Werbung:

Werbung:

Kriminalitäts-Hotspot

„Drogendealer sind nicht das Problem“ – Aktivisten feiern gerichtliches Schließungsverbot für den Görlitzer Park

Nach einem Gerichtsentscheid des Berliner Verwaltungsgerichts muss der Görlitzer Park nun nachts doch wieder öffnen. Aktivisten der Gruppe „Görli zaunfrei“ feierten am Montagabend ausgelassen - der Tenor: „Nicht die Drogendealer sind hier das Problem“.

Von

Als Zaun verkleidet kommt eine Frau am Montagabend in den Görlitzer Park (IMAGO/Funke Foto Services)

Werbung

Der monatelange Kampf der CDU um die Schließung des Görlitzer Parks war vergeblich. Nur drei Monate, nachdem die nächtliche Schließung des Kreuzberger Parks durchgesetzt werden konnte, hat nun das Berliner Verwaltungsgericht einem Eilantrag mehrerer Anwohner recht gegeben. Der Senat habe zu früh die Zuständigkeit für den Park an sich gezogen, heißt es in der Gerichtsentscheidung.  Der Park müsse daher vorläufig wieder geöffnet werden.

Die Entscheidung wurde am Montagabend umgehend von Anhängern der Initiative „Görli zaunfrei“ gefeiert. Wie der Tagesspiegel berichtet, fanden sich Dutzende Anwohner mit Sekt- und Bierflaschen in der großen Kuhle des Parks ein. „Nicht die Drogendealer sind hier das Problem“, zitiert die Zeitung eine Anwohnerin. Diese erlebe sie als friedlich. Das größere Problem seien die Drogensüchtigen, die seit der Parkschließung vermehrt in den Seitenstraßen und Hauseingängen unterwegs gewesen waren. 

Als CDU-Politiker Kurt Wansner, Alterspräsident des Berliner Abgeordnetenhauses, für ein rbb-Live-Interview den Park betritt, versammelten sich die Aktivisten um ihn herum. „Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt der kleine Wansner“, sangen sie und sprangen um ihn herum. Manche sollen Silvesterraketen in den Himmel geschossen haben.

Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist seit Jahren ein Kriminalitätsschwerpunkt. Allein im Jahr 2024 registrierte die Polizei 936 Straftaten, 2023 waren es 1.373 gewesen. Von den 2024 registrierten Straftaten waren 190 Gewalttaten wie Körperverletzungen und Raub. Zudem hatte es 173 Fälle von Diebstahl und 539 weitere Delikte, darunter Drogenbesitz und -handel, gegeben. 

lf

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

69 Kommentare

  • Nicht die Drogendealer sind das Problem … das größere Problem seien die Drogensüchtigen.

    Die Logik ist definitiv gewöhnungsbedürftig.

    110
    • Logik von Grünen und Linken.

      • Eine völlig dekadente, heruntergekommene und nur noch mit gedrucktem Schuldengeld künstlich am Leben gehaltene Stadt feiert Kriminalität, Verwahrlosung und Vermüllung als Freiheit und Selbstverwirklichung.
        Wenn Berlin der Geldhahn durch einen Finanzcrash oder durch eine neue Regierung zugedreht wird, möchte ich lieber nicht in dieser Stadt sein…………..

        • Slumcity eben…!

          24
        • Dieses ewige Draufhauen nervt! Hier in dieser Stadt wohnen auch ganz normale Menschen.
          Nur zur Information!

          1
    • Ich würde eher nicht wenige Gerichte dafür verantwortlich halten, dass eine bisher erfolgreich funktionierende Zivilgesellschaft zunehmend in einen chaotischen Zustand überführt wird.

    • würde der zoll besser ausgestattet sein, kämen keine drogen nach D.

      • Das ist falsch! Von solchen Gedanken sollte man sich vollständig verabschieden.

