Kaufzurückhaltung
Deutschland spart sich durch die Krise: Wie Gastgewerbe und Reisebranche sterben
Lohnt es sich in der aktuellen Lage eigentlich noch, Geld auszugeben? Deutsche Verbraucher entscheiden sich immer häufiger dagegen. Das setzt ganze Branchen unter Druck – Gastronomie und Reisebranche werden mit voller Wucht getroffen.
Eine Konsumflaute von bemerkenswerter Hartnäckigkeit überschattet die Bundesrepublik. Verbraucher halten ihr Geld zurück und sparen. Die Folge: Besonders Branchen wie die Gastronomie sowie die Reise- und Freizeitbranche, die vom frei verfügbaren Einkommen der Haushalte leben, geraten unter massiven finanziellen Druck.
Wie tief die Kaufzurückhaltung sitzt, zeigen aktuelle Stimmungsdaten. Das Konsumklima, ein monatlich erfasster Stimmungs- und Frühindikator von GfK und dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) – erhoben unter 2.000 Verbrauchern zwischen dem 2. und 13. Juli 2026 –, liegt für August 2026 bei einem Wert von minus 29,6 Punkten und verharrt damit seit Anfang 2022 im negativen Bereich. Ein Wert unter 0 signalisiert eine erwartete Abnahme des privaten Konsums gegenüber dem Vorjahreszeitraum (mehr dazu hier).
Die Folgen des enttäuschenden Konsumklimas und der damit einhergehenden hohen Sparneigung zeigen sich zuerst bei den großen, aufschiebbaren Ausgaben, die zunehmend wegfallen – etwa beim Hauskauf beziehungsweise -bau oder bei Anschaffungen wie Fahrzeugen, darunter Autos, aber auch Wohn- oder Reisemobile.
Nach Zahlen des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) sank die Zahl der neu zugelassenen Reisemobile und Wohnwagen in den ersten sieben Monaten 2026 um drei Prozent auf 63.329 Fahrzeuge. Schon das Gesamtjahr 2025 hatte mit einem Minus von 2,3 Prozent geschlossen. Bei den Finanzzahlen sah es im vergangenen Jahr noch schlechter aus: Der Branchenumsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf rund 14,1 Milliarden Euro.
CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso formuliert es in einer Stellungnahme wie folgt: „Wir machen eine kurze Zwischenpause und atmen durch – und wenn es der Wirtschaft wieder besser geht und der Energieschock vorbei ist, dann wird es wieder besser.“ Doch nicht nur bei Wohnwagen und Reisemobilen wird gespart.
Generell betrachtet haben immer weniger Deutsche verfügbare Mittel für Freizeit- und Urlaubsausgaben. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamts, die Ende Juni veröffentlicht wurde, lebten 2025 rund 17,3 Millionen Menschen und damit 21 Prozent der Bevölkerung in Haushalten, die sich nach eigener Einschätzung nicht einmal eine einwöchige Urlaubsreise leisten konnten. Besonders erschreckend: Das ist keineswegs eine neue Entwicklung. Der Anteil blieb im Vergleich zum Jahr 2024 unverändert. 2023 hatte der Wert sogar bei 23 Prozent gelegen.
Im einkommensschwächsten Fünftel mit höchstens rund 1.600 Euro netto im Monat waren es 2025 sogar 48 Prozent, die der Ansicht waren, sich keine einwöchige Urlaubsreise leisten zu können. Im nächsthöheren Fünftel mit bis zu etwa 2.100 Euro waren es 28 Prozent. Besonders betroffen waren Alleinerziehende, von denen 39 Prozent auf die Urlaubswoche verzichten mussten, sowie Alleinlebende mit 29 Prozent.
Unmittelbar trifft die Konsumflaute auch das Gastgewerbe. Der Hotelbesuch, vor allem jedoch der Restaurantbesuch, ist für viele deutsche Verbraucher mitunter die erste Ausgabe, die gestrichen wird. Im ersten Halbjahr 2026 verlor das Gastgewerbe nach Destatis-Daten preisbereinigt 5,2 Prozent seines Umsatzes gegenüber dem Vorjahreszeitraum; nur weil die Betriebe kräftige Preiserhöhungen durchsetzten, stand nominal ein Plus von 2,1 Prozent.
Die Betriebe sehen sich in die Ecke gedrängt: Denn neben der Konsumflaute haben sie auf der anderen Seite mit gestiegenen Kosten zu kämpfen. Besonders stark drücken gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise auf die Margen. Letztere sind seit 2021 deutlich stärker gestiegen als das allgemeine Preisniveau. Der Verbraucherpreisindex für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stieg von 103,1 Punkten im Juli 2021 auf 136,8 Punkte im Juli 2026 (Basis 2020 = 100). Das entspricht einem Anstieg von rund 32 Prozent innerhalb von fünf Jahren.
Hinzu kommen die in den letzten Jahren kräftig gestiegenen Personalkosten, vor allem bedingt durch den stark gestiegenen Mindestlohn. Seit der Einführung im Jahr 2015, als der Mindestlohn noch 8,50 Euro brutto pro Stunde betrug, ist dieser inzwischen – Stand 2026 – auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen. Zum Jahreswechsel steht die nächste Anhebung um 60 Cent auf dann 14,50 Euro pro Stunde an.
