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Trier

„Bitte macht etwas!“: CDU-Eltern fordern nach Messermord das Ende der Brandmauer zur AfD

Die Eltern des im Juli von einem Afghanen erstochenen Marius Dick fordern ein Ende der Brandmauer zur AfD. Die Migrationspolitik solle restriktiver werden. Sie hoffen, dass Friedrich Merz ihre Botschaft verstanden habe – und beklagen ein mögliches Politikversagen.

Vor der Bundestagswahl wurde in Trier vor der Porta Nigra für die Brandmauer und gegen Friedrich Merz protestiert. (IMAGO/Zoonar)

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Thomas und Elke Dick, Eltern des im Juli von einem Afghanen getöteten Marius (Apollo News berichtete), fordern in einem Welt-Interview eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Man solle sich „an einen Tisch setzen und über Schnittmengen reden“, so der Vater auf die Frage nach seiner Sicht zur sogenannten Brandmauer. Man müsse zusammenarbeiten und „Mehrheiten suchen, um Mehrheiten zu finden“. Es werde „immer nur über die AfD geredet, aber nie mit ihr“, ergänzt seine Frau.

Die Bundesregierung solle zudem dafür sorgen, dass potenziell gefährliche Migranten künftig stärker überwacht und nach Straftaten konsequent ausgewiesen werden, meint Thomas Dick. Die Migrationspolitik solle sich am skandinavischen Vorbild orientieren. „Bitte macht etwas! Alles andere ist Politikversagen“, beendet Thomas Dick sein Plädoyer.

Nach eigener Aussage seien die beiden Eltern schon vor der Tat im Juli besorgt über die politische Entwicklung in Deutschland gewesen. Die Mutter habe bezüglich früherer Attentate das Gespräch mit ihrem Bundestagsabgeordneten gesucht und ihm mitgeteilt, „dass sich etwas ändern muss“.

Bundeskanzler Friedrich Merz soll die Eltern nach der Tat angerufen haben (mehr dazu hier). Nun hoffen die beiden, dass er „die Botschaft verstanden“ habe. Beide sind selbst in der CDU engagiert. Kontakt bestehe inzwischen auch zu Michael Kyrath, dem Sprecher der Trauerwache Deutschland. Seit dessen Tochter Ann-Marie und ihr Freund Anfang 2023 von einem Staatenlosen ermordet wurden, engagiert er sich bei der Trauerwache Deutschland, die der Opfer der Migrationspolitik seit 2015 gedenkt.

Den Todestag ihres Sohnes beschreiben die Eltern sehr emotional. Als die Polizei vor dem Haus stand, habe Thomas ursprünglich angenommen, seine Frau sei verunglückt. Die Nachricht über das Attentat konnte er zunächst nicht fassen. Als Elke Dick am Wohnort ankam und von ihrem Mann die Nachricht mitgeteilt bekam, sei sie zusammengebrochen. Seitdem würden die beiden nur noch „funktionieren“. Ein kleiner Trost seien liebevolle Briefe und die Fürsorge des Bekanntenkreises.

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Doch nicht alle Reaktionen sind derart einfühlsam. Die beiden berichten auch von Hassnachrichten, die sich insbesondere gegen die Parteizugehörigkeit richten. „Sie hat Blut an den Händen“, es habe endlich „die Richtigen getroffen“, zitiert Elke Dick exemplarisch einige Kommentare. Sie betont, als Kommunalpolitikerin keinen nennenswerten Einfluss auf die Migrationspolitik des Bundes zu haben, und hebt hervor, dass insbesondere die Gemeinden mit zugeteilten Einwanderern allein gelassen würden.

Am 15. Juli war der 22-jährige Student Marius Dick in Trier beim Einkaufen mutmaßlich vom gleichaltrigen afghanischen Asylbewerber Sajad M. erstochen worden. Dieser war trotz eines vor neun Jahren abgelehnten Asylantrags weiterhin in Deutschland geduldet und ist mittlerweile in einer Psychiatrie untergebracht.

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84 Kommentare

  • 1. es passiert ein schreckliches Verbrechen
    2. Bestürzung und Empörung
    3. Verlesung der üblichen Textbausteine durch Politiker mit betroffenen Minen
    4. Ruf nach harten Maßnahmen
    5. Warnung vor Überreaktionen
    6. Wir haben bei der Integration versagt
    7. gar nix
    8. Demos gegen Rechts
    9. Übergang zur Tagesordnung
    10. ein „Weiterso“ wählen

    …bei Wiederholung gehe zu 1.

    Übrigens…Links ist ja vorbei meint Merz.

