CDU müsste mit AfD kooperieren: Warum in Berlin ein Verfassungsbruch mit Ansage droht
Der Berliner Senat wird wahrscheinlich bald in rot-grün-roter Hand sein – doch wichtige Instrumente der Opposition könnten aufgrund der Brandmauer der CDU ungenutzt bleiben: Untersuchungsausschüsse und abstrakte Normenkontrollen wären nur mit AfD-Stimmen möglich.
Rot-Grün-Rot stellt in Berlin aller Voraussicht nach bald den neuen Senat. Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp wird voraussichtlich Regierende Bürgermeisterin. Und damit kommt auf die Opposition eine Bewährungsprobe zu: Die einzigen beiden Oppositionsparteien werden nämlich Union und AfD sein – beide Parteien sind jedoch im Abgeordnetenhaus nicht stark genug vertreten, um wichtige Minderheitenrechte auszuüben. Doch eben diese werden angesichts der radikalisierten linken Parteien wohl bitter nötig werden.
Zentral wären dabei zum einen die Möglichkeit zur Einsetzung von Untersuchungsausschüssen und zum anderen die abstrakte Normenkontrolle. Beide Instrumente sind zur Überwachung der Regierungsarbeit von entscheidender Bedeutung: Mit Untersuchungsausschüssen können Missstände im Senat und in Behörden durch die Legislative aufgeklärt werden, und mit der abstrakten Normenkontrolle kann die Opposition Gesetzesvorhaben des Senats auf Verfassungsmäßigkeit prüfen lassen.
Doch weder CDU noch AfD haben genügend Sitze – für beides ist ein Viertel der Sitze nötig –, um diese Instrumente ohne die jeweils andere Fraktion zu nutzen: Ein Untersuchungsausschuss kann von der Opposition beispielsweise nur mit Stimmen sowohl der CDU als auch der AfD eingesetzt werden. Das Gleiche gilt für die abstrakte Normenkontrolle.
Doch hier kommt die Brandmauer der CDU ins Spiel – per Parteitagsbeschluss darf sie nicht mit der AfD zusammenarbeiten. Das gilt nach allen Auslegungen auch für die gemeinsame Nutzung von Oppositionsinstrumenten. Dies könnte nun also dazu führen, dass die Opposition aufgrund des verzweifelten Festhaltens der Christdemokraten an der Brandmauer im Abgeordnetenhaus massiv geschwächt wird.
Insbesondere bei der abstrakten Normenkontrolle könnte das massive Folgen haben: Sie ist ein Verfahren, mit dem ein Gesetz auf seine Verfassungsmäßigkeit überprüft werden kann, ohne dass dafür ein konkreter Rechtsstreit vorliegen muss. Dazu können bestimmte staatliche Organe oder eine festgelegte Anzahl von Parlamentsabgeordneten das zuständige Verfassungsgericht anrufen. Das Verfassungsgericht prüft dann, ob das betreffende Gesetz mit der Verfassung vereinbar ist.
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Ein solches Szenario wäre verheerend, da der künftige Senat laut dem gemeinsamen Sondierungspapier von Linken, Grünen und SPD zahlreiche fragwürdige Maßnahmen auf den Weg bringen möchte: So will man ein Paritätsgesetz für die Abgeordnetenhauswahl einführen, wonach alle Wahllisten paritätisch besetzt werden müssen – in Thüringen und Brandenburg wurden solche Gesetze in der Vergangenheit bereits für nichtig erklärt.
Auch Themen wie die Verstaatlichung großer Wohnungsunternehmen, die geplante massive Neuverschuldung und migrationspolitische Forderungen wie weitere Landesaufnahmeprogramme und eine City-ID dürften verfassungsrechtlich strittig werden. Ob die Opposition ihrer Rolle gerecht werden und diese Vorhaben rechtlich anzweifeln können wird, ist jedoch zweifelhaft.
Damit wird die Brandmauer politisch nicht nur zu einer Existenzfrage für die CDU, sondern auch zu einer Gefahr für das Funktionieren der Demokratie: Die Kontrolle der Regierung durch die Opposition ist ein integraler Bestandteil der Legislative – doch eben diese Kontrolle droht durch das Festhalten der CDU an der Brandmauer ausgehöhlt zu werden. In Berlin stehen die Christdemokraten vor der Frage: Will man vernünftige Oppositionsarbeit machen können – und die Linkspartei mit ihren gefährlichen politischen Zielen im Zaum halten – oder setzt man lieber auf die Brandmauer?