Da in der Gastronomie sehr viele Arbeitskräfte auf Mindestlohnniveau oder knapp darüber arbeiten und der Sektor generell stark personalintensiv ist – Service, Küche, Reinigung, Theke, Auslieferung und Aushilfstätigkeiten –, schlägt sich das für die Unternehmen stark in den Gesamtkosten nieder. Wareneinsatz und Personal zusammen machten laut einer Erhebung des Branchenverbands Dehoga im Jahr 2025 60 bis über 70 Prozent des Umsatzes eines gastronomischen Betriebes aus. Besonders schädlich für die Branche ist, dass die Betriebe die Kosten kaum weitergeben können, da die Gäste ausbleiben, sobald die Preise erhöht werden. Aus Sicht des Verbrauchers erscheint das allerdings mehr als nur verständlich.
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Man kann sich jede weitere Analyse sparen.
Die Ursache ist immer dieselbe: der Staat saugt seine Bürger aus bis auf das letzte Hemd. Für Luxus und ein wenig Wohlstand bleibt für immer mehr Menschen kein Geld mehr übrig.
So lange politisch da nicht angesetzt wird, ändert sich nichts.
Und mit den verrotteten Altparteien wird sich nichts ändern – im Gegenteil.
Wir brauchen sofort Neuwahlen und ne Deutschland Politik.
Neuwahlen? Wählen? Da kann ich auch einen Eimer Wasser in den Garten kippen, aber träumen Sie weiter. Wenn Wahlen etwas verändern würden wären sie längst verboten. Amen.
Dieser ganze Gastro-Rummel ist doch ein Zeichen spätrömischer Dekadenz, wie Guido Westerwelle es treffend nannte.
In den 1960er Jahren gab es diesen Rummel nicht im heutigen Ausmaß.
Die Menschen kochten zu Hause und nachmittags um 4 Uhr gab’s dann Bohnenkaffee.
Arbeiten,Schlafen,Arbeiten Schlafen und dann Arbeiten,Sterben.
Für was sind wir dann eigentlich auf der Welt,nur um die paar Sklavenhalter mit Reichtum zu überschütten?
Man will sich schließlich in seinem Dasein auf der Erde nach der Arbeit auch mal belohnen und sich was gutes tun und nicht zu hause bei Tagesschau nen Bohnenkaffee schlürfen,dafür ist man nicht auf dieser Welt.
Was soll denn so ein Vergleich mit den 60er Jahren?
Das ist ja völlig abstrus; wir leben in anderen Zeiten und das Leben und die Menschen sind anders und die Ansprüche an das Leben ebenso.
Vor 50Tsd. Jahren saßen die Frauen vor der Höhle und der Mann war auf der Jagd. Da waren auch die 60er Jahre schon ganz schön anspruchsvoll.
Bei solchen Kommentaren kommen einem bezgl. der Mitmenschen schon einige Zweifel…
Oooooh Oppah ist ganz sauer das er seinen Wanst nicht mehr ins Restaurant schieben und 3 Schnitzel stopfen und mit 4 Maas Bier runterspülen und hernach öffentlich rülpsen kann.
Wann kappiert ihr Motzer entlich dass das unsere letzte Chance gegen den Klimawandel ist?
Wenn die Erde verglüt gipts auch keine Restaurants mer ist das den so kombliziert?
hahahahahahah……
Also wenn ich in Saarbrücken durch die Fußgängerzone laufe, sehe ich nichts von sterbenden Gastro-Betrieben.
Die Tische und Stühle der Retaurants und Cafes bedecken inzwischen große Teile der Fußgängerzone.
Deutlich mehr als früher.
Das gleiche Bild in Sankt Ingbert.
Schauen Sie in die Bilanzen der Unternehmen, dort steht die Wahrheit.
Und es betrifft im Land ja auch nicht alle Menschen (noch nicht), aber die Betroffenen werden immer mehr. Ihr Augenschein in der Fußgängerzone ist da eine optische Täuschung und kennzeichnet nur einen ganz kleinen Teil von dem, was landesweit passiert.
Liebe Christel, mutmaßlich haben Sie keinen Business Blick. Jeder, der mal als Job irgendwo gekellnert hat, zählt nur die Stühle auf die es ankommt: Besetzt. Andere existieren eigentlich auch gar nicht. Wenn ich durch die Fußgängerzone gehe sehe ich nicht alles anders als Sie, aber mein Betriebswirtschaftsgehirn rechnet. Schätzungen, Hochrechnungen und mutmaßliche Profitabilität. Zu letzt dreifach, Fremdkapital-, Mischkapital- und Eigenkapitalfinanzierung dagegen gestellt. Komme zu verheerenden Eindrücken. Wie Branchenverbände, Steuerberater,…..
die Tische sind besetzt, aber es wird weniger konsumiert. Wieviele Rentner und gering Verdiener sehen Sie noch an den Tischen? Die Geschäfte unsere Städte sterben weg. Die Sonntäglichen Ausflugsziele werden immer weniger oder einfach ausgelöscht. Die Freude am spontanen Einkehren oder einfach mal ne Brezel, Rostwurst, Kaffee oder Eiskaffee besuche ist für Normalverdiener und Rentner vorbei. Die Angst vor der nächsten Nebenkosten Abrechnung ist für Selbstzahler Riesengroß.
Mag in Einzelfällen die Aussage im Text stimmen, so ist in der Mehrheit nichts von sparen festzustellen. Stehe hinter einer Posttheke, gegenüber eine Bäckerfiliale (beide im Rewe) Kunden kaufen 2 belegte Brötchen und einen Kaffee to go: 15 Euro!! Baumärkte: kaum noch ein Parkplatz zu bekommen, so wird gespart. Urlaubsreisen: fast alles ausgebucht. Trotz der aktuellen Spritpreise, Warteschlangen an den Tanksäulen. Morgens um 8 Uhr hier im Einkaufszentrum: volles Haus, hat wohl keiner nen Job?! Im Erdgeschoß mehrere Bäckerei Filialen mit Bewirtung: um 8 Uhr morgens alle Plätze belegt, alle Altersgruppen mit vollen Backen und Frühstück vor sich. Babylonisches Stimmengewirr mit Kinderwagenstau. Autowerkstätten mit wochenlangen Terminen, alles ausgebucht. Einige Produkte sind nicht lieferbar weil ausverkauft. Zigaretten immer teurer, es wird gekauft. Konzerte völlig überlaufen, trotz Eintrittspreisen wie Goldkauf. Von Sparen ist nichts zu erkennen. Gar nichts….
