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Neuer Film

„Dass wir alle sensibler werden für unser Gegenüber“ – Hape Kerkeling lobt Quoten und Wokeness

Der Komiker Hape Kerkeling verteidigt die Wokeness. Rückblickend hätte er darauf achten müssen, dass „sich überhaupt keine Diskriminierung“ in seiner Kunst befinde. Auch seine Haltung gegen die AfD verteidigt der Schauspieler.

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Hape Kerkeling bei der Premiere zum Film „Extrawurst“ (IMAGO/Sven Simon)

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Der Komiker und Schauspieler Hape Kerkeling gab T-Online zum Filmstart von „Extrawurst“ ein Interview. Thema war die Wokeness, darum geht es auch im Film. „Extrawurst“ handelt von einem Tennisclub, der über die Anschaffung eines neuen Grills streitet. Grund dafür ist ein neues türkisches Mitglied im Verein, gespielt von Fahri Yardim, und die Frage, ob es nun eines zweiten Grills bedarf, damit auch Muslime in den Grillgenuss kommen können.

Die Dynamik im Film soll die deutsche Debattenkultur widerspiegeln: Nicht der türkische Tennisspieler fordert hier seinen Halal-Grill ein, sondern ein wokes Pärchen, gespielt von Christoph Maria Herbst und Anja Knauer, fordert eine kultursensiblere Handhabung. Doch auch Hape Kerkeling, der einen überforderten Vereinsleiter spielt, ist Fan der Wokeness.

„Es wird immer so geschimpft auf die sogenannte Wokeness. Ich möchte hier mal eine Lanze für die Wokeness brechen“, sagt Kerkeling. „Wokeness heißt nichts anderes, als dass wir alle sensibler werden für unser Gegenüber und darauf achten, die Grenze des anderen einzuhalten, ihn zu respektieren, nach Möglichkeit nicht zu diskriminieren“, so der Komiker.

Deshalb blicke Kerkeling auch auf seine eigenen Werke mittlerweile kritisch. Zwar habe er nie drastisch gegen die Regeln der Wokeness verstoßen, allerdings hätte er schon das ein oder andere Mal mehr darauf achten sollen, „dass sich überhaupt keine Diskriminierung in meiner Kunst findet“.

Ein Beispiel für eine immer ausufernde sprachliche Gängelung liefert der Komiker gleich mit: In seinem letzten Buch sah Kerkeling davon ab, den Begriff „bucklige Verwandtschaft“ zu verwenden. Der Ausdruck sei „ein diskriminierender Begriff“, findet Kerkeling.

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Ein besonders großartiges Konzept sieht Kerkeling bei Quoten. Diese sorgen in seinem Beruf dafür, „dass Menschen mit diversen Hintergründen verstärkt in Fernsehspielen auftreten“. Dass in dem Film „Extrawurst“ nur der Schauspieler Fahri Yardim einen erkennbaren Migrationshintergrund hat, verwundert angesichts dieser Aussage dann doch.

Gegen die AfD positionierte sich Kerkeling regelmäßig. Für ihn sei das eine Pflicht als Staatsbürger. Als Grund nennt er das Grundgesetz, das für ihn immer gelte, sogar über deutsche Staatsgrenzen hinaus: „Das Grundgesetz gilt für mich immer, auch an einem verhangenen Montagvormittag. Es gilt auch für deutsche Reichtumsmigranten in Dubai.“

Den Gegenwind, den er erhalte, hört Kerkeling sich an. Allerdings würde die Kritik „zunehmend idiotischer“. Deswegen wolle er mit seiner Haltung weiter öffentlich auftreten. Denn der Schauspieler ist gespannt, „wie idiotisch es noch wird“.

ts

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99 Kommentare

  • Bitte überlasst es „Brigitte“ über den zu berichten.

    124
    • Das war sehr Gut.
      98 Punkte, setzen weiter so.

    • Idiotischer wie der kann es ja kaum werden – meine Meinung.
      Übrigens schalte ich seit ca. 2 Jahren ab, weil mir übel wird wenn ich den im TV sehe oder höre, trotzdem ich den früher wirklich gut fand.

      • Doch, Gröleeier ist noch schlimmer. Das Hape so geworden ist , Schade. Doch Gröle übertrifft sie alle. Armes Dummland. Die haben durch uns alle sehr gut verdient und jetzt zu Gratismutern geworden

        • Es gibt schon einen Unterschied. Der Hape Kerkeling hat ein paar gute Filmchen gedreht. Unvergessen die Königin Beatrix. Oder der avantgardistische Sänger. Hurz! Nur ist der irgendwo mal mit dem Kopf wogegen gestoßen. Das ist jammerschade.

          Anders bei Grölemeyer. Der konnte nämlich nie singen.

          12
        • Diese „Künstler“ leben von und im Mainstream.
          Bei der geringsten Kritik oder Abweichung gibt es keine Auftritte und kein Geld mehr.
          So einfach.
          Meine Meinung: lieber arm, als Arsch…

          2
      • Was soll man von jemandem erwarten, der sich eigener Aussagen nach, das erste Jahr der Coronazeit komplett zu Hause verbarrikadiert und ein Jahr das Haus nicht verlassen hat…….

