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Mecklenburg-Vorpommern

Fischbrötchen, „Die Mitte ist das Beste“ und „C wie Zukunft“: Nirgends wirbt die CDU so absurd wie an der Ostsee

Die CDU Mecklenburg-Vorpommern wirbt mit Fischbrötchen und dem „Die Mitte ist das Beste“ um die Wähler bei der anstehenden Landtagswahl. Die Kampagne erinnert stark an die Landtagswahl 2011, als die CDU „C wie Zukunft“ plakatierte.

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CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters bei der Präsentation der Kampagne seiner Partei anlässlich der anstehenden Landtagswahl. (Quelle: x.com/danielpetersMV)

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Mit Fischbrötchen und dem Slogan „Die Mitte ist das Beste“, einer Anspielung auf den Fisch im Brötchen, will die CDU in Mecklenburg-Vorpommern die Wähler von sich überzeugen. Die Kampagne, die auch das Plakat „Politik in lecker.“ umfasst, auf dem der Spitzenkandidat Daniel Peters abgebildet ist, sorgte für viel Kritik, die wiederum zu vermeintlich lustigen Gegenreaktionen führte.

Peters selbst versuchte offenbar, ironisch auf die Kritik zu antworten. NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt kommentierte ein Wahlplakat der Kampagne mit den Worten: „Die CDU ist ein toter Fisch. Brillante Idee.“ Peters reagierte darauf und fragte Reichelt, ob dieser „einen lebendigen Fisch im Brötchen essen“ wolle. Weiter bot Peters dem Journalisten an: „Dann komm nach MV, wir arrangieren das und du kannst es live übertragen.“

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Die SPD-Influencerin Lilly Blaudszun stellte fest, dass es sich bei dem einen Foto eines Fischbrötchens um ein Stockfoto handelt, das nicht einmal aus Mecklenburg-Vorpommern kommt. Auch darauf versuchte Peters, schlagkräftig zu antworten, und rechtfertigte die Wahl des Fotos damit, dass er keine Region in Mecklenburg-Vorpommern bevorzugen wollte.

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Es ist nicht das erste Mal, dass die CDU in Mecklenburg-Vorpommern mit einer merkwürdigen Kampagne auffällt. 2011 plakatierte die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Lorenz Caffier den Slogan „C wie Zukunft“, was eine Anspielung sowohl auf den Spitzenkandidaten als auch auf die Partei sein sollte. Die CDU verlor bei der Wahl 5,8 Prozentpunkte und holte 23 Prozent. Nach der Wahl konnte die Partei dennoch ihre Koalition mit der SPD fortführen.

Laut Umfragen zur diesjährigen Landtagswahl am 20. September droht der CDU, zum ersten Mal in der Geschichte des Bundeslandes einstellig zu werden. Infratest dimap sieht die Partei in einer am 9. Juli veröffentlichten Umfrage bei 9 Prozent. Stärkste Kraft würde die AfD (36 Prozent), gefolgt von der SPD (29 Prozent) und den Linken (12 Prozent). Die Grünen müssen mit 5 Prozent um den Einzug zittern. Das BSW wurde von den Meinungsforschern bei 4 Prozent gemessen, während die aktuell noch im Landtag vertretene FDP unter Sonstige aufgeführt wurde.

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66 Kommentare

  • Die CDU kann mich weder mit Fisch- noch mit Mettbrötchen überzeugen.

    • Und jedes mal fängt der Fisch an nach 3 Tagen zu stinken und man muss in wegschmeißen !

      • bei Blauen gärt es bereits nach 2 Stunden

        -58
        • Oh, der schon wieder!

          17
        • Bei Pritli gärt es in der Birne.

          16
    • Gehacktes ! 😉

  • Nie mehr Kartellparteien.

  • So wie die Thüringer ihr Mettbrötchen haben, bekommen dann die Mecklenburger eben ihr Fischbrötchen.

  • Ich dachte immer die CDU stehe eher rechts? Sich selbst als Mitte zu bezeichnen obwohl man ganz weit links steht, sagt viel über die CDU aus!

  • Ein solches Brötchen samt Mitte ist ziemlich teuer und wenn man die Mitte nicht zügig vernichtet (aufisst), dann wird sie gammelig und macht krank. Soll ich das auf die CDU beziehen? 😄 Ich wohne direkt an der Ostsee und identifiziere mich doch nicht über ein Fischbrötchen mit meiner Heimat oder einer Partei. Zudem können sich hier im BL viele Leute gar kein Fischbrötchen mehr leisten. Echt peinlich, dieses Plakat.

  • Leute, es geht um die Zwiebelringe 🙂

    • Ja. Es ist zum Heulen.

  • Was denn nun CDU, Fischbrötchen oder doch lieber Mettbrötchen?
    Ihr müsst Euch mal entscheiden.

  • Stimmt, die Mitte ist das Beste. Und die aktuelle Mitte ist die AFD.

  • „Die Mitte ist das Beste“ und dann das schöne AfD-Blau als Hintergrund…
    Macht die CDU heimliche Werbung für die AfD als Partei der Mitte? Zu späte Einsicht, aber besser als nie 😉

    • Das schöne AFD-Blau auf dem Plakat ist leicht grün eingefärbt, das originale Blau ist besser. Grün ist out.