        Man kann Schmuggel und Konterbande nicht verhindern. Man kann es besten Falls eindämmen.
        Es gilt: solange es einen Bedarf gibt wird der befriedigt. So lückenlos und flächendeckend, das es nicht mehr möglich ist kann man gar nicht kontrollieren.

        Dazu kommt noch, das große Organisationen mit einem definierten Ziel, dieses niemals erreichen. Das wäre für die Organisation selbstzerstörerisch. Die werden sogar absichtlich nicht erfolgreich sein. Oder grade soviel Erfolg haben das man sie nicht abschafft aber gleichzeitig so erfolglos das sie immer nach mehr Ressourcen fragen können.

        Die einzige Möglichkeit die es gibt Drogenhandel effektiv zu verhindern ist es, die Nachfrage zu reduzieren. Um das zu tun muss man sich als Gesellschaft aber sehr unangenehme Fragen stellen und schmerzhafte Massnahmen treffen. Also lieber ein paar Ressourcen in die Bekämpfung des Schmuggels stecken und sonst alles so lassen.

    • „Das größere Problem seien die Drogensüchtigen, die seit der Parkschließung vermehrt in den Seitenstraßen und Hauseingängen unterwegs gewesen waren.“

      Seit der Parkschließung wird die Problematik sichtbar. Steht ja da geschrieben. Und das darf nicht sein. Das muss wieder in die Gebüsche zurückgekehrt werden, dann sieht man’s nicht mehr und dann gibt’s auch das Problem nicht.

      Realitätsleugnung ist ein wichtiger Baustein. Was nicht vor meiner Haustür sitzt, darüber muss ich mich auch nicht im Kopf selbst behelligen.

    • Drogendealerlogik.

    • Nicht eie Vergewaltiger sind fas Problem, das Peonlem ust due Frauenpresenz. Auchveine Scheußlogik ist eine Logik.

    • Nur ein Teil davon ist ein Zitat.

    • Genau, und die Süchtigen sollen gefälligst im öffentlichen Raum bleiben, damit wir alle was davon haben, und sich nicht etwa vor einer Haustür oder – Gott bewahre – im Treppenhaus aufhalten, wo sie die ach so tolerante Anwohnerschaft beim schick-und-angesagt sein stören könnten.

      Das ist die Quintessenz der linksalternativ versifften Berliner Doppelmoral.

  • Na dann viel „Spaß“, Nachts im Park.

    • Grüne Logik:

      „Keine Gruppe soll ausgeschlossen werden… heute sind es die Dealer, die Dealergruppe, die rausgeschickt wird, was ist es morgen? Wer darf morgen dann nicht in den Park rein und wer darf übermorgen nicht in den Park rein und wer bestimmt das eigentlich?“ – Monika Herrmann (GRÜNE) über den Görlitzer Park am 04.09.2019

      „Ich gehe in Berlin durch gar keine Parks, das ist mir als Frau zu gefährlich.“ – Monika Herrmann (GRÜNE) am 13.09.2019

  • Wahrscheinlich sind die Rechtsextremisten das Problem. 😉

  • Nicht unsere Ideologie ist das Problem, sondern die Realität.

  • Tatsächlich ist es so!
    Das Problem sind die Leute, die das Zeug kaufen!

    Und das sind diese Leute selber, denke ich.

  • Eigentlich ist ja die Polizei das Problem, weil die die Szene nicht so agieren lassen, wie die es gerne hätte?

  • Jeder gesundheitsbewusste, nicht suizidale Bürger wird vermutlich nachts diesen Park meiden.
    Ob wohl geklärt wird, wie und ob möglichst ressourcenschonend dort die Polizei eingesetzt wird ?

  • Da muss man sich fragen, welche Politiker und Justizangestellte hier einkaufen gehen?

  • Können wir Berlin endlich unter Zwangsverwaltung durch Bundeszwang stellen?

  • Eine Stadt im Verfall; spätrömische Dekadenz.

    • Treffender ist: spätdeutsche Dekadenz!

