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Schwarmkraftwerke

„Energyfish“-Projekt in Rheinland-Pfalz: Jetzt sollen schwimmende Mini-Turbinen die Energiewende retten

Die grüne Umweltministerin von Rheinland-Pfalz preist „Schwarmkraftwerke“ im Rhein als Lösung des Energiewende-Problems an. Doch eine einfache Rechenaufgabe zeigt, wie absurd die Idee ist.

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Dieser „Energyfish“ soll im Rhein Strom erzeugen. (Foto: Energyminer GmbH)

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Die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Katrin Eder von den Grünen, will mit einer neuen Idee die Energiewende retten. Schwimmende Mini-Turbinen in Flüssen sollen auch dann Strom liefern, wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint.

Begeistert verkündete Eder: „Eine Art der Stromgewinnung, die auch bei Nacht und ohne Wind unabhängig von anderen Ländern, erneuerbar, klima- und umweltfreundlich Strom produziert, die gibt es mit den Schwarmkraftwerken jetzt – und zum allerersten Mal wird sie hier bei uns in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen.“

Das „weltweit erste Energyfish-Schwarmkraftwerk“ wird im Rhein bei St. Goar installiert. Es soll aus insgesamt 124 „Energyfishen“ bestehen; so hat die Firma Energyminer ihre schwimmenden Turbinen getauft. Die einzelnen Anlagen sollen mit einem Seil im Flussbett verankert werden und dann frei in der Strömung schweben. Dadurch sollen sie sich laut dem Hersteller automatisch dem Wasserstand anpassen und so Fische und Wassersportler schützen.

Drei „Energyfishe“ sind bereits in Betrieb, im nächsten Schritt sollen 21 weitere folgen. „Die Genehmigung macht klar: Wir können diese neue erneuerbare Energiequelle erschließen. Unsere Kraftwerke können gebaut, betrieben und skaliert werden und grundlastfähige, erneuerbare Energie produzieren“, freute sich der Co-CEO von Energyminer, Richard Eckl.

Grünen-Politikerin Eder schwärmt: „Schwarmkraftwerke können unsere Stromversorgung also zuverlässig sichern, unsere Gewässer erhalten und unser Klima schützen.“ Sie hoffe, dass an geeigneten Stellen noch viele weitere Schwarmkraftwerke dem Beispiel aus Sankt Goar folgen werden, sodass möglichst viele Menschen „von dieser effizienten Art der Stromgewinnung“ profitieren können.

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Wie effizient diese Art der Stromgewinnung wirklich ist, zeigt eine einfache Rechenaufgabe. „100 Energyfishe produzieren pro Jahr 1,5 Gigawattstunden Strom“, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Das vor drei Jahren stillgelegte Kernkraftwerk Isar 2 in Bayern lieferte jährlich 11.000 bis 12.000 Gigawattstunden Strom. Wie viele „Schwarmkraftwerke“ bräuchten wir, um allein dieses eine Kernkraftwerk zu ersetzen?

mra

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175 Kommentare

  • Mal abgesehen von der geringen Energieausbeute würde sich durch sowas doch sicher die Strömungsgeschwindigkeit der Flüsse verlangsamen, was Einfluss auf die Sedimentation hätte?

    • Ja. Energieerhaltungssatz.
      Führt damit implizit zu höherem Wasserstand und „besserer Überflutung“.
      Man sollte die E-Fishe vllt. mal in der Ahr aussetzen …

      Windräder erwärmen entsprechend das Mikroklima, da die entnommene Energie theoretisch zwar zur Abkühlung führt, praktisch aber v.a. zur Senkung der Luftgeschwindigkeit.

      • Die Luftgeschwindigkeit ist hinter der Windturbine am Boden sogar höher, da es hinter dem Rotor ein Luftwirbel ist und somit die Austrocknung des Bodens begünstigt. ☝️🧐

      • Dann bekommt ja der Begriff Ehering eine ganz neue Bedeutung – nein, das hat nix mit Mann, Frau und Schmuck zu tun – das ist ein Elektrofisch… ;-)(E-Hering)

    • Es wäre auch zu fragen wie es mit dem Freisetzen von Schadstoffen (ähnlich Windradflügeln) aussieht. Was passiert wenn sich etwas im Rotor verfängt. Welche Schadstoffe befinden sich überhaupt in den Turbinen? Öle usw. Wartungskosten? Fragen über Fragen…..