  • Das ist offenbar eine Referenz an Mario „Dr. Mettbrötchen“ Voigt. Der ist immerhin Ministerpräsident geworden, und ist es noch immer, Plagiat hin, Stockfoto her. Wird nicht klappen , CDU!

    • nur , das Volk vergißt nicht WIE er das wurde – und in Japan hätte man bei DEM Skandal ob Plagiat — Sebukko angestrebt.

  • Ich halte es für Unsinn, sich als „politische Mitte“ zu bezeichnen.

    Das Parteispektrum ist wie eine Waage:
    In der einen Schale die linken Parteien, in der anderen die rechten.
    In der Mitte befindet sich das „Zünglein an der Waage.“
    Es hat lediglich die Aufgabe anzuzeigen, welche Schale schwerer wiegt bzw. ob ein Ausgleich vorliegt.

    Parteien sollen Positionen haben, mit denen man sie zuordnen kann.
    Wer sich als Partei selbst als „Mitte“ bezeichnet, der ist mal das eine, mal das andere und legt sich nicht fest.

    Dann passiert es eben, dass man vor den Wahlen rechte Politik verspricht und danach linke Politik liefert.
    Dumm gelaufen – für die Wähler und damit das Land.

    Daraus werden aber im Wahlvolk Lehren gezogen – nämlich Parteien zu wählen, die sich entschieden haben, entweder in der einen oder der anderen Waagschale zu liegen – damit man nachher keine böse Überraschung erlebt.

    Das sollte die CDU vielleicht mal überdenken, bevor sie so dumme Wahlplakate drucken lässt.

  • „C wie Zukunft“
    Nun ja, immerhin scheinen sie ja langsam zu begreifen, dass das „C“ schon lange nichts mehr mit christlich zu tun hat.

    • C steht doch für ClanDeutscherUnionsparteien

  • Immerhin weit besser als die trögen Plakate hier in Niedersachsen.

  • C wie Zukunft??? Bildungswüste Deutschland, kann ich da nur sagen.

  • Wenn die CDU tatsächlich die Mitte wäre, könnte man die Quatschwerbung ja wohlwollend beurteilen.

    Leider ist aber die CDU in der Merkel Ära nach linksgrün gerutscht und versucht seitdem auch die CSU nach links zu ziehen, was ihr zum Teil mehr, zum Teil weniger gelingt.

    Wenn die CSU es nicht innerhalb der Union schafft, ihre traditionelle Ausrichtung zu bewahren bzw. wiederzuerlangen, muss sie sich von der CDU trennen.

  • Für eine Bratwurst würde ich die Union schon wählen.

  • Phrasen gehn den Altparteien eben nicht aus, wie man sieht.

  • Nicht nur Fischbrötchen können streng riechen…

  • Das Weißmehl Brötchen ist ungesund. Das sollte man nicht Essen, die CDU verleitet die Wähler also zum ungesunden Lebensstil. Außerdem können sich die meisten kein Fischbrötchen mehr leisten, wegen der Inflation und den Massenentlassungen.
    Außer man macht sich die Fischbrötchen selbst dann kann man sich auch ein gesundes Brötchen aussuchen und eben keine Weißmehl Produkte.

  • Wieso die SPD noch bei 29%? Leben dort so viele Masochisten?

    • Das sind die idiotischen zugezogenen Wessis! Die machen die Wahlen im Osten kaputt!

  • es war Merkel die den Invasoren die Burgtore geöffnet hat.
    Meiner Ansicht nach das grösste Verbrechen des Jahrtausends.

  • Dieses absurde Geschwafel von „Partei der Mitte“ gibt es erst seit der unseligen Frau Bundeskanzler. Die wollte nicht mehr, dass die CDU eine rechte Partei ist, traute sich aber anscheinend nicht, den Menschen reinen Wein einzuschenken und zu sagen, dass sie nun eine linke Partei ist. Heute ist die CDU linker als die damalige SPD.

  • Tja, die einen haben Fischbrötchenbildchen, die anderen Argumente. Mir wäre ja zweiteres lieber (aber ich darf nicht wählen, das im „falschen“ BuntesLand wohnhaft – und außerdem würde ich ja auch „die Falschen“ wählen).

  • Es ist ein Unding, dass die Landesregierung in Mecklenburg Vorpommern von den Bürgern in Mecklenburg Vorpommern gewählt wird.

    Stattdessen müssten die Bürger Bayerns und zu geringeren Anteilen die der anderen Länder, welche auch noch in den Länderfinanzausgleich einzahlen, die Landesregierung Mecklenburg Vorpommern wählen, wobei sie eine sparsame und die eigene Wirtschaftskraft stärkende haben möchten. Ganz im Gegensatz zu den Einheimischen dort, die Politiker möchten, welche immer noch mehr Geld aus Bayern u. a. ziehen wollen, um es zu verprassen. Dabei sind die jährlichen Zahlungen schon stark angestiegen, auf inzwischen 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro.

  • Ich habe mal ein hervorragendes Fischbrötchen in dem jetzt zur Mordsstadt verkommenden Stade gegessen. Jedenfalls habe ich dafür nicht die CDU gebraucht, ganz im Gegenteil, diese Typen haben im Hintergrund daran gearbeitet dass es so geworden ist, wie es sich aktuell darstellt. Mein Slogan lautet daher: Kein Fischbrötchen mit der CDU.

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