    • 👌 Auf den Punkt gebracht.

    • Hart aber wahr.
      Wie war das mit dem Messerangriff gegen Stürzenberger?

      • Das will der ÖRR bis heute verschweigen.

        • Aber die Fernsehschauer glauben es.

          10
    • punkt 8 ist der wichtigste!

    • Links ist vorbei !
      Jetzt haben wir Linksradikal und Kriminell !

  • Merz klammert sich aus Machterhalt an die SPD, und wird zusammen mit ihr untergehen.

    • Dieser Untergang wäre verkraftbar. Leider geht dieses Land aber mit unter.

    • Es geht auch um Investments – die AfD würde diesem treiben den einen Riegel vorschieben,

  • Jörg Haider hat auch eine strikte Migrationspolitik gefordert. Kurz danach, „Autounfall“.

  • Wer schreibt zuerst die Wahrheit?
    AfD über 30%
    CDU unter 20%

    • Wird niemand, denn dann würde der kommende Wahlbetrug ja richtig auffallen.

  • Welch naive Hoffnung, das würde die Union niemals wagen, zu groß wäre die Entrüstung von links.

    • Wahrscheinlich würde sie auch umgehend vom Verfassungsschutz beobachtet und müßte mit einem Parteiverbotsverfahren rechnen.

      • Bielefeld gibt es nicht.

  • Hat der Lars sich schon darüber beschwert? Läuft das Parteiausschlußverfahren schon?

  • „Wir schaffen das.“

  • Dann bin ich ja mal gespannt…
    Ins Kraut schießen meine Erwartungen aber sicher nicht. Das bedauernswerte Ehepaar Dick wird seine Partei selbst gut genug kennen.

    • Das Ehepaar könnte ja auch aus der Union austreten…..macht es aber bisher nicht

      • Das ganze finde ich auch etwas unglaubwürdig, weil sie ja die Ursachen benennen und die gehen in erster Linie auf das Konto der CDU, der Partei, der sie selbst angehören!

  • Das berühmte NIMBY-Verhalten (Not in my backyard – Nicht in meinem Hinterhof). Erst wenn es die CDUler selbst betrifft, dann werden sie wach & aktiv. Das erinnert mich an das Pony von Ursula vdL das von einem Wolf gerissen wurde. Erst danach sollten dann Wölfe wieder gejagt werden dürfen.

    • CDU ist Egoismus pur. Reiner Machterhalt. Kannste vergessen.

  • CDU-Parteimitglieder: „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“…!?

  • Was haben die Eltern vor der Ermordung ihres Sohnes bezüglich der AfD gesagt? Das wäre sehr Interessant. Immerhin ist die Einsicht nun erfolgt.

  • Vielen Dank Apollo News das ihr die Opfer nicht fallen lasst. Das ist das schlimmste zulassen, dass Politik einfach so zur Tagesordnung übergeht. Und wie sagt Achim Reichelt sinngemäß Menschen springen fröhlich umher und wissen nicht das sie des Todes geweiht sind. Eine Ideologie sagt winkler hat und den Krieg erklärt.
    https://m.bild.de/politik/inland/ju-chef-zu-csd-terror-islamismus-erklaert-unserer-gesellschaft-den-krieg-6a65d1d0e4e0a5362b8fbf92?t_ref=httpswww.google.com

  • Nun sind sie halt da….moment, hier gibts nichts zu sehen.

  • Wir werden weiter in unsere Landeskinder weinen müssen, wenn Dobrindt nicht endlich in die Gänge kommt.

  • Das wissen wir doch schon seit Jahren. Also, was soll das jetzt?

  • Friedrich Merz sagte: „Links ist vorbei.“
    Deshalb regiert er gemeinsam mit der linken Partei, die bei allen linken NGO’s in Deutschland vertreten ist, SPD.

  • Da haben sich diese CDU Eltern mit dem „Linkenfan“ Friedrich Merz den falschen Ansprechpartner ausgesucht.
    Vielmehr sollten sie Ihre CDU-Mitgliedschaft überdenken.

  • Eieiei, das war’s dann mit der gesellschaftlichen Reputation.

  • Wie viele Tote braucht es noch? Nach dem Mord an Marius Dick fordern seine Eltern das Ende der AfD-Brandmauer. Sie stehen nicht allein. Michael Kyrath, dessen Tochter Ann-Marie in einem Regionalzug bei Brokstedt mit 26 Messerattentat brutal ermordet wurde, bündelt die Wut hunderter betroffener Familien im Bündnis „Trauerwache Deutschland“. Am 19. September versammeln sie sich in Frankfurt, um der Politik den Spiegel vorzuhalten.