      • Man muss doch nur mal in die Flüsse schauen, was da alles im Wasser treibt (Gräser, Pflanzenteile, Müll etc.). Sieht man an jedem Stauwehr, wo ein Kran das Zeugs rausfischen muss. Die Turbinen müssen also ein Gitter vor dem Rotor haben, was sich schnell zusetzt.

    • Das Wasser muss so oder so den Fluss runter. Die ausbeutbare Energie ist leicht zu schätzen. Dichte * Rauminhalt * Höhe * h/t* Wirkungsgrad.
      Wenn sie einen Fluss auf 15 m Höhe aufstauen kann man ganz schön was rausholen.
      Umgekehrt:,Ein Fischkraftwerk muss hinter sich durch Strömungswiderstand eine leichte Stauhöhe erzeugen.
      Sagen wir, es sind 5 cm. Naja jetzt haben wir den Vergleich, was ein Stausee im
      Vergleich zu einem Bojenkraftwerk bringt. Rein optisch sieht man:
      Ja, du kannst schon drei Campingzelte mit ein wenig Licht versorgen.

    • So logisch und folgerichtig darf niemand denken.
      Sonst könnte er zum Feind „unserer Demokratie“ erklärt werden…
      Bademantel zur Hand?

    • Strömungsgeschwindigkeit nicht nur verlangsamen, sondern Strömungsrichtung umkehren – wie beim Golfstrom.

      -24
      • Wenn man’s drauf ankommen läßt und dem e-Fish von außen Energie zuführt,
        nicht ganz ausgeschlossen: Pumpspeicherfluß.
        Bei der nächsten Lastspitze läßt man dann die Post abgehen.

    • Bitte nicht so schwierige Fragen an Grüne senden. Woher sollen die Lauchlinge wissen, was eine Sedimentation oder eine Strömungsgeschwindigkeit sind?

      • Vielleicht wissen „Lauchlinge“, dass es auch gewünschte Sedimentation gibt?

        • Nur, wenn das eine Inselbegabung ist…

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  • Für die Stromversorgung der Schrebergartensiedlung wird es wohl reichen.

    • Ja, fürs Camping mag so ein Ding ganz nützlich sein…

      Das sind so Ideen, wie aus der Endphase des Krieges: Granatendrehen in der Küche durch die Bevölkerung, Knochensammeln und -abliefern für Kernseife, Getreidekörner an die Bevölkerung, die das dann anbauen und später abliefern sollte…

      • Bei Amazon gibts auch Pedalgeneratoren, da kann dann jeder auf dem Sofa oder am Schreibtisch fürs Klima strampeln.

        • Nicht nur das: es gibt auch Windgeneratoren für den Garten!

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      • Oder die V-Waffen-Entwicklung in WK2. Im ingenieurtechnischen Sinne schon fortgeschrittene Entwicklungen. Nur ändern tun sie letztlich nix.

        • Die einzig wirklich sinnvolle V-Waffe war die Rakete „Wasserfall“ von W. von Braun. Das haben die Alliierten sofort erkannt und die Fabriken sofort bombardiert und zerstört. Die V-Waffe Wasserfall war die erste radargestützte Boden-Luft-Rakete gegen Flugzeuge und war ein GameChanger, wie man heute sagen würde… ☝️🧐

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    • Und welcher Vetter verdient sich da grad wieder eine goldene Nase mit seiner auf dem freien Markt gescheiterten Idee?

      • Und wer verdient an atomkraftwerken und kohlekraftwerken? Der roundtable of industrials, der euch die „c.krise“ eingebrockt hat und euch „nutzlose esser“ nennt?

        -24
    • Erstmal sind die turbinen im wasser in ihrer effizienz, ausbaubar, zweitens, gibt es viele flüsse in deutschland, wo das gemacht werden kann. Der rhein verlaeuft in d. 950 km. Es gibt auch noch andere flüsse. Warum also so skeptisch? Vielleicht sollten mal die skeptiker ihre skepsis einer revision unterziehen? Wo sind denn die meisten industrizentren belegen?? An größeren, sichtbar fließenden Flüssen …. Will man das etwa auch leugnen….

