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FDP Flügelstreit

„Du hast nur 40 Prozent – jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“: Kubicki teilt nach Wahlsieg gegen Strack-Zimmermann aus

„Du hast nur 40 Prozent, und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, teilt Kubicki in Richtung Strack-Zimmermann nach seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden aus.

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Geben sich nach der Verkündung des Wahlergebnisses die Hand: Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki. (IMAGO/STEINSIEK.CH)

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Mit 59 zu 39 Prozent gewann Wolfgang Kubicki gegen die Überraschungskandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann die Wahl zum Bundesvorsitzenden der Freien Demokraten. In der Bild teilte Kubicki nach der Wahl gegen Strack-Zimmermann aus: „Ich will die Partei wieder nach vorn bringen. Wenn du sie in die Bedeutungslosigkeit führen willst, mach genauso weiter.“ Weiter sagte Kubicki in Bezug auf das Ergebnis von Strack-Zimmermann: „Du hast nur 40 Prozent und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt. Wenn man sich daran jetzt ergötzen will, bitteschön.“

Strack-Zimmermann hatte zuvor aus ihrem Wahlergebnis eine Forderung an Kubicki abgeleitet. „Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht. Er muss jetzt verbinden“, sagte sie gegenüber der Bild. Doch eine solche Rolle sieht Kubicki nicht. Auf die Frage der Tagesschau, wie er Strack-Zimmermann und ihre Anhänger für sich gewinnen will, antwortete Kubicki mit „gar nicht“. Er begründete seine Haltung damit, dass sein Ziel sei, die Wähler zur FDP zurückzugewinnen.

Bereits im parteiinternen Wahlkampf teilte Strack-Zimmermann mehrfach gegen Kubicki aus. Kurz nach der Bekanntgabe von Kubickis Kandidatur sagte sie im Tagesspiegel: „Die FDP muss von einer neuen Generation in die Zukunft geführt werden, nicht nur von alten Schlachtrössern.“ Außerdem sagte sie in Richtung Kubicki, dass jetzt „nicht die Zeit für persönliche Eitelkeiten oder späte Selbstvergewisserung“ sei.

Strack-Zimmermann kandidierte am Samstag vollkommen überraschend gegen Wolfgang Kubicki. Zuvor hatte Strack-Zimmermann den FDP-Landesvorsitzenden Henning Höne unterstützt, der ebenfalls kandidieren wollte, sich aber ein paar Wochen vor der Wahl mit Kubicki darauf einigte, dass Kubicki Vorsitzender wird und er selbst Stellvertreter. Der Rückzug von Höne sorgte innerparteilich für Kritik, da sich manche in der FDP der Möglichkeit einer Wahl beraubt sahen. Diese Wahl haben sie jetzt durch Strack-Zimmermann bekommen.

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15 Kommentare

  • 40% ist zu viel um die FDP wählbar zu machen.

    • da ist ne Null zu viel dran.

    • Auch 0% M-A S-Z und 100% W K sind nicht genug. Es gibt nämlich auch noch Inhalte.

  • Auf die Frage, wie er ASZ und ihre Anhänger für sich gewinnen will, antwortete Kubicki mit „gar nicht“. Eine ersklassige Antwort. Das muss man ihm lassen.

  • Warum bekommt eine 3% eine Bühne?

    • Weil die 3% sonst bei der AfD landen werden. Es ist mit dem System abgesprochen.

    • @ FDP who?, Frau Weidel von der AfD vertritt eine liberale wirtschaftspolitische Agenda. Das ist gut so. Gut wäre es jedoch auch, wenn die AfD aus einer wirtschaftsliberalen Ecke unter Druck gesetzt werden könnte, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Eine wiedererstarkte wirtschaftsliberale FDP könnte diesen Druck ausüben.

  • Ich sehe Vorteile für Strack-Zimmermann. Eher wird ihre Fraktion durch Neuzugänge wachsen als das Kubicki-Lager.
    Niemand mehr, der wirklich freiheitlich denkt oder lebt, wird in der FDP eine politische Vertretung sehen und sich deshalb dort engagieren.

  • Frau St-Z kann doch jetzt zu den Grünen wechseln. Da ist sie gut aufgehoben. Der mit den „alten Schlachtrössern“ war gut… Wie jung ist sie denn? Sie hat doch überhaupt nicht verstanden, worum es geht. Darum sollte sie zu den Grünen.

  • Sack Reis und andere Belanglosigkeiten..

  • Dass immer noch 39% MASZ gewählt haben, spiegelt den Zustand der FDP wider. Das sind 39% von U-Booten, auf welche die Partei verzichten kann. Deshalb hat Kubicki vollkommen recht wenn der da keinen Verbindungsbedarf sieht. Bei allem Respekt für Kubicki kommt er zu spät. Er wird der Nachlassverwalter der FDP sein. Wer braucht eine Unternehmerpartei in einem Land, in welchem die Wirtschaft den Exodus ins Ausland schon angetreten hat? Und meint, in den anti-AfD Kanon mit einstimmen zu müssen? Wenn er seine Aufgabe nun ernst nimmt, dann müsste er jede rettende Hand ergreifen und erkennen, dass die anderen Hände die FDP haben fallen lassen.

  • Die zwei alten weißen Männer der 3% Partei erinnern mich an Waldorf and Stattler aus der Muppet Show – nur waren die lustiger.

  • Eine 3% Partei noch spalten zu wollen kommt der Auflösung schon recht nahe. Mit der Sympathieträgerin Agnes ist aber noch reichlich Luft nach unten. Jede Woche in eine Talkshow und schon dümpelt man auf 2%.

  • Wen interessiert denn die Ex-Ampelpartei mit den Fast Drei Prozent noch? 🤔

    • Eben. Es gibt wichtige Themen. Die FDP gehört nicht dazu.

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