  • Ignorieren hilft.

    • „Wokeness heißt nichts anderes, als dass wir alle sensibler werden für unser Gegenüber und darauf achten, die Grenze des anderen einzuhalten, ihn zu respektieren, nach Möglichkeit nicht zu diskriminieren“

      Gut, prima Idee!
      Aber was nützen diese Vorstellungen, wenn man mit diesen Menschen nicht reden kann?
      A) weil sie unsere Sprache nicht lernen wollen,
      B) weil sie nicht ansatzweise kompromissbereit sind,
      C) weil ihre einzige Konfliktlösungsstrategie in brutaler Gewalt besteht.

      Und WIR sollen sensibler werden?
      Geh nach Hause „Kollege“ …

  • Dann soll er mal erklären warum er aus Berlin weggezogen ist. Zuviel Wokeness und Sensibilität dort?

    • Er wird den Grund genau kennen, kann ihn aber nicht aussprechen, sonst wäre er raus.

    • Er hat Angst, von marodierenden AfD-Anhängern angepöbelt zu werden, wenn er mit seinem Mann Händchen hält. Muss man verstehen!

      • Besonders vor den Schutzsuchenden der Sonnenallee hat der wohl Schutz gesucht. Aber er muss Haltung zeigen. Sonst ist Schluss mit der Filmförderung aus unseren sauer verdienten Steuern. Sein neuer Film „Bratwurst“ hätte es ohne unser Geld wohl kaum in die Kinos geschafft. Mit dem schwachsinnigen Drehbuch.

        • Der Film taucht bestimmt bald in den „freien“ Streaming-Portalen xcine, kinox….&Co. auf, um den Flop zu rechtfertigen.

          1
      • Lassen Sie raten,
        in Ihrem Kommentar steht AfD für Afrikaner (alt Afghaner) für Deutschland . . .

    • Weil es in Köln wärmer ist.

    • „Er fühle sich da nicht mehr in Berlin sicher.“
      Dann ist er wohl schon ZU sensibel?

    • Mal Nachts durch den Görlitzerpark schicken. Dem wird das Grinsen schon vergehen.

    • Hat er in mehreren Berichten so angegeben.
      Das Thema Ho… wird ihm zu sehr hochegepeitscht und er Hass auf solche ho….. Mitmenschen sei zu schlimm geworden.
      Er fühle sich da nicht mehr in Berlin sicher.

  • Früher manchmal konsumiert, heute konsequent weggedrückt sobald er am Bildschirm auftaucht. Furchtbar diese Entwicklung.

    • Geht mir genauso.

    • Ich mache das auch….ABSCHALTEN….seit er sich gegen die AFD und die Rechten unter der Gürtellinie geäußert hat.

  • Seine Toleranz hörte auf, wenn man Gentherapie ohne Nutzen ablehnte.

  • Kann man den bitte mal abschalten? Früher war er lustig – und damit hat es sich auch schon.

    • Wirklich lustig fand ich den auch früher nicht.

  • Wieder ein gutes Beispiel für den Spruch:

    „Die Toleranz wächst mit der Entfernung zum Problem.“

    • Volle Zustimmung

  • aua, aua……

    Bitte, gerne.

  • Ich bin bald hypersensibel, ich scanne meine Umgebung wesentlich gewissenhafter als früher.

  • Ach, ein Buch hat kerkeling auch geschrieben. Schon wieder 24 Euro gespart.

    • Teurer Kaminanzünder.

  • Keinen einzigen Film werde ich mir von dem Herrn Kerkeling anschauen. Das tut mir gut.

  • Nun, „Diskriminierung“ ist auch so ein Nonsense-Wort.

    Discrimen, -inis, n. (lat.) bedeutet nur „Unterscheidung“ und das davon abgeleitete Verb „discriminare“ etwas (von etw.) unterscheiden.

    Wir alle „diskriminieren“; jeder und stets und auch der Herr Kerkeling, weil „diskriminieren“ integraler Bestandteil des menschlichen Erkenntnisvorgangs ist. Dabei erkennen wir zB. „A“ als „ähnlich B“ und „unähnlich C“.

    Nur frage ich mich, warum können die Leute partout nicht bei dem bleiben, was sie können? Wer interessiert sich schon für die politische Ein-, An- oder Fehlsicht des Herrn Kerkeling?

  • Es ist besser, nichts zu sagen und für einen Idioten gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und jeden Zweifel zu beseitigen.

  • Das interessiert hier bei den aufgeklärten Apollo News Lesern doch niemanden ernstlich, was Hape so von sich gibt.

    • Herpe ist ein Stimmungsmacher mit erheblicher Reichweite.
      Daher eine zu beachtende Person der öffentlichen Lebens.