@Warum Daumen runter?: Das erlebe ich exakt genau so hier in der Stadt. Wohne mit Blick auf ne Tanke, da ist immer Betrieb. Die Gaststätten-Ketten in der Innenstadt wie ALEX, HANS IM GLÜCK, APOSTO, DOLOMITI etc. rappelvoll, drinnen und draußen – also tagsüber, abends bin ich nicht in der Stadt. Allerdings gibt es auch die andere Seite: Bekannter mit kleinem, exzellentem Restaurant mitten in der Stadt macht dicht wegen exorbitant gestiegenen Personalkosten. „Lohnt sich nicht mehr“ sagt er. Außerdem würden seine Gäste sich spät Abends nicht mehr in der Stadt aufhalten wollen – Stadtbild!
„Trotz der aktuellen Spritpreise, Warteschlangen an den Tanksäulen.“ Dann schauen sie mal auf den Andrang ab 12:01.
Wenn ich, um zur Arbeit zu kommen, ein Auto brauche, dann reihe ich mich auch in die Warteschlange ein, wenn es etwas billiger ist. Das andere schenke ich mir. Kein unnötiges Geld mehr für Essen usw. Natürlich gibt es immer noch Leute, die Geld haben, die werden aber weniger. Außer natürlich überbezahlte High-End-Beamte auf dem Links-Tripp.
70% kartellparteiwaehler sind diejenigen, denen es noch nicht schlecht genug geht, bzw. die sogar richtig profitieren.
die koennen noch genug geld ausgeben.
ist in oesterreich genau dasselbe.
die statistiken beweisen zwar den niedergang etlicher branchen
aber in der realitaet sieht man vordergruendig ueberall volle parkplaetze und geschaefte.
wieviel und wofuer geld ausgegeben wird, kann man ja erst im nachhinein ausrechnen.
@Weis
„…. wegen exorbitant gestiegenen Personalkosten.“
Ich frage mich, in welches Personal hier eigentlich investiert wird. Habe seit Jahren kaum noch eine Bedienung angetroffen, die den Beruf wirklich gelernt hätte. Eine Branche macht hier das eigene Berufsbild kaputt und lamentiert auch noch.
Wer nix wird, wird Wirt (oder kellnert).
@Bonobo: ja, das Problem ist sicherlich vorhanden, wenn man sieht, was sich da teilweise als „Bedienung“ in der Gegend rumfläzt.
Beim Bekannten bspw. ist es hauptsächlich die Küche, die teuer ist. Die beiden Köche sind halt top, wissen das auch und wollen entsprechend bezahlt werden = logisch und i. O. . Nur sind die Gäste nicht bereit, die Qualität in der Größenordnung zu bezahlen die angemessen und nötig wäre. Die konsumieren dann eben überwiegend den unteren Standard, der aber nicht viel Gewinn bringt.
Regional unterschiedlich! Ruhrgebiet, Mittelstadt: Baumarkt: So gut wie leer (Montags in der Ferienzeit zwischen 9.30 Uhr und 12.00 Uhr), zudem sind die NORMALSTEN Waren trotz vorherigem Abgleich im Internet nicht zu bekommen. Wer braucht schon stinknormale Rundstäbe aus Holz? Nicht in EINEM Baumerkt, in ALLEN, in denen ich wegen unserer derzeitigen Renovierung in den letzten drei Wochen war exakt dieses Bild. Die normalsten Waren fehlen, die Kunden auch. Bäckerei kann ich jetzt nicht bestätigen, aber was man sieht: In der Gastronomie, falls man unter anderem den Mc D…. tatsächlich so bezeichnen möchte (Nein, den letzten gezwungenen Kaffee dort hatte ich vor über 20 Jahren, da ESSE ich nichts, ich gehe nur vorbei) sieht man nur die üblichen Verdächtigen aus Babylon, in der mitttaglichen Schulzeit INTERASSANTERWEISE vor allem deren Kinder. Die können nicht mal kochen, haben aber irgendwie genug Geld ihre Kinder mittags dort hin zu schicken, um diese Figuren zu formen.
Absolut, bin bei Ihnen. Von sparen keine Spur. Hier in MVP voll mit Urlaubern, wenn die Familien weg sind, Ende August kommen die Rentner angekrochen. Als Einheimischer vor Oktober raus geht nicht. Fischbrötchen ab 5.50€, Cappuccino ab 4.50€, alles voll.
Da geht noch eine Menge bis sich das ändert. Selbst die ALG2 er hier, in der Platte bestellen noch an 25. beim Pizzadienst. Ne, Leute.
Sind die Leute in der Sommerferienzeit nicht im Urlaub, also wie gewöhnlich im Süden Europas. Wieso wohl ? Könnte ja uch ein Zwischenstadium der Abwärtsspirale sein. Das Geld sitzt nicht mehr so locker, siehe Text oben.
