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Sachsen-Anhalt

Die Linke stellt konservative Christen auf eine Ebene mit Dschihadisten – und will sie bekämpfen

Die Linkspartei in Sachsen-Anhalt stellt konservative Christen auf eine Ebene mit Dschihadisten. Laut ihrem Wahlprogramm soll der christlich-evangelikale „Fundamentalismus“ genauso „entschieden“ bekämpft werden, wie der von gewaltbereiten Islamisten.

Eine christliche Demo 2024 in Berlin: Wer Jesus als Retter erwähnt, könnte den Linken ein Dorn im Auge sein. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die Linkspartei Sachsen-Anhalt ruft in ihrem Wahlprogramm zu einem „entschiedenen“ Kampf gegen evangelikale, also konservative Christen, auf. In der Präambel heißt es: „Die Linke setzt sich dafür ein, dass religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird.“

Der Begriff „evangelikal“ meint keine bestimmte Konfession, sondern bezeichnet konservative Protestanten aus verschiedenen Konfessionen wie Pietisten, Methodisten oder Puritanern aus Deutschland, England, den USA und weiteren Ländern. Evangelikale Christen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Wichtigkeit einer persönlichen Beziehung zu Jesus als Gott und Erlöser betonen.

Sie sehen die Bibel als unfehlbares Wort Gottes und als weisungsgebend für den Alltag an. Gesellschaftspolitisch vertreten sie daher konservative Positionen: Die Ehe gilt nur als lebenslanger Bund zwischen einem Mann und einer Frau; Abtreibungen werden abgelehnt, ebenso die Vorstellung zahlreicher Geschlechter.

Und solche konservativen Christen will die Linkspartei in Sachsen-Anhalt anscheinend genauso „entschieden“ bekämpfen wie Dschihadisten – also Islamisten, die auf Gewalt und Terror setzen, um den Islam in nicht muslimischen Gesellschaften zu verbreiten. Im Wahlprogramm steht im gleichen Abschnitt unter der Überschrift „Für eine freie Religionsausübung in Sachsen-Anhalt“ dann gleichzeitig, dass Kirchen sowie jüdische und muslimische Gemeinden „ein unverzichtbarer Bestandteil der Zivilgesellschaft in unserem Land“ seien.

Doch das gilt anscheinend nur, wenn sie Positionen vertreten, die denen der Linkspartei entsprechen – das zeigt sich auch an folgender Aussage: „Die Kirchen werden massiv von Rechten und nationalistischen Kräften angegriffen, wenn sie sich für Solidarität und Weltoffenheit einsetzen.“ In der Praxis kann das dann so aussehen, dass der evangelische Pfarrer Andreas Tschurn als parteiloser Kandidat für die Linkspartei im Wahlkreis Querfurt als Direktkandidat antritt. „Ich habe das Gefühl, dass unser Land Sachsen-Anhalt wirklich in Gefahr ist, vor allem durch die Rechten“, sagt er am Stand der Linkspartei auf dem CSD Naumburg gegenüber Domradio.

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Politisch liegen er und die Linkspartei auf einer Linie: „Das, was die Linken am Ende wollen, was sie als Konsequenzen fordern, das deckt sich ganz viel mit dem, was ich mir vorstelle, wie die Gesellschaft sein sollte.“ Das das nicht für alle Christen gilt, weiß man bei der Linkspartei. Dass konservative Christen ihre familienpolitischen Vorstellungen eher bei der AfD verwirklicht sehen könnten, griff die damalige Linken-Vorsitzende Katja Kipping bereits 2016 auf.

