland .
Mittlerweile spielt es eh keine Rolle mehr wer von denen der Kartellparteien das Licht in Deutschland am Ende ausschaltet .
Die AfD ist nicht Rand, die ist Mitte. Genau dort finden sich die Handwerker, die Facharbeiter, die Angestellten, die Ehrenamtlichen, Polizisten, Feuerwehrleute, medizinisches Personal, …
Wer ist denn wohl sonst die Mitte der Gesellschaft? Und die Mitte ist und bleibt konservativ und hat keinen Bock mehr auf megateure sozialistische Gesellschaftsexperimente.
PS: wer Habeck nochmal in Verantwortung sehen will, der sollte sein Wahlrecht abgeben. Wenn man den so lange hätte machen lassen wie Merkel, hätte der noch mehr Schaden angerichtet als „Mutti“.
Die Marionette Macron ist sicherlich ein ganz schlechtes Beispiel für eine vermeintlich ausgewogene, politische „Mitte“…
Ich will keinen deutschen Macron! Was ist denn das für ein Titel? Ich will einen Milei!
Wie kann man „Fan“ von dieser Nullnummer sein?
Ein Mensch der mit Deutschland nichts anfangen kann.
Ein Grüner durch und durch …. ein Sektenmitglied!
Wie kann man sich freiwillig zum Lemming machen … außer man ist schwer krank?!
Narzisstischer Poser. Blasierter Nichtsnutz. Hochstapler. Raubkopierer.
Habeck ist und war nie ein Politiker, er ist ein Schönling der Schreib Zunft der versucht Kinder zu Erwachsenen zu gestalten mit einer Philosophie die krank ist, von grüne Wiesen und gesunde Wälder träumt und meint erst wenn keiner mehr arbeitet wird das Klima gerettet
eine neue partei der mitte koennte dland sicherlich guttun.
als 3. kraft zwischen AFD und kartellpartei.
aber nicht mit altem, zusammengewuerfeltem personal der berufspolitik und futtertrogbesetzer.
und schon gar nicht mit einem rothschild- und WEFzoegling wie macron.
wo faende man geeignete vertreter?
wer waere dazu bereit?
Was sollte die denn vertreten?
Die nähme der eh schon sehr gemäßigten AfD nur die Wähler weg.
Im krassen Gegensatz zur Linken, ist die AfD bereit, die FDGO anzuerkennen und umzusetzen, halt nur im Sinne der Deutschen und nicht im Sinne der Welt.
Außerdem haben wir sowieso schon zu viele Parteien. Das endet immer in einem Geklüngel aus allem und führt genau zu dieser Undefinierbarkeit einer sog. Mitte, die nicht vor und nicht zurück kann, also im günstigsten Fall geprägt ist von Hauen und Stechen und Stillstand, aber in der Regel von Verschlechterungen, weil Make up eben nicht mehr hilft, wo eigentlich ein Facelifting angesagt wäre.
Was ist das denn für ein Unsinn? Mitte-lmäßigkeit habe ich immer verachtet und Liberalismus ist ein Schimpfwort. Diese neue linke Mittepartei zerfleischt sich mit der FDP um Wählerstimmen zusammen mit den Untoten der C*DU. Na dann, ihr Ewigmittigen…