Ich sehe einen Barbershop, Nail-Spa, Shisha-Bar, Dönerbude, Western-Union-Überweisungshütte und Spielhölle neben dem anderen. Auch „Business“. ^^
Bei diesen Kleinbetrieben wird vom Finanzamt auch nicht so genau hingeschaut. Wenn ein Barbershop die Haare für 15Euro schneiden kann und ein ausgebildeter Friseur 30 Euro verlangen muß, kann man schon von irregulären Verhältnissen ausgehen. München hat vor Kurzem ne größere Razzia in der Bahnhofsgegend durchgeführt…das Geld wird knapp, da wird es für Alle ungemütlich
Wenn ich im Biergarten für die Halbe acht Euro hinlegen soll, dann ist das Abzocke. Diese Mondpreise habe ich letztens in Oberbayern gesehen. So etwas boykottieren ich.
Siehe letzte Sätze im Artikel:
Das ist das Ergebnis vom Mindestlohn. Gab’s früher im Gaststättengewerbe nicht. Heute von der dreist abzockenden Regierung aufgezwungen. Kein Trinkgeld mehr, dann passt es wieder.
Gestiegene Energiekosten mit extremen Steuern kommen da noch oben drauf. Und mitunter auch noch absurde Mietkosten.
Bei LIDL gibts einen halben Liter Pils für 30 Cent!!!!
Selbst Karlsberg Urpils kostet nur 99 Cent.
Ich bin doch nicht bescheuert und lege 4 Euro für 0,33 ltr. Bier in einer Kneipe hin.
Da wird mein gesunder Geiz geweckt und ich sage: „Ihr könnt mich mal….“.
Und wenn diese Lokalitäten schließen müssen, werden die meisten Menschen ihnen keine Träne nachweinen.
Also das billigste Bier, was ich auf der Lidl Seite gefunden habe war 5l Fass von Bitburger für 1,96 Euro pro Liter – wenn man 25l kauft.
Aber ganz ab davon, werden hier Äpfel mit Birnen verglichen.
Auswärts essen oder trinken ist für viele doch nicht das gleiche, wie alleine zu Hause. Im Restaurant kommen die genannten Kostenträger zum Tragen.
Es sollte außerdem bekannt sein, dass die Gaststätten in erster Linie über Getränke verdienen und mit diesen die Speisen quersubventionieren.
Und ich widerspreche massiv: das Sterben von Gaststätten ist für das dörfliche Leben ein zentrales Problem und auch in der Stadt in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen.
Wie beim Sprit schaffen es die verantwortlichen Regierungen wieder, dass die Menschen nicht sie für die Folgen ihrer Politik verantwortlich machen
@Penultime @ Ein alter tumber Ossi
Ich musste die KI einsetzen, um die LIDL Werbung zu finden:
https://www.prospektguru.de/prospekt/lidl/perlenbacher-pils-982560?utm_source=chatgpt.com
Leider habe ich mich geirrt, denn eine 0,5 ltr. Flasche Perlenberger Pils kostet inzwischen rund 0,47 Euro.
Gut, dass ich einmal nachgeschaut habe.
Bitte mal das Angebot von LIDL posten. Bei uns in der DDR gibt es kein 0,5L für 30 Cent!
QTumber Ossi: Können Sie keine Suchmaschine bedienen? Information ist eine Holschuld.
Naja, ich gehe ja nicht ins Lokal um Alkohol aufzunehmen. Das könnte ich natürlich auch zuhause tun. Meine Freunde und ich wir treffen uns am Stammtisch, um uns zu unterhalten, Spaß zu haben. Und da nehmen wir die höhergewordenen Preise hin.
ok, lassen wir das mal gelten.
Als die Märchensteuer auf 7 % gesenkt wurden haben die wenigsten Betreiber das an die Gäste weitergegeben. Dabei ist das nur ein durchlaufender Posten, hat nichts mit Betriebskosten zu tun.
Als Servicetechniker erlebt: A38, Ausfahrt Leuna, Total Raffinerie, an B91 ca. 400m Gaststätte „Schnitzelschmiede“. Freitags geg 15.00 h, auf allen Tischen Reserviert . An keinem sitzen Gäste. Beim Betreten Frage: Haben Sie reserviert?. Nö muss man, Freitags zu dieser Zeit? Bedienung (später erfahren war der Wirt selbst) patzig. Umsonst sind die Schilder ja nicht da, wir sind immer gut besetzt.
Ich-sehe ich, scheinbar der Zwergenkönig Laurin mit Gefolge unter der Tarnkappe 🙂 Der Typ sauer, höchstens ne 3/4 Std. geht. Danke, verzichte, will ja das Essen nicht verschlingen. Wie?-na steht doch in der Speisekarte-alles frisch zubereitet, demzufolge …… 🙂
Die Krönung: auf der Toilette ein „Bettelbrief“ der Gast möge bitte an Trinkgeld denken bei Kartenzahlung!
War letztes Jahr in Oberbayern, da wollte so ein Typ für einen halben Gummiadler 18 – in Worten achtzehn – Euro haben und ’ne Woche später in Rothenburg ob der Tauber sollte ich 16.50€ für eine Currywurst mit labrigen Pommes bezahlen.
Den hab ich gefragt, ob das noch die normale Geldgier oder schon die exzessive Form ist. Hat dann blöd hinter mir her gepöbelt.
Sie hätten antworten müssen: Fi…. dich ins Knie.
Alternativ, wenn Sie Zeugen gehabt hätten, wäre eine Anzeige wegen Beleidigung eventuell möglich gewesen.
Aber solche Sachen passieren halt immer verdammt schnell und unvorhergesehen.
Richtig. Heutzutage muss man sehr direkt und sehr deutlich sagen, was Sache ist. Höflichkeit und Anstand bringen einen nicht weiter.