„Die AfD unterstreicht heute, dass sie die Partei der sozialen Arroganz und des christlichen Fundamentalismus ist“, sagte sie damals. Dort werde „ein Familienbild aus dem 19. Jahrhunderts gepredigt: Frauen am Herd sollen sich um die sozialen Folgen einer Wirtschaftspolitik für Reiche kümmern. Weil das nur ein Programm für das oberste eine Prozent ist, wird dieses Programm mit Hetze gegen Muslime zusammengeklebt.“

Doch nicht nur die Linkspartei steht konservativen Christen kritisch gegenüber. Die Grünen-Fraktion im Bundestag hat im Juni eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung über mögliche Verbindungen zwischen „christlichen Fundamentalisten“ und Rechtsextremisten gestellt. Die Grünen wollten wissen, welches „Gefährdungspotenzial“ von Christen ausgeht und welche „sicherheitspolitischen, präventiven und legislativen Schlussfolgerungen“ die Regierung wegen angeblich radikaler Christen ziehe. Die Fraktion hat sich unter anderem auf den Pastor Tobias Riemenschneider eingeschossen, weil er angeblich AfD-Positionen vertrete. Im Gespräch mit Apollo News sprach er von „öffentlicher Bloßstellung und Diffamierung“ (mehr dazu hier).

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20 Kommentare

  • Na wenn die gewaltbereiten Christen in Deutschland genauso bekämpft werden wie die Dschiadisten
    dann braucht man sich als Christ keine Sorgen machen.

    • Das Problem ist nur das die Linksextremen Kartellparteien und deren Straßenschlägertruppen ja überhaupt keine Dschiadisten in Deutschland sehen !
      Aber sie sehen die Christen sehr genau . Ob gewaltbereit oder nicht ist irrelevant !

      Auch unsere bunte Amtskirche wird wohl bald sehen und erkennen müssen dass sie die Geister die sie riefen nicht wieder loswerden oder Kontrollieren können .

  • Und was ist mit extremen Islamismus?????

  • ach, die linken….

    aber ja, das laeuft auch unter meinungsfreiheit.

    lasst sie machen.

    letztlich werden die waehler bald entscheiden, was sie wollen.

  • Interessant. Wann hat denn zuletzt ein Evangelikaler geschrien Jesus ist groß und hernach Menschen getötet?

    • Die haben alle nur damals : Gott will es geschrien !
      Ist aber schon etwas her . Aber eben keine 600 Jahre die der Islam jünger als das Christentum ist .
      Mir schein die Geschichte der Kreuzzüge wiederholt sich . Nur ist Europa jetzt eine Art Heiliges Land was es zu missionieren (Islamisieren ) und besetzen gilt !

  • Ist es nicht einfacher und schneller ausgesprochen…ALLE OHNE Parteibuch der Linken und Mitgliedschaft in deren Vorfeldorganisationen sind Feinde???

    Man muss so nicht jede Woche neue Begriffe finden, um den linken Totalitarismus erneut über die Menschen bringen, so wie die letzten 2 blutigen Diktaturen, würden manche hinweisen.

  • Und die linken „Christen“:
    Christenverfolgung 2.0 – Wie die Besserwisser der evangelischen Kirche Andersdenkende verfolgen … – Wertkonservative Süd-West https://share.google/1N6eXeRtx7JQ0CBF8

  • „Konservative Christen“, interessant, unreflektiert „politische“ Kategorien, (denn nur die kann hier gemeint sein) auf Bekenntnisse anzuwenden. Entweder man bekennt sich als Christ, oder nicht. Es gibt das authentisch gelebte Christsein und das schwache, das wenig glaubwürdig gelebte. Es gibt ebensowenig den konservativen Sportler. Trainingsmethoden können als „konservativ“ bezeichnet werden, aber nicht der Sportler selbst. Die Linke fällt immer wieder auf durch dürftigsten Intellekt.

  • Die Kirche hat 1500 Jahre die Kultur des Abendlandes mitgeprägt, indem sie das Band des unausgesprochenen Vertrauens und der Gemeinschaft zwischen den Menschen maßgeblich geknüpft hat. Sie hat auch die Kultur geprägt, denn Kirchen waren allerorten die ersten Steinbauten in der breiten Fläche.

    Wenn die Kirchenführer und Dumpfbacken in der Kirchengemeinde mit Linken und Grünen auf der Straße paktieren, verraten sie diese 1500jährige Geschichte und schaffen sich mehr oder weniger selbst ab.

