Liberaler Richtungsstreit
Das sind die inhaltlichen Unterschiede zwischen Kubicki und Strack-Zimmermann
Nach seinem knappen Wahlsieg wurde die Frage laut, wie Wolfgang Kubicki mit der gespaltenen Partei umgehen würde. Bei NIUS gab sich der neue Vorsitzende betont gelassen: Es gebe keine relevanten Unterschiede zwischen ihm und Strack-Zimmermann.
„Ich bin gespannt, ob mir irgendjemand mitteilen kann, wo es politisch-inhaltliche Dissonanzen gibt zwischen Marie-Agnes Strack-Zimmermann“, sagte Kubicki bei NIUS Live. „Es gibt keinen Punkt, wo wir eine unterschiedliche Auffassung haben.“ Doch natürlich gibt es gleich in mehreren Politikfeldern signifikante Differenzen zwischen den beiden Urgesteinen der Freien Demokraten.
Angefangen beim Verhältnis zur Meinungsfreiheit, das auch während des Parteitagsduells zum hitzigen Thema wurde, nachdem ein Mitglied beide Kandidaten gefragt hatte, wie häufig sie den Paragrafen 188 des Strafgesetzbuches in Anspruch genommen haben. Während Strack-Zimmermann bekannterweise eine vierstellige Zahl von Bürgern wegen Beleidigungen anzeigte, ist von Kubicki keine derartige Anzeige bekannt.
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Bei der Kernfrage des Liberalismus, dem Verhältnis des Individuums zum Kollektiv, zeigten sich in der Coronazeit große Unterschiede zwischen den beiden Politikern. Marie-Agnes Strack-Zimmermann kämpfte, aus einer Gemeinwohlperspektive kommend, für eine allgemeine Impfpflicht, Wolfgang Kubicki argumentierte mit Grundrechten und trug dazu bei, diese zu verhindern.
In der Gesellschaftspolitik stimmte Strack-Zimmermann mit Überzeugung für das Selbstbestimmungsgesetz, das empfindliche Strafen für die falsche Bezeichnung und Kategorisierung von Transmenschen beinhaltet. Kubicki gab eine Nein-Stimme ab. Beide Politiker haben sich seitdem nicht aufeinander zubewegt, sondern stehen zu ihrem damaligen Abstimmungsverhalten.
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Im Bundestagswahlkampf 2025 kritisierte Strack-Zimmermann den migrationspolitischen Kurs von Friedrich Merz. Er gefährde die europäische Einigkeit. Nach den berüchtigten Abstimmungen im Deutschen Bundestag, bei denen Politiker von Union, FDP und AfD erstmals eine eigene Mehrheit stellten, erklärte sie, die nicht mehr im Bundestag saß, dass sie auch mit Mandat nicht an der Abstimmung teilgenommen hätte.
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Die Brandmauer, die von Strack-Zimmermann entschlossen als richtig befunden und verteidigt wird. Niemals wolle sie mit der AfD zusammenarbeiten, noch nicht einmal gemeinsam mit deren Politikern abstimmen. Die Frage nach dem Verhältnis zur größten Oppositionspartei ist die politische Gretchenfrage unserer Zeit, ausgerechnet hier liegen die zwei Repräsentanten der existierenden FDP-Flügel über Kreuz.
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Man könnte zur Verteidigung Kubickis also im Sinne Monty Pythons fragen: Also gut, aber abgesehen von der Gesellschaftspolitik, der Meinungsfreiheit, der Migrationspolitik, dem Freiheitsbegriff und dem Verhältnis zur AfD, wo sollen diese Unterschiede zwischen Wolfgang Kubicki und Strack-Zimmermann sein?
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Solange der Kubicki behauptet, dass kein Blatt zwischen ihn und Strack-Zimmermann passt, gibt es genug Wähler, die mit beiden dafür sorgen, dass Deutschland weiter vor die Hunde geht.
Und in der Tat, das verbindet sie am stärksten: Deutschland weiter zu beschädigen.
Gerade solche Aussagen führen doch dazu, daß die FDP auch weiterhin unwählbar ist. Wähler haben die Unstetigkeit, auch die von Herrn Kubicki, satt. Sie wollen einen Standpunkt der Partei wissen und darauf vertrauen können, daß dieser Standpunkt nicht bei der erstbesten Gelegenheit geschreddert wird. Das war für mich vor langer Zeit auch der Grund, warum ich in den 2000er Jahren aufgehört hatte, die FDP zu wählen. Kaum war die FDP in eine Koalitionsverhandlung eingetreten, stand das Thema Bürgerrechte (z.B. damals das ganze Thema Vorratsdatenspeicherung) zur Disposition. Damit konnte und kann ich nichts anfangen, und offenbar viele andere Wähler auch nicht.
Kubicki sollte genau aufpassen, SZ ist eine Königsmörderin, das hat sie mit ihrer Kandidatur, die vorbereitet war, bewiesen.
Und ehrlich gesagt wofür benötigen wir eine FDP, die ihre und alle Wähler verkauft und verraten hat.
Solange diese Frau noch in dieser Partei ist bin ich draußen.
Beide Politiker sind nicht einen Cent wert! Beider verraten seit Jahren die freiheitlichen Grundwerte.
Wo Strack-Rheinmetall steht, weiß jeder. Olivgrün, illiberal in allem.
Wenn Kubicki hier KEINE Unterschiede zu sich erkennen kann, wissen wir auch, wo Kubicki – abseits seiner so scharfzüngigen, wie irrelevanten Reden – steht.
Wo die FDP wiederum steht, ist auch klar: Zwischen 0-3-4%, in JEDEM Bundesland.