      -17
      • Rechnen Sie mal durch wieviele Turbinen ein AKW ersetzen. Ca. 750.000 bis 800.000. Und bei Niedrigwasser tun die kaum was. Und man muss sie regelmäßig rausziehen und von Treibgut säubern, was sich in den vorderen Käfigen ansammelt. Viel Spaß damit.

        • Niedrigwasser, dass so niedrig ist, dass die funktion der turbinen aufgehiben ist, kommt erfahungsgemäß und zusammenaddiert ca. 6 wochen in 10 jahren vor. Und das „treibgut“ kann mit vorgelagert stehenden stangen weitestgegend abgehalten werden. Der rest wird alle paar monate, nach sichtbarem bedarf, abgetragen. Das ist ihnen nicht selber eingefallen? Emtweder sie sind aus ideologischer verbohrtheit dagegen, oder sie haben zu viel pech beim denken?

          -3
    • Bei den Grünen fehlt halt die Schwarmintelligenz, keine Ahnung von Technik, Physik und Marktwirtschaft.

    • Auf einmal werden rechts-verblendete ideologie-ignoranten zu fisch-schützern und unterstellen per-se, dass die paae fische im rhein zu schaden kommen könnten; also mehr zu sxhaden kommen können als die tägluchen 2000 bis 4000 schiffe auf dem rhein mit ihren schiffsschrauben……so, wie andere sich den blonddarm entfernen lassen, so lassen sich rechte wohl ein teil des hirns entfernen, damit der schmerz bei den dchwachsinnigen schein-„argumenten“ im kopf nicht mehr so stark sxhmerzt. Daher wohl die gestiegen krankenhauskosten in d.land.

    • Typisch AFD Wähler – ein Schrebergarten im Osten…

      -125
      • Dort heißt der Schrebergarten Datscha. Aber so schlau ist der Det wohl doch nicht.

        • AFD wählende von Russland gesteuerte
          outen sich hier selbst…

          -106
      • @CC Datsche…
        @Bullshark Das ist nicht das Forum der (Neu-)Linken.

      • Logik wo bist du? Ein Linksgrüner präsentiert hier stolz seine abgrundtiefe Verachtung von Wissen, Bildung und Vernunft.

        • Opfer der spalt-methode……merkste selber ritchie?

          0
  • Puh…da bin ich aber froh, das Klima wird doch noch gerettet !!! 🙂

    • Alles was Neu ist, wird von euch als Unsinn abgetan.
      Klima wird niemals durch einzelne Maßnahmen „gerettet“
      sondern durch das Zusammenspiel aller Instrumente!

      -127
      • Muss das Klima denn gerettet werden? Und wovor?

        • Das Klima nicht, aber wir, vor „Geistesgrößen“ wie Knorks und Det.

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        • Vor Mißbrauch durch verlogene dreiste Politiker und Lobbyisten.

          2
        • Jetzt wurden wieder die Namen geklaut, wie armselig ist das denn!

          -28
        • vor uneinsichtigen AFD Wählern
          die uns an Putin verraten

          -71
      • Eines dieser Klimainstrumente heißt Fördergeld.

      • Das „Zusammenspiel aller Instrumente“, natürlich nur der deutschen, gibt ein Orchester wie die „Bremer Stadtmusikanten“. Es ist ein deutsches Phänomen, dass der Wahnsinn alle 100 Jahre einmal durchbricht.

      • Wie überheblich die Menschheit ist zeigt sich darin, das sie sich einbildet das Klima ändern zu können!

      • Glaubst du diesen Unsinn von wegen menschengemachter Klimaschwindel wirklich?

  • Das kann nur ein etwas vorgezogener Aprilscherz sein.

    • Ich weiß: Das ist außerhalb eures technischen Vorstellungsvermögens.

      -67
      • Dafür können wir rechnen: man bräuchte 733.000 Energyfishe, um Isar 2 zu ersetzen! Was der Kram kostet und ob sich das rentiert, ist noch die Frage.