      Er hilft dabei das Menschen mehr Angst vor Afd Wähler, Fans und deren Politiker haben.
      Ausserdem sind Personen aus seinem „Bereiech“ große“ Geldspender und beliebte Konsumenten.
      Sie ja meistens keine Kinder und werden selten von einer Scheidung ruiniert.
      Weiß jeder Rechtsanwalt.

      Schöne Grüße und Danke an Apollo News!

  • Früher war mehr Hurz.

  • Schon lustig, wie einige hier reagieren, wenn jemand eine andere Meinung hat. Beschimpfungen gegen Toleranz, man entlarvt sich…

    • Hast du grad in den Spiegel geschaut?

  • Achtung! Herr Kerkeling spricht nicht für alle Schwule! Bitte lassen Sie sich nicht dazu hinreißen zu glauben, Hape Kerkeling wäre die einzige Stimme der Schwulen, denn das ist nicht so! Ich bin ebenfalls schwul und schreibe Folgendes:

    die Mehrheit der Schwulen wählt mittlerweile die AfD, was in der Blase der LGBTQ-Bewegung, in Kunst und Kultur, bei Medien und in der Politik gänzlich ausgeblendet wird. Es waren zwei große Umfragen bei einer der größten Datingplattformen für Schwule und bei einem der größten Schwulen-Magazine Deutschlands, aus denen diese Ergebnisse stammen. Auf Platz eins jedes einzelne Mal mit teils über 70 % Zustimmung die AfD, gefolgt von der CDU; weit abgeschlagen links-rot-grün.

    Die Mehrheit der Schwulen lehnt Wokeness und Diversität ab, da diese politische Ideologie zu großen Problemen geführt hat für uns Schwule – gerade auch was Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit vor dem Hintergrund der Migrationsthematik angeht. Das ist eine Tatsache.

    Es ist mir wichtig, dass Sie das wissen.

    • Kann ich in Teilen aus meiner beruflichen Tätigkeit bestätigen.
      Das meiste ist eine extem große destruktive narzistische Modeströmung.

      Mein Chef in der ersten Ausbildungszeit war unauffällig Schwul.
      Er hat es nie an die große Glocke gehängt.
      Er war Mitinhaber/Gründugssohn der Mittelständischen Firma und hat mit viel Engagement gescheiterten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz in seiner Firma beschaft und mit guten Verträgen ohne Eigennutz Menschen zum ersten Erfolg geholfen.

      Diesem sehr guten Herren Z. Aus Stuttgart bin ich auf immer Dankbar.
      Ist leider Altersbedingt R.I.P. nicht mehr unter uns.

      Herzliche Grüße und Danke für ihren wichtigen Post
      Herr Chrissen.

    • Ich bin zwar hetereo, aber es ist doch auch völlig egal wer wie empfindet. Die Schlafzimmer anderer Leute gehen mich persönlich nichts an und auch Kerkeling macht da keine Ausnahme. Ich fand ihn daher sogar früher immer richtig gut, ja, ich mochte ihn und seine Art vonHumor, mir hat’s gefallen ! Aber das was er da jetzt persönlich von sich zeigt, das mag ich gar nicht, no Way ! Ist aber auch seine Sache und nicht meine, denn über sowas kann ich auch nicht mehr lachen !

    • Sie haben so recht, das trifft auch für mich zu

  • Nebenbei
    Bätzing verzichtet auf zweite Amtszeit:
    Der Limburger Bischof wird Ende Februar den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz abgeben. Das teilte Bätzing schriftlich mit.
    In Fragen eines gemeinsamen Abendmahls mit Protestanten und anderen Aspekten der Eucharistie war Bätzing wiederholt mit dem Vatikan in Konflikt geraten…
    https://apollo-news.net/eine-orwellsche-sprache-entwickelt-sich-papst-leo-xiv-warnt-vor-einschrnkung-der-meinungsfreiheit-im-westen/
    – wir kennen seine ANSPRACHEN

    • Gehört zwar nicht hierher, ist aber trotzdem interessant. Hat ihm Leo XIV auf die Finger geklopft?

  • Komiker , aber leider kann ich über seine Aussagen nicht lachen

  • Ich will ihm gar nichts Böses aber in dem Interview mit der Böttinger würde mir jedenfalls klar, dass da jemand spricht, der es einfach nicht besser weiß. Er macht seinen Laden vor echter Information und Kommunikation zu, und vielleicht muss man mehr auch gar nicht von ihm als Künstler erwarten. Oder doch?

  • Quote geht heute vor Qualität.

  • Hape, wo bist du nur falsch abgebogen???😞

  • „Den Gegenwind, den er erhalte, hört Kerkeling sich an. Allerdings würde die Kritik „zunehmend idiotischer“. Deswegen wolle er mit seiner Haltung weiter öffentlich auftreten. Denn der Schauspieler ist gespannt, „wie idiotisch es noch wird“.“

    Vor nicht einmal 2 Wochen hat er beklagt, daß er bedroht werde und der Staatsschutz einschreitet.

  • Wenn er das GG so wichtig findet, dann sollte er wissen, Quoten dagegen verstoßen.

  • Wieviel Steuergeld hat uns das gekostet?

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