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Yasmin Fahimi

DGB-Chefin fordert Ausfallgeld bei extremer Hitze am Arbeitsplatz

Wer wegen extremer Hitze nicht arbeiten kann, soll nach dem Willen von DGB-Chefin Yasmin Fahimi künftig finanziell abgesichert werden. Wie das geforderte Ausfallgeld funktionieren, wer es finanzieren und ab wann es greifen soll, bleibt offen.

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DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert eine gesetzliche Absicherung für hitzebedingte Arbeitsausfälle. (IMAGO/Wolfgang Maria Weber)

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Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Yasmin Fahimi, fordert die Einführung eines sogenannten Hitze-Ausfallgeldes. „In extremen Fällen wird zukünftig witterungsbedingter Arbeitsausfall nicht ausbleiben“, sagte Fahimi der Deutschen Presse-Agentur. Der Gesetzgeber müsse Regelungen finden, „die ein Ausfallgeld für Beschäftigte und Arbeitgeber zukünftig solidarisch sichern“. Wer die neue Leistung finanzieren soll, ließ Fahimi offen.

Fahimi begründet ihren Vorstoß mit einer neuen Untersuchung des gewerkschaftseigenen „DGB-Index Gute Arbeit“. Danach geben 35 Prozent der befragten Beschäftigten an, sich durch hohe Temperaturen bei der Arbeit stark oder eher stark belastet zu fühlen. Bei Menschen, die täglich mehr als sechs Stunden im Freien arbeiten, sind es knapp 60 Prozent. Die Zahlen beruhen auf der subjektiven Einschätzung der Befragten. Befragt wurden im Auftrag des DGB mehr als 4.000 abhängig Beschäftigte.

Fahimi warnte vor Arbeitsausfällen, Produktionseinbrüchen und zusätzlichen Unfällen. „Jeder Hitzetag kostet unsere Wirtschaft 431 Millionen Euro und erhöht das Risiko für Arbeitsunfälle signifikant“, erklärte sie und schlussfolgerte: „Wir können es uns nicht mehr leisten, untätig zu sein.“ Die genannte Summe stammt aus einer volkswirtschaftlichen Modellrechnung und entspricht nicht den tatsächlich abgerechneten Schäden einzelner Unternehmen.

Neben dem Ausfallgeld verlangt die frühere SPD-Bundestagsabgeordnete eine „ganzheitliche Strategie“ gegen Hitze am Arbeitsplatz. Als mögliche Maßnahmen nannte sie Verschattungen, bereitgestellte Getränke und eine Lockerung der Kleiderordnung. Beschäftigte sowie Betriebs- und Personalräte sollten an den Entscheidungen beteiligt werden.

Schon heute müssen Arbeitgeber bei hohen Temperaturen Schutzmaßnahmen treffen. Ein automatisches Recht auf Hitzefrei gibt es für Arbeitnehmer jedoch nicht. Eine neue gesetzliche Sozialleistung wäre das von Fahimi geforderte Ausfallgeld daher tatsächlich.

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Ein vergleichbares System existiert bereits im Dachdeckerhandwerk. Dort können Beschäftigte bei witterungsbedingten Arbeitsausfällen zwischen April und November 75 Prozent ihres Stundenlohns erhalten. Die Leistung ist auf 53 Stunden im Jahr begrenzt und wird über die Sozialkasse der Branche finanziert.

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26 Kommentare

  • Der Verfall von Detroit war auch das Werk gieriger Gewerkschaften, die die Gans, die goldene Eier legt, lieber geschlachtet haben, als sich mit den güldenen Eiern zu begnügen.

  • Eines muss man ihnen lassen: Im Fordern sind sie gut. Und sonst?

    • Meine Fresse, es war schon öfter heiß.
      Ich erinnere mich an 1976 und 1983.
      Stellt euch vor, ich lebe immer noch.

      • 1982 ging der Sommer von Mai bis Oktober.

  • Bekomme ich auch einen Pouilly-Fuissé Bonus für abends auf der Terrasse?

  • OK.

    Und?