        • Rentiert sich auf jeden Fall… für die Firma, die diese Fischlein mit sattem Fördergeld produziert. Ist wie bei Windrädern: die werden nicht mit Wind angetrieben, sondern mit Fördergeldern. Und wenn dieses vertragsgemäß ausläuft, werden die Turbinen abgerissen und durch neue ersetzt, mit neuen Fördergeldern.

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        • Wird die Umwelttussi die Frage beantworten können auf wie viele Kilometer sich diese 733000 Apparate ausdehnen? Aus dem Bauch heraus würde ich meinen, daß der Rhein dafür ein zu kleiner Fluss ist.

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      • APOLLO-Leser können rechnen!

        • Die kommentare belegen das gegenteil

          -13
  • Hoffentlich gibt’s davon auch eine vegane Variante von Nestlé.

    • Vielleicht gibt es die ja auch als Toiletten-Kraftwerke. Ein paar mWh mit jeder Spülung klingt erst mal nicht viel, aber wenn alle mitspülen, kommt einiges zusammen.

      • Die entstehenden Biogase nicht zu vergessen ist ja auch Energie drin. Fazit also mit unseren Schei…häusern können wir das Klima retten. Hoffentlich liest ein Start Up den Kommentar und setzt es in die Praxis um. Sollte es dann nicht klappen kann man immer noch die AFD und die Russen ins Spiel bringen.

      • bewirb dich doch mal als Toilettenspülingenieur.
        auch da wirst du erfolglos bleiben

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        • Ich vermute stark, daß Sie NICHT „Der schlaue Det“ sind.
          Der kommentiert nämlich idR etwas schlauer als Sie.

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  • Es handelt sich sicher um eine seriöse Erfindung Daniel Düsentriebs! Interessant wäre zu erfahren, wie die Erprobung in Entenhausen ausgefallen ist?

    • Die Erprobung hat ergeben, dass mehrere Millionen dieser Dinger ein eher kleineres Dorf versorgen könnten, wenn sie sich nicht gegenseitig die Energie des Wasserlaufs klauen würden.

      • Auch schiffe, die gegen die strömung, Rheinaufwärts, fahren, „hindern“ die strömung. Ein schiff ist locker 100 mal grössee als eine turbine und auf dem rhein fahren täglich tausende schiffe……..so einseitige substanzlose „einwürfe“ zeugen eher vom Willen, dass etwas scheitert, als vom unvoreingenommenen neutralen bewertung des potenzials dieser wasser-kraft-gewinnungs-methode.

        • Wenn Sie einmal an den Rhein kommen, sollten Sie sich die der den Schiffen typischen Betriebstechnik widmen. Tatsächlich werden deren Antrieb mittels Propeller bewirkt, die auf ihrer Vorderseite Wasser ansaugen und beschleunigt nach hinten ausstoßen; der so bewirkte Druckunterschied erzeugt einen Schub talwärts, der die Schiffe in die entgegengesetzte Richtung antreibt; somit stromaufwärts sogar erkennbar den Wasserspiegel senkt; als Bootsführer kann man während einer Vorbeifahrt schon mal auf dem Trocknen sitzen.
          Das Problem der vorgeschlagen Schwarmtechnik liegt eher im Umstand, dass die Dinger im Bereich der maximalen Strömung platziert sein müssen, womit sie die Schifffahrt behindern; darüber hinaus ist der Schwarm von wechselnden Wasserständen betroffen und nur nennenswert Leistungsfähig im „Schwarm“ – der sicher Naturschützer auf den Plan rufen dürfte, die sich um zerhackte Fische sorgen.

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  • Feministische Ingenieurskunst. „Energyfish“. Hauptsache auf englisch, dann wird es schon klappen.

    • Wie war es noch mit Wissenschaft? Sprache Englisch; Graphiken bunt. Dann nennt man es Wisenschaft! So war es jedenfalls vor langer Zeit in der Medizin. Heute offenbar auch in der (grünen) Wissenschaft!

    • Das Wort „Schwarm“ ist auch gerade ein Marketing-Hit, seit dem staunenden Volk siegreiche Schwarmdrohnen gegen Putin vorgeführt werden.
      Das Wort „Deep“ würde ich dagegen im Marketing vermeiden. Schleches Karma. Deepwater… Deepwaterfake…

  • Nach Vogelschreddern kommen jetzt auch noch Fischschredder.