Dann kauf dir einfach einen Döner für 10€ um es zu kompensieren *Zynismus Ende*
Zu teuer. Hier 8,50 EUR
Dönenfleisch wird aus der Türkei und anderen muslimischen Ländern importiert.
Die Tiere werden dort „halal“ geschlachtet, das heißt, man schneidet ihnen bei vollem Bewusstsein die Kehle durch – ohne jegliche Betäubung.
Und so was essen Sie?
Auch unsere rot-grün-schwarz versifften Politiker schwärmen oft von leckeren Dönern.
Daran kann man sehen, wie verkommen dieses Politiker-P….k inzwischen ist.
Da bin ich ganz bei Ihnen.Mich schockiert es seit langer Zeit,daß Tiere von Muslimen so gequält werden,obwohl das so nicht im Koran steht.
Allerdings kommt das Fleisch von geschächteten Tieren nicht unbedingt aus anderen Ländern zu uns, selbstverständlich wird das in Deutschland natürlich den Muslimen auch in deutschen Schlachthöfen erlaubt,aus religiösen Gründen, obwohl das nicht den deutschen Tierschutzgesetzen entspricht.
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Das ist Erziehung, wef, du sollst nicht reisen…. Fertig. Im Biergarten sitzen muss man sich leisten können, der Rest holt es eben vom Discounter.
Wir sind viele Jahre zur Spargelsaison immer nach Beelitz gefahren. In diesem Jahr sind wir auf der Hacke umgedreht. Ein paar Stangen Spargel, Kartoffeln, Schinken und die passende Soße macht 2 x 34€ zuzüglich einer 1l Flasche Gerolsteiner zu 7,50€. Da müsste ich ja vom Schwein gebissen sein….
@ Elisabeth-Charlotte Kawuppke
Ich habe gestern für drei halbe Hähnchen bei einem fahrenden Imbisswagen 22,50 Euro bezahlt. Bin immer noch geschockt.
Das ist halt Kapitalismus. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.l und das ist sehr gut so. Wir sind eben nicht mehr in der DDR wo alles billig war. Und genau diesen Kapitalismus will die AfD ja haben, deswegen finden wir alle die AfD ja gut und wählen diese auch. Wer EVP von 20 Pfennig haben will, wählt CDU oder noch linksextremer.
Frei ist an dem maximal regulierten EU Markt nichts. Entsprechend regelt auch nicht der Markt die Preise sondern der Staat und zwar durch Steuern, Gebühren und Bürokratie.
Ohne Steuern würde bspw 1l Super Benzin ca 1,10 Euro kosten und nicht 2,30 Euro.
Dass Sozialisten nicht mit Geld umgehen können, ist nichts neues. In der DDR wurde viel subventioniert. Aber wer hat gezahlt? Der marktwirtschaftlich arbeitende Westen.
Kleine Korrektur: Unter den gegebenen Umständen ist der Teil der € 2,30 pro Liter, der nicht direkt an den Staat geht, € 1,10. Mit geringeren Steuern könnten jedoch die Mineralölkonzerne ihrerseits deutlich billiger arbeiten und damit für deutlich WENIGER als € 1,10 pro Liter anbieten. Für den Transport per Tankwagen z.B. wird Treibstoff benötigt, auf den abermals massiv Steuer anfällt!
Und regelt der Markt auch den Benzinpreis mit den HOHEN Steuern?
Und wer wird ausgenommen wie eine Weihnachtsganz mit den ganzen Steuern, weil die BRegierung nicht in der Lage ist zu sparen?
Siehe Argentinien / Milei. Wenn man den Markt wirklich wirken lässt, dann kommen auch faire Preise raus. Hier jedoch haben wir an allen Ecken und Enden staatliche Regulierungen und Eingriffe. Vom freien Markt sind wir ganz weit weg.
Kapitalismus und Marktwirtschaft? Das ist hier doch noch nicht mal mehr Stamokap wie in China! Hier wird doch alles per EU tot reguliert und was übrigbleibt maximal abgezockt!
Meinen Sie, daß wenn irgendein sch… Politbürp die Preise bestimmt, daß es besserwird? Das Ergebnis in solchen die Preise bestimmenden Sytemen ist immer, daß sich der Mangel an anderer, oft unerwartetet Stelle zeigt. Übrigens: In allen diesen Systemen.
Selbst ein linker Idiot sollte schnallen, das wir in Deutschland keinen Kapitalismus haben.
Deutschland zum dritten Mal auf dem Weg in den Sozialismus. Das sind die ersten Auswirkungen.
Deutschland ist schon längst mittendrin im Sozialismus. Und das Regime wird immer brutaler.
Also die Gastronomen haben aufgrund ihrer exorbitanten Preiserhöhungen ein Plus und fühlen sich deshalb in die Enge gedrängt? Echt jetzt?
Der klassische Ladeneinzelhandel verliert noch stärker an Umsatz als die Gastronomie, denn er steckt in der Zwickmühle von sinkender Kaufkraft, geringerer Konsumlaune, steigenden Kosten und zunehmender Internetkonkurrenz! Das hat für das Bild der Innenstädte verheerende Folgen, die jeder sehen kann! Immer mehr (Billig)-Ketten, Dönerbuden und Leerstände, es geht steil abwärts mit „unserer Demokratie“ und das ist erst der Anfang!
Wir müssen über das Stadtbild reden!
Nicht nur die Gastronomie- und Reisebranche sind betroffen. Schaut Euch die vielen Textilgeschäfte an, die schließen (müssen).
Man sieht ja in Städten auch fast nur noch Menschen mit kaputten 🙂 Hosen herumlaufen…
Letztes Jahr wollte ich meinem Sohn zu Weihnachten eine wasserdichte und warme Jacke schenken.