Wir dürfen nicht vergessen, dass sich gerade Kubicki bei Abstimmungen gegen das Volk während Corona immer weggeduckt hat. Entweder war auf’m Klo oder fehlte bei Abstimmungen aus anderen Gründen. Man darf das ruhig inkonsequent oder feige nennen. Dass sich das nun ändern könnte, bleibt ein frommer Wunsch.
Wenn 40 % sich hinter eine Frau stellen, die sich den §188 als Geschäftsmodell ausgesucht, ist diese Partei für mich nicht wählbar. Dieser Paragraph und Meldestellen haben in einer liberalen Partei und in einer Demokratie nichts zu suchen.
Dazu kommt noch ihr ganzes Gehabe und die Versuche, Kritiker einzuschüchtern was mich nur anekelt.
Liebes Apollo–Team
Warum berichtet ihr über die FDP als sub-5% Partei überhaupt?
Fair wäre es dann, den gleichen Platz an Berichterstattung auch dieBasis, Volt, und wie sie alle heissen einzuräumen.
Das wäre mal ein echtes Stück Demokratie, denn diese Stimmen werden nirgends gehört.
Hingegen wissen wir hier schon vorher, daß die eine Rüstungslobbyistin und der andere ein dampfplaudernder Wendehals ist.
Und gleichgültig wer diese Wahl zum Vorsitz gewonnen hat, die Partei ist durch.
Hätte die FDP Rückgrat bewiesen und sich nicht auf eine eher schmutzige ‚Ampel’koalition eingelassen dann, ja dann, könnte man sie vielleicht noch respektieren.
gleich zwei Artikel heute als wenn es nichts Wichtigeres gäbe.
In der medialen Welt völlig überrepräsentiert!
Kaum im Amt (und Strack-Zimmermann zurückverwiesen), liegt die FDP seit langem wieder bei 5 %. Gut und bitte weiter so, dieses Land braucht nicht dringender als eine pragmatische Partei der Freiheit, die die Brandmauer bei denen belässt, die noch nicht verstanden haben, auf welcher Seite der Mauer der Brand eigentlich schwelt und wen die Mauer schützt.
So, so die FDP soll eine „pragmatische Partei der Freiheit“ sein?
Was dieses Land braucht, sind glasklare libertäre Themen, wie sie Dr. Markus Krall vertritt. DAS wäre eine pragmatische freiheitliche Partei, die es so in Deutschland noch nicht gibt.
Die FDP hat einen zu großen Anteil sozial-liberale Politiker, die sehr gut zur SPD passen, das hat man bei der Ampel gesehen. Von Freiheit war da nichts zu sehen.
Mit denen wird das nix, versprochen.
„Verhältnis zur Meinungsfreiheit“,
Zu Beginn ihrer Rede hat sich Frau Strack-Zimmermann auch über einen geteilten Tweet des damals noch designierten Generalsekretärs geäußert.
Es gehöre sich nicht, einen Tweet zu teilen, in dem jemand gehässig angegangen werde–es müsse klar Abstand genommen werden.
Auch seien Jung-Liberale als „Fertiggerichte“ bezeichnet worden.
Der Riss scheint breit und tief zu sein. Die Verteidigerin der Meinungsfreiheit hat sich öffentlich als Meinungspolizistin gezeigt. Passend zu SO DONE.
Vielleicht hätte man mit der öffentlichen Kampfansage gegen Meinungsfreiheit bis nach der Wahl warten können.
Warum Jung-Liberale als „Fertiggerichte“ bezeichnet wurden……bisher gab es dazu nirgendwo mediale Aufklärung.
Generalsekretär Martin Hagen ist Geschäftsführer der Denkfabrik R 21.
Linke hatten bereits kleine Anfragen gestellt.
Die Denkfabrik wird staatlich gefördert…..
Sie wird wohl mittlerweile als rechts bezeichnet.
Das wird vor allem junge Liberale, die sich für Liberale Vielfalt aussprechen– nicht gefallen.
Dank an Frau Strack-Zimmermann für die „versteckten“ Hinweise auf die Zerrissenheit der FDP.
Vielleicht wird die FDP, sollte sie doch die 5% erreichen– guter Koalitionspartner von CDU-SPD-Grünen , BSW und Linken nach den Landtagswahlen.
Aber sicher keine Partei mit Mut, einen Kurswechsel zu erreichen.
Gruftis als Erneuerer……genau mein Humor.
Apollo lässt tief blicken und zwar im negativsten Sinne, wenn sie die unappetitliche FDP inständig hyped.
Bei NIUS sagte Kubicki heute, dass es keine inhaltlichen Unterschiede zwischen ihm und Strack-Zimmermann gäbe, nicht einmal persönlich. Pauline Voss wollte ihm das Gegenteil aufzeigen, indem sie einige Punkte nannte, z.B. Meldestellenkultur. Frau Voss und Kubicki erwähnten mit keinem Wort die Kriegstreiberpolitik von Strack-Zimmermann. Nicht nur im Internet, sondern auch in der analogen Welt ist es DAS THEMA der Menschen. Im Gesprächsverlauf sagte er am Rande von sich aus, dass im Bereich der „Verteidigungspolitik“ keiner bei den anderen Parteien mit ihr mithalten könne! Auch hier, keine Reaktion von Voss, Hartmann oder Kissler. NIUS hat dieses äußerst wichtige Thema einmal mehr ausgeblendet. Es handelt sich nicht nur um den Elefanten im Porzellanladen, sondern eher um eine ganze Herde!
Das Kleinhalten dieses Thema geschieht, um der Kriegstreiberpolitik gegen Russland Rückendeckung zu geben! Ansonsten würde man es JEDEN TAG thematisieren müssen. Aber es könnte ja Frieden drohen. Das wollen diese Leute offensichtlich nicht.
Ach Brechtken, Du kleiner FDP-Fanboy. Lass es einfach.