    Doch die Reaktion der Mächtigen ist beschämend: Kanzler Friedrich Merz und etliche Ministerpräsidenten haben die Einladung zur Trauerwache bereits eiskalt abgesagt. Während an den EU-Außengrenzen in Ceuta der nächste Massenansturm droht, klammert sich die Regierung lieber an Parteitaktik und Schutzbehauptungen, statt die eigene Bevölkerung zu schützen und den Hinterbliebenen in die Augen zu schauen. Das ist kein politisches Handeln mehr, das ist moralisches Staatsversagen. Das Vertrauen in diesen Rechtsstaat ist längst erdolcht worden!

    • Ist halt „alternativlos“, wie wir seit IM Erika wissen.

    • Die Reaktion ist: Gleichgültigkeit. Denen geht die Not der Einheimischen an der Diät vorbei. Es interessiert sie nicht.

  • Was ist eigentlich mit den sechs Mordopfern aus Stade?
    Über die Beisetzung des Mörders wurde berichtet.

    Stade dagegen wird überall unter den Teppich gekehrt. Was ist mit der verschwundenen Fluchthelferin, was ist mit den Beziehungen in höchste politische Kreise? Wer verhindert hier die Aufklärung, warum gibt es hier null Mitleid mit den Opfern?

    In diesen Morden hängen die Altparteien ganz tief mit drin und es bedarf hier einer Aufklärung.

    Gut, das die Eltern aus Trier keine Ruhe geben. Aber warum sind die Angehörigen der Mordopfern aus Stade so still? SECHS Menschen wurden hier ermordet.

    • Richtig!
      Eine Schande.
      Ich vermute der war einer vom VS.

    • Bei Stade ist der Lars – Haufen viel zu sehr involviert, als dass er ein Interesse an Berichterstattung hätte…

    • Schweigen im Walde.
      Auch hier bei AN.
      Schon sehr verdächtig, wie abrupt die Berichterstattung darüber abriss!

  • Die hätten mal besser wählen sollen, wer bestellt bekommt

  • Sie hoffen, dass Friedrich Merz ihre Botschaft verstanden habe.
    wie naiv kann man sein?
    und warum erst die empörung, wenn es das eigene kind trifft?
    die eltern haben mein volles mitgefühl, ihnen ist das schlimmste überhaupt passiert, aber bitte etwas mehr nachdenken. danke.

  • Sie hoffen also, dass Fritz es verstanden hat … Die Einladung von Michael Kyrath zum Gedenken an alle ermordeten Kinder hat er nicht angenommen … Hofft weiter, aber dann hört auf zu heulen.

  • Ach, auf einmal? Wäre der Anlass nicht so schrecklich, würde ich mich schlapplachen – aber, dass geziemt sich nun wirklich nicht. Traurig, dass erst dann geflennt und nach Änderung gebettelt wird, wenn es einen von „unsereDemokratie“Politiker trifft.

    • „Die Bundesregierung solle zudem dafür sorgen, dass potenziell gefährliche Migranten künftig stärker überwacht und nach Straftaten konsequent ausgewiesen werden, meint Thomas Dick.“

      Also, wenn dann der Flüchtling den nächsten Marius abgestochen hat, soll er als Straftäter abgeschoben werden.

      • Den Abstecher (liegt wohl an den Genen wie man Abstecher auslegt – Kunstfreiheit) will man also abschieben, nachdem er ein Straftäter geworden ist. Nach dieser Logik müssen ganz viele Leute einen „Abstecher“ hinlegen, damit sie abgeschoben werden.

    • Was soll das? Eltern weinen um ihr Kind. Ihr macht unempathische Posts. Wichtig ist was sie jetzt machen. Der Marius und all die anderen dürfen nicht umsonst gestorben sein.

  • Es wird sich nichts ändern. Die einzige Reaktion aus gewissen politischen Kreisen wird sein, die Eltern des Opfers durch die Tat eines Migranten, auf Grund ihrer Forderungen, als rechtsradikal zu diffamieren.
    Man kann nur hoffen, dass sie und auch andere aufwachen und begreifen, welche Partei wirklich etwas gegen diese unhaltbaren Zustände tun will. Die Kartellparteien von Union bis zur Mauermörderpartei SED sind es nicht.

    • Die Angst davor ist im Zweifel auch dafür verantwortlich, dass sich so wenige Eltern, Angehörige und Freunde der zahlreichen anderen Toten, wie zum Beispiel die Angehörigen der sechs Toten aus Stade zu Wort melden und laut werden. Und die Mainstream-Presse schweigt sich dazu auch aus.

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