  • Bis auf den Hinweis auf das „böse“ CO2 finde ich das gut und innovativ, ohne welches die Pflanzenwelt nicht existieren könnte, siehe Photosynthese. Billiger Strom wird meiner Meinung nach dank grünroter Misswirtschaft leider weiter auf sich warten lassen.

  • Die Werbung „grundlastfähig“ ist irreführend. Wie ein normales Stauwasserkraftwerk können diese Turbinen zwar konstant (außer bei Niedrigwasser) liefern. Aber „grundlastfähig“ heißt, daß die Generatoren eine so große rotierende mechanische Masse haben, daß sie durch ihre Rotationsenergie Stromspitzen abfedern können, um einen gleichmäßigen Wechselstrom im Netz zu gewährleisten. Das ist bei den vielen kleinen Turbinen nicht der Fall. Außerdem laufen alle unterschiedlich schnell, da sie im Querschnitt des Flußbetts verteilt sind, wo an jeder Position eine andere Fließgeschwindigkeit herrscht.

  • Mir tun einfach die Kabarettisten leid. Wie soll man das noch für ein Kabarettstück übertreiben ? Die Realität ist bereits so überzeichnet. Da geht nichts mehr.

    • Kabarettisten sind nichts weiter als Hofnarren. Die haben während des Corona-Verbrechens deutlich gezeigt, auf welcher Seite sie stehen. Die haben kein Mitleid verdient!

  • „Die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Katrin Eder von den Grünen preist an“
    Geschichten aus dem Paulaner Garten.

    • Also Grüne und Rechnen , keine gute Kombination !
      Und der 1. April ist erst Übermorgen !

      • Grüne kennen immer schon das Ergebnis, obwohl sie den Rechengang nicht kennen. Wie die Abschreiber bei den Matheklassenarbeiten. 0 Punkte.

  • 😂😂😂…die ganze Welt wird uns kopieren.

  • Wieviel Energie entzieht eines dieser Turbinen dem Rhein? Ich glaube, das ist eine Milchmädchenrechnung!

    • … aber bitte, mit dem Energieerhaltungssatz sollte man die breitere Bevölkerung erst konfrontieren, wenn der Rhein ein fast stehendes Gewässer ist und dessen mittlere Temperatur um einige Grad Celsius gesunken sein wird und man vielleicht von Oktober bis April Schlittschuh fahren kann … stromabwärts werden Schiffe dann soviel Treibstoff brauchen wie stromaufwärts, bis jemand auf die Idee kommt, die Energyfishes vor die Schiffe zu spannen, damit sie das Schiff ziehen und gleichzeitig E-Energie liefern …

      • Die Schiffe ziehen und gleichzeitig Strom erzeugen 😉👍. Das klingt noch viieel besser als das herausragende Modell des Strom erzeugenden Fernsehers.
        Mein Physiklehrer war seiner Zeit der Meinung ein Perpetuum mobile funktioniert niemals, aber er war eben Physiklehrer und kein Linksgrüner vom Schlag „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

    • Die Verwirbelt nur. Der Rhein würde ja nicht aufhören, zu fließen…

      • Nein, die verwirbeln eben genau nicht nur!
        Genauso wie Windräder. Das Prinzip ist das selbe: Die kinetische Energie des Arbeitsmediums (hier Wasser) wird in elektrische Energie umgewandelt. Das Zauberwort ist: umwandeln. Es entsteht keine neue Energie.
        Durch die Umwandlung wird dem strömenden Medium Energie entzogen. Das heißt konkret das die Strömungsgeschwindigkeit fällt. Das Wasser wird langsamer. Genauso wie die Luft bei Windrädern.
        Theoretisch könnte man dem Wasser eines Flusses soviel Energie entziehen, das er aufhört zu fliessen. An dieser Stelle würde sich dann ein See bilden.
        Der Fluss muss aber gar nicht vollständig zum stehen gebracht werden damit es zu Problemen kommt.
        Genau wie bei Windrädern reicht es völlig wenn der Einfluss wenige Prozent ausmacht damit sich Dinge ändern. Solche Makrosysteme sind fast immer in labilen Gleichgewichten. Kleine Änderungen an einem Parameter können signifikante Folgen, die vorher kaum genau bestimmbar sind, nach sich ziehen.