  • Eine Art „Schönwettergeld“ ? Na, toll, dann wird künftig nur noch bei angenehmen Frühlings- oder milden Herbsttemperaturen gearbeitet….. Im übrigen gibt es – nicht in allen – aber doch einigen Berufen die Möglichkeit, die Arbeitszeiten zu verschieben. Im Sommer auf frühmorgens oder abends, wenn es kühler wird. Das erfordert allerdings etwas Flexibilität. Etwas, dass in diesem Land, wo alles seinen bürokratischen Gang gehen muss, selbstverständlich ein Unding ist…..

  • Die Hitze scheint auch Ausfallerscheinungen bei Politikern als Nebenwirkungen hervorzurufen.

    • Diese Politiker *sind* die Nebenwirkung.

  • Und ich fordere millionenfache Remigration!

  • Hat der DGB wieder was gefunden um sich lieb Kind zu machen.

  • Das ist doch die wo mit dem BMW zur Demo.

  • Immer wenn Du denkst es geht nicht blöder, kommt ein neuer SPD- oder DGB-Vorschlag …

  • Diese Dame hat doch absolut den Schuß nicht gehört, belastet die Arbeitgeber doch noch mehr – die haben es doch. Ich prophezeie das es in 10 Jahren nur noch die Beamtengewerkschaft gibt, der Rest ist dann Geschichte…

  • Unabhängig von der Hitze bezahlen Unternehmer und Steuerzahler schon genug für ALL die von der SPD unterwanderten Gewerkschaften als Ausfälle installierten Vorsitzenden, würden manche hinweisen.

    Und diese Ausfälle sind NICHT billig.

  • Ich bin ja kein Freund der Gewerkschaften und mich selbst betrifft das als Büroarbeiter auch nicht, aber diejenigen, die hier große Töne spucken, die dürfen ja gerne 8 Stunden täglich bei 40 Grad das Dach decken oder die Straße teeren.

    • Mir tun die Männer auch leid, die sie da beschreiben, nur was ist die Lösung, wenn man bestimmte Arbeiten nun mal nur im Sommer machen kann, wie die Straßen erneuern, teeren!?
      Mein Sohn hat Zimmerer gelernt, die sind auch viel auf dem Dach und haben, wenn es sehr warm war, morgens 5.00 Uhr begonnen und 14.00 Uhr aufgehört.
      Eine Möglichkeit?!

    • Wir haben in unseren Demenz WG’s auch zeitweise 30 Grad. Da renne ich nur noch vollkommen Nassgeschwitzt durch die WG ,um die Bewohner zu versorgen. Interessiert niemanden, wie es uns dabei geht.

  • Wir haben in Deutschland und Resteuropa immer noch deutlich mehr Kältetote als Hitzetote. Der Faktor ist in etwa 20:1.

    Absurdistan ist und bleibt ein Irrenhaus

    Für die Hitzeausfälle braucht es sicher wieder Sonderschulden

  • „Jeder Hitzetag kostet unsere Wirtschaft 431 Millionen Euro“

    Nein, es sind 430

  • Demnächst verlangt die extrem fatale Yasmin Fahimi, wenn jemand aufs Klo muss, dann muss die Person zu haus bleiben.

    • Oder denken Sie mal an uns Frauen, wenn wir unsere monatlichen hormonellen Schwankungen haben. Das ist nicht lustig. Vorallem nicht für euch Männer 🙂

  • Was willst du von einer SPD Frau anders erwarten.Kein Wort davon wer Ihr Traumland noch bezahlen soll.
    Diese Partei ist völlig am Ende.

  • Frau Fahimi, meinen Sie „Schönwetter-Geld für alle Schreibtischfahrer und Gewerkschaftsbonzen?

  • Wann fällt die linke Frau für immer aus?

  • ….in diesem Land haben sich delegitimiert! Sie sind NICHT für die Arbeitnehmer und damit für Arbeitsplätze, sie sind nur auf euer Geld aus. Oder wie die Großeltern sagten: Je mehr er hat, je mehr er will – das ist der „Geier“. In diesem Fall die Geldgeier des DGB…
    Hört auf diesen Nichtsnutzen euer hart verdientes Geld zu geben und tretet aus den Gewerkschaften aus – ohnehin nur das Kasperletheater der SPD ☝🏻

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