Dazu habe ich extra ein gutes Textilgeschäft aufgesucht.Bei der Durchsicht der Jacken,die billigste begann bei 80€/war runter gesetzt….die Preise reichten bis über 200€,stellte ich fest, daß sämtliche Jacken aus China oder Bangladesch kamen.
Ich bin dann zu Kik gegangen…..da gab es ähnliches aus China oder Bangladesch für 40€.
In Deutschland wird nur noch Abzocke betrieben……zum Glück werden immer mehr Menschen wach!
Ich kaufe nur noch bei Temu ,Alibaba usw, da ist die selbe Ware noch billiger
Wir kaufen nichts mehr im stationären Handel, nur noch online. Baumarkt gestern Akkutrimmer mindestens 80€, gleicher über Kaufland 50€. Nee.
In zwei Jahren ist Heute die gute alte Zeit.
😄 ….
Das kann man den Bürgern wohl kaum vorwerfen. Zu wenig Lohn/Gehalt und der Staat schöpft uns, wo er kann. Widerstand der Wähler Fehlanzeige!
Qualität und Menge der Speisen haben bei vielen Gaststätten stark nachgelassen, die Preise dagegen, ziehen gewaltig an.
Wer oft Essen geht sollte sich Sorgen um seine Gesundheit machen, bei dem was so manche Köche aus der konvenience Ecke reinmischen und behaupten es sei selbstgemacht, es ist selbst gemischt.
Diese Industriezerealien sind belastet mit Schadstoffen, überzuckert und versalzen.
Schade nur, daß die Anzahl von ehrlichen Gaststätten immer weniger wird, da die Geschmacksknospen der meisten Gäste bereits so weit abgestumpft sind, das sie gesundes Essen nicht mehr als schmackhaft empfinden.
Ich spare gerne und schon lange. Je geringer meine Ausgaben desto weniger muss ich verdienen. Unter 12950p.a. bleibe ich in der günstigsten Stufe bei der Krankenkasse und unter 12480p.a. bekomme ich meine Einkommensteuer zurück.
Geht halt nur ohne Familie und mit Wohneigentum.
Was wollen sie erzählen? Bei 12450€ sind das ca 1000€ Pro Monat! Da zahlen sie keine Lohnsteuer die sie zurück bekommen können!
Ich schrieb Einkommensteuer nicht Lohnsteuer. Ich habe Rücklagen und achte darauf, daß Zinsen, Kapitalerträge und realisierte Gewinne 12950p.a. nicht überschreiten wegen der KK. Sind die Buchgewinne höher habe ich einen Puffer falls es im nächsten Jahr nicht so gut läuft.
Ich mache deshalb eine konsequente und penible Buchführung damit ich immer weiß wo ich stehe. Geldanlage und Trading sind für mich nicht nur Hobby. Lohn bekomme ich allerdings von niemand.
Und steuerfrei sind 1080 im Monat aber alles über 1000p.a. Pauschbetrag wird zunächst versteuert.
„Ich schrieb Einkommensteuer nicht Lohnsteuer“
Die Lohnsteuer ist keine eigene Steuer, sondern eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer.
Das ergibt sich insbesondere aus § 38 Abs. 1 EStG:
Meine Grundsicherung darf ich zu 100% behalten, Miete wird bezahlt, Rundfunkgebühren und Zuzahlungen für Zahnersatz bin ich befreit. Fast so schön wie damals in der DDR.
Gratuliere. Und immer mehr Leute machen´s Ihnen nach. Besonders Ausländer.
Die Konsequenz aus Leistung lohnt sich nicht mehr. Deshalb sollte man sehen, dass man auf der Nehmerseite bei den Sozialtransfers ist, so wie es bei den allermeisten der Millionen Nochnichtsolangehierlebenden ist.
Durch die Rücklagen und Wohneigentum würde ich bei der Bedürftigkeitsprüfung wohl eher leer ausgehen. Ich fühle mich auch wohler damit nicht auf der „Nehmerseite“ des Sozialtransfers zu sein. Natürlich bin ich davon betroffen wenn zB jedes Jahr der KK Beitrag steigt. Aber zum einen fühle ich mich gegenüber der Gesellschaft wohler wenn ich nicht von ihr lebe und zum anderen ist man auf der Nehmerseite dem Staat noch mehr ausgeliefert wenn der mal merkt, daß man auch von halb so viel Sozialtransfers gut leben kann.
Ich würde es gut finden wenn Steuerfreibetrag und Pauschbetrag noch angehoben werden würde. Nicht nur aus Eigennutz sondern weil das auch für die private Altersvorsorge und für Geringverdiener sinnvoll und gerecht wäre. Die Chancen dafür schätze ich besser ein als die Zukunft der Sozialtransfers.
Mein Geld zu verballern um bedürftig genug zu werden ist für mich jedenfalls keine Option. Ich bin Schwabe.
Wer hat früher zu D-Mark Zeiten für eine Bratwurst 10 D-Mark ausgegeben, heute 5€?
Auf diesem Wege auch Grüße an den „Bayrischen Hof“. Der Artikel gibt genau das wieder, was ich als Diplom Kaufmann mit einschlägigen Kenntnissen auf dem Gebiet auch analysiere. Der Trend zum Camping Reisen, seit gut 2 Jahrzehnten, war jetzt nichts, was ich von einer reinen Luxussteigerungseite interpretiert habe. Es war nüchtern betrachtet auch schon ein eleganteres Ausweichen selbst wohlhabender Reisender. Habe lange nicht in Verweildauerstatistiken reingeschaut. Muß keiner, der die Werte aus der alten Bundesrepublik kennt. Es war alles Lichtjahre besser!