  • „Drogendealer seien nicht das Problem sondern die vielen Drogensüchtigen“?
    Völliger Realitätsverlust bei der Aktivistengruppe (wahrscheinlich auch abhängig)
    Die Kriminalität, Gewalt und Gruppen-Vergewaltigungen wird ganz ausgeblendet.

    • Nach der Logik sind nicht die Vergewaltiger das Problem, sondern die Vergewaltigten.
      Na, dann wünsche ich der Anwohnerin noch ein fröhliches Leben als Problem.

  • Klar, Drogendealer, Vergewaltiger, Messerstecher, Berufskriminelle sind nicht das Problem.
    Das Problem sind die Leute, die dagegen sind und den Linken Arbeit anraten.

  • Das Problem sind nicht die Dealer , sondern deren Opfer (die süchtigen) , die sich Praktischerweise im Regelfall nicht wehren können. Das ist moralisch so verwahrlost….
    Ich kenne die Strukturen dort nicht , aber habe massive Zweifel , dass die kein Problem sind.

    Danke Apollo für diesen exklusiven Einblick in die Moral der aktuellen Linken.

  • Ja wenn die Zäune nun stehen, könnte man doch den Park von Zeit zu Zeit vorübergehend abriegeln, Auslasskontrolllen durchführen und den Park mit ein paar Hunden von den Restbeständen befreien.

    Der Park bliebe offen und die Dealer und Junkies hätten keine Lust mehr ständig ihre Drogen zu verlieren.

    Finde ich gut, wenn dort viel demonstriert wird – dann kann die Polizei verdachtsunabhängig Taschen kontrollieren 😉

  • „Nicht die Drogendealer sind das Problem“ – nein, es ist die Grüne Bezirksbürgermeisterin. Als Berlinerin plädiere ich für einen Zaun um den ganzen Bezirk. Oder besser eine Mauer. Unfassbar, was in dieser Stadt geschieht!

  • Irgendwie nachvollziehbar. Wenn der Park zu ist sitzen die Kriminellen und Junkies den woken Anwohnern näher am Wohnzimmer.

  • Mannomann!
    … „nicht die Politiker sind hier das Problem“, zitiere ich hier ein Wahlschaf. Diese erlebe selbiges als friedlich. Das größere Problem seien die Wähler, die seit der Brandmauerschließung vermehrt in den ideologischen Einbahnstraßen und Sackgassen unterwegs sind …
    😉

  • Linksgrün auch: Die freilaufenden Vergewaltiger sind nicht das Problem, sondern die Selbstjustiz.

  • „Heiliger St. Florian, verschon‘ mein Haus. Zünd‘ andere an“.
    Die Süchtigen sollen im Park bleiben und nicht „vermehrt“ in den „Nebenstraßen und Hauseingängen unterwegs sein“.

  • Dieses Land ist doch krank. Wegen eines falsch verwendeten oder ausgesprochenen Pronomens wird man bestraft, während Dealer, die Menschen elendig ins Grab bringen, weitgehend unbehelligt davonkommen.

  • „Nicht die Drogendealer, sondern die Droenabhängigen sind das Problem.“
    Alter Schwede, was für eine Logik.

  • „Nicht die Drogendealer sind hier das Problem, zitiert die Zeitung eine Anwohnerin. Diese erlebe sie als friedlich. Das größere Problem seien die Drogensüchtigen, die seit der Parkschließung vermehrt in den Seitenstraßen und Hauseingängen unterwegs gewesen waren.“

    Und da gibt es natürlich keinen Zusammenhang. Kopf. Tischplatte. Rumms!

    • Vermutlich 10x geboostert.

  • Die kaufen doch alle Hasch bei denen…

  • Menschen verelenden und sterben durch Drogen. Deshalb betrachte ich den Handel mit Drogen als eine schwere Straftat.

  • Sprecht doch nicht immer von „Aktivisten“! Das sind kriminelle Linksextreme, die in Ruhe und mit juristischer Absolution ihren Drogengeschäften, bzw. ihrem Drogenkonsum, verrichten wollen!

Werbung