        • Haben Sie mal durchgerechnet, wie viele Energiefischlein ein Isar 2 AKW ersetzen? ca. 800.000 Stück. Und dies nur bei Volllast. Im Sommer bei Niedrigwasser ist es dann wie bei Windturbinen bei Flaute. Abgesehen davon, dass man die 800.000 Dinger ständig herausziehen und säubern muss, da sich vor dem Gitter ständig Pflanzenzeugs ansammelt. Sieht man an jeder Staustufe, wo sie einen Bagger benötigen. Viel Spass damit.

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        • Ich denke nicht, dass man diskutieren muss, dass es sich um eine komplette Schnappsidee handelt.
          Von der Firma natürlich schlau ausgedacht um an Subventionen zu kommen und sich am Steuergeld zu laben.
          Wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist das überhaupt nicht.
          Wie sie schon richtig bemerken werden alleine die Wartungs- und Betriebskosten pro erzeugter KWh dermassen absurd hoch sein, das es einfach nicht sinnvoll ist.
          Das man diese Dinger grade bei den großen Flüssen mit guter Strömungsgeschwindigkeit nicht in die Fahrrinnen hängen kann sollte auch klar sein.
          Es gibt gute Gründe warum man für Wasserkraft Flüsse aufstaut und große, leistungsstarke Turbinen nutzt und eben nicht einen kleinen Propeller in jeden Bach hängt.

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  • Und wie viel kostet so ein „Fisch“? Anschaffungspreis, Installationskosten, Netzanschlusskosten, Energiemessung und Wartung, um nur mal die wichtigsten Kostenfaktoren zu nennen. Liegt der Preis pro Kilowattstunden unter einem Euro?

  • …oder wir bauen einfach ausreichend viele Atomkraftwerke. Es gibt da ja genug Technologien die nicht explodieren können

  • Und was kostet jedes einzelne dieser“ Kraftwerke“ und wie wirkt sich das auf die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses aus?

  • Naja, das sind eben Mini-Wasserkraftwerke. Als Ergänzung oder als Alternative zu Solarpanelen im privaten Bereich sicherlich nützlich. Man muss dann halt nur an dem Fluss wohnen 😁

    • Vielleicht braucht man dann aber auch eine „Energieentnahmegenehmigung“. Denkbar wärs.

      • Womöglich kann so ein Ding auch zum Elektrofischen benutzt werden – dann aber, mein Lieber!

  • Wieso man Grüne solche Positionen überlässt ist absolute Geldverschwendung .
    Habeck war bisher die Krönung , aber es werden weitere folgen weil es viele einfach nicht verstehen mal vernünftig zu wählen .

    • Wenn diese Projekte an die Börse gingen, dann könnte man sie als Privatmensch wenigstens shorten.

  • Nun, um das Ganze vielleicht auf eine breitere argumentative Basis zu stellen:

    • Die Niederländer haben mit Windmühlen ihre Polder entwässert und ca. 1/3 ihres Landes dem Meer abgetrotzt.
      Die Schwarzwälder haben ihre Weißtannen (sofern die nicht als Masten im Ganzen gebraucht wurden) mit Wassermühlen zu Balken und Brettern gesägt.
      Mit der Sonne wurde schon immer Leinen-, Nessel- und Baumwollstoff gebleicht.

      Weil Ludwig XIV. im Park von Versailles auf Wasserspiele nicht verzichten wollte, mußte das dafür nötige Wasser ab 1681 mit der Maschine von Marly von der Seine über 160 Meter hochgepumpt werden. Um die dafür nötige Energie zu erzeugen, war es nötig, die Seine aufzustauen und ihr Wasser mit 250 Pumpen, angetrieben von etwa 20 riesigen Wasserrädern, in die Höhe zu pumpen. Ein Unternehmen, das schon seinerzeit als Verschwendung von Material, Arbeitszeit und Energie galt.

