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Insa

Brandenburg: AfD nun bei 40 Prozent – CDU rutscht um 5 Prozentpunkte ab

Die AfD ist in Brandenburg mit 40 Prozent laut Insa-Umfrage doppelt so stark wie die SPD um Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die CDU muss hingegen dramatische Einbußen hinnehmen und liegt nur noch im einstelligen Bereich.

Die AfD würden Insa zufolge 40 Prozent bei einer Landtagswahl wählen (IMAGO/HMB-Media)

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Die AfD zieht in Brandenburg allen anderen Parteien mit einem gewaltigen Vorsprung davon: Laut einer neuen Insa-Umfrage liegt die Partei bei 40 Prozent – doppelt so hoch wie die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke, die bei 20 Prozent verharrt. Die Erhebung wurde für die Märkische Allgemeine Zeitung, Märkische Oderzeitung und die Lausitzer Rundschau durchgeführt.

Gegenüber der Insa-Messung vom März gewinnt die AfD sechs Prozentpunkte hinzu. Die SPD büßt im selben Zeitraum vier Punkte ein, die CDU sogar fünf – und rutscht mit neun Prozent in den einstelligen Bereich. Nicht zuletzt für die Koalitionsoptionen in Brandenburg bedeutet dies eine dramatische Veränderung.

Die Linke käme bei einer Sonntagsfrage ebenfalls auf neun Prozent und hätte damit zwei Punkte dazugewonnen. Sie würde erneut in den Landtag einziehen. Das BSW verliert einen Punkt und läge bei sieben Prozent. Gegenüber seinem Ergebnis von 13,5 Prozent bei der Landtagswahl 2024 ist das beinahe eine Halbierung.

Auch die Grünen würden den Wiedereinzug schaffen: Sie kommen auf sieben Prozent, zwei mehr als im März. Acht Prozent entfallen zudem auf „Sonstige“ Parteien. Die regierenden Koalitionspartner SPD und CDU wären mit diesen Ergebnissen weit entfernt von einer eigenen Mehrheit. Es bräuchte nun auch in Brandenburg eine Koalition aller, um die AfD zu verhindern. Die aktuell regierenden Koalitionsparteien kämen gemeinsam mit Linken, Grünen und BSW auf 52 Prozent.

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16 Kommentare

  • Wohl die Folgen des Linksrucks in dem deutschen Parteiensystem. Die CDU macht SPD Politik, die SPD macht Grünen Politik, die Grünen machen Linken Politik, die Linken streben dem Kommunismus entgegen.
    Wer sich diesem Linksdrall verschliesst, wird zum Staatsfeind erklärt. Lief schon mal besser, in Deutschland.

  • Schön für den Herrn Berndt. Er ist einer der wenigen Politiker denen ich noch Respekt und Achtung entgegenbringe.

  • Die CDU geht bereits den Weg der FDP im Osten. Mögen sich ein paar mehr mutige CDUler mit Gewissen finden denn die AfD freut sich über jeden neuen Supporter. Es geht ums Land und nicht um die Partei.

  • ..und das Kartell hat noch über 2Jahre Zeit die Wähler gegen sich aufzubringen, d.h. wohl, absolute Mehrheit für die AFD

    • Tatsächlich erwarte ich das auch. Bis dahin ist dieses Land aber so heruntergewirtschaftet, dass die AfD auch keine schnellen Erfolge mehr vorweisen kann. Erst ein über sehr viele Jahre dauernde Wiederaufbau wird wieder Wohlstand schaffen können. Ich hoffe, dass es dazu kommt und nicht vorher Muslimbruderschaften, kriminelle Clans..dieses Land vollständig zugrunde richten.

      • Das stimmt, dass sind natürlich 2 verlorene Jahre mit maximaler Politik gegen uns…

  • Die AFD müsste eigentlich über 50% bekommen wenn die ÖRR-Fernsehzuschauer nur besser aufgeklärt würden:

    – Bei den jungen Frauen zwischen 18 und 24 Jahren erreicht die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2025 einen Anteil von 37,1 Prozent (Konrad-Adenauer-Stiftung)
    – Es gibt ein Geschlechterungleichgewicht von 9% in der Altersgruppe 18-28. 350000 Männer können keine Familie bilden. (Destatis)
    – Die Linke und die grüne Jugendorganisation lehnen das Gesellschaftsjahr (Zivildienst) ab.
    -2026 wählten in Malmös Vorort „Rosengård“ 54% Sozialdemokraten (S), 41.2% die Linkspartei (V) und 1.4% die Grünen (MP) = zusammen 96.6% (Quelle: svt)
    -Laut Konrad Adenauer Stiftung würden polnischstämmige Zuwanderer 2025 zu 25% CDU, zu 33% AFD und 6% BSW wählen.
    -Im Jahr 2025 gab es einen Wanderungsverlust von Netto 97000 Deutschen und über 50000 EU-Bürgern aus Deutschland ins Ausland (Destatis)

  • Man kann dabei zusehen, wie das System der Altparteien in Echtzeit kollabiert. Am Anfang wollten sie die AfD aus den Parlamenten fernhalten. Dann brauchten sie drei Parteien, um eine Regierung zu bilden. Später hatten sie Mühe zu verhindern, dass die AfD die stärkste Partei wurde und eine Sperrminorität bekommt. Inzwischen reicht es nicht mehr für alle Altparteien, und bald wird die AfD in einigen Ländern die absolute Mehrheit erreichen. Bin gespannt, ob die AfD dann die schlechten Eigenschaften der Altparteien übernimmt. Hoffentlich nicht.

  • Die Eigenschaften von Umfragen und deren Ergebnissen sind bekannt.
    Dennoch stimmen die veröffentlichten Zahlen optimistisch.

  • Ich vermute, BlackRock-Merz und der CDU, bricht der Kriegskurs das Genick, noch vor der unterirdisch linken Ideologie dieser ehemaligen bürgerlichen Partei.

  • Die CDU bekommt, was sie verdient hat.

  • Alles läuft nach Fritzes Plan…

  • Ich frag mich, wie lange man Merz noch machen lässt.

  • Die aktuell regierenden Koalitionsparteien kämen gemeinsam mit Linken, Grünen und BSW auf 52 Prozent.

    Reicht völlig aus, weil 52 > 40.

  • Die Frustration in Deutschland nimmt kein Ende. Noch stärker wird sich der Verrat Trumps an der Ukraine, Deutschland und der EU auswirken. Auch wer kein „Putinfreund“ ist, wird zum Ergebnis kommen, dass wir unsere Waffenhilfe einstellen sollten. Trump stösst die Ukrainer in den Abgrund und macht alle Opfer und alles Durchhaltevermögen zunichte. Wir kaufen Waffensysteme und Munition für die Ukraine in den USA ein aus „Sondervermögen“ ein und Trump kapituliert vor Putin! So hat dieser Verteidigungskrieg der Ukraine keinen Sinn mehr. Trump hat das Maximum des Verrats begangen. ABER: Trumps Hauptagenda lautet: Zerstörung der EU – Zerstörung Deutschlands. Merz und seine Entourage haben das total vergessen und glauben an den Weihnachtsmann. Ihre Politik fährt uns total an die Wand und die Grünen sowieso.

    • Könnte es nicht auf einen „sich selbst verstärkenden Fehler“ hinauslaufen. Es werden also noch mehr Waffen an die Ukraine geliefert, um alles nur noch schlimmer ud schlimmer zu machen. Strategisches Denken wäre in der jetzigen Situation hilfreich…

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