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Der Islamogauchist: Wie der Linkenpolitiker Mélenchon Migranten für seinen politischen Aufstieg nutzt

Während in Frankreich Schulen brennen und Sicherheitskräfte angegriffen werden, stellt sich der linke Politiker Jean-Luc Mélenchon demonstrativ gegen die Polizei. Seit Jahren setzt seine Partei auf ein Bündnis mit migrantischen und muslimischen Milieus.

LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon hat seine Partei immer stärker auf migrantische und muslimische Wählermilieus ausgerichtet. (IMAGO/ABACAPRESS)

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Dass Proteste in Frankreich gerne einmal in Gewaltorgien ausarten, ist durchaus bekannt. Ob Gelbwesten oder Demonstrationen gegen die Rentenreform – so heftig die Ausschreitungen auch waren, die Bewegungen hatten dennoch klare Ziele. Was sich jedoch in den vergangenen Tagen landesweit in französischen Städten abgespielt hat, hat mit dem bloßen Ausdruck politischer Unzufriedenheit nichts zu tun. Es ist ein Ausdruck jugendlicher, migrantisch geprägter Gewalt, die vom linksextremen Politiker Jean-Luc Mélenchon politisch befördert und für die eigene Mobilisierung genutzt wird.

„Meine größte Sorge ist die Polizeigewalt gegen junge Menschen“, erklärte Mélenchon während der Proteste und sprach von einer „unerträglichen Gewalt“ der Sicherheitskräfte. Zuvor hatte er seine Anhänger sogar dazu aufgerufen, sich der „Wildheit der Polizei“ entgegenzustellen. So weit traut sich Mélenchon, diese Gruppen aufzuhetzen. Erst nachdem die Ausschreitungen weiter eskaliert waren, rief der LFI-Chef zu gewaltfreien Protestformen auf.

Immer wieder wird in den Medien und von linken Politikern die Mär verbreitet, die Reaktionen der Jugendlichen seien lediglich eine Antwort auf die Gewalt der Polizeibeamten. Doch hemmungsloser Vandalismus, das Anzünden von Schulen und Gewalt gegen Dutzende Lehrkräfte haben mit Protest gegen eine Schulreform rein gar nichts zu tun. Genauso wenig ist es bei Spielen der französischen Nationalmannschaft ein Ausdruck von Freude oder Nationalstolz, wenn Migranten randalieren und die Innenstädte verwüsten.

Die Bilder aus Frankreich erinnern dabei unweigerlich an jene Szenarien, vor denen Michel Houellebecq seit Jahren warnt. Der Schriftsteller sprach wiederholt von der Gefahr eines Bürgerkriegs, sollte sich die gesellschaftliche Spaltung weiter verschärfen. Die Ausschreitungen der vergangenen Tage zeigen zumindest erste Konturen jener Entwicklung.

Für Mélenchon, den erbitterten Gegner Emmanuel Macrons, kommt dieser Aufstand zur rechten Zeit. Den Pakt mit genau jenen migrantisch und muslimisch geprägten Milieus, die nun einen erheblichen Teil der Protestbewegung stellen, hat er bereits vor Jahren geschlossen. Noch 2010 bezeichnete Mélenchon das Kopftuch als Zeichen patriarchaler Unterwerfung, heute stellt er sich gegen Verbote wie das der Abaya an Schulen. 2015 lehnte er selbst den Begriff „Islamophobie“ noch ausdrücklich ab – vier Jahre später marschierte er bei einer großen Demonstration gegen „Islamophobie“ in Paris mit.

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Das Bündnis der Linken mit dem Islam nennt man in Frankreich „Islamogauchismus“. Unter Mélenchon hat sich LFI immer stärker auf genau diese Mobilisierungsstrategie ausgerichtet. Bei der Präsidentschaftswahl 2017 stimmten 37 Prozent der muslimischen Wähler für ihn, 2022 waren es bereits 69 Prozent. In stark migrantisch geprägten Vorstädten wie Seine-Saint-Denis wurde Mélenchon zum Hauptkandidaten.

Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Wahlkampf. Ein Untersuchungsausschuss der französischen Nationalversammlung kam Ende 2025 zu dem Ergebnis, dass LFI gezielt versucht habe, muslimische Wähler als eigenen politischen Block anzusprechen. Zudem dokumentierte der Bericht Kontakte einzelner LFI-Politiker zu islamistischen Organisationen und Aktivisten.

Vergleicht man Mélenchon und seine LFI mit der deutschen Linkspartei, werden die Parallelen schnell deutlich. Beide Parteien suchen gezielt die Nähe zu migrantischen Milieus und Muslimen und nutzen deren Triggerthemen wie Palästina, Antirassismus und soziale Fragen, um ihre Stimmen zu gewinnen.

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8 Kommentare

  • Linksgrüne und Migranten gegen die einheimische Bevölkerung.

    Überall in Westeuropa fast das gleiche Szenario.

  • Hmm, der letzte Absatz läßt befürchten, daß es hier im Schland bald ähnlich zu und her geht.
    Beginnend im „Reichshauptslum“.
    Das wird nicht lustig…

    • Irgendwie sind deine Kommentare immer gleichlautend? KI???

  • Für die Islamisten ist Melenchon nur ein nützlicher Idiot.
    Für Europa insgesamt, ob Schweden, England oder Deutschland, wird immer deutlicher:
    Der Multikulturalismus führt hier nicht in eine produktive, innovative & wohlhabende Gesellschaft wie in den USA, sondern in Konflikte verfeindeter Gruppen auf archaischem Niveau wie im Libanon.

    Die USA wird es freuen, sie werden sich erneut an einer Flucht der besten Individuen aus einem verarmten Europa bereichern können, wie schon Anfang des 20. Jhdts.

    Beispielsweise Rudolf Carnap, dessen grundlegende Arbeiten wohl auch für künstliche Intelligenz wichtig waren.

  • Apollo schafft es halt immer wieder um den heißen Humus herumzureden. Homogene europäische Gesellschaften will man hier natürlich nicht. Nur Muslime soll es nicht sein.

    • Warum wohl, wie dieser Kulturkreis im Mitteleuropa wütet ,kann man genau auf dieses Klientel verzichten ,hoffenlich begreift das die christlich geprägte Kulturlandschaft in ME bald .
      Man sollte sich mit der Entwicklung des Islamismus in den 70er Jahren an so Länder wie Syrien Iran Irak erinnern ,oder nur mal ganz aktuell sich über Länder wie Sudan oder Nigeria informieren.

    • Ich habe mich selbst zensiert und meinen Beitrag wieder gelöscht. Man weiß ja echt nicht mehr, was noch wie möglich ist zu äußern …

      • Was noch wie ist auch schwierig.

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