Konservativer Zeichner
Dilbert-Cartoonist Scott Adams im Alter von 68 Jahren gestorben
Scott Adams ist tot. Der Dilbert-Schöpfer und konservative US-Kommentator starb im Alter von 68 Jahren an den Folgen eines aggressiven Prostatakrebses. Zahlreiche Linke reagieren in sozialen Netzwerken hingegen mit offener Häme auf seinen Tod.
Scott Adams, dessen beliebte Dilbert-Comics die Absurditäten der Arbeitskultur in großen Unternehmen persiflierten und auch in deutschen Zeitungen erschienen, hatte bereits im Mai 2025 in seinem Podcast bekannt gegeben, dass er an einem aggressiven Prostatakrebs litt. Nachdem sich sein Gesundheitszustand über die letzten Monate stark verschlechtert hatte, verstarb er am Dienstag im Kreise seiner Familie im US-Bundesstaat Kalifornien.
Adams hatte die Comicfigur Dilbert 1989 entwickelt, nachdem er zuvor in mehreren großen Unternehmen als Ingenieur und Manager gearbeitet hatte. Insbesondere in den neunziger Jahren erreichten seine kurzen, oft nur drei Bilder umfassenden Comicstrips eine weltweite Verbreitung, da viele Tageszeitungen sie täglich abdruckten. Zu Hochzeiten wurde der Dilbert-Comic in über tausend Zeitungen weltweit verbreitet, unter anderem auch in der Zeit und der Süddeutschen Zeitung.
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Adams‘ Comics resonierten mit vielen Menschen, da sie die häufig absurden Zustände der modernen Arbeitswelt und die Leiden des „kleinen Angestellten“ in großen Unternehmen pointiert darstellten. Fast jeden Wochentag veröffentlichte Adams, der als Vegetarier lebte, über 30 Jahre lang einen Comicstrip. Auch ganze Bücher und Sammelbände gab er heraus. Insbesondere seit 2015 hatte er sich auch immer wieder politisch geäußert und war insbesondere in den letzten Jahren zu einem populären konservativen Kommentator und Unterstützer von US-Präsident Donald Trump geworden.
Seine politischen Ansichten führten immer wieder zu scharfer Kritik von Linken. Kontrovers diskutiert wurde insbesondere eine Äußerung aus dem Jahr 2023. Damals hatte er als Reaktion auf eine Umfrage, nach der 47 Prozent der schwarzen Amerikaner eine negative Einstellung zu der Aussage „Es ist in Ordnung, weiß zu sein“ hätten, in seinem Podcast gesagt, dass man diese Schwarzen als eine von Hass getriebene Gruppe wahrnehmen müsste. Zudem riet er seinen Zuschauern, „[sich] angesichts der aktuellen Lage […] von solchen Schwarzen fernzuhalten“.
Einige Medien rissen diese Aussagen aus ihrem Kontext und interpretierten sie als einen Aufruf zur Rassentrennung, was Adams allerdings explizit bestritt. Trotzdem führte der „Skandal“ dazu, dass viele Zeitungen die Verbreitung der Dilbert-Comicstrips einstellten. Adams widmete sich seitdem noch stärker der Politik und seinem Podcast und erlangte große Popularität unter amerikanischen Konservativen.
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In den Medien und den sozialen Netzwerken trifft die Nachricht über Adams’ Tod hingegen oftmals auf Häme von Linken. Mehrere amerikanische Zeitungen veröffentlichten Nachrufe, die den Verstorbenen scharf kritisieren und teilweise als Rassisten diffamieren, was bei Nachrufen als äußerst schlechter Stil gilt. Zahlreiche linke Influencer feiern seinen Tod währenddessen regelrecht, in ihren Kommentarspalten sammeln sich pietätlose Kommentare. Ähnlich wie bei dem ermordeten Charlie Kirk scheinen sich viele Linke und Linksextreme mit ihrem Hass auf den Toten kaum zurückhalten zu können.
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Unter anderem wird auch die Lüge verbreitet, Adams hätte die Schulmedizin abgelehnt und sich stattdessen mit Ivermectin behandeln lassen, einer Arznei, deren Wirkung gegen Covid-19 während der Pandemie kontrovers diskutiert wurde. Mehrere linke US-Influencer verkündeten diese angebliche Fehlbehandlung schadenfroh als Ursache seines Todes. Das ist allerdings vollkommen unwahr, denn Adams hatte sich einer konventionellen Krebsbehandlung unterzogen. Da der Krebs erst vor etwas über einem halben Jahr entdeckt wurde und bereits metastasiert hatte, hatte Adams selbst seine Überlebenschancen als äußerst gering eingestuft.
Scott Adams war zweimal verheiratet und hatte keine eigenen Kinder. Allerdings wurde er zum Stiefvater der Kinder seiner ersten Ehefrau, Shelly Miles, mit der er bis 2014 verheiratet war. Seine zweite Ehe dauerte nur zwei Jahre und wurde 2022 geschieden.