Für viele dürfte die Frage lauten:“Woher nehmen und nicht stehlen?“
Da höre ich heute im Tichys Morgenwecker, dass alleine 100 Millionen Euro an Peru gegangen sind, nicht zweckgebunden. Südamerika saniert seine Staatshaushalte mit deutschem Steuerzahlergeld. Während dessen verarmen viele Deutsche immer mehr und Wirtschaft/Industrie geht pleite. Langsam denke ich, dass unsere Politiker Deutschland absichtlich vernichten.
Zitat „„Wir machen eine kurze Zwischenpause und atmen durch – und wenn es der Wirtschaft wieder besser geht und der Energieschock vorbei ist, dann wird es wieder besser.“ Ihre so positiv klingenden Worte, lieber Herr Geschäftsführer des CIVD, in Gottes Gehörgang. Definiere „kurze Zwischenpause“. Ich glaube so denken die vielen Arbeitslosen, die wegen dieses ‚Energieschocks‘ fast wöchentlich Ihre Arbeitsplätze verlieren und die im Niedriglohnsektor arbeitenden beileibe nicht. Aber, bei allem sollte man nicht vergessen, es sind die Bürger, die diesen Zug nach unten noch aufhalten könnten, wenn sie denn wollten…… mit Ihrer Stimme an der Wahlurne. Tipp: ein ‚Weiter so‘ darf es nicht geben.
Bei Inflationsraten von 50 Prozent für alle Grundbedürfnisse bleibt halt bei den Meisten nicht mehr viel übrig für ebenfalls völlig überteuerte Urlaube und Restaurantbesuche🤷♂️
Das geht auch günstiger das stimmt. Rundgrill 8€, Bratwürste vom Discounter ab 2,59€ Wahlnuss Brötchen für 0,59 ct das Stück nur noch Grill Briketts für 3€ und wenn nötig noch ne Packung Grill Anzünder um 1€. Fertig ist das Grillwochenende.😋 Rinderbratwürste sind dann dementsprechend natürlich etwas teurer, aber das muss jeder selber wissen und ich glaube nach nem Sixpack Bier ist das dann auch egal!!! Mit viel Senf geht das schon…🤣
Ja, Bier und Bratwurst, schönen Gruß an d Pharma. Davon muss der Deutsche mal „weg erzogen“ werden….. Ich hoffe, das kg Bratwurst liegt zeitnah bei 19.90€ aufwärts.
Restaurant und Reisen. Da kannst Du noch sparen. Sonst kaum.
Trotzdem gibt es noch Restaurants, sogar in Kleinstadtlagen, wo diese Woche schon durchreserviert ist und Du erst nächste Woche einen Tisch bekommst.
Wenn ein Wirt die Hochzeiten, auch silbern und golden, die Vereine, die Geburtstage usw. gut im Griff hat, kann er nach wie vor gut punkten.
Der „Nullachtfuffzehnladen“ allerdings überlebt nicht.
Die neue Grundsteuer ist schon eine Frechheit ansich, die Einheitsbewertung verlangt die Angabe von Luxus im Haus, z.B. Treppenstufen aus „Edelholz“, Dreifachverglasung, teure Fliesen im Bad usw. Das führt zu erhöhtem Steuerbescheid. Selber und höchstpersönlich erlebt, Altbau gekauft, renoviert, Wohnfläche etwas geringer als beim Vorbesitzer, da Wände mit Rigipsplatten renoviert. Finanzamt: alte Berechnung bleibt bestehen, wenn durch Rigipsplatten die Wohnfläche kleiner wird, selber Schuld. Die waren bei mir zur Ortsbesichtigung. Vermerk: Einfachverglasung durch Doppelverglasung ersetzt= erhöhte Steuer. In 1995 Grundsteuer von 95 DM. In 2025 knapp 600 Euro!!! Unerklärlich: seid digitalem Stromzähler plötzlich eine Verbrauchsmessung vom 5 fachen. Das kann nicht stimmen, mein Anruf beim Netzbetreiber: „Wenn sie vorher weniger Verbrauch hatten, dann müssen sie am alten Stromzähler manipuliert haben, die neuen zählen eben genauer.“ O-Ton von West Netz Kundentelefon. Sparen? Ah ja….
Spannend, weil: Wir hatten vor fünf Jahren einen Totalschaden am Zähler, und seitdem haben wir ungelogen mit neuem Zähler an die zweitausend Euro gespart beim Strom. Betreiber: Westnetz. Die mussten schätzen, weil es nichts mehr zum Ablesen gab und es hat sich nie richtig eingepegelt. Inzwischen müssten wir an die zwei Jahren gar nichts mehr einzahlen und hätten bei denen trotzdem genug auf dem Konto.
Die Preise sind teils viel zu hoch. Ich bin überzeugt, das einige Hotels und Gastro mehr Umsatz machen würden, wenn Preise nicht so extrem wären! Niemand kann mir erzählen, dass ein Espresso 3,20 Euro kosten muss! Dann fehlt halt genau der Umsatz, weil die Menschen sich verarscht vorkommen. Gier ist kein guter Ratgeber auch nicht bei Laden-Vermietung. Leben und leben lassen! Und keine Zuckersteuer auf Coke Zero! 🙂 Das ich das mal schreibe 🙂 ohne Worte! Am Ende will auch keiner mehr hart arbeiten und der Online-Handel macht viel kaputt auch gesellschaftlich!
Auch stimmt das Preis-Leistungsverhältnis bei vielen Hotels und Gastro überhaupt nicht mehr. Wenn der Gastronom dann mit Audi Q7 wegfährt habe ich keine Lust mehr auf sein überteuertes Fertigessen!