    Die Linken haben klipp und klar gesagt, dass die wirklich besonders engagierten Christen, die als „Fundamentalisten“ in Freikirchen praktizieren (ohne Kirchensteuern), gefährlich sind und bekämpft werden müssen.

  • Die Aussage „konservative Christen = christliche Fundamentalisten = Dschihadisten“ ist sachlich nicht haltbar. Daher muss ich, und ich entschuldige mich für die deutliche Wortwahl, leider konstatieren, dass Frau Rahenbrock sich mit dieser Darstellung auf ein ähnlich debiles Niveau begibt wie die von ihr kritisierte Linkspartei. Anders kann ich es angesichts dieser Gleichsetzung kaum formulieren.

  • Für die Linkischen ist es sehr wichtig, das Christentum auszuschalten, da es im Kern ewige Wahrheiten verkündet und damit den Zielen der Zersetzer entgegensteht. Aber wie immer verheben sie sich: natürlich können zeitgeistige Materialisten und Hedonisten die Kraft nicht verstehen, die der Glaube in sich birgt. Er wird noch da sein, wenn deren naturwidrige Anschauungen vor aller Welt zerbrochen auf dem Boden liegten.

  • Das ist das Ergebnis dieser Linksextremen Kartellparteien „Unserer Demokratie “ Hass und Hetze Politik !
    jeder gegen Jeden und alles ! Mit der Freundlichen Unterstützung des kleptokratischen NGO Komplexes und ihrer Qualitäts Propagandisten des ÖRR !!

    NGOs und ÖRR spielen sich Gegenseitig mit Fakes Lügen und Verleumdungen gegenseitig in die Hände und schüren Hass und Hetze in Deutschland .

    Sieht aus als wollen sie den offenen Bürgerkrieg auslösen oder durch massive Einschüchterungen die Unterwerfung und Aufgabe der Rest oppositionellen Bevölkerung um jeden Preis !

  • Gehirnwäsche und Propaganda scheint in diesem Land bei weitem
    am besten zu funktionieren !

    Stellt euch das Ganze mal ohne den Osten vor !
    Die sind resistent gegen diese Lügen !

    Obrigkeitshörigkeit unseres “ Bückbürgertums “ bis zum sicheren Untergang !

  • Kein Wunder bei dieser Partei – jeder zweite hat doch schon den Halbmondhintergrund.

  • Die Linke will Jihadisten bekämpfen? Das trojanische Pferd will also seinen Inhalt bekämpfen. Was es nicht alles gibt.

  • Erst die Juden, dann die Christen. Geschichte wiederholt sich…

  • Wieso die evangelischen Christen? Sind denn die katholischen nicht viel konservativer? Und was sagen eigentlich unsere guten evangelischen Christinnen Angela Merkel, Katrin Göring-Eckardt und Margot Käßmann dazu, dass man sie jetzt von links verfolgen will?
    Fragen über Fragen.

  • Es gibt keine konservativen Christen.
    Entweder du glaubst an jedes Wort das Gott in der Bibel offenbart hat, dann bist du Christ. Wenn nicht glaubst Du nur Christ zu sein.Es gibt keine Teilzeit und ich glaube nur was mir passt Christen.

    • Christ sein heißt nicht, dass man jedes Wort der Bibel genauso auslegen muss wie du es verstehst. Christen glauben an Christus. Trotzdem gibt es unterschiedliche Meinungen und Auslegungen. Sonst wäre wohl jeder Christ, der eine Bibelstelle anders versteht, plötzlich keiner mehr.

      Aber es wundert mich nicht. Ich gehe jede Wette ein, dass du auch folgendes Denkmuster vertrittst: „Muslimische Terroristen nehmen den Koran an einigen Stellen wörtlich, also kann es gar keine friedlichen Muslime geben. Und wer den Koran wirklich beherzigt, wird automatisch zum Terroristen.“

      Sorry, aber das ist geistiger Dünnschiss und das weißt du auch.
      Und falls nicht: Dann ist es geistiger Totalschaden.

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