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Wie traurig, die Geschichten und Zeichnungen waren genial! Ruhe in Frieden!
Es gab bzw gibt auch Kurzfilme. Sehr unterhaltsam, guter Humor.
Da kann ich mich nur anschließen! Tolle Zeichnungen mit viel Humor und scharfem Sinn für die Welt zwischen „rat race“ und „cubicle“!
Wie Scott Adams hatte auch ich einen Job in einer Telecom-Firma. Immer dann, wenn es im Büro ganz schlimm war, habe ich das Dilbert-Buch aus dem Schreibtisch geholt und meine Buntstifte. Dann habe ich ein Bild farbig ausgemalt und in ein paar Minuten löste sich die Anspannung. Danke Scott, für Alles!
Kann ich gut verstehen! Es gibt glaube ich nicht viele Leute die verstehen, wie belastend ein schlechtes Arbeitsklima sein kann (wenn sie es noch nicht selbst erlebt haben).
Erwachsener Mann ist im Büro unglücklich also malt er mit Buntstiften wie ein kleines Kind. Lache.
Widerlich – also Ihr Kommentar.
Sie kennen offensichtlich die Widrigkeiten in manchen Firmen/bzgl. manchen dummen Cheffchen gar nicht – das war aber genau das, was der Autor mit seinen Comics immer wieder adressiert hat. Und zwar gut und treffend!
Ich glaube das ist einfach ein Troll, so wie der hier kommentiert…
Natürlich nicht weil ich solche Loser Jobs nicht mache.
Bei der Regenrinne plätschert wieder viel Unsinn!!!
BioNtech oder Moderna?
Der Mann ist an Krebs gestorben, nicht an einer Impfnebenwirkung!
Leute wie Sie die jeden Todesfall zwanghaft mit Corona oder Impfungen verbinden, lassen jeden Kritiker der Coronamassnahmen schlecht darstehen!
Echt traurig!
Ich hab dessen Comics über die Jahre verfolgt, immer mal wieder einen besonders zum aktuellen Mänädscher-Quatsch in meiner Firma passenden Comic ausgedruckt – und (heimlich) auf dem Flur angepinnt.
War lustig, also das Warten drauf ob Kollegen das ansprechen – oder auch, wie schnell der dann wieder verschwandt.
Nun, daß irgendwelche „Linke“ den irgendwann mit der Rassismus-Keule zu schlagen versuchten, war auch absehbar – so blöd wie die meißten von denen halt sind.
Für mich waren dessen Comics aus der Arbeitswelt, insbesondere die zu einfältigen Managern und Sprüche-Klopfern aus der mich umgebenen Belegschaft immer eine Bereicherung – und haben mir manch erhellenden Moment zu Mechanismen in der Arbeitswelt gebracht.
War auch ein guter Indikator für mich -> wer von den Kollegen diese angepinnten schmunzelnd erwähnte, die auch gut fand, der war für mich ein Kollege mit wachem Geist. Ich hab natürlich nie verraten, daß ich die Dinger an die Wand gepinnt hab – Ossi-Erfahrung
Absolut! Es braucht eine gute Menge Menschenverständnis um solche Beobachtungen über das Berufsleben in sehr witzige Comics zu verwandeln. Auch wenn man gescheite Vorgesetzte hat, findet sich vieles über das man schmunzeln kann!
Gibt es hier einen der keine infantilen Störungen hat.
Es gibt viele hier, die keine so Störungen haben.
Es gibt aber auch (mindestens) Einen, der gestört ist.
Wer/Welche das wohl ist/sind?
Überlass ich den anderen Lesern hier, das zu beurteilen.
Hab aber einen Favoriten…
😉
zum angeblichen Ivermectin-Gebrauch:
Scott Adams hat sicher nicht sein PC damit behandeln lassen; er hat sich primär nach anerkannten Richtlinien therapieren lassen, und erst vor wenigen Monaten noch die Erlaubnis erhalten, sich einer experimentellen Therapie unterziehen zu können – nix Esoterik, einfach nur der verständliche Wunsch, nichts unversucht gelassen zu haben. Leider wohl ohne Erfolg…
Habe es eben auch gegoogelt, nichts weist darauf hin. Also Scott Adams hat Ivermectin nie als Krebsmedizin erwähnt, das sind einfach dumme Lügen der Linken um ihn nachträglich als „dummen Trump-Fan“ hinzustellen.
Edit: Und natürlich auch um ihm die Schuld an seinem eigenen Tod zu geben…
Dilbert war insofern lustig, als dass man ihn, also die Cartoons, gerne mal unter Mitarbeitern geteilt oder an die Bürotür gehängt hat, da war er schon treffend. Die Chefs haben das aber eher nicht verstanden, für die war das nix.
Schade, daß es mit Dilbert nun vorbei ist, und um Scott Adams, die Krankheit wusste ich nicht: Es tut mir leid.