Leasingrutsche absetzbar. Macht doch jeder Larry gerne.
Steuerlehre 5, setzen. Natürlich fährt der GF im oberen Segment. Der ist gezwungen etwas gegen d Steuer zu machen. Ich habe ein Abo, jeweils 12 Monate, 850€ monatlich, für eine Assi Kutsche wie Ford Kuga.
Online Händler reden auch immer vom Umweltschutz 🙂 Wo kommen denn die 20.000 Lieferwagen und LKWs her on top zu den privaten Autos? Die fahren dir deine Zeugs quer durch die EU und jeder bestellt aber möchte gleichzeitig tolle Innenstädte. Kognitive Dissonanz ist weit verbreitet! Es ist doch nur vernünftig, dass keiner 5 Euro für ein kleines Bier zahlt vielleicht merken sie es dann!
3.35 € fur ein Stück Kuchen
3,90 € für ein kleines Bier
Warum sollte ich den Preis bezahlen ?
Mir reichen 2 ,26 € für Sprit
Hier kostet ein Stück Käsekuchen 4.50€ (9.00DM)!
Wie günstig es bei ihnen ist!
Und die Getränkepreise kann man nur noch als absurd bezeichnen.
Ich zahl doch nicht 3.80€ (7.60DM) für 300ml ColaZero, wenn ich gegenüber im Rewe 2000ml für 1.69€ (3.38DM) bekomme.
Teurere Speisen kann ich goutieren, da steckt ja eine Eigenleistung, KnowHow etc. drin. Aber ne Flasche Cola aufdrehen und in nen Glas kippen, nee!
Die teureren Speisen haben halt zur Folge, dass ich nur noch einmal im Monat lecker esse, statt wie früher dreimal. Ergo hat der Wirt einmal 5 € mehr, dafür zweimal 16.50€ weniger.
Getränke bestelle ich schlicht nicht mehr. Und die Gastronomen sind in Verbänden organisiert. Die hätten sich ja seit mind. 5 Jahren schon massiv wehren können. Haben sie aber nicht. Und jetzt soll ich mit absurden Getränkepreisen deren Stillschweigen weiter finanzieren? Im Leben nicht.
Gestern: Drei halbe Hähnchen am Imbisswagen 22,50 Euro. Unglaublich, mir stand der Mund offen. Ich musste sie nehmen, weil sie bereits verpackt waren.
Als langjähriger Koch weiß ich,wenn ich sparsam und gut koche das ich damit immer noch gutes Geld verdienen kann.Zu Hause kostet mich eine Rinderroulade mit Pürree und Blaukraut ca. 2,60 €.In der Gastronomie bis zu 20,00 €.Dazu ein Getränk Limo,Wasser oder Bier(0,33 l) ca. 4 – 6 €.
Wenn meine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Enkel zum Essen kommt kostet mich das Essen (Putenschnitzel „Wiener Art“,Pommes frites (selbstgemacht) und Tomaten-Gurkensalat nicht mehr als 25 €.
Mit Getränken also 30 €.
In der bayerischen Gasstätte in der Nähe würde alles zusammen mindestens 160 € kosten.
Deswegen geht die Gastronomie unter,weil die Wirte immer geldgieriger werden und zum Beispiel eine Mehrwertsteuersenkung für niedrigere Preise nicht anwenden.
Bei mir würde in meiner Gaststätte ein Schnitzel wie oben beschrieben 12,50 € kosten und ich würde nach Abzug aller Kosten immer noch gut dran verdienen.
Zwei Omas mit Enkel, lecker selbst gekocht ohne Konservierungsmist. Wareneinsatz 12€ … hätte in der Gaststätte locker 50€ gekostet. 1x selbermachen 38€ Netto gespart. So schnell kann man es nicht verdienen. Da liegt der Hase im Pfeffer. Und wer kann, der kann. Mahlzeit.
Dann mach dein Ding, wirst hier bestimmt Steinreich…
Tja…..leider kann man sein Geld nur einmal ausgeben!
Und da wir mit Steuern,Sozialabgaben und allen möglichen Preiserhöhungen ausgesaugt werden,bleibt halt wenig bis nichts übrig,um noch Luxus zu finanzieren!
Unsere Politiker wollen das so…….
Tja, das ist alles so gewollt! Die Regierung bekommt ihren Rachen nicht voll! Und dann schmeißen die es mit vollen Händen ins Ausland! Eine tolle Regierung aus Einheitsparteien haben wir da!
Ich spare nicht. Geht doch nicht bei dieser Rente. Da bleibt nichts übrig am Ende des Monats das sich sparen nennen würde. Also was ist die normale Folge davon? A in Restaurants gehe ich schon nicht mehr, Ferien geht nicht bei diesem Budget. Da ja zusätzlich alles teurer wird zugleich die Menge der Waren abnimmt, suche ich das was meinem Budget entspricht. Das heisst Einschränkung. Aber ja der gierige Staat der mich immer mehr abzockt, fördert genau meine Haltung. Gut das geht aber wenn es dem Mittelstand voll trift , dann ist Schluss
„Generell betrachtet haben immer weniger Deutsche verfügbare Mittel für Freizeit- und Urlaubsausgaben“ Und wenn das Sozialistische Zentralkommittee jetzt noch die Zuckersteuer einführt, dann wird der Rest der Bäckereien, bzw. Konditoreien, auch noch über den Joran gehen.
Was bleibt, sind deutsche Arbeitnehmer, die rein für Staatsausgaben krücken gehen. Und auf die Natur der Staatsausgaben schaut man besser nicht genau drauf, da die psychologischen Einrichtungen in Deutschland schon überlastet sind.