      • Also bringt man das jetzt argumentativ auf eine wirtschaftliche Basis in die Jahre ab 1600 bis 1800 einer Zeit in der es keine Klospülung gab und der Postbote pro Nachricht ne Woche gebraucht hat im Inland

  • Die scheinbare Diskrepanz ist einfach zu lösen. Nach einem klassischen Zitat von Herrn Özdemir wird die Kraftwerksleistung in Gigabyte gemessen. 1,5 GW sind 1,5 Gigabyte. Das schieben wir durch ein Desktop-Kopierprogramm, welches alle bytes vertausendfacht, und wandeln es in GW zurück, das ergibt insgesamt 1500 GW. Das multiplizieren wir noch mit 24 Stunden, um GWh zu erreichen, und sind beim Soll. Zusätzlich könnte man stromaufwärts der Geräte windkraftbetriebene Turbinen anbringen, um die lokale Strömungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Ferner könnte man Fische darauf abrichten, stromaufwärts zu stehen und fächeln, im Sinne partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Hoffentlich ist das noch nicht patentiert.

    • Grüne Mengenlehre: Wenn 2 in einem Raum sind und 3 rausgehen, muss einer wieder reingehen, damit keiner mehr drin ist.

      • Das ist Logik und davon haben Grüne keine Ahnung.

    • Effizienzsteigerung um 100%: Nullen vor dem Kopieren entfernen. Tragen eh nicht bei.

  • Mein Gott. Schon wieder diese Pseudowissenschaftler mit ihren Baukastenprojekten, die vorne und hinten gegen die Gesetze der Physik verstoßen. Sie merken es nicht einmal, da kein naturwissenschaftliches Studium mit entsprechender Ausbildung hinter all dem steckt (aber Märchenbuch Erfahrung ?). Was für ein Unsinn mit unserem Steuergeld finanziert wird ! Was soll das Ganze? 500 Tonnen CO2 im Vergleich zum Iran Krieg oder Ukraine Krieg oder einem harmlosen Vulkan Ausbruch oder einem Waldbrand. Was bringt das?

    • Zusätzlich wär zu fragen: Was kostet das?
      Die Dinger müssen gebaut, angeschlossen (wie eigentlich?), gewartet, Netz-synchron gesteuert werden.
      Und wenn man bedenkt, was so alles im Fluß treibt, werden die sicher auch immer mal wieder beschädigt.
      Was kommt da am Ende für ein Preis pro kWh rum?

      • Eine Kugel Eis

        • 🙂👍 😅😅😅😅😅😅😅😅

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  • Generationen von Physikern, Ingenieuren und Ökonomen haben die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung in den letzten 150 Jahren perfektioniert. Wir können heute davon ausgehen, dass das ökonomisch sinnvoll nutzbare Potential in unseren Breiten weitgehend ausgeschöpft ist. Es braucht schon eine Riesenportion Naivität und/oder blankes Unwissen, um zu glauben, dass mit dem „Energyfish“ die Karten jetzt neu gemischt werden!

    Fun Fact am Rande: Es waren vor allem Grüne, die sich in der Vergangenheit Ausbauplänen zur Wasserkraftnutzung an unseren Flüssen immer heftig widersetzt haben. Hat die Frau Umweltministerin da etwas übersehen?

    • Offensichtlich die Unterhaltskosten. Wenn man einen Jet-Antrieb, der für große Schiffe konzeptiert wurde, vom Prinzip her umdreht und nen Generator anschließt, bleiben auch dessen Kosten. Ein Wasserkraftwerk (wie bei der Talsperre) kann man so nicht kostengünstig betreiben.

  • Zunächst mal Glückwunsch an das Startup Energyminer für die akquirierten Fördergelder. Das Domain-Kürzel „EU“ bei energyminer.eu zeigt stolz, wohin die Reise geht.
    Die Location der Pilotanlage ist ideal. Der energiereiche Rhein ist bei St. Goar durch den Loreleyfelsen eingeengt und hat hier noch mehr Strömungsgeschwindigkeit.
    Zusätzlich ist diese Winzer- und Touristikregion ein Herzstück des Grünentums in Rheinland-Pfalz, wie jüngst wieder bei den Wahlen manifestiert. Das ist ein Plus für die Zulassungsverfahren.
    Das grüne Umweltministerium hat nun die Aufgabe, Wirtschaftlichkeitsrechnungen für das Gesamtsystem incl. Risikoanalyse bei Niedrigwasser zu verhindern.
    Weiterhin sind die Interessen der kommerziellen Rheinschifffahrt zu ignorieren.

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