Für mich bestand der ‚Wert‘ von Scott Adams in seinem täglichen ‚Coffee with Scott Adams‘. Er hat die täglichen Nachrichten daraufhin untersucht, ob oder inwieweit sie wahr oder gelogen oder Propaganda waren. Und zwar unter der Voraussetzung, daß man die Wahrheit nicht kennt.
Und weil Menschen ihre Entscheidungen ganz überwiegend auf unscharfen Bedingungen gründen, hat er gesagt ‚probably true‘, ‚most probably true‘ oder ‚… not true‘. Er hat den Zuhörer lediglich angeleitet, selbst kritische Fragen zu stellen.
Von ihm und ‚Dr. Drew‘ gibt es übrigens eine Liste mit 12 Punkten, die einem helfen, zu entscheiden, ob man gerade gehirngewaschen werden soll.: https://drdrew.com/2024/have-you-been-brainwashed-scott-adams-exposes-political-mind-control-tactics-w-attorney-michael-gates-ask-dr-drew/
Probleme, für die man wenig Fakten kennt, für die man keine sichere Erklärung hat, hat Scott Adams in mehrere unschuldige Bestandteile zerlegt, diese beurteilt und dann die Wahrscheinlichkeiten mathematisch logisch kombiniert (OR mit ‚+‘, AND mit ‚*‘)
Beispiel:
1. Ist eine asoziale / kriminelle Handlung mit einem BEDEUTENDEN persönlichen Vorteil verbunden? Antwort: ‚eher wahrscheinlich‘ oder ‚eher unwahrscheinlich‘
2. Ist diese Handlung EINFACH zu bewerkstelligen? Antwort: ‚eher wahrscheinlich‘ oder ‚eher unwahrscheinlich‘
3. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß man dabei nicht von der Polizei (oä) erwischt wird UND nicht vor Gericht kommt UND keine unangenehme STRAFE absitzen (oä) muß? Antwort: ‚eher wahrscheinlich‘ oder ‚eher unwahrscheinlich‘
3x ‚eher wahrscheinlich‘: Man kann davon ausgehen, daß… oder hinreichender Verdacht. 3x ‚eher unwahrscheinlich‘: Wahrscheinlich ist nichts dran.
Man kann das Verfahren an Verschwörungstheorien testen, weil man die Lösung kennt.
RIP Scott Adams!
Ruhe in Frieden! Die Boshaftigkeit von linken, die selbst nach dem Tod noch nachtreten, ist leider echt nicht zu überbieten!
Diese Linken zeigen damit ihre wirkliche, reale, widerliche Fratze. Ich nenne solche „Bodensatz der Gesellschaft“.
Diese Leute haben schlichtweg keinen Respekt vor den Lebenden oder den Toten!
RIP Scott+DILBERT 🌹
Und shame on you an all den Linken Bodensatz inklusive deren Gestank.
Natürlich verstehen die Dilbert nicht- die leben ja nur vom Geld anderer…
vom Geld und der Arbeitskraft anderer!
Adams wird hier erwähnt nicht wegen seiner Cartoons, sondern weil er sich in den letzten Jahren für die Rassentrennung ausgesprochen hat und daher erst eine konservative Internetpersönlichkeit wurde. Apollo präsentiert das seinen Lesern um zu signalisieren, dass man dort genau weiß, was das Themenfeld des deutschen Wutbürgers ist, ohne sich jemals selbst zu irgendetwas kontroversem bekennen zu müssen was das Geschäftsmodel gefährdet.
Im Artikel wurde doch sogar erklärt wie ihm die Worte im Mund umgedreht worden sind. Hat nichts mit Rassentrennung zu tun, sondern sich einfach von Leuten fernhalten, die einen nicht leiden können.
Du kannst seine eigenen Videos anschauen und seine eigenen Tweets lesen.
Und ihr verliert halt IMMER weil ihr nicht die Realität akzeptieren könnt und deswegen hassen euch die Rechten immer, immer, immer mehr als die Linken. Ihr verteidigt keine Werte, ihr verratet sie für Links.
Kann ich nur den Kopf schütteln – also zu Ihrem Kommentar.
Der beinhaltet übrigens Unterstellungen.
Welche nicht zutreffen.
Ich nehme also mal an, daß Sie ein sog. oder selbsternannter“Linker“ sind. Oder aus der „Wokeismus“-Ecke heraus hier „argumentieren“ – peinlich find ich das.
Peinlich für Sie…
Peinlich bist du der nichts weiß und echt glaubt sein nichts-wissen sei dann die Realität.
Der Breitengrad ist rassistisch, er tötet Bleichgesicht am Äquator durch Hautkrebs und treibt Dunkelhäutige im Baltikum in die innere Finsternis und Tod durch Alkohol und Verlust von Lebensfreude. Quasi Hass durch falsche Bestrahlung.
Schon mal gesehen, dass in Sibirien fast keine Schwarzen Männer leben? Biologie ist rassistisch!
Rassentrennung: Regenrinne kann offenbar kein Englisch und hat diese Angelegenheit nicht verstanden.