Dass die Oppositionsarbeit durch solche Abgrenzungen geschwächt wird, sieht man bereits im Bundestag: Grüne und Linke wollen zwar einen Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre von Ex-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einsetzen – können das jedoch nicht ohne Stimmen der einzigen anderen Oppositionspartei, der AfD, umsetzen. Deshalb wird der Ausschuss derzeit nicht eingesetzt, obwohl den beiden Parteien nur wenige Stimmen fehlen würden.
In Berlin ist die politische Situation sogar noch angespannter: Statt einer moderaten schwarz-roten Koalition kommt in der Bundeshauptstadt eine radikalisierte Linkspartei mit den wohl linkesten Landesverbänden von Grünen und SPD an die Macht. Eine engagierte Oppositionsarbeit wäre dort deshalb umso wichtiger – es liegt nun an der CDU, diese auch zu leisten.
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Die Union lässt also lieber das ganze Land in die Hände von Rot-Rot-Grün fallen, als pragmatisch bei so wichtigen Dingen mit der AfD zusammenzuarbeiten. Der Wähler sollte sich das gut merken.
Wer sich die CDU/CSU seid Merkel anschaut weiß längst was in der Union für politisch „Geistes Kinder „sind ! Da spielt Deutschland oder dessen Zukunft überhaupt keine Rolle . Die CDU/CSU ist die grüßte Gefahr für Deutschland und seine Freiheit Demokratische Zukunft .
Von diese kleptokratisch mafiösen Organisation ist keine Hilfe zu erwarten .
Die CDU/CSU ist die Mutter aller existenziellen Probleme in Deutschland und nicht die Hoffnung auf Lösung oder Besserung .
Meine Frage wäre: ist dieses Verhalten der CDU dann nicht auch verfassungswidrig,weil sie damit die Arbeit der Opposition aushebelt?
Für Linke und Linksextreme ist die Brandmauer ungemein erfreulich.
Die Linke vereinigt sich und die Rechte lässt sich verunglimpfen und spalten.
„Ich bin ein Berliner“ diesen Satz würde JFK bestimmt nicht mehr sagen.
Merz wird lieber ein paar unschuldige Tote in Kauf nehmen, als mit der AfD zu kooperieren
Merz ist aber nur ein Symptom der Krankheit Merkelismus der CDU/CSU ! Dieser mafiös kleptokratischen Vereinigung könnte man nicht einmal mehr eine ansatzweise Art von Gemeinnützigkeit unterstellen !
Die Merkel-CDU bereitet einer SED Regierung in Berlin den Weg. Die Brandmauer gilt bei SPD und Grünen bei einem Linksbündnis mit Judenhass, Antifa-Gewalt, Enteignung usw. nicht. Die CDU ist überflüssig. Linksparteien hat Deutschland genug.
1. welche Verfassung
2. welche Konsequenzen hatten vergangene sog. Verfassungsbrüche gehabt
3. wie viel Zeit und Kosten braucht es diesmal diesen Bruch festzustellen
alles nur blablabla, wenn der Privatmann falsch parkt, bei Steuererklärung sich vertut usw. kommen spürbare Sanktionen, wenn der Parteienstaat und dessen Akteure Mrd. verbrennt, Gesetze bricht etc. kommt GAR NIX
Mit ihrer Brandmauer haben sie sich selber ins Knie geschossen. Sie können auch nicht mehr zurück gehen schon seit 20 Jahren mit Grünen und den Sozialisten, die sie mit Postenschacher bestochen haben um an der Macht zu bleiben. Dummerweise funktioniert das mit der AFD nicht, also das ganze politische System wird zusammenfallen.
Insbesondere bei der abstrakten Normenkontrolle könnte das massive Folgen haben:
Aber das ist doch genau der Plan !
Berlin bietet die Blaupause für ganz Deutschland !
Warum glauben eigentlich immer noch Menschen in Deutschland das die CDU/CSU sich ernsthalt der SED2.0 entgegenstellen würde ?
Reichen da nicht die Merz Wahl Thüringen Sachsen Schleswig Holstein oder Rheinland Pfalz usw als tägliche Beispiele für die Linksextremistische Anpassungsfähigkeit der Söder und Merz Kolonen ?